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Actonel 75 mg filmtabletten



Gebrauchsinformation Actonel 75 mg filmtabletten

Gebrauchsinformation: Information fur Patienten

Actonel 75 mg Filmtabletten

Mononatriumrisedronat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfaltig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthalt wichtige Informationen.

•    Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht mochten Sie diese spater nochmals lesen.

•    Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

•    Dieses Arzneimittel wurde Ihnen personlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

•    Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fur Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.


Was in dieser Packungsbeilage steht:

1.    Was ist Actonel und wofur wird es angewendet?

2.    Was sollten Sie vor der Einnahme von Actonel beachten?

3.    Wie ist Actonel einzunehmen?

4.    Welche Nebenwirkungen sind moglich?

5.    Wie ist Actonel aufzubewahren?

6.    Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Actonel und wofur wird es angewendet?

Was Actonel ist

Actonel gehort zu einer Gruppe von nicht-hormonellen Arzneimitteln, genannt Bisphosphonate, die zur Behandlung von Knochenerkrankungen verwendet werden. Es wirkt direkt an Ihren Knochen, um sie zu starken und damit weniger bruchanfallig zu machen.

Knochen ist ein lebendes Gewebe. Alter Knochen wird standig aus Ihrem Knochengerust entfernt und durch neuen Knochen ersetzt.

Postmenopausale Osteoporose ist eine Erkrankung, die bei Frauen nach der Menopause auftritt und bei der die Knochen schwacher und zerbrechlicher werden und nach einem Sturz oder einer starkeren Belastung leichter brechen.

Die Knochen der Wirbelsaule, der Hufte und des Handgelenks sind am wahrscheinlichsten von Knochenbruchen betroffen, obgleich es jeden Knochen Ihres Korpers betreffen kann. Osteoporose-bedingte Knochenbruche konnen auch Ruckenschmerzen, Abnahme der KorpergroBe und einen Rundrucken verursachen. Viele Patienten mit Osteoporose haben keine Symptome und moglicherweise haben Sie daher gar nicht erkannt, dass Sie an Osteoporose leiden.

Wofur Actonel angewendet wird

Zur Behandlung der Osteoporose bei Frauen nach der Menopause.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Actonel beachten?

Actonel darf NICHT eingenommen werden:

•    wenn Sie allergisch gegen Mononatriumrisedronat oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

•    wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie an Hypokalziamie (einem verminderten Calciumspiegel im Blut) leiden.

•    wenn Sie schwanger sein konnten, schwanger sind oder vorhaben, schwanger zu werden.

•    wenn Sie stillen.

•    wenn Sie eine schwere Storung Ihrer Nierenfunktion haben.

Warnhinweise und VorsichtsmaBnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Actonel einnehmen:

•    wenn Sie nicht in der Lage sind, mindestens 30 Minuten aufrecht zu sitzen oder zu stehen.

•    wenn Sie an Storungen des Knochen- oder Mineralstoffwechsels leiden (beispielsweise Vitamin-D-Mangel, Funktionsstorungen der Nebenschilddrusen; beides fuhrt zu einem erniedrigten Calcium-Blutspiegel).

•    wenn Sie Probleme mit Ihrer Speiserohre haben oder in der Vergangenheit hatten. Beispielsweise, wenn Sie Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Schlucken von Nahrung haben oder hatten oder wenn Ihnen bereits fruher einmal mitgeteilt wurde, dass Sie einen Barrett Osophagus haben (eine Erkrankung mit Veranderungen der Zellen, die den unteren Teil der Speiserohre auskleiden).

•    wenn Sie unter Schmerzen, einer Schwellung oder einem Taubheitsgefuhl des Kiefers oder einem „Gefuhl eines schweren Kiefers“ oder einer Lockerung eines Zahnes leiden oder litten.

•    wenn Sie in zahnarztlicher Behandlung sind oder sich einem zahnarztlichen Eingriff unterziehen mussen. Teilen Sie Ihrem Zahnarzt mit, dass Sie mit Actonel behandelt werden.

Ihr Arzt wird Ihnen raten, was Sie tun mussen, falls Sie Actonel einnehmen und einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft.

Kinder und Jugendliche

Fur Kinder unter 18 Jahren wird eine Einnahme von Mononatriumrisedronat aufgrund unzureichender Daten zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit nicht empfohlen.

Einnahme von Actonel zusammen mit anderen Arzneimitteln

Arzneimittel, die eine der nachfolgenden Substanzen enthalten, verringern bei gleichzeitiger Einnahme die Wirkung von Actonel:

•    Calcium,

•    Magnesium,

•    Aluminium (beispielsweise einige Mittel gegen Verdauungsstorungen),

•    Eisen.

Nehmen Sie diese Arzneimittel fruhestens 30 Minuten nach Ihrer Actonel Tablette ein.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kurzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Einnahme von Actonel zusammen mit Nahrungsmitteln und Getranken

Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihre Actonel Tablette NICHT zusammen mit Nahrungsmitteln oder Getranken (ausgenommen gewohnlichem Trinkwasser) einnehmen, damit sie richtig wirken kann. Insbesondere sollten Sie dieses Arzneimittel nicht gleichzeitig mit Molkereiprodukten (beispielsweise Milch) einnehmen, da diese Calcium enthalten (siehe Abschnitt 2 „Einnahme von Actonel zusammen mit anderen Arzneimitteln“). Nehmen Sie Nahrung und Getranke (auBer gewohnlichem Trinkwasser) fruhestens 30 Minuten nach Ihrer Actonel Tablette zu sich.

Schwangerschaft und Stillzeit

Nehmen Sie KEIN Actonel ein, wenn Sie schwanger sein konnten, schwanger sind oder planen, schwanger zu werden (siehe Abschnitt 2 „Actonel darf nicht eingenommen werden). Das mogliche Risiko, das mit der Anwendung von Mononatriumrisedronat (dem Wirkstoff in Actonel) bei Schwangeren verbunden ist, ist nicht bekannt.

Nehmen Sie KEIN Actonel ein, wenn Sie stillen (siehe Abschnitt 2 „Actonel darf nicht eingenommen werden).

Actonel sollte ausschlieBlich zur Behandlung von Frauen nach der Menopause eingesetzt werden.

Verkehrstuchtigkeit und Fahigkeit zum Bedienen von Maschinen

Actonel hat keinen Einfluss auf die Verkehrstuchtigkeit und die Fahigkeit zum Bedienen von Maschinen.

