+ iMedikament.de

Alendro-q 70 mg tabletten



Gebrauchsinformation Alendro-q 70 mg tabletten

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FUR DEN ANWENDER

Alendro-Q 70 mg Tabletten (Alendronsaure)

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfaltig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthalt wichtige Informationen.

-    Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht mochten Sie diese spater nochmals lesen.

-    Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

-    Dieses Arzneimittel wurde Ihnen personlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

-    Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fur Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was in dieser Packungsbeilage steht:

1.    Was ist Alendro-Q 70 mg und wofur wird es angewendet?

2.    Was sollten Sie vor der Einnahme von Alendro-Q 70 mg beachten?

3.    Wie ist Alendro-Q 70 mg einzunehmen?

4.    Welche Nebenwirkungen sind moglich?

5.    Wie ist Alendro-Q 70 mg aufzubewahren?

6.    Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.    WAS IST Alendro-Q 70 mg UND WOFUR WIRD ES ANGEWENDET?

Alendronsaure gehort zu einer Gruppe nichthormoneller Arzneimittel, die Bisphosphonate genannt werden und Knochenschwund im Korper vorbeugen.

Alendronsaure wird zur Behandlung einer Erkrankung eingesetzt, die Osteoporose genannt wird. Diese Erkrankung tritt haufig bei Frauen nach den Wechseljahren auf. Je eher eine Frau in die Wechseljahre kommt, desto grober ist ihr Risiko, an Osteoporose zu erkranken.

Unbehandelt kann Osteoporose eine Ausdunnung und Schwachung der Knochen im Knochengerust verursachen, was typischerweise zu Bruchen von Hufte, Wirbelkorpern und Handgelenken fuhren kann. Bruche konnen bei Personen, die an Osteoporose erkrankt sind, leicht auftreten, auch wahrend normaler alltaglicher Aktivitaten wie z.B. dem Heben von schweren Gegenstanden oder einer leichten Verletzung oder einem Sturz.

Alendronsaure hilft dabei, dem Knochenschwund vorzubeugen und Knochenmasse aufzubauen, die moglicherweise aufgrund von Osteoporose verringert ist. Sie kann daher das Risiko von Huft- und Wirbelkorperbruchen vermindern.

2.    WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON Alendro-Q 70 mg BEACHTEN? Alendro-Q 70 mg darf nicht eingenommen werden,

-    wenn Sie allergisch gegen Alendronsaure oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arznemittels sind

-    wenn Sie an bestimmten Erkrankungen der Speiserohre (Osophagus) leiden, wie z. B. Verengung der Speiserohre oder Schluckbeschwerden

-    wenn Ihr Arzt Ihnen gesagt hat, dass Ihr Blutkalziumspiegel zu niedrig ist

-    wenn Sie nicht in der Lage sind, mindestens 30 Minuten lang aufrecht zu sitzen oder zu stehen

Warnhinweise und VorsichtsmaBnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Alendro-Q 70 mg einnehmen.

-    wenn Sie Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Schlucken haben

-    wenn Sie eine Entzundung der Magenschleimhaut oder des Zwolffingerdarms (erster Abschnitt des Dunndarms) haben

-    wenn Sie ein Magengeschwur oder andere Verdauungsprobleme einschlieBlich Magenblutungen haben

-    wenn Sie im Laufe des letzten Jahres an Magen oder Speiserohre operiert worden sind (ausgenommen eine Pyloroplastik, bei welcher der Ausgang des Magens geweitet wurde)

-    wenn Ihnen der Arzt mitgeteilt hat, dass bei Ihnen eine Erkrankung vorliegt, die mit Veranderungen der Zellen im unteren Speiserohrenbereich einhergeht (Barrett-Syndrom)

-    wenn Sie Nierenprobleme haben oder hatten

-    wenn Sie einen zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel haben oder hatten. Falls dies der Fall ist, wird Ihr Arzt moglicherweise Ihren Vitamin-D-Spiegel wahrend der Behandlung mit Alendronsaure uberwachen.

-    wenn Sie an einer Unterfunktion der Nebenschilddrusen (Hypoparathyreodismus; eine Erkrankung bei der die Nebenschilddruse nicht normal arbeitet) leiden oder litten

-    wenn Sie sich derzeit einer zahnarztlichen Behandlung unterziehen oder sich einer zahnarztlichen Operation unterziehen mussen

-    wenn Sie schlechte Zahne bzw. eine Zahnfleischerkrankung haben, Ihnen ein Zahn gezogen werden soll oder Sie nicht regelmaBig zum Zahnarzt gehen

-    wenn Sie Krebs haben

-    wenn Sie eine Chemotherapie oder Strahlenbehandlung erhalten

-    wenn Sie Kortisonpraparate (wie Prednisolon oder Dexamethason) einnehmen

-    wenn Sie rauchen oder fruher geraucht haben (dadurch wird das Risiko fur Zahnerkrankungen erhoht).

Vor der Behandlung mit Alendro-Q 70 mg wurde Ihnen moglicherweise eine zahnarztliche Kontrolluntersuchung empfohlen.

Wahrend der Behandlung mit Alendro-Q 70 mg sollten Sie Ihre Zahne sorgfaltig pflegen. Im Verlauf der Behandlung sollten Sie regelmaBige Kontrolluntersuchungen vom Zahnarzt durchfuhren lassen. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihren Zahnarzt, wenn Sie Beschwerden im Mundbereich bemerken, wie lockere Zahne, Schmerzen oder Schwellungen.

Einnahme von Alendro-Q 70 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln

Nehmen Sie oral (uber den Mund) keine anderen Arzneimittel zur selben Zeit wie Alendro-Q 70 mg ein. Lassen Sie mindestens 30 Minuten nach der Einnahme von Ihrer Dosis Alendro-Q 70 mg verstreichen, bevor Sie andere Arzneimittel oral einnehmen. Es ist wichtig, dass Sie sich an die Anweisungen aus Abschnitt 3 „Wie ist Alendro-Q 70 mg einzunehmen“ halten.

Sie sollten vor der Einnahme von Alendro-Q 70 mg mit Ihrem Arzt sprechen, wenn Sie derzeit ein nicht-steroidales entzundungshemmendes Arzneimittel (NSAR) einnehmen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Einnahme von Alendro-Q 70 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getranken

Die Tabletten mussen auf nuchternen Magen eingenommen werden, da Nahrungsmittel und Getranke die Wirksamkeit dieses Arzneimittels stark vermindern konnen. Sie mussen die Tabletten mit einem vollen Glas einfachem Leitungswasser mindestens 30 Minuten vor jeglicher Nahrung oder Getranken einnehmen. Es ist wichtig, dass Sie sich an die Anweisungen aus Abschnitt 3 „Wie ist Alendro-Q 70 mg einzunehmen“ halten.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Nehmen Sie Alendro-Q 70 mg nicht ein, wenn Sie schwanger sind, wenn Sie vermuten schwanger zu sein, oder wenn Sie stillen.

