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Accupro 5



Gebrauchsinformation Accupro 5

PFIZER ((Logo))

Gebrauchsinformation: Information fur Anwender

Accupro® 5

5 mg Filmtabletten Wirkstoff: Quinaprilhydrochlorid

Lesen Sie bitte die gesamte Packungsbeilage sorgfaltig durch, bevor Sie mit der

Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthalt wichtige Informationen.

Bewahren Sie diese Informationen zusammen mit dem Arzneimittel auf.

Ihr Arzt hat Ihnen ein wirksames Arzneimittel zur Behandlung von nicht organbedingtem

Bluthochdruck und Herzleistungsschwache verschrieben. Den Nutzen von Accupro 5 schatzt

Ihr Arzt fur Sie hoher ein als die moglichen Risiken, die mit seiner Anwendung einhergehen

konnen.

-    Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht mochten Sie diese spater nochmals lesen.

-    Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

-    Dieses Arzneimittel wurde Ihnen personlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

-    Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fur Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Die kursiv geschriebenen Informationen sind Zusatzinformationen fur Ihren Arzt. INHALTSVERZEICHNIS    Spalte

1.    Was ist Accupro 5 und wofur wird es angewendet?

2.    Was sollten Sie vor der Einnahme von Accupro 5 beachten?

2.1    Accupro 5 darf nicht eingenommen werden (Gegenanzeigen) ((Pikt. 202))

2.2    Warnhinweise und VorsichtsmaBnahmen ((Pikt. 400))

2.3    Einnahme von Accupro 5 zusammen mit anderen Arzneimitteln (Wechselwirkungen) ((Pikt. 103))

2.4    Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungsfahigkeit ((Pikt. 005))

2.5    Verkehrstuchtigkeit und Fahigkeit zum Bedienen von Maschinen ((Pikt. 006))

3.    Wie ist Accupro 5 richtig einzunehmen? (Dosierung)

4.    Welche Nebenwirkungen sind moglich?

5.    Wie ist Accupro 5 aufzubewahren?

6.    Inhalt der Packung und weitere Informationen zum Produkt

7.    Adressen

1. Was ist Accupro 5 und wofur wird es angewendet?


Accupro 5 ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten ACE (Angiotensin-Converting-Enzym)-Hemmer und wird zur Senkung des Bluthochdrucks und zur Behandlung der Herzleistungsschwache angewendet.

Accupro 5 wird angewendet bei:

-    nicht organbedingtem Bluthochdruck (essenzieller Hypertonie)

-    Herzleistungsschwache (Herzinsuffizienz) - zusatzlich zu harntreibenden Medikamenten (Diuretika) und insbesondere bei schwerer Herzinsuffizienz auch zu Digitalis

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Accupro 5 beachten?


2.1 Accupro 5 darf nicht eingenommen werden: (Gegenanzeigen)    ((Pikt. 202))

-    wenn Sie uberempfindlich (allergisch) gegen Quinaprilhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

-    wenn Sie zu Gewebeschwellung neigen (angioneurotisches Ódem oder sonstiges Angioodem, auch infolge einer fruheren ACE-Hemmer-Therapie)

-    wenn Sie eine Nierenarterienverengung haben (beidseitig bzw. einseitig bei Einzelniere)

-    wenn bei Ihnen eine Nierentransplantation durchgefuhrt wurde

-    wenn Sie Veranderungen an der linken Herzkammer (Aorten- oder Mitralklappenstenose) bzw. andere Ausflussbehinderungen der linken Herzkammer haben (z. B. hypertrophe Kardiomyopathie)

-    wenn bei Ihnen durch eine Uberfunktion der Nebenniere das Hormon Aldosteron im Blut erhoht ist (primarer Hyperaldosteronismus)

-    wenn Sie schwanger sind (vorheriger Ausschluss sowie Verhutung des Eintritts einer Schwangerschaft)

-    wenn Sie stillen (abstillen!)

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn einer der oben aufgefuhrten Punkte auf Sie zutrifft, da Sie dann Accupro 5 nicht einnehmen durfen.

Wenn Sie Diabetiker sind oder Ihre Nierenfunktion eingeschrankt ist (Kreatinin-Clearance < 60 ml/min/1,73 m2), durfen Sie Arzneimittel mit dem Wirkstoff Aliskiren nicht zusammen mit Accupro 5 anwenden.

Hinweis fur Dialysepatienten

Wahrend der Behandlung mit Accupro 5 darf keine Blutwasche (Dialyse oder Hamofiltration) mit speziellen Membranen (Poly[acrylonitril,natrium-2-methylallylsulfonat]-high-flux-Membranen, z. B. „AN 69") erfolgen, da im Rahmen einer Dialysebehandlung oder Hamofiltration die Gefahr besteht, dass Uberempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktoide Reaktionen) bis hin zum lebensbedrohlichen Schock auftreten konnen.

Im Falle einer notfallmaBigen Dialyse oder Hamofiltration muss deshalb vorher auf ein anderes Arzneimittel gegen Bluthochdruck (Hypertonie) bzw. Herzleistungsschwache (Herzinsuffizienz), das kein ACE-Hemmer sein darf, umgestellt oder eine andere Dialysemembran verwendet werden.

Teilen Sie Ihren behandelnden Arzten mit, dass Sie mit Accupro 5 behandelt werden bzw. Dialyse benotigen, damit die Arzte dies bei der Behandlung berucksichtigen konnen.

Patienten mit einer LDL-Apherese-Behandlung

Wahrend einer LDL (low-density lipoprotein)-Apherese (bei schwerer Hypercholesterinamie) mit Dextransulfat konnen unter der Anwendung eines ACE-Hemmers lebensbedrohliche Uberempfindlichkeitsreaktionen auftreten.

Hinweis fur Patienten mit einer Hyposensibilisierungstherapie (gegen Insektengift)

Wahrend einer Behandlung zur Schwachung bzw. Aufhebung der allergischen Reaktionsbereitschaft (Hyposensibilisierungstherapie) gegen Insektengifte (z. B.

Bienen-, Wespenstich) und gleichzeitiger Anwendung eines ACE-Hemmers konnen z. T. lebensbedrohliche Oberempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Blutdruckabfall, Atemnot, Erbrechen, allergische Hautreaktionen) auftreten.

Falls eine LDL-Apherese bzw. Hyposensibilisierungstherapie gegen Insektengifte notwendig ist, ist das Praparat vorubergehend durch andere Arzneimittel zur Senkung des Bluthochdrucks und zur Behandlung der Herzleistungsschwache zu ersetzen (siehe folgender Abschnitt).

2.2 Warnhinweise und Vorsichtsma&nahmen    ((Pikt. 400))

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Accupro 5 einnehmen.

Da keine ausreichenden Therapieerfahrungen vorliegen, darf Accupro 5 nicht angewendet werden bei:

-    sehr schweren Nierenfunktionsstorungen (Kreatinin-Clearance <    10 ml/min)

-    Dialysepatienten

-    primarer Lebererkrankung oder Leberfunktionsstorungen

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein    (oder    schwanger werden

konnten).

Kinder und Jugendliche

Aus klinischen Studien liegen derzeit nur begrenzte Erfahrungen vor, sodass keine Dosierungsempfehlungen gemacht werden konnen.

Vor Anwendung von Accupro 5 muss die Nierenfunktion uberpruft worden sein.

Insbesondere zu Therapiebeginn und bei Risikopatienten sollte Accupro 5 nur unter intensiver Uberwachung von Blutdruck und/ oder bestimmten Laborwerten angewendet werden.

Serumelektrolyte, Serumkreatinin und Blutzucker sowie Blutbild sind engmaschig zu kontrollieren.

Accupro 5 darf nur nach sehr kritischer Nutzen-Risiko-Abwagung unter regelma&iger Kontrolle von bestimmten klinischen Befunden und Laborwerten angewendet werden bei:

-    schweren Nierenfunktionsstorungen (Kreatinin-Clearance zwischen 10 und 30 ml/min

-    vermehrter Eiweifcausscheidung im Urin (> 1 g/Tag)

-    schweren Elektrolytstorungen

-    gestorter Immunreaktion oder Kollagenosen (z. B. Lupus erythematodes, Sklerodermie)

-    gleichzeitiger Therapie mit Arzneimittein, die die Abwehrreaktionen unterdrucken (z. B. Kortikoide, Zytostatika, Antimetaboliten), Allopurinol, Procainamid, Lithium, Digitalisglykosiden oder Laxanzien

-    Patienten mit    Salz- und/ oder Flussigkeitsmangel

-    Patienten mit    eingeschrankter Nierenfunktion

-    Patienten mit    Bluthochdruck

-    Patienten > 65 Jahre (bei Patienten > 65 Jahre sollte die Nierenfunktion uberpruft und gegebenenfalls die Dosis reduziert werden)

-    Patienten mit    Herzleistungsschwache (kardiogener Schock)

Bei Patienten mit oder ohne Allergie oder Bronchialasthma in der Krankengeschichte konnen Ůberempfindlichkeitsreaktionen auftreten, wie z. B. Hautblutungen (Purpura), Lichtempfindlichkeit, Nesselfieber (Urtikaria), Blutgefa&entzundung (nekrotisierende Angiitis), Atemnot einschlie&lich Lungenentzundung (Pneumonitis) und Lungenodem, anaphylaktische Reaktionen.

Accupro 5 nicht zusammen mit Poly(acrylonitril,natrium-2-methylallylsulfonat)-high-flux-Membranen (z. B. „AN 69“), wahrend einer LDL-Apherese mit Dextransulfat oder wahrend einer Hyposensibilisierungsbehandlung gegen Insektengifte anwenden (siehe auch „Accupro 5 darf nicht eingenommen werden“).

Patienten, die zu therapeutischen Zwecken gleichzeitig einen mTOR-Hemmer (z. B. Temsirolimus) oder DPP-4-Hemmer (z. B. Vildagliptin) erhalten, haben moglicherweise ein erhohtes Risiko fur angioneurotische Odeme. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn bei Patienten, die schon einen ACE-Hemmer erhalten, eine Therapie mit einem mTOR-Hemmer oder DPP-4-Hemmer begonnen wird.

Bei Patienten mit Herzschwache kann wahrend der Behandlung der Blutdruck massiv abfallen. Bei diesen Patienten kann die Therapie mit Quinapril zudem eine verminderte Urinausscheidung, einen erhohten Gehalt an harnpflichtigen Substanzen im Blut, Nierenversagen und/oder den Tod zur Folge haben. Darum mussen diese Patienten sehr engmaschig vom behandelnden Arzt uberwacht werden.

2.3 Einnahme von Accupro 5 zusammen mit anderen Arzneimittein

(Wechselwirkungen) ((Pikt. 103))

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kurzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Bei der Verwendung von Accupro 5 sind Wechselwirkungen mit folgenden Wirkstoffen anderer Arzneimittel moglich (die Wirkstoffbezeichnungen finden Sie auf der Packung und der Packungsbeilage Ihrer Medikamente).