3. Wie ist Actonel einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis betragt :

Die Actonel Tabletten sollten stets an den gleichen zwei aufeinanderfolgenden Tagen eines Monats eingenommen werden, beispielsweise am 1. und 2. oder am 15. und 16. des Monats. Wahlen Sie fur die Einnahme von Actonel ZWEI aufeinanderfolgende Tage, die am besten in Ihren Zeitplan passen. Nehmen Sie EINE Actonel Tablette am Morgen des ersten von Ihnen ausgewahlten Tages. Nehmen Sie dann die ZWEITE Tablette am Morgen des darauffolgenden Tages.

Wiederholen Sie dies jeden Monat an den gleichen zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Als Hilfe, um sich daran zu erinnern, wann Sie Ihre Tabletten das nachste Mal einnehmen sollen, konnen Sie im Voraus Ihren Kalender mit einem Stift oder Aufkleber markieren.

WANN ist die Actonel Tablette einzunehmen?

Nehmen Sie Ihre Actonel Tablette spatestens 30 Minuten vor dem ersten Verzehr von Nahrung oder Getranken (auBer gewohnlichem Trinkwasser) oder der Einnahme anderer Arzneimittel an diesem Tag.

WIE ist Actonel einzunehmen?

• Nehmen Sie Ihre Tablette in aufrechter Korperhaltung ein (Sie konnen sitzen oder stehen), um Sodbrennen zu vermeiden.

•    Schlucken Sie Ihre Tablette mit mindestens einem Glas (120 ml) gewohnlichem Trinkwasser. Nehmen Sie Ihre Tablette nicht mit Mineralwasser oder anderen Getranken als gewohnlichem Trinkwasser.

•    Schlucken Sie Ihre Tablette im Ganzen. Lutschen oder kauen Sie sie nicht.

•    Legen Sie sich 30 Minuten lang nicht hin, nachdem Sie Ihre Tablette eingenommen haben.

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, ob Sie Calcium und Vitamin-Erganzungsmittel benotigen, falls Sie davon nicht genug mit Ihrer Nahrung aufnehmen.

Wenn Sie eine groBere Menge Actonel eingenommen haben, als Sie sollten

Falls Sie oder ein anderer aus Versehen mehr als die verordnete Anzahl Tabletten eingenommen haben, sollte der Betreffende ein groBes Glas Milch trinken und arztlichen Rat suchen.

Wenn Sie die Einnahme von Actonel vergessen haben

Sie

vergafien

Wann?

Was ist zu tun ?

Bis zur Einnahme Ihrer

Nehmen Sie die 1.

nachsten regularen

Tablette am nachsten

Dosis dauert es mehr

Morgen und die 2.

als 7 Tage.

Tablette am Morgen

1. und 2.

des darauffolgenden

Tablette

Tages ein.

Bis zur Einnahme Ihrer

Nehmen Sie die

nachsten regularen

Tabletten nicht ein,

Dosis dauert es weniger

deren Einnahme Sie

als 7 Tage.

vergessen haben.

Bis zur Einnahme Ihrer

Nehmen Sie die 2.

nachsten regularen

Tablette am nachsten

Dosis dauert es mehr

Morgen ein.

Nur 2.

als 7 Tage.

Tablette

Bis zur Einnahme Ihrer

Nehmen Sie die

nachsten regularen

Tablette nicht ein, deren

Dosis dauert es weniger

Einnahme Sie

als 7 Tage.

vergessen haben.

Nehmen Sie im

nachsten Monat wieder Ihre Tabletten wie gewohnt ein.

In allen Fallen gilt:

•    Falls Sie die Einnahme Ihrer Actonel Dosis am Morgen vergessen haben, nehmen Sie diese NICHT spater am Tag.

   Nehmen Sie NICHT drei Tabletten innerhalb einer Woche ein.

Wenn Sie die Einnahme von Actonel abbrechen

Wenn Sie die Behandlung abbrechen, beginnen Sie moglicherweise, Knochenmasse zu verlieren. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie in Erwagung ziehen, die Behandlung abzubrechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind moglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mussen.

In den folgenden Fallen mussen Sie die Einnahme von Actonel abbrechen und sofort einen Arzt informieren:

•    Symptome einer schweren allergischen Reaktion wie

o Schwellungen von Gesicht, Zunge oder Rachen o Schluckbeschwerden o Quaddeln und Atembeschwerden

•    Schwere Hautreaktionen, die mit Blasenbildung einhergehen konnen.

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn bei Ihnen die folgenden Nebenwirkungen auftreten:

•    Augenentzundung, gewohnlich mit Schmerzen, Rotung und Lichtempfindlichkeit.

•    Absterben von Knochengewebe des Kiefers (Osteonekrose), das einhergeht mit einer verzogerten Heilung und Infektion, oftmals als Folge einer Zahnextraktion (siehe Abschnitt 2 „Warnhinweise und VorsichtsmaBnahmen“).

•    Speiserohrenbeschwerden wie Schmerzen beim Schlucken, Schluckbeschwerden,

Schmerzen im Brustkorb oder neu auftretendes oder sich verschlimmerndes Sodbrennen.

Ungewohnliche (atypische) Bruche des Oberschenkelknochens, insbesondere bei Patienten unter Langzeitbehandlung gegen Osteoporose, konnen selten auftreten. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie Schmerzen, Schwache oder Beschwerden in Oberschenkel, Hufte oder Leiste verspuren, da es sich dabei um ein fruhes Anzeichen eines moglichen Oberschenkelknochenbruchs handeln konnte.

Demgegenuber waren die anderen Nebenwirkungen, die in klinischen Studien beobachtet wurden, gewohnlich leicht und veranlassten die Patienten nicht, die Einnahme ihrer Tabletten abzubrechen.

Haufige Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten)

•    Verdauungsstorungen, Ubelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen, Magenkrampfe oder -verstimmung, Verstopfung, Vollegefuhl, Blahungen, Durchfall.

•    Schmerzen in Knochen, Muskeln oder Gelenken.

•    Kopfschmerz.

Gelegentliche Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 von 1.000 Behandelten)

•    Entzundungen oder Geschwure der Speiserohre, die Probleme und Schmerzen beim Schlucken verursachen (siehe auch Abschnitt 2 „Warnhinweise und VorsichtsmaBnahmen“), Magenschleimhautentzundung, Entzundung des Zwolffingerdarms (Darmabschnitt, in den sich der Magen entleert).

•    Entzundung der Regenbogenhaut des Auges (Iris) (rote, schmerzende Augen mit moglicher Ánderung des Sehvermogens).

• Fieber und/oder grippeahnliche Symptome.

Seltene Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 von 10.000 Behandelten)

•    Entzundliche Veranderungen der Zungenschleimhaut (rot, geschwollen, moglicherweise schmerzhaft), Verengung der Speiserohre.

•    Auffallige Leberwerte wurden berichtet. Diese konnen nur durch eine Blutuntersuchung festgestellt werden.