Verkehrstuchtigkeit und Fahigkeit zum Bedienen von Maschinen

Eine Beeinflussung der Verkehrstuchtigkeit und des Bedienens von Maschinen durch Alendro-Q 70 mg ist nicht zu erwarten. Allerdings konnen bei Patienten, die Alendro-Q 70 mg einnehmen, in seltenen Fallen Nebenwirkungen, wie Schwindel, starke Muskel-, Gelenk- und Knochenschmerzen, Augenschmerzen oder -entzundungen auftreten. Wenn Sie in dieser Weise beeintrachtigt werden, sollten Sie Ihren Arzt benachrichtigen, bevor Sie ein Fahrzeug fuhren oder Maschinen bedienen.

Alendro-Q 70 mg enthalt Lactose

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel daher erst nach Rucksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertraglichkeit gegenuber bestimmten Zuckern leiden.

3. WIE IST Alendro-Q 70 mg EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Alendro-Q 70 mg immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Alendro-Q 70 mg muss einmal wochentlich eingenommen werden.

Die folgenden Anweisungen sind besonders wichtig um sicherzugehen, dass Ihr Arzneimittel wirksam ist und die Wahrscheinlichkeit fur das Auftreten von Reizungen Ihrer Speiserohre (Osophagus) gesenkt wird:

-    Wahlen Sie den Wochentag aus, der Ihnen fur die Einnahme Ihrer Tablette am angenehmsten ist.

-    Nehmen Sie eine Tablette Alendro-Q 70 mg jede Woche an dem von Ihnen ausgewahlten Wochentag.

-    Nehmen Sie die Tablette Alendro-Q 70 mg an dem von Ihnen ausgewahlten Wochentag direkt nach dem morgendlichen Aufstehen auf nuchternen Magen ein. Die Einnahme sollte nur mit einem ganzen Glas einfachem Leitungswasser (nicht weniger als 200 ml) und mindestens 30 Minuten vor der Aufnahme von Nahrung, Getranken oder anderen Arzneimitteln erfolgen. Nehmen Sie Ihre Tablette nicht mit Tee, Kaffee, Mineralwasser oder Saft ein.

-    Die Tablette muss unzerkaut geschluckt werden. Sie durfen die Tablette nicht zerkauen, zerstoben oder im Mund zergehen lassen.

-    Warten Sie mindestens 30 Minuten nach Einnahme der Tablette bevor Sie Ihr erstes Getrank oder Ihre erste Mahlzeit des Tages zu sich nehmen oder andere Arzneimittel einnehmen. Dies schliebt Kalzium-Praparate, Vitamine und Antazida (zur Behandlung von Verdauungsstorungen) ein.

-    Legen Sie sich nach der Einnahme von Alendro-Q 70 mg nicht hin. Bleiben Sie mindestens 30 Minuten lang sitzend, stehend oder gehend aufrecht, nachdem Sie die Tablette eingenommen haben. Es ist ebenfalls wichtig, dass Sie sich nicht hinlegen, bevor Sie nicht die erste Mahlzeit des Tages gegessen haben.

-    Nehmen Sie die Tablette nicht vor dem Zubettgehen ein oder bevor Sie morgens das Bett verlassen.

-    Falls Ihnen das Schlucken schwerfallt und/oder Sie beim Schlucken Schmerzen haben, falls Sie Schmerzen hinter dem Brustbein verspuren oder Sodbrennen bei Ihnen neu auftritt oder sich verschlimmert, beenden Sie die Einnahme der Tabletten und benachrichtigen Sie Ihren Arzt.

Moglicherweise wird Ihr Arzt Ihnen wahrend der Behandlung mit Alendro-Q 70 mg die Einnahme von Vitamin-D- oder Kalzium-Praparaten empfehlen. Falls dies der Fall ist, folgen Sie den Anweisungen Ihres Arztes sorgfaltig.

Es ist wichtig, dass Sie Alendro-Q 70 mg so lange einnehmen, wie dies von Ihrem Arzt empfohlen wird. Alendro-Q 70 mg kann Ihre Osteoporose nur dann wirksam behandeln, wenn Sie die Einnahme der Tabletten fortfuhren.

Anwendung bei Kindern und Jugendliche

Kinder und Jugendliche sollen nicht mit Alendronat behandelt werden.

Wenn Sie eine groBere Menge von Alendro-Q 70 mg eingenommen haben, als Sie sollten, konnen bei Ihnen Magenverstimmungen, Sodbrennen, Entzundungen von Speiserohre oder Magen, Muskel-und Magenkrampfe, Krampfe, Schwachegefuhl oder Anfalle auftreten. Trinken Sie ein ganzes Glas Milch und suchen Sie unverzuglich den nachsten Arzt oder die nachste Krankenhaus-Notaufnahme auf. Versuchen Sie nicht selbst, Erbrechen herbeizufuhren, und legen Sie sich nicht hin.

Wenn Sie die Einnahme von Alendro-Q 70 mg vergessen haben, nehmen Sie nach dem Aufstehen am nachsten Morgen eine Tablette ein, nachdem Sie sich daran erinnert haben. Nehmen Sie nicht zwei Tabletten am selben Tag ein. Kehren Sie zu dem ublichen Einnahmemuster von einer Tablette einmal wochentlich an Ihrem ursprunglich ausgewahlten Wochentag zuruck.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MOGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arznemittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mussen.

Alle Arzneimittel konnen allergische Reaktionen hervorrufen, obwohl schwere allergische Reaktionen sehr selten sind. Beenden Sie die Einnahme von Alendro-Q 70 mg und informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn bei Ihnen eines der folgenden Symptome auftritt:

-    plotzliche Kurzatmigkeit, Schwierigkeiten beim Atmen, Schwellungen von Augenlidern, Gesicht oder Lippen sowie Hautausschlag oder Juckreiz (vor allem am gesamten Korper). Dies wird als „Angioodem“ bezeichnet.

-    Hautausschlag, Blaschenbildung oder andere Reaktionen von Haut, Augen, Mund oder Genitalien, Juckreiz oder Fieber (Symptome einer schweren Hautreaktion, bekannt als Stevens-Johnson-Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse).