Die Wirkung von Accupro 5 wird verstarkt durch:

-    andere blutdrucksenkende Arzneimittel, insbesondere durch harntreibende Arzneimittel (Diuretika)

-    Schlafmittel, Betaubungsmittel (Information des Narkosearztes bezuglich der Accupro-5-Therapie!). Weiterhin kann es vermehrt zu Schwindelgefuhlen beim Aufstehen vom Sitzen oder Liegen kommen

-    Neuroleptika (bei Psychosen), Imipramin (bei Depression)

Die Wirkung von Accupro 5 wird abgeschwacht durch:

-    Arzneimittel gegen Schmerzen und Entzundungen (z. B. Acetylsalicylsaure, Indometacin, NSAR einschlieBlich COX-2-Hemmer); NSAR konnen zusammen mit Accupro 5 verstarkt die Nierenfunktion beeintrachtigen und eine additive Zunahme der Serumkaliumkonzentration bewirken.

Kalium, kaliumsparende harntreibende Arzneimittel (z. B. Spironolacton, Amilorid, Triamteren): verstarkte Zunahme der Serumkaliumkonzentration

Lithium (bei Depression): Erhohung der Serumlithiumkonzentration (regelmaBige Kontrolle), somit Verstarkung der herz- und nervenschadigenden Wirkung von Lithium

Allopurinol (bei erhohtem Harnsaurespiegel im Blut): Abnahme der weiBen Blutzellen (Leukopenie)

Arzneimittel, die die Abwehrreaktion unterdrucken (Zytostatika, Immunsuppressiva, systemische Kortikoide): Abnahme der weiBen Blutzellen (Leukopenie)

Procainamid (bei Herzrhythmusstorungen): Abnahme der weiBen Blutzellen (Leukopenie)

Blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen (z. B. Sulfonylharnstoffe/ Biguanide), Insulin: Verstarkung des blutzuckersenkenden Effekts durch Accupro 5. Wahrend des 1. Behandlungsmonats mit Accupro sollten Sie daher Ihren Blutzuckerspiegel genau kontrollieren.

Tetracycline (Antibiotika) und andere Wirkstoffe, die mit Magnesium reagieren: verminderte Aufnahme in den Korper

Goldhaltige Arzneimittel (z. B. bei Rheuma): Hier sind z. B. Erweiterungen der BlutgefaBe (nitroide Reaktionen) moglich.

Bestimmte Schlaf- oder Beruhigungsmittel (Barbiturate): Es kann vermehrt zu Schwindelgefuhlen beim Aufstehen vom Sitzen oder Liegen kommen.

Arzneimittel gegen Ubersauerung des Magens (Antazida): verminderte Aufnahme von Quinapril in den Korper

mTOR-Hemmer (z. B. Temsirolimus) oder DPP-4-Hemmer (z. B. Vildagliptin): eventuell erhohtes Risiko fur angioneurotische Odeme. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Sie schon einen ACE-Hemmer (z. B. Accupro 5) erhalten und eine Therapie mit einem mTOR-Hemmer oder DPP-4-Hemmer begonnen wird.

Arzneimittel mit dem Wirkstoff Aliskiren: Wenn Sie Diabetiker sind oder Ihre Nierenfunktion eingeschrankt ist (Kreatinin-Clearance < 60 ml/min/1,73 m2), durfen Sie Arzneimittel mit dem Wirkstoff Aliskiren nicht zusammen mit Accupro 5 anwenden.

Einnahme von Accupro 5 zusammen mit Nahrungsmitteln, Getranken und Alkohol

-    Kochsalz kann die blutdrucksenkende Wirkung von Accupro 5 verringern. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob eine kochsalzarme Kost fur Sie notwendig ist.

- Meiden Sie Alkohol, da Accupro 5 die Wirkung von Alkohol verstarkt und es vermehrt zu Schwindelgefuhlen beim Aufstehen vom Sitzen oder Liegen kommen kann.

2.4    Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungsfahigkeit ((Pikt. 005))

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden konnten). Ihr Arzt wird Ihnen empfehlen, Accupro 5 vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen, denn die Einnahme von Accupro 5 kann zu schweren Schadigungen Ihres ungeborenen Kindes fuhren.

Stillzeit

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Das Stillen von Neugeborenen (in den ersten Wochen nach der Geburt) und besonders von Fruhgeburten wird nicht empfohlen, wenn Sie Accupro 5 einnehmen.

2.5    Verkehrstuchtigkeit und Fahigkeit zum Bedienen von Maschinen ((Pikt. 006))

Die Fahigkeit zur aktiven Teilnahme am StraBenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen kann beeintrachtigt werden. Dies gilt in verstarktem MaBe bei Behandlungsbeginn, Dosiserhohung und beim Wechsel des Arzneimittels sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Accupro 5 enthalt Milchzucker (Lactose).

Bitte nehmen Sie Accupro 5 daher erst nach Rucksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Zuckerunvertraglichkeit leiden.

3. Wie ist Accupro 5 richtig einzunehmen? (Dosierung)


Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Wie Sie Accupro 5 richtig einnehmen

Die Einnahme von Accupro 5 kann unabhangig von den Mahlzeiten erfolgen, die Tagesdosis kann auf einmal eingenommen oder auf zwei Einzelgaben verteilt werden. Nehmen Sie die Tabletten bitte mit ausreichend Flussigkeit, z. B. einem groBen Glas Wasser, ein.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die ubliche Dosis:

Anfangsdosis

Erhaltungsdosis

Maximaldosis

Nicht

organbedingter

Bluthochdruck

(essenzielle

Hypertonie)

10 mg Quinapril pro Tag (entsprechend 2 Filmtabletten Accupro 5). Wird mit dieser Dosis keine

Die Erhaltungsdosis betragt in der Regel 10 mg pro Tag (entsprechend 2 Filmtabletten

Die Maximaldosis von zweimal 20 mg (entsprechend jeweils

4 Filmtabletten

Blutdrucknormalisierung erreicht, kann die Dosis auf 20 mg pro Tag (entsprechend 4 Filmtabletten Accupro 5) erhoht werden. Eine Dosiserhohung sollte erst nach 3 Wochen erfolgen. Die Tagesdosis kann auf einmal eingenommen werden oder auf 2 Einzelgaben verteilt werden (morgens und abends).

Accupro 5).

Accupro 5 morgens und abends) sollte nicht uberschritten werden.

Herzleistungs-

schwache

(Herzinsuffizienz)

Accupro 5 kann als Zusatzmedikation zu einer bestehenden Therapie mit harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika) und Digitalis gegeben werden. Die Anfangsdosis betragt 2,5 mg Quinapril morgens und abends (entsprechend je % Filmtablette Accupro 5).

Eine Erhohung der Dosis darf nur schrittweise in Abhangigkeit vom individuellen Ansprechen des Patienten auf die Therapie erfolgen.

Die Erhaltungsdosis ist in der Regel 10 bis 20 mg pro Tag (entsprechend 2 bis 4 Filmtabletten Accupro 5).

Die Maximaldosis von zweimal 20 mg pro Tag (entsprechend zweimal 4 Filmtabletten Accupro 5) sollte nicht uberschritten werden.

Dosierung bei maftig

eingeschrankter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 30 bis 60 ml/min) und bei Patienten > 65 Jahre

Die Anfangsdosis betragt 5 mg Quinapril (entsprechend 1 Filmtablette Accupro 5).

Die Erhaltungsdosis betragt in der Regel 5 bis 10 mg Quinapril pro Tag (entsprechend 1 bis 2 Filmtabletten Accupro 5).

Die Maximaldosis von 20 mg Quinapril pro Tag (entsprechend 4 Filmtabletten Accupro 5) sollte nicht uberschritten werden.

Dosierung bei stark

eingeschrankter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 10 bis 30 ml/min)

Die Anfangsdosis betragt 2,5 mg Quinapril (entsprechend % Filmtablette Accupro 5).

Die Erhaltungsdosis betragt in der Regel ebenfalls 2,5 mg Quinapril pro Tag (entsprechend % Filmtablette Accupro 5).

Die maximale tagliche Dosis betragt 5 mg Quinapril (entsprechend

1    Filmtablette Accupro 5). Der Abstand zwischen

2    Einnahmen sollte mindestens 24 Stunden betragen.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Hinweis:

Insbesondere bei Patienten mit Salz- und/ oder Flussigkeitsmangel (z. B. bei Erbrechen, Durchfall, Diuretikatherapie), Herzleistungsschwache, akutem Herzinfarkt, instabiler Angina pectoris, ischamischer Herzerkrankung (eine besondere Art der Herzerkrankung), Erkrankungen der Gefafce des zentralen Nervensystems (cerebrovaskulare Erkrankungen) oder schwerem Bluthochdruck kann es zu Beginn der Accupro-5-Therapie zu einem uberma&igen Blutdruckabfall kommen. Falls moglich, sollten Salz- und/ oder Flussigkeitsmangel vor Beginn der Accupro-5-Therapie ausgeglichen bzw. eine bestehende Therapie mit harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika) reduziert oder ggf. abgesetzt werden. Bei diesen Patienten ist die Therapie mit der geringsten Einzeldosis von 2,5 mg Quinaprilhydrochlorid morgens (entsprechend A Filmtablette Accupro 5) zu beginnen. Nach Gabe der 1. Dosis, aber auch bei Erhohung der Dosis von Quinapril und/oder Schleifendiuretika sind diese Patienten mindestens 6 Stunden arztlich zu uberwachen, um eine unkontrolliert auftretende uberma&ige Blutdrucksenkung zu vermeiden. Bei Patienten mit schwerwiegender Verlaufsform des Bluthochdrucks (maligne Hypertonie) oder bei gleichzeitigem Vorliegen einer schweren Herzleistungsschwache soll die Einstellung der Accupro-5-Therapie im Krankenhaus erfolgen.

Wie lange Sie Accupro 5 einnehmen sollen

Eine bestimmte zeitliche Begrenzung ist nicht vorgesehen. Die Dauer der Anwendung hangt vom Verlauf Ihrer Erkrankung ab. Bitte sprechen Sie daruber mit Ihrem Arzt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Accupro 5 zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine groftere Menge Accupro 5 eingenommen haben, als Sie sollten

Je nach AusmaB der Uberdosierung sind folgende Beschwerden moglich: zu starke Blutdrucksenkung, zu langsamer Herzschlag, Kreislaufschock, Storungen des Mineralhaushalts und Nierenversagen.

Bei dringendem Verdacht auf eine Uberdosierung verstandigen Sie sofort einen Arzt, der gegebenenfalls NotfallmaBnahmen ergreifen kann.