Nach Markteinfuhrung wurden folgende folgende Nebenwirkungen berichtet (Haufigkeit auf Grundlage der verfugbaren Daten nicht abschatzbar):

•    Haarausfall

•    Lebererkrankungen, in einigen Fallen schwer.

Zu Behandlungsbeginn konnen in seltenen Fallen die Calcium- und Phosphatspiegel fallen. Diese Veranderungen sind gewohnlich gering und verursachen keine Symptome.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fur Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

5. Wie ist Actonel aufzubewahren?

•    Bewahren Sie dieses Arzneimittel fur Kinder unzuganglich auf.

•    Sie durfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

•    Fur dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen Was Actonel enthalt

Der Wirkstoff ist Mononatriumrisedronat. Eine Tablette enthalt 75 mg Mononatriumrisedronat, entsprechend 69,6 mg Risedronsaure.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: mikrokristalline Cellulose, Crospovidon (Typ A) und Magnesiumstearat (Ph.Eur.).

Filmuberzug: Hypromellose, Macrogol 400, Hyprolose, Macrogol 8000, hochdisperses Siliciumdioxid, Titandioxid (E171) und Eisen(III)-oxid (E172).

Wie Actonel aussieht und Inhalt der Packung

Actonel 75 mg Filmtabletten sind ovale, rosa Tabletten von 11,7 x 5,8 mm GroBe, die mit den Buchstaben „RSN“ auf der einen und „75 mg“ auf der anderen Seite gekennzeichnet sind. Die Tabletten sind in Blisterpackungen mit 2 oder 6 Filmtabletten erhaltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Warner Chilcott Deutschland GmbH Dr.-Otto-Rohm-StraBe 2 - 4 64331 Weiterstadt Telefon: 06151/877-0 Telefax: 06151/895594

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europaischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien: Actonel 75 mg filmomhulde tabletten,

Actonel 75 mg comprimé pelliculé,

Actonel 75 mg Filmtabletten Deutschland: Actonel 75 mg Filmtabletten Frankreich: Actonel 75 mg comprimé pelliculé

Griechenland: Actonel / ''2 onvsxópsvsg ppspsg tov ppva" 75 mg smKaknppsva ps ksrnó npévro SioKÍa'

Irland: Actonel 75 mg film-coated tablets Italien: Actonel 75 mg compresse rivestite con film Luxemburg: Actonel 75 mg comprimé pelliculé,

Niederlande: Actonel 75 mg, filmomhulde tabletten Rumanien: Actonel 75 mg comprimate filmate Schweden: Optinate 75 mg filmdragerade tabletter Slowenien: Actonel 75 mg filmsko obložene tablete Spanien: Actonel 75 mg comprimidos recubiertos con película

Zypern: Actonel / ''2 onvsxópsvsg ppspsg tov ppva" 75 mg smKaknppsva ps ksraó opévro SroKÍa

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt uberarbeitet im Oktober 2014.

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Actonel 75 mg Filmtabletten

Fachinformation Actonel 75 mg filmtabletten

F achinformation

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Actonel® 75 mg Filmtabletten

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Eine Filmtablette enthalt 75 mg Mononatriumrisedronat (entsprechend 69,6 mg Risedronsaure).

Vollstandige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Filmtablette

Ovale, rosa, 11,7 x 5,8 mm groBe Filmtablette mit der Gravur „RSN“ auf der einen Seite und „75 mg“ auf der anderen.

4.    KLINISCHE ANGABEN

4.1    Anwendungsgebiete

Behandlung der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen mit erhohtem Frakturrisiko (siehe Abschnitt 5.1).

4.2    Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Die empfohlene Dosis fur Erwachsene betragt eine 75 mg Tablette pro Tag an zwei aufeinanderfolgenden Tagen im Monat. Die erste Tablette sollte jeden Monat stets am gleichen Tag eingenommen werden, gefolgt von der zweiten am nachsten Tag.

Art der Anwendung

•    Die Resorption von Mononatriumrisedronat wird durch Nahrungsmittel und mehrwertige Kationen beeinflusst (siehe Abschnitt 4.5), daher sollten Patienten zur Sicherstellung einer ausreichenden Resorption die Actonel 75 mg Filmtablette vor dem Fruhstuck und spatestens 30 Minuten vor der ersten Aufnahme von Nahrung, anderen Arzneimitteln oder Getranken (ausgenommen gewohnlichem Trinkwasser) einnehmen. Zur Einnahme der Actonel 75 mg Filmtablette darf nur normales Trinkwasser verwendet werden. Es ist zu beachten, dass manche Mineralwasser einen hohen Calciumgehalt haben konnen und daher nicht verwendet werden durfen (siehe Abschnitt 5.2).

•    Fur den Fall, dass Patienten die Einnahme der Actonel 75 mg Tablette vergessen, sind sie anzuweisen, am folgenden Morgen, nachdem die vergessene Einnahme bemerkt wurde, eine Tablette Actonel 75 mg einzunehmen, sofern die nachste regulare Einnahme nicht innerhalb der nachsten 7 Tage zu erfolgen hatte. Danach sollen die Patienten ihre Actonel 75 mg Tabletten wieder zum ursprunglich geplanten Einnahmezeitpunkt an zwei aufeinanderfolgenden Tagen im Monat einnehmen.

•    Wenn die nachste regulare Dosis Actonel 75 mg innerhalb der nachsten 7 Tage einzunehmen ist, mussen die Patienten bis zu dieser nachsten Dosis warten und dann die Einnahme von Actonel 75 mg an zwei aufeinderfolgenden Tagen des Monats, wie ursprunglich geplant, fortsetzen.

•    Drei Tabletten durfen nicht innerhalb einer Woche eingenommen werden.

Die Filmtablette muss im Ganzen geschluckt und darf nicht gelutscht oder gekaut werden. Um die Passage der Filmtablette in den Magen zu unterstutzen, ist die Actonel 75 mg Filmtablette in aufrechter Korperhaltung einzunehmen, zusammen mit einem Glas gewohnlichem Trinkwasser (> 120 ml). Patienten durfen sich nach der Tabletteneinnahme 30 Minuten lang nicht hinlegen (siehe Abschnitt 4.4).

Bei unzureichender Aufnahme von Calcium und Vitamin D mit der Nahrung sollte die zusatzliche Gabe von Calcium und Vitamin D in Erwagung gezogen werden.

Die optimale Dauer einer Bisphosphonat-Behandlung bei Osteoporose ist nicht festgelegt. Die Notwendigkeit einer Weiterbehandlung sollte in regelmaBigen Abstanden auf Grundlage des Nutzens und potenzieller Risiken von Risedronat fur jeden Patienten individuell beurteilt werden, insbesondere bei einer Anwendung uber 5 oder mehr Jahre.