Wenn Ihnen das Schlucken schwerfallt und/oder Sie beim Schlucken Schmerzen haben, falls Sie Schmerzen hinter dem Brustbein verspuren oder Sodbrennen bei Ihnen neu auftritt oder sich verschlimmert, beenden Sie die Einnahme von Alendro-Q 70 mg und benachrichtigen Sie Ihren Arzt. Falls Sie diese Symptome ignorieren und die Einnahme Ihrer Tabletten fortsetzen, ist es wahrscheinlich, dass sich diese Reaktionen der Speiserohre verschlechtern.

Folgende Nebenwirkungen sind berichtet worden:

Sehr haufige Nebenwirkungen (betreffen mehr als 1 Behandelten von 10)

-    Schmerzen von Muskeln, Gelenken oder Knochen, welche manchmal schwerwiegend sind

Haufige Nebenwirkungen (betreffen weniger als 1 Behandelten von 10)

-    Magenschmerzen

-    Blahungen

-    Drehschwindel

-    Verdauungsstorungen

-    Vollegefuhl oder aufgetriebener Bauch

-    Geschwure der Speiserohre (Osophagus)

-    Verstopfung

-    saures Aufstoben (Reflux)

-    Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Schlucken

-    Durchfall

-    Kopfschmerzen

-    Schwindel

-    Haarausfall

-    Juckreiz (Pruritus)

-    geschwollene Gelenke

-    Schwachegefuhl oder Energielosigkeit

-    Wassereinlagerungen, gewohnlich in den Beinen (peripheres Odem)

Gelegentliche Nebenwirkungen (betreffen weniger als 1 Behandelten von 100)

-    Ubelkeit und Erbrechen

-    Entzundungen des Magens

-    Entzundungen und/oder Abnahme der Wanddicke der Speiserohre

-    Hautausschlag

-    schwarzer Stuhl (Teerstuhl)

-    Rotung der Haut

-    Geschmacksveranderungen

-    Augenentzundung

-    vorubergehende grippe-ahnliche Symptome (Muskelschmerzen, allgemeines Krankheitsgefuhl sowie in seltenen Fallen Fieber), hauptsachlich zu Beginn der Behandlung

Seltene Nebenwirkungen (betreffen weniger als 1 Behandelten von 1000)

-    Verengung der Speiserohre

-    allergische (Hypersensitivitats-) Reaktionen einschlieblich Schwellungen und Hautausschlag

-    Magen- oder andere peptische Geschwure (obwohl unklar ist, ob diese Geschwure durch Alendronsaure verursacht werden)

-    niedrige Kalzium-Spiegel, wodurch es zu Muskelkrampfen oder -zucken und einem kribbelnden Gefuhl in den Fingern oder um den Mund kommen kann

-    Hautausschlag mit Lichtempfindlichkeit

-    Geschwure im Mund und/oder Hals

-    starke Muskel-, Gelenk- und Knochenschmerzen

-    Schmerzen im Mund und/oder Kiefer, Schwellungen oder wunde Mundschleimhaut, Taubheits-oder Schweregefuhl des Kiefers, oder Lockerung eines Zahnes. Diese Beschwerden konnen Anzeichen einer Schadigung des Knochens am Kiefer sein (Osteonekrose), im Allgemeinen in Verbindung mit verzogerter Wundheilung und Infektionen, oft nach dem Ziehen von Zahnen. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihren Zahnarzt, wenn bei Ihnen solche Beschwerden auftreten.

-    schwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse)

Ungewohnliche (atypische) Bruche des Oberschenkelknochens, insbesondere bei Patienten unter Langzeitbehandlung gegen Osteoporose, konnen selten auftreten. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie Schmerzen, Schwache oder Beschwerden in Oberschenkel, Hufte oder Leiste verspuren, da es sich dabei um ein fruhes Anzeichen eines moglichen Oberschenkelknochenbruchs handeln konnte.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fur Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Dabei ist es hilfreich, wenn Sie notieren, welche Beschwerden Sie hatten, wann sie begannen und wie lange sie anhielten.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fur Kinder unzuganglich auf.

Sie durfen das Arzneimittel nach dem auf dem Behaltnis und dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht uber 25°C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren.

Entsorgen Sie Arznemittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. WEITERE INFORMATIONEN Was Alendro-Q 70 mg enthalt

-    Der Wirkstoff ist: Alendronsaure. Jede Tablette enthalt 70 mg Alendronsaure als Natriumalendronat-T rihydrat.

-    Die sonstigen Bestandteile sind: Mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, Croscarmellose-Natrium und Magnesiumstearat (Ph. Eur.).

Wie Alendro-Q 70 mg aussieht und Inhalt der Packung

Alendro-Q 70 mg Tabletten sind weiBe bis gebrochen weiBe, ovale Tabletten mit der Pragung “AN 70” auf der einen Seite und “>” auf der anderen Seite.

Die Tabletten sind erhaltlich in Blisterpackungen zu 4 und 12 Tabletten.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Juta Pharma GmbH Gutenbergstr. 13 D-24941 Flensburg Tel.: 0461/995799-0 Fax: 0461/995799-40

Mitvertrieb:

Q-Pharm AG Bahnhofstr. 1-3 D-23795 Bad Segeberg

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europaischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Tschechien

Danemark

Frankreich

Deutschland

Ungarn

Italien

Niederlande

Norwegen

Polen


Fosteofos 70 Alendronat Arrow

Acide Alendronique Arrow 70 mg, comprimé Alendro-Q 70 mg Tabletten Alendromax 70 mg tabletta Alendronato Arrow 70 mg compresse Alendroninezuur Arrow 70 mg, tabletten Alendronat Arrow 70 mg tablett Alendromax 70 mg tabletki

Portugal

Slowakei

Slowenien

Ácido Alendrónico Actavis Alendromax 70 mg tablety Alendronat Arrow 70 mg tablete

Schweden    Alendronat Arrow Veckotablett 70 mg tabletter

Vereinigtes Konigreich Alendronic Acid 70 mg Tablets

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt uberarbeitet im

Dezember 2013

7

Alendro-Q 70 mg Tabletten

Fachinformation Alendro-q 70 mg tabletten

1919


Fachinformation


FC 1. Bezeichnung des Arzneimittels


Alendro-Q 70 mg Tabletten


FD 2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung


Jede Tablette enthält 70 mg Alendronsäure (als Natriumalendronat x 3 H2O).


Sonstiger Bestandteil:

Jede Tablette enthält 142,64 mg Lactose.


Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.


FE 3. Darreichungsform


Tablette


Weiße bis gebrochen weiße, ovale Tablette mit der Prägung "AN 70" auf einer Seite und "Arrow-Logo" auf der anderen Seite.


FG 4. Klinische Angaben


FH 4.1 Anwendungsgebiete


Behandlung der postmenopausalen Osteoporose.