Bei zu niedrigem Blutdruck sollten Kochsalzlosung und Flussigkeit gegeben werden. Bei Nichtansprechen sollten zusatzlich blutdruckerhohende Arzneimittel (Katecholamine oder Angiotensin II) intravenos gegeben werden. Bei zu langsamem Herzschlag sollte ein Schrittmacher gelegt werden. Die Nierenfunktion und der Mineralhaushalt sind engmaschig zu uberwachen.

Wenn Sie die Einnahme von Accupro 5 vergessen haben

Nehmen Sie die versaumte Dosis nicht nachtraglich ein, sondern setzen Sie die Einnahme von Accupro 5 zum nachsten Einnahmetermin wie verordnet fort.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind moglich?


Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mussen.

Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und MaRnahmen, wenn Sie betroffen sind

Wenn Sie von einer der nachfolgend genannten Nebenwirkungen betroffen sind, nehmen Sie Accupro 5 nicht weiter ein und suchen Sie Ihren Arzt moglichst umgehend auf.

Bei Verdacht auf eine schwerwiegende Hautreaktion muss sofort der behandelnde Arzt aufgesucht und ggf. die Therapie mit Accupro 5 abgebrochen werden. Hinweis: Es besteht eine erhohte Gefahr der Ausbildung einer Schwellung im Gesichtsbereich bei schwarzhautigen Patienten. Hautveranderungen konnen mit Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen (Myalgien, Arthralgien, Arthritis), GefaBentzundungen (Vaskulitiden), Entzundungen seroser Haute und bestimmten Laborwertveranderungen (Eosinophilie, Leukozytose und/oder erhohte ANA-Titer, erhohte BSG) einhergehen.

In Einzelfallen verliefen durch ACE-Hemmer ausgeloste Schwellungen im Gesichtsbereich (angioneurotische Odeme) mit Beteiligung von Zunge, Rachen und/ oder Kehlkopf. Liegt eine derartige Verlaufsform vor, mussen sofort 0,3 bis 0,5 mg Epinephrin subkutan bzw.

0,1 mg Epinephrin (Verdunnungsanweisung beachten) langsam intravenos unter EKG- und Blutdruckkontrolle gegeben werden, im Anschluss daran Glukokortikoidgabe. Ferner wird die intravenose Gabe von Antihistaminika und H2-Rezeptor-Antagonisten empfohlen. Zusatzlich zur Epinephrin-Anwendung kann bei bekanntem C1-Inaktivator-Mangel die Gabe von C1-Inaktivator erwogen werden.

Bei Auftreten von Gelbsucht (Ikterus) oder bei einem deutlichen Anstieg der Leberenzyme ist die Therapie mit dem ACE-Hemmer abzubrechen.

Andere mogliche Nebenwirkungen

Bei den Haufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

sehr haufig: haufig: gelegentlich: selten: sehr selten: nicht bekannt:


mehr als 1 Behandelter von 10 1 bis 10 Behandelte von 100 1 bis 10 Behandelte von 1 000 1 bis 10 Behandelte von 10 000 weniger als 1 Behandelter von 10 000

Haufigkeit auf Grundlage der verfugbaren Daten nicht abschatzbar

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort haufig: Schmerzen im Brustkorb, Erschopfung, Schwachegefuhl gelegentlich: Fieber, Wasseransammlungen im Gewebe

Erkrankungen des Immunsystems

Haufigkeit nicht bekannt: Uberempfindlichkeitsreaktionen

Herzerkrankungen

gelegentlich: Angina pectoris, Herzklopfen, erhohte Herzschlagfolge, Wasseransammlungen im Gewebe, Herzinfarkt

sehr selten: Herzrhythmusstorungen, Schlaganfall

GefáBerkrankunqen

háufiq: Insbesondere zu Beqinn der Accupro-5-Therapie sowie bei Patienten mit Salz- und/ oder Flussiqkeitsmanqel (z. B. bei Erbrechen, Durchfall, Vorbehandlung mit harntreibenden Arzneimitteln), Herzleistunqsschwáche oder schwerem Bluthochdruck, aber auch bei Erhohunq der Dosis von Accupro 5 und/ oder Diuretika kann eine ubermáBiqe Blutdrucksenkunq mit Beschwerden wie Schwindel, Schwácheqefuhl, Sehstorunqen, qeleqentlich auch mit Bewusstseinsverlust auftreten.

qeleqentlich: Erweiterunq von BlutqefáBen, kurzfristiqe Manqeldurchblutunq des Gehirns Háufiqkeit nicht bekannt: Schwindel beim Aufstehen vom Sitzen oder Lieqen

Erkrankunqen des Gastrointestinaltrakts (Maqen-Darm-Systems)

háufiq: Ubelkeit, Erbrechen, Durchfall, (Ober-)Bauchschmerzen, Sodbrennen, Entzundunq des Rachenraums, Verdauunqsstorunqen

qeleqentlich: Mundtrockenheit, trockener Hals, Bláhunqen, Bauchspeicheldrusenentzundunq (in einiqen Fállen mit todlichem Ausqanq), Verstopfunq, Appetitlosiqkeit selten: Geschmacksveránderunqen, entzundliche Veránderunq der Zunqenschleimhaut sehr selten: Darmverschluss, Schwellunqen im Darmkanal

Erkrankunqen des Blutes und des Lymphsystems qeleqentlich: Veránderunq der Blutpláttchenzahl

Háufiqkeit nicht bekannt: krankhafte Verrinqerunq oder Veránderunq der Blutzellenzahl (Neutropenie, hamolytische Anamie, Thrombozytopenie), vollstándiqer Verlust bestimmter Blutzellen (Agranulozytose)

Psychiatrische Erkrankunqen/ Erkrankunqen des Nervensystems

háufiq: Kopfschmerzen, Benommenheit, Erschopfunq, Schlaflosiqkeit, Taubheits- und

Kálteqefuhl an den GliedmaBen, Mudiqkeit, Schwindel

qeleqentlich: Depressionen, Nervositát, Schláfriqkeit, Schlafstorunqen, Kribbeln, Gleichqewichtsstorunqen, Verwirrtheit, voruberqehender Geschmacksverlust selten: Bewusstseinsverlust

Erkrankunqen der Haut und des Unterhautzellqewebes háufiq: allerqische Hautreaktionen wie Hautausschlaq

qeleqentlich: Haarausfall, vermehrte SchweiBbildunq, Blasensucht, Juckreiz, Hautausschlaq,

Wasseransammlunqen in den Lippen, Gesicht und/ oder den Extremitáten (sehr selten mit

Beteiliqunq von Kehlkopf, Rachen und/ oder Zunqe), Nesselsucht, Lichtempfindlichkeit

selten: schwerwieqende Hautreaktionen (Erythema multiforme)

sehr selten: schwerwieqende Hautreaktionen (wie psoriasiforme Hautveránderunqen),

Gesichtsrotunq, Schwitzen, Naqelablosunq, Zunahme der GefáBkrámpfe bei Raynaud-

Krankheit

Háufiqkeit nicht bekannt: schwerwieqende Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, exfoliative Dermatitis, epidermale Nekrolyse)

Erkrankunqen der Nieren und Harnweqe háufiq: Nierenfunktionsstorunqen

qeleqentlich: Harnweqsinfektionen, vermehrte EiweiBausscheidunq im Urin (teilweise mit qleichzeitiqer Verschlechterunq der Nierenfunktion) sehr selten: akutes Nierenversaqen

Erkrankunqen der Geschlechtsorqane und der Brustdruse qeleqentlich: Impotenz selten: erektile Dysfunktion

Augenerkrankungen gelegentlich: Schwachsichtigkeit sehr selten: verschwommenes Sehen

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths gelegentlich: Ohrgerausche (Tinnitus), Schwindel

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen haufig: Ruckenschmerzen, Muskelschmerzen

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums haufig: Husten, trockener Reizhusten, Atemnot, Schnupfen

gelegentlich: Nasennebenhohlenentzundung, obere Atemwegsinfektionen, Entzundung der Bronchien, Lungenentzundung selten: Durst

Haufigkeit nicht bekannt: krampfartige Verengung der Bronchien mit daraus folgender Atemnot

In Einzelfallen kam es bei Wasseransammlung im Gesichtsbereich zur Verlegung der Atemwege mit todlichem Ausgang.

Leber- und Gallenerkrankungen gelegentlich: Leberentzundung

sehr selten: Gelbsucht durch Gallestau oder Leberfunktionsstorungen Untersuchungen

haufig; bestimmte Blutbildveranderungen (Abfall von Hamoglobinkonzentration, Hamatokrit, Leukozytenzahl, Thrombozytenzahl sowie, insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsstorungen, Anstieg der Serumkonzentrationen von Harnstoff oder Kreatinin [bei Begleittherapie mit Diuretika haufiger als unter Monotherapie mit Quinapril; haufig reversibel bei fortgesetzter Therapie], Kalium, Abfall der Natriumkonzentration im Serum) gelegentlich: bestimmte Blutbildveranderungen (Insbesondere bei Patienten mit eingeschrankter Nierenfunktion, Kollagenkrankheiten (Kollagenosen) oder gleichzeitiger Therapie mit Allopurinol, Procainamid oder bestimmten Arzneimitteln, die die Abwehrreaktionen unterdrucken, kann es zu Anamie, Eosinophilie, selten sogar zu Panzytopenie kommen.)

sehr selten: bestimmte Blutbildveranderungen (Hamolyse, Erhohung der Bilirubin- und Leberenzymkonzentrationen)

Haufigkeit nicht bekannt: bestimmte Blutbildveranderungen (hamolytische Anamie im Zusammenhang mit G-6-PDH-Mangel)

Bei Patienten mit Diabetes mellitus wurde ein Anstieg des Serumkaliums beobachtet. Im Urin kann eine vermehrte Eiweifcausscheidung auftreten.

Stoffwechsel- und Ernahrungsstorungen haufig: erhohte Kaliumkonzentrationen im Blut

Hinweise;

Die o. g. Laborwerte sollen vor und regelmafcig wahrend der Behandlung mit Accupro 5 kontrolliert werden.

Sollten im Verlauf einer Accupro-5-Therapie Symptome wie Fieber, Lymphknotenschwellungen und/oder Halsentzundungen auftreten, muss vom behandelnden Arzt umgehend das weifce Blutbild untersucht werden.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch fur Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie konnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut fur Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, konnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen uber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfugung gestellt werden.

5. Wie ist Accupro 5 aufzubewahren?


Bewahren Sie dieses Arzneimittel fur Kinder unzuganglich auf.

Sie durfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Verpackung nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Aufbewahrungsbedingungen

Nicht uber 25 °C aufbewahren.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen zum Produkt


Was Accupro 5 enthalt

Der Wirkstoff ist Quinaprilhydrochlorid. 1 Filmtablette enthalt 5,416 mg Quinaprilhydrochlorid (entsprechend 5 mg Quinapril).