Besondere Patientengruppen Áltere Patienten

Eine Dosisanpassung ist nicht notwendig, da Bioverfugbarkeit, Verteilung und Ausscheidung bei alteren (> 60 Jahre) und jungeren Patienten vergleichbar sind. Dies wurde auch in der postmenopausalen Population fur betagte Patienten im Alter von 75 Jahren und daruber nachgewiesen.

Eingeschrankte Nierenfunktion

Fur Patienten mit geringer bis mittelschwerer Einschrankung der Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich. Mononatriumrisedronat ist bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstorung (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min) kontraindiziert (siehe Abschnitte 4.3 und 5.2).

Kinder und Jugendliche

Fur Kinder unter 18 Jahren wird eine Einnahme von Mononatriumrisedronat aufgrund unzureichender Daten hinsichtlich Unbedenklichkeit und Wirksamkeit nicht empfohlen (siehe auch Abschnitt 5.1).

4.3    Gegenanzeigen

Uberempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile Hypokalziamie (siehe Abschnitt 4.4)

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwere Nierenfunktionsstorung (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min)

4.4    Besondere Warnhinweise und VorsichtsmaBnahmen fur die Anwendung

Nahrungsmittel, Getranke (ausgenommen gewohnliches Trinkwasser) und Arzneimittel mit mehrwertigen Kationen (z.B. Calcium, Magnesium, Eisen sowie Aluminium) konnen die Resorption von Bisphosphonaten beeintrachtigen und durfen daher nicht gleichzeitig mit Actonel 75 mg eingenommen werden (siehe Abschnitt 4.5). Um die gewunschte

Wirksamkeit zu erzielen, ist eine strikte Einhaltung der Einnahmevorschriften notwendig (siehe Abschnitt 4.2).

Die Wirksamkeit von Bisphosphonaten bei der Behandlung der Osteoporose ist mit dem Vorliegen eines erniedrigten Knochenmineralgehaltes und/oder einer vorhandenen Fraktur verbunden.

Hohes Alter oder klinische Risikofaktoren fur Frakturen alleine sind kein Grund, eine Osteoporosebehandlung mit einem Bisphosphonat zu beginnen.

Hinweise, die die Wirksamkeit von Bisphosphonaten einschlieBlich Mononatrium-risedronat bei sehr betagten Patienten (> 80 Jahre) unterstutzen, sind begrenzt (siehe Abschnitt 5.1).

Bisphosphonate wurden mit Osophagitis, Gastritis, osophagealen und gastroduodenalen Ulzera in Verbindung gebracht. Vorsicht ist daher geboten:

•    bei Patienten mit Osophagus-Erkrankungen in der Anamnese, die die osophageale Passage oder Entleerung verzogern, wie z. B. Striktur oder Achalasie

•    bei Patienten, die nicht in der Lage sind, mindestens 30 Minuten lang nach Einnahme der Filmtablette aufrecht zu sitzen oder zu stehen

•    falls Mononatriumrisedronat Patienten mit aktiven oder kurzlich aufgetretenen osophagealen oder Oberbauchbeschwerden verordnet wird (eingeschlossen bekannter Barrett Osophagus).

Der verordnende Arzt sollte die Patienten besonders auf die Beachtung der Einnahmevorschriften hinweisen und auf Anzeichen und Symptome einer moglichen osophagealen Reaktion achten. Die Patienten sollten angewiesen werden, rechtzeitig arztlichen Rat zu suchen, wenn sich bei ihnen Symptome einer Osophagusreizung entwickeln wie Dysphagie, Schmerzen beim Schlucken, retrosternale Schmerzen oder neu auftretendes oder sich verschlimmerndes Sodbrennen.

Eine Hypokalziamie ist vor Einleitung der Actonel 75 mg-Therapie zu behandeln. Andere Storungen des Knochen- und Mineralstoffwechsels (wie Funktionsstorungen der Nebenschilddruse, D-Hypovitaminose) sind bei Beginn der Actonel 75 mg-Therapie ebenfalls zu behandeln.

Uber Osteonekrosen im Kieferbereich, ublicherweise im Zusammenhang mit einer Zahnextraktion und/oder einer lokalen Infektion (einschlieBlich Osteomyelitis), wurde bei Krebspatienten berichtet, deren Behandlungsschemata vorwiegend intravenos verabreichte Bisphosphonate einschlossen. Viele dieser Patienten erhielten zusatzlich eine Chemotherapie und Glukokortikoide. Osteonekrosen des Kiefers wurden auch bei Osteoporosepatienten berichtet, die orale Bisphosphonate erhielten.

Bei Patienten mit begleitenden Risikofaktoren (z. B. Krebserkrankung, Chemotherapie, Strahlentherapie, Glukokortikoide, schlechte Mundhygiene) sollte vor einer Behandlung mit Bisphosphonaten eine Zahnuntersuchung mit angemessener praventiver Zahnbehandlung erwogen werden.

Wahrend der Behandlung sollten diese Patienten invasive Dentaleingriffe soweit moglich vermeiden. Bei Patienten, die wahrend der Behandlung mit Bisphosphonaten eine Osteonekrose im Kieferbereich entwickeln, konnte ein kieferchirurgischer Eingriff diesen Zustand verschlechtern. Fur Patienten, die eine zahnarztliche MaBnahme benotigen, stehen keine Daten zur Verfugung, ob die Unterbrechung der Behandlung mit Bisphosphonaten das Risiko fur Osteonekrose im Kieferbereich reduziert. Die klinische Bewertung durch den behandelnden Arzt sollte Grundlage fur den Behandlungsplan eines jeden Patienten sein und auf einer individuellen Nutzen-Risiko-Bewertung basieren.

Atypische Femurfrakturen

Atypische subtrochantare und diaphysare Femurfrakturen wurden unter Bisphosphonat-Therapie berichtet, vor allem bei Patienten unter Langzeitbehandlung gegen Osteoporose. Diese transversalen oder kurzen Schragfrakturen konnen uberall entlang des Oberschenkelknochens auftreten, direkt unterhalb des Trochanter minor bis direkt oberhalb der Femurkondylen. Diese Frakturen entstehen nach einem minimalen Trauma oder ohne Trauma und manche Patienten verspuren Oberschenkel- oder Leistenschmerzen oft im Zusammenhang mit Anzeichen einer Niedrig-Energie Fraktur in bildgebenden Verfahren Wochen bis Monate vor dem Auftreten einer manifesten Femurfraktur. Frakturen treten haufig bilateral auf. Aus diesem Grund sollte bei Patienten, die mit Bisphosphonaten behandelt werden und eine Femurschaftfraktur hatten, der kontralaterale Femur ebenfalls untersucht werden. Uber eine schlechte Heilung dieser Frakturen ist ebenfalls berichtet worden. Bei Patienten mit Verdacht auf eine atypische Femurfraktur sollte ein Absetzen der Bisphosphonat-Therapie, vorbehaltlich einer Beurteilung des Patienten, auf Grundlage einer individuellen Nutzen-Risiko-Bewertung in Betracht gezogen werden.