Alendronat reduziert das Risiko für Wirbel- und Hüftfrakturen.


FN 4.2 Dosierung, Art und Dauer der Anwendung


Zum Einnehmen.


Die empfohlene Dosierung beträgt eine Tablette Alendro-Q 70 mg einmal wöchentlich.


Die optimale Dauer einer Bisphosphonat-Behandlung bei Osteoporose ist nicht festgelegt. Die Notwendigkeit einer Weiterbehandlung sollte in regelmäßigen Abständen auf Grundlage des Nutzens und potentieller Risiken von Alendro-Q 70 mg für jeden Patienten individuell beurteilt werden, insbesondere bei einer Anwendung über 5 oder mehr Jahre.


Hinweise, um eine ausreichende Resorption von Alendronat zu gewährleisten

Alendro-Q 70 mg muss auf nüchternen Magen mindestens 30 Minuten vor dem ersten Essen, Getränk oder Einnehmen von Arzneimitteln für den Tag und darf nur mit Leitungswasser eingenommen werden. Andere Getränke (einschließlich Mineralwasser), Nahrungsmittel und manche Arzneimittel können möglicherweise die Resorption von Alendronat beeinträchtigen (siehe Abschnitt 4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen).


Hinweise, um den Transport in den Magen zu erleichtern und dadurch das Risiko lokaler oder ösophagealer Reizungen/Nebenwirkungen zu verringern(siehe Abschnitt 4.4 Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung)

  • Alendro-Q 70 mg soll nur nach dem ersten täglichen Aufstehen mit einem vollen Glas Wasser (mindestens 200 ml) geschluckt werden.

  • Die Patienten sollten Alendro-Q 70 mg nur als Ganzes schlucken. Die Patienten sollen die Tablette nicht zerdrücken, nicht kauen oder die Tablette im Mund zergehen lassen, da ein Risiko für oropharyngeale Ulzera besteht.

  • Die Patienten sollen sich nicht hinlegen bis nach der ersten Nahrungsaufnahme des Tages, die frühestens 30 Minuten nach Einnahme der Tablette erfolgen soll.

  • Die Patienten sollen sich mindestens 30 Minuten nach Einnahme von Alendro-Q 70 mg nicht hinlegen.

  • Alendro-Q 70 mg soll nicht vor dem Schlafengehen oder vor dem ersten täglichen Aufstehen eingenommen werden.


Die Patienten sollten ergänzend Calcium und Vitamin D erhalten, sofern die

Versorgung über die Nahrung nicht ausreichend ist (siehe Abschnitt 4.4 Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung).


Anwendung bei älteren Patienten:

In klinischen Studien gab es keinen altersabhängigen Unterschied bei dem Wirksamkeits- oder Sicherheitsprofil von Alendronat. Daher ist eine Dosisanpassung bei älteren Patienten nicht erforderlich.


Anwendung bei Niereninsuffizienz:

Bei Patienten mit einer glomerulären Filtrationsrate größer als 35 ml/min ist eine Dosisanpassung nicht erforderlich. Alendronat wird für Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion mit einer glomerulären Filtrationsrate von weniger als 35 ml/min aufgrund mangelnder Erfahrung nicht empfohlen.


Kinder und Jugendliche

Alendronat wird nicht zur Anwendung bei Kindern unter 18 Jahren empfohlen, da keine ausreichenden Daten zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit bei Erkrankungen im Zusammenhang mit Osteoporose im Kindesalter zur Verfügung stehen (siehe auch Abschnitt 5.1).



FI 4.3 Gegenanzeigen

- Überempfindlichkeit gegenüber Alendronat oder einem der sonstigen Bestandteile

- Anomalien des Ösophagus und andere Faktoren, welche die ösophageale Entleerung verzögern, wie Striktur oder Achalasie

- Unfähigkeit, für mindestens 30 Minuten aufrecht zu stehen oder zu sitzen

- Hypocalcämie.


Siehe auch Abschnitt 4.4 Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung.


FK 4.4 Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung


Alendronat kann lokale Irritationen an den Schleimhäuten des oberen Gastrointestinaltraktes verursachen. Aufgrund der möglichen Verschlechterung der zugrunde liegenden Erkrankung sollte Alendronat bei Patienten mit aktiven gastrointestinalen Erkrankungen wie Dysphagie, Erkrankungen des Ösophagus, Gastritis, Duodenitis, Ulzera, oder mit kürzlich aufgetretenen, schweren gastrointestinalen Erkrankungen (innerhalb des letzten Jahres) wie z. B. peptisches Ulkus, aktive gastrointestinale Blutungen oder chirurgische Eingriffe im oberen Gastrointestinaltrakt außer Pyloroplastik nur unter besonderer Vorsicht verabreicht werden (siehe Abschnitt 4.3 Gegenanzeigen).


Bei Patienten mit bekanntem Barrett-Ösophagus sollte der verordnende Arzt den Nutzen und die möglichen Risiken von Alendronat jeweils individuell abwägen.


Ösophageale Reaktionen, wie Ösophagitis, ösophageale Ulzera und ösophageale Erosionen, selten gefolgt von ösophagealen Strikturen, wurden bei Patienten unter der Einnahme von Alendronatberichtet (teilweise waren diese schwerwiegend und erforderten eine Krankenhauseinweisung). Der Arzt soll deshalb aufmerksam auf alle Anzeichen und Symptome achten, die auf mögliche ösophageale Reaktionen hinweisen, und die Patienten sollen darauf hingewiesen werden, beim Auftreten von Symptomen ösophagealer Irritation wie Dysphagie, Schmerzen beim Schlucken oder retrosternale Schmerzen, neues oder sich verschlimmerndes Sodbrennen das Arzneimittel abzusetzen und ärztliche Beratung einzuholen.


Das Risiko schwerer ösophagealer Nebenwirkungen scheint bei Patienten erhöht zu sein, die das Arzneimittel nicht korrekt einnehmen und/oder es nach dem Auftreten von Symptomen, die auf eine ösophageale Irritation hinweisen, weiter einnehmen. Es ist sehr wichtig, dass alle Dosierungsanweisungen weitergegeben und vom Patienten verstanden werden (siehe Abschnitt 4.2 Dosierung, Art und Dauer der Anwendung). Die Patienten sollen darüber informiert werden, dass das Risiko ösophagealer Probleme erhöht sein kann, wenn sie diese Anweisungen nicht einhalten.


Während in groß angelegten klinischen Studien kein erhöhtes Risiko festgestellt wurde, wurden selten (nach Markteinführung) Magen- und Duodenalulzera, manche schwerwiegend und mit Komplikationen, berichtet.