Die sonstigen Bestandteile sind Candelillawachs, Crospovidon, Gelatine, Hyprolose, Lactose-Monohydrat, Macrogol 400, schweres basisches Magnesiumcarbonat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Hypromellose, Titandioxid (E 171).

Wie Accupro 5 aussieht und Inhalt der Packung

Die Filmtabletten sind weiB, oval, beiderseits nach auBen gewolbt, haben auf jeder Seite eine „5“ versetzt eingepragt und besitzen eine Bruchrille.

Packung mit 30 Filmtabletten Packung mit 100 Filmtabletten

7. Adressen


Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

PFIZER PHARMA GmbH

Linkstr. 10

10785 Berlin

Tel.: 030 550055-51000

Fax: 030 550054-10000

Hersteller

Pfizer Manufacturing Deutschland GmbH Heinrich-Mack-StraBe 35 89257 Illertissen Betriebsstatte Freiburg Mooswaldallee 1 79090 Freiburg

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt uberarbeitet im September 2013.

Weitere Starken

Accupro® 10 Accupro® 20

((Anmerkung: Die Festlegung/ Benennung der Spalten erfolgt bei Drucklegung entsprechend den vom tatsachlichen Format der Gebrauchsinformation vorgegebenen Verhaltnissen!))

palde-3v25acc-ft-5

palde-3v25acc-ft-5 13 27.09.2013

Accupro 5

Fachinformation Accupro 5

PFIZER ((Logo))


Accupro®


Fachinformation

1. BEZEICHNUNG DER ARZNEIMITTEL

Accupro® 5 5 mg Filmtabletten

Accupro® 10 10 mg Filmtabletten

Accupro® 20 20 mg Filmtabletten

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Wirkstoff: Quinaprilhydrochlorid Accupro 5:

1 Filmtablette enthalt 5,416 mg Quinaprilhydrochlorid (entsprechend 5 mg Quinapril). Accupro 10:

1 Filmtablette enthalt 10,832 mg Quinaprilhydrochlorid (entsprechend 10 mg Quinapril).

Accupro 20: 1 Filmtablette enthalt 21,664 mg Quinaprilhydrochlorid (entsprechend 20 mg Quinapril).

Vollstandige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Filmtablette

Die Filmtabletten konnen in gleiche Dosen geteilt werden.

4.    KLINISCHE ANGABEN

4.1    Anwendungsgebiete

-    Essenzielle Hypertonie

-    Herzinsuffizienz - zusatzlich zu Diuretika und insbesondere bei schwerer Herzinsuffizienz auch zu Digitalis

4.2    Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Hinweis

Insbesondere bei Patienten mit Salz- und/ oder Flussigkeitsmangel (z. B. Erbrechen, Durchfall, Diuretikatherapie), Herzinsuffizienz, akutem Myokardinfarkt, instabiler Angina pectoris oder schwerer Hypertonie kann es zu Beginn der Therapie mit Accupro zu ubermáRigem Blutdruckabfall kommen.

Falls moglich, sollten Salz- und/ oder Flussigkeitsmangel vor Beginn der Accupro-Therapie ausgeglichen bzw. eine bestehende Diuretikatherapie reduziert oder ggf. abgesetzt werden. Bei diesen Patienten ist die Therapie unter intensiver Blutdruckkontrolle mit der geringsten Einzeldosis von 2,5 mg Quinapril morgens zu beginnen.

Nach Gabe der ersten Dosis, aber auch bei Erhohung der Dosis von Quinapril und/ oder Schleifendiuretika, sind diese Patienten mindestens 6 Stunden árztlich zu uberwachen, um eine unkontrolliert auftretende hypotone Reaktion zu vermeiden.

Bei Patienten mit maligner Hypertonie oder mit schwerer Herzinsuffizienz soll die Einstellung der Accupro-Therapie unter stationáren Bedingungen erfolgen.

Ansonsten gelten, soweit nicht anders verordnet, folgende Dosierungsrichtlinien:

Essenzielle Hypertonie

Ublicherweise betrágt die Anfangsdosis 10 mg Quinapril pro Tag.

Wird mit dieser Dosis keine Blutdrucknormalisierung erreicht, kann die Dosis auf 20 mg pro Tag erhoht werden. Die Tagesdosis kann auf einmal eingenommen oder auf 2 Einzelgaben verteilt werden (morgens und abends). Eine Dosiserhohung sollte erst nach 3 Wochen erfolgen. Die Erhaltungsdosis betrágt in der Regel 10 mg pro Tag, die Maximaldosis zweimal 20 mg pro Tag.

Herzinsuffizienz

Accupro kann als Zusatzmedikation zu einer bestehenden Therapie mit harntreibenden Mitteln (Diuretika) und Digitalis gegeben werden.

Die Anfangsdosis betrágt 2,5 mg Quinapril morgens und abends.

Eine Dosiserhohung darf nur schrittweise in Abhángigkeit vom individuellen Ansprechen des Patienten auf die Therapie erfolgen.

Die Erhaltungsdosis ist in der Regel 10 bis 20 mg Quinapril pro Tag, die Maximaldosis von zweimal 20 mg Quinapril pro Tag sollte nicht uberschritten werden.

Dosierung bei máRig eingeschránkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 30 bis 60 ml/min) und bei Patienten uber 65 Jahre

Die Anfangsdosis betrágt 5 mg Quinapril, die Erhaltungsdosis in der Regel 5 bis 10 mg Quinapril pro Tag.

Die Maximaldosis von 20 mg Quinapril pro Tag sollte nicht uberschritten werden.

Dosierung bei stark eingeschránkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 10 bis 30 ml/min)

Die Anfangsdosis betrágt 2,5 mg Quinapril (entsprechend % Filmtablette Accupro 5), die Erhaltungsdosis in der Regel ebenfalls 2,5 mg Quinapril pro Tag (entsprechend % Filmtablette Accupro 5). Die tágliche Maximaldosis betrágt 5 mg Quinapril (entsprechend 1 Filmtablette Accupro 5). Der Abstand zwischen zwei Einnahmen sollte aufgrund der verlángerten Halbwertszeit mindestens 24 Stunden betragen.

Kinder und Jugendliche

Die derzeit vorliegenden Daten werden in den Abschnitten 5.1 und 5.2 beschrieben. Es konnen jedoch keine Dosierungsempfehlungen gegeben werden.

Art der Anwendung

Die Einnahme von Accupro kann unabhangig von den Mahlzeiten erfolgen, die Tagesdosis kann auf einmal eingenommen oder auf zwei Einzelgaben verteilt werden.

Die Dauer der Anwendung bestimmt der behandelnde Arzt.

4.3 Gegenanzeigen

Accupro darf nicht angewendet werden:

-    bei Uberempfindlichkeit gegenuber dem arzneilich wirksamen Bestandteil oder einem der Hilfsstoffe

-    bei anamnestisch bekanntem angioneurotischen Ódem oder sonstigem Angioodem (z. B. infolge einer fruheren ACE-Hemmer-Therapie)

-    bei Nierenarterienstenose (beidseitig bzw. einseitig bei Einzelniere)

-    bei Zustand nach Nierentransplantation

-    bei hamodynamisch relevanter Aorten- oder Mitralklappenstenose bzw. hypertropher Kardiomyopathie

-    bei primarem Hyperaldosteronismus

-    in der Schwangerschaft (siehe Abschnitt 4.6)

-    in der Stillzeit (siehe Abschnitt 4.6)

Die gleichzeitige Anwendung von Accupro mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln ist bei Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschrankter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min/1,73 m2) kontraindiziert (siehe Abschnitte 4.5 und 5.1).

Wahrend einer Therapie mit Accupro darf keine Dialyse oder Hamofiltration mit Poly(acrylonitril,natrium-2-methylallylsulfonat)-high-flux-Membranen (z. B. „AN 69") erfolgen, da im Rahmen einer Dialysebehandlung oder Hamofiltration die Gefahr besteht, dass Uberempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktoide Reaktionen) bis hin zum lebensbedrohlichen Schock auftreten konnen.

Im Falle einer notfallma&igen Dialyse oder Hamofiltration muss deshalb vorher auf ein anderes Arzneimittel gegen Hypertonie bzw. Herzinsuffizienz, das kein ACE-Hemmer sein darf, umgestellt oder eine andere Dialysemembran verwendet werden (siehe Abschnitt 4.4).

Wahrend einer LDL (low-density lipoprotein)-Apherese (bei schwerer Hypercholesterinamie) mit Dextransulfat konnen unter der Anwendung eines ACE-Hemmers lebensbedrohliche Uberempfindlichkeitsreaktionen auftreten.

Wahrend einer Behandlung zur Schwachung bzw. Aufhebung der allergischen Reaktionsbereitschaft (Hyposensibilisierungstherapie) gegen Insektengifte (z. B. Bienen-, Wespenstich) und gleichzeitiger Anwendung eines ACE-Hemmers konnen z. T. lebensbedrohliche Uberempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Blutdruckabfall, Atemnot, Erbrechen, allergische Hautreaktionen) auftreten.

Falls eine LDL-Apherese bzw. Hyposensibilisierungstherapie gegen Insektengifte notwendig ist, ist das Praparat vorubergehend durch andere Arzneimittel gegen Hypertonie bzw. Herzinsuffizienz zu ersetzen.

4.4 Besondere Warnhinweise und VorsichtsmaBnahmen fur die Anwendung Warnhinweise

Accupro nicht zusammen mit Poly(acrylonitril,natrium-2-methylallylsulfonat)-high-flux-Membranen (z. B. „AN 69"), wahrend einer LDL-Apherese mit Dextransulfat oder wahrend einer Desensibilisierungsbehandlung gegen Insektengifte anwenden (siehe Abschnitt 4.3).

Patienten mit der seltenen hereditaren Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten Accupro nicht einnehmen.

VorsichtsmaBnahmen

Da keine ausreichenden Therapieerfahrungen vorliegen, darf Accupro nicht angewendet werden bei:

-    sehr schweren Nierenfunktionsstorungen (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min),

-    Dialysepatienten

-    primarer Lebererkrankung oder Leberinsuffizienz

Accupro darf nur nach sehr kritischer Nutzen-Risiko-Abwagung unter regelmáBiger Kontrolle reprasentativer klinischer und laborchemischer Parameter angewendet werden bei:

-    schweren Nierenfunktionsstorungen (Kreatinin-Clearance: 10 bis 30 ml/min)

-    klinisch relevanter Proteinurie (> 1 g/Tag)

-    klinisch relevanten Elektrolytstorungen

-    Vorliegen einer gestorten Immunreaktion oder einer Kollagenose (z. B. Lupus erythematodes, Sklerodermie)

-    gleichzeitiger systemischer Therapie mit Arzneimitteln, die die Abwehrreaktionen unterdrucken (z. B. Kortikoide, Zytostatika, Antimetaboliten), Allopurinol, Procainamid oder Lithium

Hinweise (siehe Abschnitt 4.2)

Vor Anwendung von Accupro muss die Nierenfunktion uberpruft worden sein.