Wahrend einer Behandlung mit Bisphosphonaten sollte den Patienten geraten werden, uber jegliche Oberschenkel-, Huft- oder Leistenschmerzen zu berichten und jeder Patient mit diesen Symptomen sollte auf eine unvollstandige Femurfraktur hin untersucht werden.

4.5    Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Es wurden keine Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen durchgefuhrt, jedoch zeigten sich keine klinisch relevanten Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln in den klinischen Studien.

Die gleichzeitige Einnahme von Arzneimitteln mit mehrwertigen Kationen (z.B. Calcium, Magnesium, Eisen sowie Aluminium) beeintrachtigt die Resorption von Mononatriumrisedronat (siehe Abschnitt 4.4).

Mononatriumrisedronat wird nicht im Korper metabolisiert, induziert keine Cytochrom P450-Enzyme und weist eine geringe Proteinbindung auf.

In den Mononatriumrisedronat-Studien der Phase-III zur Osteoporose mit taglicher Einnahme von Mononatriumrisedronat gaben 33 % der Patienten die Einnahme von Acetylsalicylsaure bzw. 45 % die Einnahme von NSAR an. In einer Phase-III-Studie bei postmenopausalen Frauen, bei der die Einnahme von jeweils 75 mg an zwei aufeinanderfolgenden Tagen im Monat mit der taglichen Einnahme von 5 mg verglichen wurde, gaben 54,8 % der Patienten die Einnahme von Acetylsalicylsaure bzw. NSAR an. Der Anteil der Patienten mit unerwunschten Ereignissen im Bereich des oberen Gastrointestinaltraktes war ungeachtet der Einnahme von NSAR oder Aspirin ahnlich.

Bei Bedarf kann Mononatriumrisedronat gleichzeitig mit einer Estrogensubstitution angewandt werden.

4.6    Fertilitat, Schwangerschaft und Stillzeit

Es liegen keine hinreichenden Daten uber die Anwendung von Mononatriumrisedronat bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien haben eine Reproduktionstoxizitat gezeigt (siehe Abschnitt 5.3). Das potentielle Risiko fur den Menschen ist nicht bekannt. Untersuchungen an Tieren deuten darauf hin, dass eine geringe Menge Mononatriumrisedronat in die Muttermilch ubergeht. Mononatriumrisedronat darf nicht wahrend der Schwangerschaft oder Stillzeit eingenommen werden.

4.7    Auswirkungen auf die Verkehrstuchtigkeit und die Fahigkeit zum Bedienen von Maschinen

Actonel 75 mg hat keinen oder einen zu vernachlassigenden Einfluss auf die Verkehrstuchtigkeit und die Fahigkeit zum Bedienen von Maschinen.

4.8 Nebenwirkungen

Mononatriumrisedronat wurde in klinischen Studien der Phase III bei mehr als

15.000 Patienten untersucht. Die in klinischen Studien beobachteten unerwunschten Wirkungen waren in der Mehrzahl leicht bis mabig und erforderten in der Regel keinen Behandlungsabbruch.

Unerwunschte Ereignisse, die in klinischen Studien der Phase III bei postmenopausalen Frauen mit Osteoporose berichtet wurden, die bis zu 36 Monate lang mit Mononatriumrisedronat 5 mg taglich (n = 5.020) oder Placebo (n = 5.048) behandelt wurden, und deren Zusammenhang mit Mononatriumrisedronat als moglich oder wahrscheinlich beurteilt wurde, sind nachstehend aufgelistet. Dabei wurde die folgende Konvention zu Grunde gelegt (Inzidenzen im Vergleich zu Placebo sind in Klammern angegeben): sehr haufig (> 1/10); haufig (> 1/100 bis < 1/10); gelegentlich (> 1/1.000 bis < 1/100); selten (> 1/10.000 bis < 1/1.000); sehr selten (< 1/10.000).

Erkrankungen des Nervensystems haufig: Kopfschmerz (1,8 % vs. 1,4 %)

Augenerkrankungen gelegentlich: Iritis*

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

haufig: Verstopfung (5,0 % vs. 4,8 %), Dyspepsie (4,5 % vs. 4,1 %), Ubelkeit (4,3 % vs.

4,0 %), Abdominalschmerzen (3,5 % vs. 3,3 %), Diarrhoe (3,0 % vs. 2,7 %) gelegentlich: Gastritis (0,9 % vs. 0,7 %), Osophagitis (0,9 % vs. 0,9 %), Dysphagie (0,4 % vs. 0,2 %), Duodenitis (0,2 % vs. 0,1 %), Osophagus-Ulkus (0,2 % vs.

0,2 %)

selten: Glossitis (< 0,1 % vs. 0,1 %), Osophagusstriktur (< 0,1 % vs. 0,0 %)

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen haufig: Schmerzen des Bewegungsapparats (2,1 % vs. 1,9 %)

Untersuchungen

selten: Leberwerte auberhalb des Normbereichs*

* Keine relevanten Inzidenzen aus Phase III-Osteoporose-Studien; die Haufigkeitsangaben basieren auf unerwunschten Ereignissen/Laborbefunden/Medikamentenreexpositionen aus klinischen Studien fruherer Phasen.

In einer zweijahrigen, doppelblinden, multizentrischen Studie bei postmenopausalen Frauen mit Osteoporose, in der die tagliche Einnahme von Mononatriumrisedronat 5 mg (n = 613) mit der an zwei aufeinanderfolgenden Tagen im Monat erfolgten Einnahme von Mononatriumrisedronat 75 mg (n = 616) verglichen wurde, war das Sicherheitsprofil der beiden Arzneimittel ahnlich. Die folgenden zusatzlichen Nebenwirkungen, deren Auftreten nach Meinung der Prufarzte moglicherweise oder wahrscheinlich in Zusammenhang mit dem Arzneimittel stehen konnten, wurden berichtet (Inzidenz in der Mononatriumrisedronat 75 mg Gruppe grober als in der Mononatriumrisedronat 5 mg Gruppe).