Osteonekrose des Kiefers, üblicherweise im Zusammenhang mit einer Zahnextraktion und/oder einer lokalen Infektion (einschließlich Osteomyelitis), wurde bei Krebspatienten berichtet, deren Therapieregime vorwiegend intravenös verabreichte Bisphosphonate enthielten. Viele dieser Patienten erhielten auch eine Chemotherapie und Kortikosteroide. Osteonekrose des Kiefers wurde auch bei Osteoporosepatienten unter oralen Bisphosphonaten berichtet.


Eine zahnärztliche Untersuchung mit geeigneten Präventionsmaßnahmen sollte einer Behandlung mit Bisphosphonaten vorangehen, wenn die Patienten entsprechende Risikofaktoren aufweisen (z. B. Krebs, Chemotherapie, Strahlentherapie, Kortikosteroide, schlechte Mundhygiene, Parodontitis, Rauchen).


Während der Behandlung sollten diese Patienten kieferchirurgische Eingriffe soweit möglich vermeiden. Wenn Patienten während einer Bisphosphonattherapie eine Osteonekrose entwickeln, kann ein kieferchirurgischer Eingriff zu einer Verschlechterung führen. Es stehen keine Daten zur Verfügung, die Hinweise geben, ob das Absetzen einer Bisphosphonattherapie bei Patienten, die einen kieferchirurgischen Eingriff benötigen, das Risiko einer Osteonekrose des Kiefers vermindert.

Die klinische Einschätzung durch den behandelnden Arzt ist maßgebend für die Therapieplanung bei jedem Patienten auf Basis einer individuellen Nutzen-Risiko-Bewertung.


Atypische Femurfrakturen

Atypische subtrochantäre und diaphysäre Femurfrakturen wurden unter Bisphosphonat-Therapie berichtet, vor allem bei Patienten unter Langzeitbehandlung gegen Osteoporose. Diese transversalen oder kurzen Schrägfrakturen können überall entlang des Oberschenkelknochens auftreten, direkt unterhalb des Trochanter minor bis direkt oberhalb der Femurkondylen. Diese Frakturen entstehen nach einem minimalen Trauma oder ohne Trauma und manche Patienten verspüren Oberschenkel- oder Leistenschmerzen oft im Zusammenhang mit Anzeichen einer Niedrig-Energie-Fraktur in bildgebenden Verfahren Wochen bis Monate vor dem Auftreten einer manifesten Femurfraktur. Frakturen treten häufig bilateral auf. Aus diesem Grund sollte bei Patienten, die mit Bisphosphonaten behandelt werden und eine Femurschaftfraktur hatten, der kontralaterale Femur ebenfalls untersucht werden. Über eine schlechte Heilung dieser Frakturen ist ebenfalls berichtet worden. Bei Patienten mit Verdacht auf eine atypische Femurfraktur sollte ein Absetzen der Bisphosphonat-Therapie, vorbehaltlich einer Beurteilung des Patienten, auf Grundlage einer individuellen Nutzen-Risiko-Bewertung in Betracht gezogen werden.


Während einer Behandlung mit Bisphosphonaten sollte den Patienten geraten werden, über jegliche Oberschenkel-, Hüft- oder Leistenschmerzen zu berichten und jeder Patient mit diesen Symptomen sollte auf eine unvollständige Femurfraktur hin untersucht werden.


Knochen-, Gelenk- und/oder Muskelschmerzen wurden bei Patienten unter Therapie mit Bisphosphonaten berichtet. Nach Markteinführung waren diese Symptome selten schwerwiegend und/oder mit Einschränkungen der Beweglichkeit verbunden (siehe Abschnitt 4.8 Nebenwirkungen). Der Zeitpunkt des Auftretens dieser Symptome variierte von einem Tag bis zu mehreren Monaten nach Therapiebeginn. Bei den meisten Patienten gingen die Beschwerden nach dem Absetzen der Therapie zurück. Bei einem Teil der Patienten traten die Symptome erneut auf, wenn die Therapie mit demselben oder einem anderen Bisphosphonat wieder aufgenommen wurde.


Die Patienten sollen angewiesen werden, dass sie beim Versäumnis der Einnahme einer wöchentlichen Dosis Alendro-Q 70 mg die Tablette am nächsten Morgen einnehmen sollen, nachdem sie ihr Versäumnis bemerkt haben. Sie sollen keine zwei Tabletten am selben Tag einnehmen, sondern die Einnahme von einer Tablette pro Woche planmäßig am dafür vorgesehenen Wochentag weiterführen.


Alendronat wird für Patienten mit Niereninsuffizienz mit einer glomerulären Filtrationsrate unter 35 ml/min nicht empfohlen (siehe Abschnitt 4.2 Dosierung, Art und Dauer der Anwendung).


Andere mögliche Ursachen einer Osteoporose neben Östrogen-Mangel und Alter sollten berücksichtigt werden.


Eine bestehende Hypocalcämie muss ausgeglichen werden, bevor die Therapie mit Alendronat begonnen wird (siehe Abschnitt 4.3 Gegenanzeigen). Andere Erkrankungen, die den Mineralstoffwechsel beeinträchtigen (wie Vitamin-D-Mangel und Hypoparathyreoidismus), sollten ebenfalls adäquat behandelt werden. Bei Patienten mit o. g. Erkrankungen sollten unter der Therapie mit Alendro-Q 70 mg das Serum-Calcium sowie Symptome einer Hypocalcämie überwacht werden.


Aufgrund der Stimulation der Knochenmineralisation durch Alendronat können Abnahmen des Serum-Calciums und -Phosphats auftreten, insbesondere bei Patienten unter Glukokortikoidbehandlung, bei denen die Calciumresorption vermindert sein kann. Diese Veränderungen sind üblicherweise gering und asymptomatisch. Jedoch wurden selten Fälle symptomatischer Hypocalcämie berichtet, manche auch schwer, die oft bei Patienten mit entsprechenden prädisponierenden Faktoren auftraten (z. B. Hypoparathyreoidismus, Vitamin-D-Mangel und Calcium-Malabsorption).

Eine ausreichende Versorgung mit Calcium und Vitamin D ist bei Patienten unter Glukokortikoiden besonders wichtig.


Sonstige Bestandteile

Dieses Arzneimittel enthält Lactose.
Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.


FM 4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen


Nahrungsmittel und Getränke (einschließlich Mineralwasser), Calcium-Ergänzungsmittel, Antazida und einige orale Arzneimittel können die Resorption von Alendronat beeinträchtigen, wenn sie zur gleichen Zeit eingenommen werden. Daher sollten die Patienten nach der Einnahme des Arzneimittels mindestens 30 Minuten warten, bevor sie andere Arzneimittel einnehmen (siehe Abschnitte 4.2 Dosierung, Art und Dauer der Anwendung und 5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften).