Insbesondere zu Therapiebeginn sollte Accupro nur unter intensiver Uberwachung von Blutdruck und/ oder reprasentativen Laborparametern angewendet werden bei:

-    Patienten mit    Salz- und/oder Flussigkeitsmangel

-    Patienten mit    eingeschrankter    Nierenfunktion

-    Patienten mit    Hypertonie

-    Patienten > 65 Jahre

-    Patienten mit Herzinsuffizienz (kardiogener Schock)

Duale Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS)

Es gibt Belege dafur, dass die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren das Risiko fur Hypotonie, Hyperkaliamie und eine Abnahme der Nierenfunktion (einschlieBlich eines akuten Nierenversagens) erhoht. Eine duale Blockade des RAAS durch die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren wird deshalb nicht empfohlen (siehe Abschnitte 4.5 und 5.1).

Wenn die Therapie mit einer dualen Blockade als absolut notwendig erachtet wird, sollte dies nur unter Aufsicht eines Spezialisten und unter Durchfuhrung engmaschiger Kontrollen von Nierenfunktion, Elektrolytwerten und Blutdruck erfolgen.

ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten sollten bei Patienten mit diabetischer Nephropathie nicht gleichzeitig angewendet werden.

Symptomatische Hypotonie

Das Auftreten einer symptomatischen Hypotonie wird bei Patienten mit einer unkomplizierten Hypertonie selten beobachtet. Bei mit Quinapril behandelten Hypertonikern ist das Auftreten einer Hypotonie eher wahrscheinlich, wenn ein Volumenmangel vorliegt, beispielsweise infolge einer vorausgegangenen diuretischen Behandlung, salzarmer Ernáhrung, Dialyse, Diarrhoe oder Erbrechen, oder wenn der Patient an einer schwerwiegenden reninabhangigen Hypertonie leidet (siehe Abschnitte 4.5 und 4.8). Bei Auftreten einer Hypotonie sollte der Patient in Ruckenlage gebracht werden und, falls erforderlich, eine intravenose Kochsalzinfusion erhalten. Eine vorubergehende hypotensive Reaktion ist nicht als Kontraindikation fur die weitere Anwendung zu sehen, jedoch sollten niedrigere Dosen von Accupro oder von jeder begleitenden diuretischen Therapie in Betracht gezogen werden, wenn dieses Ereignis auftritt.

Bei Patienten mit kongestiver Herzinsuffizienz, die eine Gefahrdung fur einen ubermáBigen Blutdruckabfall aufweisen, sollte eine Therapie mit Quinapril unter engmaschiger árztlicher Uberwachung eingeleitet werden. Patienten sollten in den ersten 2 Wochen der Behandlung und bei Erhohung der Dosis genau beobachtet werden.

Áhnliches gilt auch fur Patienten mit ischámischen Herzerkrankungen oder zerebrovaskuláren Krankheiten, bei denen ein starker Blutdruckabfall zu einem Myokardinfarkt oder Schlaganfall fuhren kann.

Eingeschránkte Nierenfunktion

Als Folge der Hemmung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems konnen Veránderungen der Nierenfunktion bei empfindlichen Personen erwartet werden. Bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz, deren Nierenfunktion von der Aktivitát des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems abhángen konnte, konnte die Therapie mit Quinapril zur Oligurie und/oder progressiven Azotámie sowie selten zu akutem Nierenversagen und/oder Tod fuhren.

Bei einigen Patienten mit Hypertonie oder Herzinsuffizienz ohne bereits bestehende Nierenerkrankung ist es zu einem Anstieg (> 1,25-Faches der oberen Normgrenze) von Blut-Harnstoff-Stickstoff und Serumkreatinin gekommen, der normalerweise gerignfugig war und transient verlief, insbesondere dann, wenn Quinapril als Begleitmedikation zu einem Diuretikum verabreicht wurde. Ein Anstieg von Blut-Harnstoff-Stickstoff wurde bei 2 % der hypertensiven Patienten unter Quinapril-Monotherapie und bei 4 % der hypertensiven Patienten unter Quinapril/HCTZ beobachtet. Ein Anstieg vonSerumkreatinin wurde bei 2 % der hypertensiven Patienten unter Quinapril-Monotherapie und bei 3 % der hypertensiven Patienten unter Quinapril/HCTZ beobachtet. Dieser Anstieg tritt háufiger bei Patienten mit bereits bestehender Niereninsuffizienz auf. Die Verringerung der Dosis und/ oder das Absetzen des Diuretikums und/oder von Quinapril konnen erforderlich sein.

Husten

Bei Verwendung von ACE-Hemmern, einschlie&lich Quinapril, wurde uber Husten berichtet. Der Husten ist charakteristischerweise nicht produktiv, hartnáckig und verschwindet nach Absetzen der Therapie. Dementsprechend sollte ein durch ACE-

Hemmer ausgeloster Husten auch bei der Differenzialdiagnose eines Hustens mit in Betracht gezogen werden.

Uberempfindlichkeitsreaktionen

Bei Patienten mit oder ohne Allergie oder Bronchialasthma in der Anamnese konnen Uberempfindlichkeitsreaktionen auftreten, wie z. B. Purpura, Lichtempfindlichkeit, Urtikaria, nekrotisierende Angiitis, Atemnot einschlieBlich Pneumonitis und Lungenodem, anaphylaktische Reaktionen.

Angioneurotische Odeme Im Kopfbereich:

Bei Patienten unter ACE-Hemmer-Therapie wurden angioneurotische Odeme beobachtet, bei Quinapril mit einer Haufigkeit von 0,1 %. Bei Auftreten eines pfeifenden Atemgerausches oder wenn sich ein angioneurotisches Odem im Bereich des Gesichts, der Zunge oder als Glottisodem entwickelt, muss die Behandlung mit Quinapril sofort abgebrochen werden. Der Patient ist fachgerecht zu behandeln und bis zum Abklingen der Schwellung engmaschig zu uberwachen. Wenn sich die Schwellungen auf das Gesicht und die Lippen beschranken, klingen diese gewohnlich von selbst ohne BehandlungsmaBnahmen ab. Zur Linderung der Symptome konnen Antihistaminika helfen. Ein angioneurotisches Odem mit Kehlkopfbeteiligung kann todlich verlaufen. Wenn eine Beteiligung von Zunge, Glottis oder Kehlkopf einen Verschluss der Atemwege wahrscheinlich macht, mussen umgehend geeignete NotfallmaBnahmen eingeleitet werden. Diese sollten unter anderem auch die subkutane Gabe von 0,3 bis 0,5 ml Adrenalin (Epinephrin)-Losung 1:1 000 einschlieBen.

Patienten, die zu therapeutischen Zwecken gleichzeitig einen mTOR-Hemmer (z. B. Temsirolimus) oder DPP-4-Hemmer (z. B. Vildagliptin) erhalten, haben moglicherweise ein erhohtes Risiko fur angioneurotische Odeme. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn bei Patienten, die schon einen ACE-Hemmer erhalten, eine Therapie mit einem mTOR-Hemmer oder DPP-4-Hemmer begonnen wird.

Im Intestinum:

Bei Patienten, die ACE-Hemmer erhielten, wurden intestinale angioneurotische Odeme beobachtet. Diese Patienten klagten uber Bauchschmerzen (mit oder ohne Ubelkeit oder Erbrechen). In einigen Fallen war bis dahin kein angioneurotisches Odem im Gesicht aufgetreten und die C1-Esterase-Werte waren normal. Das angioneurotische Odem wurde bei Untersuchungen wie beispielsweise einer Abdomen-CT, Ultraschall oder einem chirurgischen Eingriff diagnostiziert. Nach Absetzen des ACE-Hemmers bildeten sich die Symptome zuruck. Differenzialdiagnostisch sollten intestinale angioneurotische Odeme berucksichtigt werden, wenn Patienten unter ACE-Hemmern uber Bauchschmerzen klagen.

Bei Patienten mit anamnestisch bekanntem Angioodem, das nicht infolge einer Behandlung mit einem ACE-Hemmer auftrat, kann unter einer ACE-Hemmer-Therapie das Risiko, ein Angioodem zu entwickeln, erhoht sein (siehe Abschnitt 4.3).

Ethnische Unterschiede

Es wurde beobachtet, dass unter einer ACE-Hemmer-Therapie bei schwarzen Patienten Angioodeme haufiger auftreten als bei anderen Patienten. In klinischen Studien wurde weiterhin beobachtet, dass der Einfluss auf den Blutdruck bei schwarzen Patienten weniger ausgepragt ist als bei anderen Patienten.

Neutropenie/ Agranulozytose

Bei Patienten mit Hypertonie kam es unter einer ACE-Hemmer-Therapie selten zu Agranulozytose und Knochenmarkdepression. Diese trat jedoch haufiger bei Patienten mit eingeschrankter Nierenfunktion auf und besonders bei gleichzeitig bestehender Kollagenose.

Wahrend der Therapie mit Quinapril kam es selten zu einer Agranulozytose. Bei Patienten mit Kollagenosen und/ oder Nierenerkrankungen sollte daher eine Kontrolle des weiBen Blutbilds erwogen werden.

Hyperkaliamie und kaliumsparende Diuretika

Unter der Therapie mit Quinapril alleine konnen die Kaliumspiegel erhoht sein. Bei gleichzeitiger Gabe kann Quinapril daher eine durch Thiaziddiuretika bewirkte Hypokaliamie abschwachen. Wegen der Moglichkeit einer weiteren Erhohung des Kaliumspiegels sollte eine Begleittherapie mit kaliumsparenden Diuretika vorsichtig begonnen und der Kaliumspiegel engmaschig uberwacht werden (siehe Abschnitt 4.5).

Veranderung von Leberwerten

In seltenen Fallen wurden ACE-Hemmer mit einem Syndrom in Verbindung gebracht, das mit cholestatischem Ikterus beginnt und zu einer fulminanten Lebernekrose fortschreitet (in einigen Fallen mit todlichem Ausgang). Patienten, bei denen es unter der Behandlung mit einem ACE-Hemmer zu einem Ikterus oder einem deutlichen Anstieg der Leberenzymwerte kommt, mussen Quinapril absetzen und eine angemessene medizinische Nachsorge erhalten.

Patienten mit Diabetes

Bei Diabetikem konnen ACE-Hemmer die Insulinsensitivitat erhohen. Bei mit oralen Antidiabetika oder Insulin behandelten Patienten wurden sie mit dem Auftreten von Hypoglykamie in Verbindung gebracht. Wahrend des 1. Behandlungsmonats mit einem ACE-Hemmer sollte daher der Blutzuckerspiegel engmaschig uberwacht werden (siehe Abschnitt 4.5).