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

haufig: erosive Gastritis (1,5 % vs. 0,8 %), Erbrechen (1,3 % vs. 1,1 %)

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

haufig: Arthralgie (1,5 % vs. 1,0 %), Knochenschmerzen (1,1 % vs. 0,5 %) und Schmerz in den Extremitaten (1,1 % vs. 0,5 %)

Allgemeine Erkrankungen

gelegentlich: Akute-Phase-Reaktionen, wie z.B. Fieber und/oder grippeahnliche Erkrankung (innerhalb von 5 Tagen nach der ersten Einnahme) (0,6 % vs. 0,0 %).

Laborbefunde

Fruhe, vorubergehende, asymptomatische und leichte Verminderungen der Calcium- und Phosphatkonzentrationen im Serum wurden bei einigen Patienten beobachtet.

Die folgenden zusatzlichen unerwunschten Ereignisse wurden nach der Markteinfuhrung berichtet (Haufigkeit nicht bekannt):

Augenerkrankungen Iritis, Uveitis

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Osteonekrose des Kiefers

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Hypersensitivitat und Hautreaktionen, einschlieblich Angioodem, generalisiertem Exanthem, Urtikaria und bullosen Hautreaktionen, einige davon schwer, darunter Einzelfalle von Stevens-Johnson-Syndrom, toxischer epidermaler Nekrolyse und leukozytoklastischer Vaskulitis.

Haarausfall

Erkrankungen des Immunsystems Anaphylaktische Reaktion

Leber- und Gallenerkrankungen

Schwere Lebererkrankungen. In den meisten der berichteten Falle wurden die Patienten auch mit anderen Arzneimitteln behandelt, von denen bekannt ist, dass sie Leberschaden verursachen.

Nach Markteinfuhrung wurden die folgenden Nebenwirkungen berichtet (Haufigkeit selten):

Atypische subtrochantare und diaphysare Femurfrakturen (unerwunschte Wirkung der Substanzklasse der Bisphosphonate).

4.9 Uberdosierung

Zur Behandlung einer Uberdosierung mit Mononatriumrisedronat liegen keine spezifischen Informationen vor.

Verminderungen der Serum-Calciumwerte nach erheblicher Uberdosierung sind zu erwarten. Bei einigen dieser Patienten konnen auch Zeichen und Symptome einer Hypokalziamie auftreten.

Zur Bindung von Mononatriumrisedronat und Verringerung der Resorption sollten Milch oder Antazida, die Magnesium, Calcium oder Aluminium enthalten, verabreicht werden.

Bei erheblicher Uberdosierung ist eine Magenspulung zur Entfemung des nicht resorbierten Anteils an Mononatriumrisedronat in Erwagung zu ziehen.

5.    PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1    Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Bisphosphonate ATC-Code: M05BA07

Wirkmechanismus

Mononatriumrisedronat ist ein Pyridinyl-Bisphosphonat, das an Knochen-Hydroxylapatit bindet und die osteoklastare Knochenresorption hemmt. Der Knochenumsatz ist verringert, wahrend die Osteoblastenaktivitat und die Knochenmineralisation erhalten bleiben.

Pharmakodynamische Wirkungen

In praklinischen Untersuchungen zeigte Mononatriumrisedronat eine ausgepragte antiosteoklastare und antiresorptive Aktivitat und eine dosisabhangige Erhohung der Knochendichte und biomechanischen Skelettfestigkeit. Die Wirksamkeit von Mononatriumrisedronat wurde in pharmakodynamischen und klinischen Studien mittels Messungen von biochemischen Markern des Knochenumsatzes bestatigt. In Untersuchungen bei postmenopausalen Frauen wurde deren Abnahme innerhalb eines Monats beobachtet und erreichte ein Maximum in 3 - 6 Monaten. In einer klinischen Studie uber 2 Jahre waren der Abfall der biochemischen Marker des Knochenumsatzes (quervernetzte N-Telopeptide des Kollagen im Urin und Knochen-spezifische alkalische Phosphatase im Serum) zum Zeitpunkt 24 Monate unter Mononatriumrisedronat 75 mg Tabletten an zwei aufeinanderfolgenden Tagen im Monat und Mononatriumrisedronat 5 mg Tabletten taglich ahnlich.

Klinische Wirksamkeit und Sicherheit Behandlung der postmenopausalen Osteoporose

Eine Anzahl von Risikofaktoren ist mit einer postmenopausalen Osteoporose assoziiert, dazu zahlen u.a. eine erniedrigte Knochenmasse, ein erniedrigter Knochenmineralgehalt, vorbestehende Frakturen, fruh einsetzende Menopause, Rauchen, Alkoholgenuss und eine familiare Osteoporosebelastung. Die klinische Folge einer Osteoporose sind Frakturen. Das Frakturrisiko steigt mit der Anzahl der Risikofaktoren.

In einer zweijahrigen, doppelblinden, multizentrischen Studie bei postmenopausalen Frauen mit Osteoporose wurde anhand der Wirkung auf die mittlere Ánderung der Knochenmineraldichte (BMD) der Lendenwirbelsaule nachgewiesen, dass Mononatriumrisedronat 75 mg (n = 524) an zwei aufeinanderfolgenden Tagen im Monat gleich wirksam wie Mononatriumrisedronat 5 mg taglich (n = 527) ist. Beide Gruppen zeigten, bezogen auf den Ausgangswert, statistisch signifikante mittlere prozentuale Zunahmen der Knochenmineraldichte (BMD) der Lendenwirbelsaule nach 6, 12, 24 Monaten und zum Endpunkt.

Das klinische Programm fur Mononatriumrisedronat bei einmal taglicher Einnahme untersuchte den Effekt auf das Risiko fur Huft- und Wirbelkorperfrakturen und umfasste Frauen in der fruhen und spaten Postmenopause mit und ohne Frakturen. Dosierungen von taglich 2,5 mg und 5 mg wurden untersucht und alle Behandlungsgruppen, einschlieblich der Kontrollgruppen, erhielten Calcium und (bei niedrigen Werten zu Behandlungsbeginn) Vitamin D. Das absolute und relative Risiko fur neue Wirbelkorper- und Huftfrakturen

wurde auf der Basis einer Kaplan-Meier-Analyse (Zeit bis zum ersten Frakturereignis)

bestimmt.

•    Zwei Placebo-kontrollierte klinische Studien (n = 3.661) umfassten postmenopausale Frauen unter 85 Jahren mit vorbestehenden vertebralen Frakturen. Eine dreijahrige Behandlung mit 5 mg Mononatriumrisedronat pro Tag senkte das Risiko fur neue Wirbelkorperfrakturen im Vergleich zur Kontrollgruppe. Bei Frauen mit mindestens zwei vorbestehenden vertebralen Frakturen verminderte sich das relative Risiko, eine neue Wirbelkorperfraktur zu erleiden, um 49 %, bei Frauen mit mindestens einer vorbestehenden vertebralen Fraktur um 41 % (die Inzidenz neuer Wirbelkorperfrakturen war 18,1 % bzw. 11,3 % in der Mononatriumrisedronatgruppe gegenuber 29,0 % bzw. 16,3 % in der Kontrollgruppe). Der Behandlungseffekt zeigte sich bereits am Ende des ersten Behandlungsjahres. Ein Nutzen wurde auch fur jene Frauen nachgewiesen, die zu Studienbeginn multiple Frakturen hatten. Unter 5 mg Mononatriumrisedronat pro Tag verringerte sich ebenfalls der jahrliche Verlust an KorpergroBe im Vergleich zur Kontrollgruppe.