Andere klinisch relevante Wechselwirkungen mit Arzneimitteln sind nicht zu erwarten. In klinischen Studien erhielten mehrere Patientinnen Östrogen (intravaginal, transdermal oder oral) gemeinsam mit Alendronat. Unerwünschte Ereignisse, die auf diese kombinierte Anwendung zurückzuführen waren, wurden nicht beobachtet.


Da die Anwendung von NSAR mit gastrointestinalen Irritationen einhergehen kann, ist bei gleichzeitiger Anwendung mit Alendronat Vorsicht geboten.

Obwohl spezifische Interaktionsstudien nicht durchgeführt wurden, wurde Alendronat in klinischen Studien gemeinsam mit einer Vielzahl von gewöhnlich verschriebenen Arzneimitteln eingenommen, ohne dass klinisch relevante Wechselwirkungen auftraten.


FL 4.6 Schwangerschaft und Stillzeit


Anwendung während der Schwangerschaft

Alendronat sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Es liegen keine geeigneten Daten zur Anwendung von Alendronat bei schwangeren Frauen vor. Tierstudien lassen keinen Hinweis auf direkt schädigende Wirkungen im Hinblick auf die Schwangerschaft, die embryonale/fetale oder postnatale Entwicklung erkennen. Alendronat, das an trächtige Ratten verabreicht wurde, verursachte Dystokie, die mit einer Hypocalcämie in Zusammenhang stand (siehe Abschnitt 5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit).


Anwendung während der Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Alendronat in die Muttermilch übergeht. Angesichts der Indikation darf Alendronat nicht während der Stillzeit eingenommen werden.


FQ 4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen


Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.Jedoch wurden bestimmte Nebenwirkungen unter Alendro-Q 70 mgTabletten berichtet, welche die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen einiger Patienten beeinträchtigen können. Die Reaktion auf Alendro-Q 70 mg Tabletten kann individuell verschieden ausfallen (siehe Abschnitt 4.8 Nebenwirkungen)


FJ 4.8 Nebenwirkungen


In einer Ein-Jahres-Studie bei postmenopausalen Frauen mit Osteoporose war das generelle Verträglichkeitsprofil von einmal wöchentlich Alendronat 70 mg (n = 519) und Alendronat 10 mg/Tag (n = 370) vergleichbar.


In zwei Drei-Jahres-Studien mit praktisch identischem Design war das generelle Verträglichkeitsprofil von Alendronat 10 mg/Tag und Placebo bei postmenopausalen Frauen (Alendronat10 mg: n = 196, Placebo: n = 397) vergleichbar.


Unerwünschte Ereignisse, bei denen ein Kausalzusammenhang mit der Studienmedikation von den Prüfärzten als möglich, wahrscheinlich oder sicher bewertet wurde, sind nachstehend aufgeführt, sofern sie in der Ein-Jahres-Studie mit einer Häufigkeit von 1 % in beiden Behandlungsgruppen auftraten oder in den Drei-Jahres-Studien mit einer Häufigkeit von 1 % bei den mit Alendronat 10 mg/Tag behandelten Patienten und häufiger als bei den Patienten, die Placebo erhielten, auftraten:



1-Jahres-Studie

3-Jahres-Studien

Alendronat

70 mg einmal

wöchentlich

(n=519)

%

Alendronat

10 mg täglich

(n=370)

%

Alendronat

10 mg täglich

(n=196)

%

Placebo

(n=397)

%

Gastrointestinal



Bauchschmerzen

3,7

3,0

6,6

4,8

Dyspepsie

2,7

2,2

3,6

3,5

Saures Aufstoßen

1,9

2,4

2,0

4,3

Übelkeit

1,9

2,4

3,6

4,0

Aufgetriebenes Abdomen

1,0

1,4

1,0

0,8

Verstopfung

0,8

1,6

3,1

1,8

Durchfall

0,6

0,5

3,1

1,8

Dysphagie

0,4

0,5

1,0

0,0

Flatulenz

0,4

1,6

2,6

0,5

Gastritis

0,2

1,1

0,5

1,3

Magenulkus

0,0

1,1

0,0

0,0

ösophageales Ulkus

0,0

0,0

1,5

0,0

Bewegungsapparat





muskuloskelettaler

(Knochen, Muskeln oder Gelenke) Schmerz



2,9



3,2



4,1



2,5

Muskelkrampf

0,2

1,1

0,0

1,0

Neurologisch





Kopfschmerzen

0,4

0,3

2,6

1,5


Folgende Nebenwirkungen wurden ebenfalls während klinischer Studien und/oder nach Markteinführung berichtet:


[Häufig(1/100, <1/10), gelegentlich(1/1.000, <1/100), selten (1/10.000, <1/1.000), sehr selten (<1/10.000) einschließlich Einzelfälle]


Erkrankungen des Immunsystems:

Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Urtikaria und Angioödem.


Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen:

Selten: Symptomatische Hypocalcämie ,meist bei Patienten mit entsprechenden prädisponierenden Faktoren (siehe Abschnitt 4.4).


Erkrankungen des Nervensystems:

Häufig: Kopfschmerzen.


Augenerkrankungen:

Selten: Uveitis, Skleritis, Episkleritis.


Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:

Häufig: Bauchschmerzen, Dyspepsie, Verstopfung, Durchfall, Flatulenz, ösophageales Ulkus*, Dysphagie*, aufgetriebenes Abdomen, saures Aufstoßen.

Gelegentlich: Übelkeit, Erbrechen, Gastritis, Ösophagitis*, ösophageale Erosionen*, Meläna.

Selten: Ösophagusstriktur*, oropharyngeale Ulzerationen*, Perforationen, Ulzera und Blutungen im oberen Gastrointestinaltrakt (PUBs) (siehe Abschnitt 4.4).


* Siehe Abschnitte 4.2 und 4.4.


Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:

Gelegentlich: Hautausschlag, Pruritus, Erythem.

Selten: Ausschlag mit Photosensitivität.

Sehr selten einschließlich

Einzelfälle: Einzelfälle schwerer Hautreaktionen einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse.


Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen:

Häufig: muskuloskelettaler (Knochen-, Muskel- oder Gelenk-) Schmerz.