Operationen/ Anasthesie

Quinapril kann bei groBeren chirurgischen Eingriffen oder wahrend einer Anasthesie mit Hypotonie-induzierenden Substanzen die Bildung von Angiotensin II als Folge einer kompensatorischen Freisetzung von Renin blockieren. Falls eine Hypotonie auftritt, die auf diesen Mechanismus zuruckgefuhrt wird, kann sie durch Volumenexpansion behoben werden (siehe Abschnitt 4.5).

Schwangerschaft

Bei Patientinnen mit Schwangerschaftswunsch sollte eine Umstellung auf eine alternative blutdrucksenkende Behandlung mit geeignetem Sicherheitsprofil fur Schwangere erfolgen. Wird eine Schwangerschaft festgestellt, ist die Behandlung mit ACE-Hemmern unverzuglich zu beenden und, wenn erforderlich, eine alternative Therapie zu beginnen (siehe Abschnitte 4.3 und 4.6).

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Folgende Wechselwirkungen zwischen Accupro oder anderen ACE-Hemmern sind beschrieben worden bei gleichzeitiger Anwendung von:

- Kochsalz: Abschwachung der blutdrucksenkenden Wirkung von Accupro

-    Antihypertensiva: Verstarkung des blutdrucksenkenden Effekts von Accupro, insbesondere durch Diuretika

-    Analgetika, nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAR einschl. COX-2-Hemmer): Die Therapie mit NSAR (einschl. COX-2-Hemmer) kann die antihypertensive Wirkung eines ACE-Hemmers abschwachen. NSAR (einschl. COX-2-Hemmer) und ACE-Hemmer wirken bezuglich des Anstiegs von Serumkalium additiv und konnen zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion fuhren. Diese ist gewohnlich reversibel. Selten kann es auch zu akutem Nierenversagen kommen, insbesondere bei Patienten mit eingeschrankter Nierenfunktion, bei alteren Patienten oder Patienten mit verringertem Flussigkeitsvolumen, einschlieBlich jenen, die mit Diuretika therapiert werden.

-    Diuretika: Verstarkung des blutdrucksenkenden Effekts von Accupro (Reduktion der Initialdosis von Accupro und Uberwachung des Patienten fur bis zu 2 Stunden nach der 1. Accupro-Dosis)

-    Kalium, kaliumsparenden Diuretika (z. B. Spironolacton, Amilorid,

Triamteren): verstarkte Zunahme der Serumkaliumkonzentration (regelmaBige Kontrolle!)

-    Lithium: Erhohung der Serumlithiumkonzentration (regelmaBige Kontrolle!), somit Verstarkung der kardio- und neurotoxischen Wirkung von Lithium

-    Alkohol: verstarkte Alkoholwirkung, vermehrte (orthostatische) Hypotonie

-    Allopurinol, Zytostatika, Immunsuppressiva, systemischen Kortikoiden, Procainamid: Abnahme der Leukozytenzahl im Blut (Leukopenie)

-    Anasthetika: verstarkter Blutdruckabfall (Information des Anasthesisten uber die Therapie mit Accupro)

-    oralen Antidiabetika (z. B. Sulfonylharnstoffe/ Biguanide), Insulin: Verstarkung des blutzuckersenkenden Effekts durch Accupro (regelmaBige Kontrolle!)

-    Neuroleptika, Imipramin: Verstarkung des blutdrucksenkenden Effekts von Accupro

-    Tetracyclinen und anderen Wirkstoffe, die mit Magnesium reagieren: verminderte Resorption

-    Goldpraparaten: Selten traten nitritoide Reaktionen bei gleichzeitiger Therapie mit Goldinjektionslosungen und ACE-Inhibitoren auf.

-    Barbituraten: vermehrte orthostatische Hypotonie

-    Narkotika: verstarkter Blutdruckabfall (Information des Anasthesisten uber die Therapie mit Accupro), vermehrte orthostatische Hypotonie

-    Antazida: vermindern evtl. die Bioverfugbarkeit von Quinapril

Duale Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS)

Daten aus klinischen Studien haben gezeigt, dass eine duale Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) durch gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren im Vergleich zur Anwendung einer einzelnen Substanz, die auf das RAAS wirkt, mit einer hoheren Rate an unerwunschten Ereignissen wie Hypotonie, Hyperkaliamie und einer Abnahme der Nierenfunktion (einschlieBlich eines akuten Nierenversagens) einhergeht (siehe Abschnitte 4.3, 4.4 und 5.1).

Bei Patienten, die Quinapril und andere Wirkstoffe erhalten, die das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System beeinflussen, mussen Blutdruck, Nierenfunktion und die Elektrolyte engmaschig uberwacht werden.

mTOR- oder DPP-4-Hemmer

Patienten, die zu therapeutischen Zwecken gleichzeitig einen mTOR-Hemmer (z. B. Temsirolimus) oder DPP-4-Hemmer (z. B. Vildagliptin) erhalten, haben moglicherweise ein erhohtes Risiko fur angioneurotische Odeme. Besondere

Vorsicht ist geboten, wenn bei Patienten, die schon einen ACE-Hemmer erhalten, eine Therapie mit einem mTOR-Hemmer oder DPP-4-Hemmer begonnen wird.

Aliskiren

Verwenden Sie Quinapril nicht zusammen mit Aliskiren bei Diabetikem oder bei Patienten mit eingeschrankter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 60 ml/min/1,73 m2).

4.6    Fertilitat, Schwangerschaft und Stillzeit Schwangerschaft

Die Anwendung von ACE-Hemmern in der Schwangerschaft ist kontraindiziert (siehe Abschnitte 4.3 und 4.4).

Wird eine Schwangerschaft festgestellt, ist eine Behandlung mit ACE-Hemmern unverzuglich zu beenden und, wenn erforderlich, eine alternative Therapie zu beginnen.

Es ist bekannt, dass eine Therapie mit ACE-Hemmern wahrend des zweiten und dritten Schwangerschaftstrimesters fetotoxische Effekte (verminderte Nierenfunktion, Oligohydramnion, verzogerte Schadelossifikation) und neonatal-toxische Effekte (Nierenversagen, Hypotonie, Hyperkaliamie) haben kann (siehe Abschnitt 5.3). Im Falle einer Exposition mit ACE-Hemmern ab dem zweiten

Schwangerschaftstrimester werden Ultraschalluntersuchungen der Nieren und des Schadels empfohlen.

Sauglinge, deren Mutter ACE-Hemmer eingenommen haben, sollten haufig wiederholt auf Hypotonie untersucht werden (siehe Abschnitte 4.3 und 4.4).

Stillzeit

Einige wenige pharmakokinetische Daten zeigen, dass sehr geringe Konzentrationen von Accupro in der Muttermilch erreicht werden (siehe Abschnitt 5.2). Auch wenn diese Konzentrationen als klinisch nicht relevant erscheinen, sollte Accupro wahrend des Stillens von Fruhgeborenen sowie in den ersten Wochen nach Entbindung nicht angewendet werden, da ein mogliches Risiko von kardiovaskularen und renalen Effekten beim Saugling besteht und fur eine Anwendung in der Stillzeit keine ausreichende klinische Erfahrung vorliegt.

4.7    Auswirkungen auf die Verkehrstuchtigkeit und die Fahigkeit zum Bedienen von Maschinen

Die Behandlung des Bluthochdrucks mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmaBigen arztlichen Kontrolle. Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann die Fahigkeit zur aktiven Teilnahme am StraBenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeintrachtigt werden. Dies gilt in verstarktem MaBe bei Behandlungsbeginn und Praparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

4.8    Nebenwirkungen

Bei den Haufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

sehr haufig (> 1/10) haufig (> 1/100 bis < 1/10) gelegentlich (> 1/1 000 bis < 1/100) selten (> 1/10 000 bis < 1/1 000) sehr selten (< 1/10 000)

nicht bekannt (Háufigkeit auf Grundlage der verfugbaren Daten nicht abschátzbar)

Folgende Nebenwirkungen wurden bei der Therapie mit Accupro oder anderen ACE-Hemmern beobachtet:

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort háufig: Schmerzen im Brustkorb, Erschopfung, Schwachegefuhl gelegentlich: Fieber, generalisierte oder periphere Odeme

Erkrankungen des Immunsystems

Haufigkeit nicht bekannt: anaphylaktoide Reaktionen

Herzerkrankungen

gelegentlich: Angina pectoris, Palpitationen, Tachykardie, Odeme, Myokardinfarkt sehr selten: Herzrhythmusstorungen, zerebraler Insult

GefáBerkrankungen

haufig: Insbesondere zu Beginn der Accupro-Therapie sowie bei Patienten mit Salz-und/oder Flussigkeitsmangel (z. B. bei Erbrechen, Durchfall, Diuretikavorbehandlung), Herzinsuffizienz oder schwerer Hypertonie, aber auch bei Erhohung der Dosis von Accupro und/ oder Diuretika kann eine ubermáBige Blutdrucksenkung (Hypotonie, orthostatische Hypotonie) mit Symptomen wie Schwindel, Schwáchegefuhl, Sehstorungen, gelegentlich auch mit Bewusstseinsverlust (Synkope) auftreten. gelegentlich: Vasodilatation, TIA Háufigkeit nicht bekannt: orthostatische Hypotonie

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

háufig: Ubelkeit, Erbrechen, Durchfall, (Ober-)Bauchschmerzen, Dyspepsie, Pharyngitis, Verdauungsstorungen

gelegentlich: Mundtrockenheit, trockener Hals, Bláhungen, Pankreatitis (in einigen Fállen mit todlichem Ausgang), Verstopfung, Appetitlosigkeit selten: Geschmacksveránderungen, Glossitis sehr selten: Ileus, intestinale Angioodeme

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems gelegentlich: Thrombozytopenie

Háufigkeit nicht bekannt: Neutropenie, Agranulozytose, hámolytische Anámie

Psychiatrische Erkrankungen/Erkrankungen des Nervensystems

háufig: Kopfschmerzen, Benommenheit, Erschopfung, Schlaflosigkeit, Parásthesien,

Mudigkeit, Schwindel

gelegentlich: Depressionen, Nervositát, Somnolenz, Schlafstorungen, Kribbeln, Gleichgewichtsstorungen, Verwirrtheit, vorubergehender Geschmacksverlust selten: Synkope

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes háufig: allergische Hautreaktionen wie Exanthem gelegentlich: Alopezie, vermehrte SchweiBbildung, Pemphigus, Pruritus, Hautausschlag, angioneurotisches Odem mit Beteiligung von Lippen, Gesicht und/oder Extremitaten (sehr selten mit Beteiligung von Kehlkopf, Rachen und/ oder Zunge [siehe NotfallmaBnahmen]), Urtikaria, Photosensibilitat selten: Erythema multiforme

sehr selten: schwerwiegende Hautreaktionen wie psoriasiforme Hautveranderungen, Flush, Diaphorese, Onycholyse, Verstarkung einer Raynaud-Symptomatik Haufigkeit nicht bekannt: Stevens-Johnson-Syndrom, exfoliative Dermatitis, epidermale Nekrolyse

Bei Verdacht auf eine schwerwiegende Hautreaktion muss sofort der behandelnde Arzt aufgesucht und ggf. die Therapie mit Accupro abgebrochen werden.