•    Zwei weitere Placebo-kontrollierte klinische Studien schlossen postmenopausale Frauen alter als 70 Jahre mit oder ohne vorbestehenden vertebralen Frakturen ein. Frauen im Alter von 70 - 79 Jahren mit einem BMD T-Score des Schenkelhalses von < -3 SD (nach Herstellerangaben, entsprechend -2,5 SD nach NHANES III (National Health and Nutrition Examination Survey)) wurden in die Studien aufgenommen, falls sie mindestens einen weiteren Risikofaktor aufwiesen. Frauen, die 80 Jahre oder alter waren, konnten in die Studien aufgenommen werden, falls bei ihnen mindestens ein nicht-skelettaler Risikofaktor fur Huftfrakturen vorlag oder sie eine niedrige Knochenmineraldichte am Schenkelhals hatten. Ein statistisch signifikanter Unterschied in der Wirksamkeit zwischen Mononatriumrisedronat und Placebo zeigte sich nur bei Zusammenfassung der beiden Dosisgruppen 2,5 und 5 mg. Die nachstehenden Ergebnisse basieren nur auf einer a posteriori Analyse von Untergruppen, die entsprechend klinischer Praxis und gegenwartiger Definitionen der Osteoporose festgelegt wurden:

-    In der Untergruppe der Patienten mit einem femoralen T-Score < -2,5 SD (NHANES III) und zumindest einer vorbestehenden vertebralen Fraktur verringerte eine dreijahrige Behandlung mit Mononatriumrisedronat das Risiko fur Huftfrakturen um 46 % im Vergleich zur Kontrollgruppe (Huftfrakturinzidenz in den zusammengefassten Mononatriumrisedronat-Dosisgruppen 2,5 mg und 5 mg 3,8 %, in der Placebogruppe 7,4 %).

-    Die Daten lassen vermuten, dass demgegenuber bei sehr alten Patienten (> 80 Jahre) ein geringerer Schutz beobachtet werden konnte. Dies ist moglicherweise eine Folge der mit fortschreitendem Alter zunehmenden Bedeutung nicht-skelettaler Faktoren fur Huftfrakturen.

-    Sekundare Endpunktanalysen der Daten aus diesen Studien zeigten eine Abnahme des Risikos fur neue vertebrale Frakturen bei Patienten mit erniedrigter Knochenmineraldichte am Schenkelhals ohne vorbestehender vertebraler Fraktur wie auch bei Patienten mit erniedrigter Knochenmineraldichte am Schenkelhals mit oder ohne vorbestehender vertebraler Fraktur.

•    Die tagliche Einnahme von 5 mg Mononatriumrisedronat uber 3 Jahre fuhrte im Vergleich zur Kontrollgruppe zu einer Erhohung der Knochenmineraldichte (BMD) an Lendenwirbelsaule, Schenkelhals, Trochanter und Handgelenk und zum Erhalt der Knochenmineraldichte im mittleren Radiusschaft.

•    Im Anschluss an eine dreijahrige Behandlungsphase mit taglich 5 mg Mononatriumrisedronat trat wahrend einer einjahrigen Nachbeobachtungsphase eine schnelle Reversibilitat der durch Mononatriumrisedronat verursachten Hemmung der Knochenumbaurate ein.

• Knochenbiopsieproben von postmenopausalen Frauen, die 2 - 3 Jahre lang mit taglich 5 mg Mononatriumrisedronat behandelt worden waren, zeigten eine erwartete, maBige Abnahme des Knochenumsatzes. Der wahrend der Behandlung mit Mononatriumrisedronat gebildete Knochen zeigte eine normale Lamellenstruktur und eine normale Knochenmineralisation. Diese Daten in Verbindung mit der verringerten Inzidenz osteoporotisch bedingter Frakturen der Lendenwirbelsaule bei Frauen mit Osteoporose sprechen fur das Fehlen eines schadlichen Effekts auf die Knochenqualitat.

Bei einer Reihe von Patienten mit verschiedenen, maBigen bis schweren gastrointestinalen Beschwerden lieferten endoskopische Befunde weder in der Mononatriumrisedronatgruppe noch in der Kontrollgruppe Hinweise auf behandlungsbedingte Magen-, Zwolffingerdarm-oder Osophagus-Ulzera obgleich gelegentlich eine Duodenitis in der Mononatriumrisedronatgruppe beobachtet wurde.

Kinder und Jugendliche

Die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit von Mononatriumrisedronat wurde in einer uber 3 Jahre laufenden klinischen Studie (eine ein Jahr dauernde, randomisierte, doppelblinde, placebo-kontrollierte, multizentrische Studie im Parallelgruppendesign, gefolgt von einer zweijahrigen, offenen Behandlungsphase) bei Kindern im Alter von 4 bis unter 16 Jahren untersucht, die an milder bis moderater Osteogenesis imperfecta litten. In dieser Studie erhielten Patienten, die 10 - 30 kg wogen, taglich 2,5 mg Mononatriumrisedronat und Patienten, die mehr als 30 kg wogen, taglich 5 mg Mononatriumrisedronat.

Nach Abschluss der einjahrigen, randomisierten, doppelblinden, placebo-kontrollierten Phase wurde fur die Mononatriumrisedronatgruppe im Vergleich zur Placebogruppe eine statistisch signifikante Zunahme des BMDs der Lendenwirbelsaule nachgewiesen; allerdings wurde eine gegenuber Placebo erhohte Anzahl von Patienten mit zumindest 1 neuen morphometrischen (mittels Rontgenuntersuchung nachgewiesenen) Wirbelkorperfraktur in der Mononatriumrisedronatgruppe gefunden. Wahrend der einjahrigen Doppelblindphase betrug der Prozentsatz der Patienten, die uber klinische Frakturen berichteten, 30,9 % in der Mononatriumrisedronatgruppe und 49,0 % in der Placebogruppe. Im offenen Studienteil, in dem alle Patienten Mononatriumrisedronat erhielten (Monat 12 bis Monat 36), wurden klinische Frakturen bei 65,3 % der Patienten, die ursprunglich in die Placebogruppe randomisiert worden waren, sowie bei 52,9 % der Patienten, die ursprunglich in die Mononatriumrisedronatgruppe randomisiert worden waren, berichtet. Insgesamt stutzen die Ergebnisse eine Anwendung von Mononatriumrisedronat bei padiatrischen Patienten mit milder bis moderater Osteogenesis imperfecta nicht.