Selten: Osteonekrose des Kiefers unter Bisphosphonaten; die meisten Berichte stammen von Krebspatienten, aber solche Fälle wurden auch bei Osteoporosepatienten berichtet. Osteonekrose des Kiefers steht üblicherweise im Zusammenhang mit einer Zahnextraktion und/oder einer lokalen Infektion (einschließlich Osteomyelitis). Eine Krebsdiagnose, Chemotherapie, Strahlentherapie, Kortikosteroide und unzureichende Mundhygiene gelten ebenfalls als Risikofaktoren. Starkemuskuloskelettale (Knochen-, Muskel- oder Gelenk-) Schmerzen (siehe Abschnitt 4.4).


Nach Markteinführung wurden die folgenden Nebenwirkungen berichtet (Häufigkeit selten):

Atypische subtrochantäre und diaphysäre Femurfrakturen (unerwünschte Wirkung der Substanzklasse der Bisphosphonate).


Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort:

Selten: Vorübergehende Symptome einer Akute-Phase-Reaktion (Myalgie, Unwohlsein und selten Fieber), üblicherweise bei Therapiebeginn.


Nach Markteinführung wurden folgende Reaktionen berichtet (Häufigkeit unbekannt):

Erkrankungen des Nervensystems:

Schwindel, Dysgeusie.


Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths:

Vertigo.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:

Alopezie.


Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen:

Gelenkschwellungen.


Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort:

Asthenie; peripheres Ödem


Laborwerte

In klinischen Studien wurden asymptomatische, leichte und vorübergehende Abnahmen des Serum-Calciums und -Phosphats bei ca. 18 beziehungsweise 10 % der Patienten beobachtet, die Alendronat 10 mg/Tag einnahmen, gegenüber ca. 12 und 3 % derjenigen, die Plazebo einnahmen. Dennoch traten Abnahmen des Serum-Calciums bis < 8,0 mg/dl (2,0 mmol/l) und des Serum-Phosphats bis 2,0 mg/dl (0,65 mmol/l) in beiden Behandlungsgruppen mit ähnlicher Häufigkeit auf.


FO 4.9 Überdosierung


Infolge einer oralen Überdosierung können Hypocalcämie, Hypophosphatämie und Beschwerden im oberen Gastrointestinaltrakt wie Magenverstimmung, Sodbrennen, Ösophagitis, Gastritis oder Ulzera auftreten.

Spezifische Erfahrungen zur Behandlung einer Überdosierung mit Alendronat liegen nicht vor. Milch oder Antazida sollten gegeben werden, um Alendronat zu binden. Wegen des Risikos einer ösophagealen Irritation sollten keine Maßnahmen zum Erbrechen eingeleitet werden und der Patient sollte sich vollständig aufrecht halten.



FF 5. Pharmakologische Eigenschaften


F1 5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften


Pharmakotherapeutische Gruppe: Arzneimittel zur Behandlung von

Knochenerkrankungen, Bisphosphonate

ATC-Code: M05BA04


Der arzneilich wirksame Bestandteil in Alendro-Q 70 mg Tabletten, Natriumalendronat-Trihydrat, ist ein Bisphosphonat, das die osteoklastische Knochenresorption ohne direkten Effekt auf die Knochenbildung hemmt. Präklinische Studien wiesen nach, dass sich Alendronat vorzugsweise an Stellen mit aktiver Resorption konzentriert. Die Osteoklastenaktivität wird gehemmt, während die Bildung und Bindung der Osteoklasten nicht beeinträchtigt wird. Unter der Behandlung mit Alendronat gebildeter Knochen ist von normaler Qualität.


Behandlung der postmenopausalen Osteoporose


Die Osteoporose wird definiert als Knochenmineraldichte (BMD) an Wirbelsäule oder Hüfte, die 2,5 Standardabweichungen unter dem Mittelwert für eine normale, gesunde Bevölkerung liegt, oder als vorliegende pathologische Fraktur unabhängig von der Knochenmineraldichte.


Die therapeutische Gleichwertigkeit von Alendronat 70 mg einmal wöchentlich (n=519) und Alendronat 10 mg täglich (n=370) wurde in einer 1-jährigen Multicenterstudie an postmenopausalen Frauen mit Osteoporose gezeigt. Die mittleren Anstiege der BMD der Lendenwirbelsäule betrugen 5,1 % (95%-Konfidenzintervall 4,8-5,4 %) der Ausgangswerte in der Gruppe, die 70 mg Alendronat einmal wöchentlich erhielt und 5,4 % (95%-Konfidenzintervall 5,0-5,8 %) der Ausgangswerte in der Gruppe, die 10 mg Alendronat einmal täglich erhielt. Die mittleren Anstiege der BMD in der Gruppe, die 70 mg Alendronat einmal wöchentlich erhielt und in der Gruppe, die 10 mg Alendronat einmal täglich erhielt, betrugen 2,3 % bzw. 2,9 % im Femuralhals und 2,9 % bzw. 3,1 % in der Hüfte. Die beiden Behandlungsgruppen waren auch in Hinblick auf die gestiegene Knochendichte in anderen Teilen des Skeletts vergleichbar.


Die Wirkungen von Alendronat auf die BMD und die Frakturinzidenz bei postmenopausalen Frauen wurden in zwei ersten Wirksamkeitsstudien mit identischem Design (n=994) und im Fracture Intervention Trial(FIT: n=6459) untersucht.


In den ersten Wirksamkeitsstudien stieg die BMD unter 10 mg Alendronat täglich gegenüber Placebo nach drei Jahren um 8,8 %, 5,9 % und 7,8 % in Wirbelsäule, Femurhals beziehungsweise Trochanter an. Die Gesamtkörper-BMD nahm ebenfalls signifikant zu. Bei den mit Alendronat behandelten Patientinnen war der Anteil mit einer oder mehreren Wirbelfrakturen um 48 % geringer (Alendronat 3,2 % versus Placebo 6,2 %). In den beiden Zwei-Jahres-Extensionen dieser Studien nahm die BMD in der Wirbelsäule und im

Trochanter weiter zu. Außerdem blieb die BMD im Femurhals und im gesamten Körper erhalten.


Die FIT-Studie umfasste zwei placebokontrollierte Studien mit täglicher Einnahme von Alendronat (5 mg täglich für zwei Jahre und danach 10 mg täglich für ein oder zwei weitere Jahre).


FIT 1: Drei-Jahres-Studie bei 2027 Patientinnen mit mindestens einer vorbestehenden Wirbelfraktur (Kompressionsfraktur). In dieser Studie senkte die tägliche Behandlung mit Alendronat die Inzidenz von ≥1 neuen Wirbelfraktur um 47 % (Alendronat 7,9 % versus Placebo 15,0 %). Zudem wurde eine statistisch signifikante Abnahme der Inzidenz von Hüftfrakturen festgestellt (1,1 % versus 2,2 %, Abnahme um 51 %).