Hinweis: Es besteht eine erhohte Gefahr der Ausbildung eines angioneurotischen Odems bei schwarzhautigen Patienten.

Hautveranderungen konnen mit Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen (Myalgien, Arthralgien, Arthritis), GefaBentzundungen (Vaskulitiden), Entzundungen seroser Haute und bestimmten Laborwertveranderungen (Eosinophilie, Leukozytose und/oder erhohte ANA-Titer, erhohte BSG) einhergehen.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege haufig: Nierenfunktionsstorungen

gelegentlich: Harnwegsinfektionen, Proteinurie (teilweise mit gleichzeitiger Verschlechterung der Nierenfunktion) sehr selten: akutes Nierenversagen

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdruse gelegentlich: Impotenz selten: erektile Dysfunktion

Augenerkrankungen

gelegentlich: Amblyopie

sehr selten: verschwommenes Sehen

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths gelegentlich: Tinnitus, Vertigo

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen haufig: Ruckenschmerzen, Myalgien

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

haufig: Husten, trockener Reizhusten, Atemnot, Rhinitis

gelegentlich: Sinusitis, obere Atemwegsinfektionen, Bronchitis, eosinophile

Pneumonie

selten: Durst

Haufigkeit nicht bekannt: Bronchospasmus

In Einzelfallen kam es bei angioneurotischen Odemen der oberen Atemwege zur Verlegung der Atemwege mit todlichem Ausgang.

Leber- und Gallenerkrankungen gelegentlich: Hepatitis

sehr selten: cholestatischer Ikterus oder Leberfunktionsstorungen (Bei Auftreten von Ikterus oder bei einem deutlichen Anstieg der Leberenzyme ist die Therapie mit dem ACE-Hemmer abzubrechen.)

Kongenitale, familiáre und genetische Erkrankungen Siehe Abschnitte 4.3 und 4.6

Untersuchungen

háufig; Abfall von Hámoglobinkonzentration, Hámatokrit, Leukozytenzahl, Thrombozytenzahl sowie, insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsstorungen, Anstieg der Serumkonzentrationen von Harnstoff oder Kreatinin (bei Begleittherapie mit Diuretika háufiger als unter Monotherapie mit Quinapril; háufig reversibel bei fortgesetzter Therapie), Kalium, Abfall der Natriumkonzentration im Serum gelegentlich: Insbesondere bei Patienten mit eingeschránkter Nierenfunktion, Kollagenosen oder gleichzeitiger Therapie mit Allopurinol, Procainamid oder bestimmten Arzneimitteln, die die Abwehrreaktionen unterdrucken, kann es zu Anámie, Eosinophilie, selten sogar zu Panzytopenie kommen. sehr selten: Hámolyse, Erhohung der Bilirubin- und Leberenzymkonzentrationen Háufigkeit nicht bekannt: hámolytische Anámie im Zusammenhang mit G-6-PDH-Mangel

Bei Patienten mit Diabetes mellitus wurde ein Anstieg des Serum-Kaliums beobachtet. Im Urin kann eine vermehrte EiweiBausscheidung auftreten.

Stoffwechsel- und Ernáhrungsstorungen háufig: Hyperkaliámie

Hinweise

Die oben genannten Laborwerte sollen vor und regelmá&ig wáhrend der Behandlung mit Accupro kontrolliert werden. Insbesondere zu Behandlungsbeginn und bei Risikopatienten (Patienten mit Niereninsuffizienz, Kollagenosen, Behandlung mit Immunsuppressiva, Zytostatika, Allopurinol, Procainamid, Digitalisglykosiden, Glukokortikoiden, Laxanzien, áltere Patienten) sind engmaschige Kontrollen der Serumelektrolyt- und Serumkreatininkonzentrationen sowie des Blutbilds angezeigt.

Sollten im Verlauf einer Accupro-Therapie Symptome wie Fieber, Lymphknotenschwellungen und/ oder Halsentzundungen auftreten, muss umgehend das wei&e Blutbild untersucht werden.

Bei anderen ACE-Hemmern wurden Vaskulitis und Gynákomastie beobachtet und es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich hierbei um Gruppeneffekte handelt.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grower Wichtigkeit. Sie ermoglicht eine kontinuierliche Uberwachung des Nutzen-Risiko-Verháltnisses des Arzneimittels. Angehorige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut fur Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.

4.9 Uberdosierung

Die orale LD50 von Quinapril bei Mausen und Ratten reicht von 1 440 bis zu 4 280 mg/kg.

Zur Behandlung einer Uberdosierung mit Quinapril liegen keine spezifischen Informationen vor. Die am wahrscheinlichsten zu erwartenden klinischen Manifestationen sind die Symptome einer schweren Hypotonie, die ublicherweise mit einer intravenosen Volumensubstitution behandelt werden.

Die Behandlung ist entsprechend der gangigen medizinischen Vorgehensweise symptomatisch und unterstutzend.

Hamodialyse und Peritonealdialyse haben nur einen geringen Einfluss auf die Elimination von Quinapril und Quinaprilat.

5.    PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1    Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer ATC-Code: C09AA06

Quinapril wird in der Leber zu Quinaprilat hydrolysiert, welches ein Hemmstoff des Angiotensin-Converting-Enzyms (ACE) ist. Das ACE ist eine Peptidyldipeptidase, welche die Umwandlung von Angiotensin I zu der vasokonstriktorisch wirksamen Substanz Angiotensin II bewirkt.

Eine Hemmung von ACE fuhrt zu einer verminderten Bildung des vasokonstriktorisch wirksamen Angiotensin II in Gewebe und Plasma, wodurch es zur Abnahme der Aldosteronsekretion und somit zu einem Anstieg der Serumkaliumkonzentration kommen kann. Aus dem Fortfall der negativen Ruckkopplung von Angiotensin II auf die Reninsekretion resultiert eine Erhohung der Plasmareninaktivitat.

Da ACE auch Bradykinin, ein vasodepressorisches Peptid, abbaut, resultiert aus der Hemmung von ACE eine erhohte Aktivitat zirkulierender und lokaler Kallikrein-Kinin-Systeme (und somit eine Aktivierung des Prostaglandinsystems). Es ist moglich, dass dieser Mechanismus an der blutdrucksenkenden Wirkung der ACE-Hemmer beteiligt und fur bestimmte Nebenwirkungen mitverantwortlich ist.

Ferner konnte klinisch gezeigt werden, dass Quinapril die Acetylcholin-induzierte Vasokonstriktion vermindert, ein Zeichen fur eine Verbesserung der endothelialen Dysfunktion.

Ein weiterer Effekt mit bisher unklarem Mechanismus ist die Erhohung der Insulinsensitivitat.

Pharmakodynamik

Quinapril fuhrt bei Patienten mit Hypertonie zu einer Senkung des Blutdrucks im Liegen und im Stehen, ohne dass die Herzfrequenz kompensatorisch ansteigt.

Bei hamodynamischen Untersuchungen bewirkt Quinapril eine deutliche Verringerung des peripheren arteriellen Widerstands. In der Regel kam es zu keinen klinisch relevanten Veranderungen von renalem Plasmafluss und glomerularer Filtrationsrate.

Bei den meisten Patienten zeigte sich der Beginn der antihypertensiven Wirkung ca.

1 Stunde nach oraler Gabe, die maximale Wirkung wurde in der Regel nach 2 bis 4 Stunden erreicht.

Der maximal blutdrucksenkende Effekt einer definierten Quinapril-Dosis war in der Regel nach 3 bis 4 Wochen ersichtlich. Bei der empfohlenen táglichen Dosis bleibt die antihypertensive Wirkung auch wáhrend der Langzeittherapie erhalten.

Kurzfristiges Absetzen von Quinapril fuhrt zu keinem schnellen, ubermáBigen Blutdruckanstieg (Rebound).

Bei Patienten mit Herzinsuffizienz zeigten hámodynamische Untersuchungen, dass Quinapril eine Abnahme des peripheren systemischen Widerstands und eine Erhohung der venosen Kapazitát bewirkte. Daraus resultierte eine Senkung der Vor-und Nachlast des Herzens (Abnahme der ventrikuláren Fullungsdrucke). Ferner wurde eine Zunahme von Herzminutenvolumen, Schlagarbeitsindex und Belastungskapazitát unter der Behandlung von Quinapril beobachtet.

In zwei gro&en randomisierten, kontrollierten Studien („ONTARGET" [ONgoing Telmisartan Alone and in combination with Ramipril Global Endpoint Trial] und „VA NEPHRON-D" [The Veterans Affairs Nephropathy in Diabetes]) wurde die gleichzeitige Anwendung eines ACE-Hemmers mit einem Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten untersucht.

Die „ONTARGET"-Studie wurde bei Patienten mit einer kardiovaskuláren oder einer zerebrovaskuláren Erkrankung in der Vorgeschichte oder mit Diabetes mellitus Typ 2 mit nachgewiesenen Endorganscháden durchgefuhrt. Die „VA NEPHRON-D"-Studie wurde bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und diabetischer Nephropathie durchgefuhrt.

Diese Studien zeigten keinen signifikanten vorteilhaften Effekt auf renale und/oder kardiovaskuláre Endpunkte und Mortalitát, wáhrend ein hoheres Risiko fur Hyperkaliámie, akute Nierenschádigung und/oder Hypotonie im Vergleich zur Monotherapie beobachtet wurde. Aufgrund vergleichbarer pharmakodynamischer Eigenschaften sind diese Ergebnisse auch auf andere ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten ubertragbar.

Aus diesem Grund sollten ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten bei Patienten mit diabetischer Nephropathie nicht gleichzeitig angewendet werden.

In der „ALTITUDE"-Studie (Aliskiren Trial in Type 2 Diabetes Using Cardiovascular and Renal Disease Endpoints) wurde untersucht, ob die Anwendung von Aliskiren zusátzlich zu einer Standardtherapie mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 sowie chronischer Nierenerkrankung und/ oder kardiovaskulárer Erkrankung einen Zusatznutzen hat. Die Studie wurde wegen eines erhohten Risikos unerwunschter Ereignisse vorzeitig beendet. Sowohl kardiovaskuláre Todesfálle als auch Schlaganfálle traten in der Aliskiren-Gruppe numerisch háufiger auf als in der Placebo-Gruppe, ebenso unerwunschte Ereignisse und besondere schwerwiegende unerwunschte Ereignisse (Hyperkaliámie, Hypotonie, Nierenfunktionsstorung).