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Resorption

Nach oraler Gabe erfolgt die Resorption verhaltnismaBig schnell (tmax ~1 Stunde) und im untersuchten Bereich dosisunabhangig (Studien mit Einmaldosierung: 2,5 bis 30 mg; Studien mit Mehrfachdosierung: 2,5 bis 5 mg taglich und bis zu 75 mg an zwei aufeinanderfolgenden Tagen im Monat). Die mittlere orale Bioverfugbarkeit der Filmtablette betragt 0,63 % und wird vermindert, wenn Mononatriumrisedronat zusammen mit Nahrung eingenommen wird. Im Vergleich zu einer 4stundigen Nuchternperiode nach Einnahme nahm die Bioverfugbarkeit um 50 % bzw. 30 % ab, wenn 30 Minuten bzw.

1 Stunde nach Einnahme der Mononatriumrisedronat-Tablette ein Fruhstuck eingenommen wurde. Es wurde gezeigt, dass die Einnahme der 75 mg Tablette mit hartem Wasser im Vergleich zu weichem Wasser die Bioverfugbarkeit um etwa 60 % verringert.

Die Bioverfugbarkeit war bei Frauen und Mannern ahnlich.

Verteilung

Das mittlere Verteilungsvolumen im Steady State betragt beim Menschen 6,3 l/kg, die Plasmaproteinbindung ca. 24 %.

Biotransformation

Es gibt keinen Hinweis auf eine systemische Metabolisierung von Mononatriumrisedronat. Elimination

Etwa die Halíte der resorbierten Dosis wird innerhalb von 24 Stunden mit dem Urin ausgeschieden, und 85 % einer intravenos angewendeten Dosis wird innerhalb von 28 Tagen im Urin wiedergefunden. Die mittlere renale Clearance betragt 105 ml/min und die mittlere Gesamt-Clearance 122 ml/min, wobei der Unterschied wahrscheinlich einer Clearance aufgrund der Knochenadsorption zuzuschreiben ist. Die renale Clearance ist nicht konzentrationsabhangig, und es besteht eine lineare Beziehung zwischen der renalen Clearance und der Kreatinin-Clearance. Nicht resorbiertes Mononatriumrisedronat wird unverandert mit den Fazes ausgeschieden. Nach oraler Anwendung zeigt die Konzentrations-Zeit-Kurve drei Eliminationsphasen mit einer terminalen Halbwertszeit von 480 Stunden.

Besondere Patientengruppen

Áltere Patienten: Es ist keine Anpassung der Dosierung erforderlich.

Patienten, die Acetylsalicylsaure/NSAR einnehmen: Bei den regelmaBigen Anwendern (an 3 oder mehr Tagen pro Woche) war die Inzidenz unerwunschter Reaktionen im Bereich des oberen Gastrointestinaltraktes bei den mit Mononatriumrisedronat behandelten Patienten ahnlich jener bei den Kontrollpatienten (siehe Abschnitt 4.5).

5.3 Praklinische Daten zur Sicherheit

In toxikologischen Untersuchungen an Ratten und Hunden wurde eine dosisabhangige Hepatotoxizitat von Mononatriumrisedronat beobachtet, primar als erhohte Leberenzyme, die bei der Ratte mit histologischen Veranderungen einhergingen. Die klinische Relevanz dieser Beobachtungen ist unbekannt. Testikulare Toxizitat trat bei Ratten und Hunden bei Dosierungen auf, die hoher als die therapeutische Dosierung beim Menschen angesehen werden. Dosisabhangige Falle von Irritationen der oberen Atemwege wurden bei Nagetieren haufig bemerkt. Ahnliche Effekte wurden mit anderen Bisphosphonaten beobachtet. In langer dauernden Untersuchungen bei Nagetieren wurden ebenfalls Auswirkungen auf die unteren Atemwege beobachtet, allerdings ist die klinische Relevanz dieser Beobachtungen unklar. In Untersuchungen zur Reproduktionstoxizitat wurden bei Expositionen, die ahnlich der klinischen Exposition waren, Knochenveranderungen an Sternum und/oder Schadel der Foten behandelter Ratten beobachtet sowie Hypokalziamie und Mortalitat bei trachtigen weiblichen Tieren, die den Wurf austrugen. Es gab keine Hinweise auf Teratogenitat bei Dosen von 3,2 mg/kg/Tag bei Ratten und 10 mg/kg/Tag bei Kaninchen, allerdings sind nur von einer geringen Anzahl Kaninchen Daten verfugbar. Toxizitat bei den Muttertieren verhinderte die Untersuchung hoherer Dosen. Studien zur Genotoxizitat und zum kanzerogenen Potential lieBen keine besonderen Risiken fur den Menschen erkennen.

6.    PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1    Liste der sonstigen Bestandteile

Tablettenkern

Mikrokristalline Cellulose

Crospovidon (Typ A)

Magnesiumstearat (Ph.Eur.)

Filmuberzug

Hypromellose

Macrogol 400

Hyprolose

Macrogol 8000

Hochdisperses Siliciumdioxid

Titandioxid (E 171)

Eisen(III)-oxid (E 172)

6.2    Inkompatibilitaten

Nicht zutreffend.

6.3    Dauer der Haltbarkeit

3 Jahre

6.4    Besondere VorsichtsmaBnahmen fur die Aufbewahrung

Fur dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

6.5    Art und Inhalt des Behaltnisses

Faltschachtel mit Blisterpackungen aus klarer PVC/Aluminiumfolie. Packungen mit 2 oder

6 Filmtabletten.

6.6    Besondere VorsichtsmaBnahmen fur die Beseitigung

Keine besonderen Anforderungen fur die Beseitigung.

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen

Anforderungen zu beseitigen.

7.    INHABER DER ZULASSUNG

Warner Chilcott Deutschland GmbH

Dr.-Otto-Rohm-StraBe 2 - 4

64331 Weiterstadt

Telefon: 06151/877-0

Telefax: 06151/895594

8. ZULASSUNGSNUMMER

67799.00.00

9.    DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG / VERLANGERUNG DER

ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung:

07. August 2008

Datum der letzten Verlangerung der Zulassung: 19. Juli 2012

10.    STAND DER INFORMATION

Oktober 2014

11.    VERKAUF SABGRENZUNG

V erschreibungspflichtig

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Actonel 75 mg Filmtabletten