FIT 2: Vier-Jahres-Studie bei 4432 Patientinnen mit geringer Knochenmasse, aber ohne vorbestehende Wirbelfraktur. In dieser Studie wurde in einer Analyse der Subgruppe der osteoporotischen Frauen (37 % der Gesamtpopulation, die die oben angegebene Definition der Osteoporose erfüllten) ein signifikanter Unterschied in der Inzidenz von Hüftfrakturen (Alendronat 1,0 % versus Placebo 2,2 %, Abnahme um 56 %) und in der Inzidenz von ≥1 Wirbelfraktur (2,9 % versus 5,8 %, Abnahme um 50 %) festgestellt.


Kinder und Jugendliche

Alendronat wurde bei einer kleinen Anzahl von Patienten unter 18 Jahren mit Osteogenesis imperfecta untersucht. Die Ergebnisse reichen nicht aus, um die Anwendung von Alendronat bei pädiatrischen Patienten mit Osteogenesis imperfecta zu empfehlen.


F2 5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften


Resorption

Bezogen auf eine intravenöse Referenzdosis betrug die mittlere orale Bioverfügbarkeit von Alendronat bei Frauen 0,64 % für Dosen von 5 bis 70 mg nach Nahrungskarenz über Nacht und zwei Stunden vor Aufnahme eines standardisierten Frühstücks. Die Bioverfügbarkeit nahm auf etwa 0,46 % und 0,39 % ab, wenn Alendronat eine Stunde oder eine halbe Stunde vor einem standardisierten Frühstück eingenommen wurde.

In Osteoporosestudien war Alendronat wirksam, wenn es mindestens 30 Minuten vor dem ersten Essen oder Getränk am Tag eingenommen wurde. Die Bioverfügbarkeit war minimal, wenn Alendronat zusammen mit einem standardisierten Frühstück oder bis zu zwei Stunden danach eingenommen wurde. Die Einnahme von Alendronat zusammen mit Kaffee oder Orangensaft reduzierte die Bioverfügbarkeit um etwa 60 %. Bei Gesunden führte orales Prednisolon (dreimal täglich 20 mg für fünf Tage) zu keiner klinisch bedeutsamen Änderung der oralen Bioverfügbarkeit von Alendronat (mittlere Zunahme um 20 % bis 44 %).


Verteilung

Studien bei Ratten zeigten, dass sich Alendronat nach intravenöser Verabreichung von 1 mg/kg zunächst in die Weichteilgewebe verteilt, danach jedoch schnell in das Skelett umverteilt oder mit dem Urin ausgeschieden wird. Das mittlere Steady-state-Verteilungsvolumen außerhalb des Knochens beträgt beim Menschen mindestens 28 Liter. Die Plasmakonzentrationen des Wirkstoffes nach therapeutischen oralen Dosen sind für einen analytischen Nachweis zu niedrig (<5 ng/ml). Die Proteinbindung in Humanplasma beträgt etwa 78 %.


Biotransformation

Weder bei Tieren noch beim Menschen gibt es Hinweise auf eine

Metabolisierung von Alendronat.


Elimination

Nach einer intravenösen Einzeldosis von 14C-Alendronat wurden etwa 50 % der Radioaktivität innerhalb von 72 Stunden im Urin ausgeschieden. In den Fäzes wurde nur wenig oder keine Radioaktivität wiedergefunden. Nach einer intravenösen Einzeldosis von 10 mg betrug die renale Clearance von Alendronat 71 ml/min und die systemische Clearance lag nicht über 200 ml/min. Die Plasmakonzentrationen fielen nach intravenöser Verabreichung innerhalb von 6 Stunden um über 95% ab. Die terminale Halbwertszeit beim Menschen wird wegen der Freisetzung von Alendronat aus dem Skelett auf über zehn Jahre geschätzt. Da Alendronat bei Ratten nicht durch die sauren oder basischen Transportsysteme der Nieren ausgeschieden wird, wird angenommen, dass es beim Menschen die Ausscheidung anderer Arzneimittel über diese Systeme nicht beeinflusst.


Merkmale bei Patienten

Präklinische Studien zeigen, dass der nicht im Knochen abgelagerte Anteil des Wirkstoffes schnell im Urin ausgeschieden wird. Nach chronischer Verabreichung kumulativer intravenöser Dosen bis zu 35 mg/kg wurde bei Tieren kein Hinweis auf eine Sättigung der Aufnahme in den Knochen gefunden. Auch wenn dazu keine klinischen Informationen vorliegen, ist die Elimination von Alendronat wie bei Tieren bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion wahrscheinlich reduziert. Deshalb ist bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion wahrscheinlich eine etwas stärkere Kumulation von Alendronat im Knochen zu erwarten (siehe unter Abschnitt 4.2 Dosierung, Art und Dauer der Anwendung).


F3 5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit


Basierend auf den konventionellen Studien zur allgemeinen Toxizität,

Gentoxizität und zum kanzerogenen Potenzial lassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen. Studien an trächtigen Ratten zeigten, dass die Behandlung mit Alendronat mit einer durch eine Hypokalzämie bedingten Dystokie bei der Niederkunft einherging. In Studien, in denen Ratten hohe Dosen erhielten, war eine unvollständige Knochenbildung bei den Feten häufiger. Die Relevanz dieser Beobachtung für den Menschen ist nicht bekannt.


FR 6. Pharmazeutische Angaben


F7 6.1 Sonstige Bestandteile


Mikrokristalline Cellulose

Lactose-Monohydrat

Croscarmellose-Natrium

Magnesiumstearat (Ph. Eur.)


FS 6.2 Inkompatibilitäten


Nicht zutreffend.


FT 6.3 Dauer der Haltbarkeit


3 Jahre


FX 6.4 Besondere Lagerungshinweise


Nicht über 25°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren.


FY 6.5 Art und Inhalt des Behältnisses


Die Tabletten sind in Triplex-Blister (PVC/PE/PVDC/AL) verpackt.


4 und 12 Tabletten


F4 6.6 Hinweise für die Handhabung


Keine speziellen Hinweise.


FZ 7. Pharmazeutischer Unternehmer


Juta Pharma GmbH

Gutenbergstraße 13

24941 Flensburg

Tel.: 0461/995799-0

Fax: 0461/995799-40


Mitvertrieb:

Q-Pharm AG

Bahnhofstr. 1-3

23795 Bad Segeberg


F5 8. Zulassungsnummer


62683.01.00


F6 9. Datum der Erteilung der Zulassung


22.08.2005


F10 10. Stand der Information


September 2011


F11 11. Verschreibungsstatus


Verschreibungspflichtig







Alendro-Q 70 mg Tabletten