Kinder und Jugendliche

In einer randomisierten klinischen Studie uber 8 Wochen (doppelblind fur 2 Wochen mit anschlie&ender Verlángerungsphase uber 6 Wochen) mit Zieldosen von 2,5, 5,

10 und 20 mg Quinapril bei 112 Kindern und Jugendlichen mit Hypertonie oder hochnormalem Blutdruck konnte das primáre Studienziel (Verringerung des diastolischen Blutdrucks nach 2 Wochen) nicht erreicht werden. Beim systolischen Blutdruck (sekundáres Studienziel der Wirksamkeit) zeigte sich nur in Woche 2 fur die untersuchten Dosen eine statistisch signifikante Dosis-Wirkungs-Linearitat und bei der Dosierung von 20 mg Quinapril einmal taglich ein signifikanter Unterschied gegenuber der Placebo-Gruppe.

Langzeitauswirkungen von Quinapril auf das Wachstum, die Pubertat und die allgemeine Entwicklung wurden nicht untersucht.

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Pharmakokinetik

Nach oraler Gabe von Quinapril werden maximale Quinapril-Konzentrationen innerhalb von 1 Stunde beobachtet. Die Nahrungsaufnahme hat keinen Einfluss auf die Resorption von Quinapril. Nach der Resorption wird Quinapril rasch und nahezu vollstandig zum eigentlich aktiven Hauptmetaboliten Quinaprilat metabolisiert. Daneben entstehen einige weitere, mengenmaBig unbedeutende und pharmakologisch inaktive Metaboliten. Maximale Plasmaspiegel von Quinaprilat, dem wirksamen Metaboliten, werden ca. 2 bis 3 Stunden nach oraler Gabe von Quinapril beobachtet. Die Proteinbindung von Quinapril und Quinaprilat betragt ca. 97 %. Ca. 60 % einer Quinapril-Dosis werden renal, 40 % fakal eliminiert. Quinaprilat wird vornehmlich uber die Nieren ausgeschieden; die Plasmahalbwertszeit betragt ca.

3 Stunden, die Dissoziationshalbwertszeit vom ACE ca. 26 Stunden. Bei Patienten mit Niereninsuffizienz wurden bis zu einer Kreatinin-Clearance von 60 ml/min normale Quinapril- und Quinaprilat-Plasmaspiegel-Verlaufe gemessen. Bei einer Kreatinin-Clearance von weniger als 60 ml/min steigen die Quinaprilat-Spiegel an, die Zeit bis zum Auftreten des Plasmaspiegelmaximums ist verlangert, die Eliminationshalbwertszeit ist ebenfalls verlangert.

Pharmakokinetikstudien an Patienten mit terminalen Nierenerkrankungen, die chronisch hamodialysiert waren oder mit ambulanter peritonealer Dialyse behandelt wurden, zeigten, dass Dialyse nur einen geringen Einfluss auf die Elimination von Quinapril und Quinaprilat hat.

Die Elimination von Quinaprilat ist ebenfalls bei alteren Patienten (> 65 Jahre) und bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz verlangsamt, die Verlangsamung korreliert mit einer Einschrankung der Nierenfunktion, die oft bei alteren Patienten vorliegt. Bei Patienten mit maBig eingeschrankter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance: 30 bis 60 ml/min) bzw. stark eingeschrankter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance: 10 bis 30 ml/min) sowie alteren Patienten kann es demzufolge erforderlich sein, die Quinapril-Dosis zu reduzieren.

Bioverfugbarkeit

Basierend auf Wiederfindungsstudien im Urin betragt das AusmaB der Resorption von Quinapril nach oraler Gabe ca. 60 %.

Stillzeit

Nach oraler Gabe einer Einzeldosis von 20 mg Quinapril bei sechs stillenden Frauen betrug das Milch-Plasma-Verhaltnis (M/P-Quotient) fur Quinapril 0,12. Vier Stunden nach der Gabe wurde kein Quinapril in der Milch entdeckt. Die Quinaprilat-Konzentrationen in der Milch waren zu allen Zeitpunkten unterhalb der Nachweisgrenze (< 5 pg/l). Es wird geschatzt, dass ein gestilltes Kind ungefahr 1,6 % der der Mutter verabreichten Quinapril-Dosis aufnehmen wurde.

Kinder und Jugendliche

Die Pharmakokinetik von Quinapril wurde in einer Einzeldosisstudie (0,2 mg/kg KG) bei 24 Kindern im Alter von 2,5 Monaten bis 6,8 Jahren sowie in einer Studie mit Mehrfachgabe (0,016 bis 0,468 mg/kg KG) bei 38 Kindern im Alter von 5 bis 16 Jahren mit einem durchschnittlichen Korpergewicht von 66 (Schulkinder) bzw.

98 kg (Heranwachsende) untersucht. Wie auch bei Erwachsenen wurde Quinapril schnell in Quinaprilat umgewandelt. Die Konzentration von Quinaprilat erreichte im Allgemeinen 1 bis 2 Stunden nach der Verabreichung ihren Hohepunkt und nahm dann wieder mit einer durchschnittlichen Halbwertzeit von 2,3 Stunden ab. Bei Sauglingen und Kleinkindern ist die Exposition nach einer Einzeldosis von 0,2 mg/kg KG vergleichbar mit der von Erwachsenen nach einer Einzeldosis von 10 mg. In der Studie bei Kindern im Schulalter und Jugendlichen mit Mehrfachgabe konnte man beobachten, dass sich die AUC- und Cmax-Werte von Quinaprilat mit zunehmender Quinapril-Dosis (Basis: mg/kg KG) linear erhohten.

5.3 Praklinische Daten zur Sicherheit

Akute T oxizitat

Die LD50-Werte bei oraler Verabreichung von Quinapril betrugen 1 440 bis 2 150 mg/kg bei Mausen und 3 541 bis 4 280 mg/kg bei Ratten. Nach intravenoser Gabe betrugen die Werte 504 bis 523 mg/kg (Mause) und 107 bis 300 mg/kg (Ratten).

Chronische Toxizitat

Die chronische Toxizitat wurde an Ratten und Hunden mit Dosen bis zu 100 mg/kg uber 1 Jahr untersucht. Es traten Gewichtsverluste, ein Anstieg von Serumharnstoffstickstoff, Renin und eine Abnahme der Glucosewerte ein. Die Herzgewichte waren erniedrigt, die Nieren zeigten degenerative Veranderungen sowie eine juxtaglomerulare Hypertrophie oder Hyperplasie. Ein ahnliches Bild ergab sich bei der Untersuchung an Hunden. Auch hier wurden ein Anstieg der Plasmareninwerte und eine juxtaglomerulare Hypertrophie beobachtet. Unter der hochsten Dosis waren bei einigen Tieren die Serumharnstoffstickstoffwerte sowie die Leberenzymwerte erhoht.

Einige Tiere zeigten Magenerosionen, in der Gruppe mit der Hochstdosis wurden fokale Entzundungen der Leber beobachtet. Die bei Ratten und Hunden unter sehr hohen Dosen beobachteten Veranderungen der Nieren sind typisch fur ACE-Hemmer und scheinen nicht auf einer direkten toxischen Wirkung, sondern auf ubersteigerten pharmakologischen Effekten (markante prolongierte Blutdrucksenkung, Stimulation von Renin-haltigen Zellen) zu beruhen.

Tumorerzeugendes und mutagenes Potenzial

In Studien an Ratten und Mausen wurden unter Tagesdosen von 75 bzw. 100 mg/kg keine tumorerzeugenden Wirkungen beobachtet. Quinapril wurde ausreichend auf Mutagenitat untersucht. Es ergaben sich keine relevanten Hinweise auf ein mutagenes Potenzial. Im Ames-Test mit oder ohne metabolische Aktivierung zeigte auch Quinaprilat keine mutagenen Eigenschaften. Quinapril wirkte bei einer ausreichenden Prufung in Gen- und Chromosomenmutationstests in vitro und in vivo nicht mutagen.

Reproduktionstoxizitat

Untersuchungen an Ratten und Kaninchen haben bis zu Dosen von 300 bzw.1,5 mg/kg/Tag keine Hinweise fur ein teratogenes Potenzial ergeben. Wahrend bei der Ratte keine embryotoxischen Wirkungen beobachtet wurden, traten beim

Kaninchen maternotoxische und embryotoxische Effekte ab einer Dosis von 1 mg/kg/Tag auf. Bei der Verabreichung wahrend der Fetalentwicklung und der Laktation kam es ab einer Dosis von 25 mg/kg/Tag bei der Ratte zu Wachstumsretardierungen der Nachkommen. Beeintrachtigungen der Fertilitat wurden weder bei den Elterntieren noch bei den Nachkommen beobachtet.

6.    PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1    Liste der sonstigen Bestandteile

Candelillawachs, Crospovidon, Gelatine, Hyprolose, Lactose-Monohydrat, Macrogol 400, schweres, basisches Magnesiumcarbonat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Hypromellose, Titandioxid (E171)

6.2    Inkompatibilitaten

Nicht zutreffend

6.3    Dauer der Haltbarkeit

3 Jahre

6.4    Besondere Vorsichtsmaftnahmen fur die Aufbewahrung Nicht uber 25 °C lagern.

6.5    Art und Inhalt des Behaltnisses

Blisterpackungen aus einem Polyamid-Aluminium-PVC-Komplex und einer Aluminiumfolie

Accupro 5:

30 Filmtabletten

(N1)

100 Filmtabletten

(N3)

Accupro 10:

30 Filmtabletten

(N1)

100 Filmtabletten

(N3)

Accupro 20:

30 Filmtabletten

(N1)

100 Filmtabletten

(N3)

6.6 Besondere Vorsichtsmaftnahmen fur die Beseitigung

Keine besonderen Anforderungen

7. INHABER DER ZULASSUNGEN

PFIZER PHARMA GmbH

Linkstr. 10

10785 Berlin

Tel.: 030 550055-51000

Fax: 030 550054-10000

8. ZULASSUNGSNUMMERN

Accupro 5:    17443.00.00

Accupro 10:    17443.01.00

Accupro 20:    17443.02.00

9.    DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/ VERLÁNGERUNG DER

ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 24.01.1991

Datum der letzten Verlangerung der Zulassung: 29.07.2004

10.    STAND DER INFORMATION

Januar 2015

11.    VERKAUFSABGRENZUNG

Verschreibungspflichtig

spcde-5v28acc-ft-0

spcde-5v28acc-ft-0 18 30.01.2015

Accupro 5