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Budenobronch 1,0 Mg/2ml Suspension Für Einen Vernebler

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Fachinformation


1. Bezeichnung des Arzneimittels


BUDENOBRONCH 0,5 mg/2 ml
Suspension für einen Vernebler


BUDENOBRONCH 1,0 mg/2 ml
Suspension für einen Vernebler


2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung


Wirkstoff: Budesonid


BUDENOBRONCH 0,5 mg/2 ml
1 ml Suspension enthält 0,25 mg Budesonid.

1 Ampulle mit 2 ml Suspension enthält 0,5 mg Budesonid.


BUDENOBRONCH 1,0 mg/2 ml
1 ml Suspension enthält 0,5 mg Budesonid.

1 Ampulle mit 2 ml Suspension enthält 1,0 mg Budesonid.


Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.


3. Darreichungsform


Suspension für einen Vernebler.

Weiße bis cremefarbene Suspension.


4. Klinische Angaben


4.1 Anwendungsgebiete


Zur Behandlung von persistierendem Asthma bronchiale bei Patienten, bei denen Druckgas- oder Pulverinhalatoren ungenügend wirken oder nicht anwendbar sind.


4.2 Dosierung, Art und Dauer der Anwendung


Art der Anwendung:

Ausschließlich zum Inhalieren

Die Tagesdosierung sollte in 2 Anwendungen aufgeteilt werden.

Die einmal tägliche Anwendung kann im Falle eines leichten bis mäßiggradigen, stabilen Asthma bronchiale in Betracht gezogen werden.


Initialdosis:

Die Anfangsdosis sollte sich an der Schwere der Erkrankung orientieren und entsprechend an die individuellen Erfordernisse angepasst werden.


Die folgenden Dosierungsangaben werden empfohlen, jedoch sollte immer die minimal wirksame Dosis angestrebt werden:


Säuglinge ab dem 6. Monat, Kleinkinder sowie Kinder bis zu 12 Jahren:

0,25 mg – 1,0 mg täglich. Für Patienten in der Erhaltungstherapie mit oralen Steroiden ist eine höhere Anfangsdosis mit bis zu 2,0 mg täglich zu erwägen.


Erwachsene (einschließlich ältere Patienten) sowie Jugendliche über 12 Jahren:

0,5 mg – 2,0 mg täglich. In sehr schweren Fällen kann die Dosis weiter erhöht werden.


Erhaltungsdosis:

Die Erhaltungsdosis sollte sich an den Erfordernissen des Einzelfalls orientieren unter Berücksichtigung der Schwere der Krankheit und des klinischen Ansprechens des Patienten. Wenn der gewünschte klinische Effekt erzielt wurde, sollte die niedrigste Dosis gewählt werden, die den Patienten noch beschwerdefrei hält.


Säuglinge ab dem 6. Monat, Kleinkinder sowie Kinder bis zu 12 Jahren:

0,25 mg – 1,0 mg täglich.


Erwachsene (einschließlich ältere Patienten) sowie Jugendliche über 12 Jahren:

0,5 mg – 2,0 mg täglich. In sehr schweren Fällen kann die Dosis weiter erhöht werden.


Einmalgaben:

Die einmal tägliche Anwendung kann im Falle eines leichten bis mäßiggradigen, stabilen Asthma bronchiale bei Kindern und Erwachsenen in Betracht gezogen werden bei einer Erhaltungsdosis zwischen 0,25 mg und 1,0 mg Budesonid täglich.

Eine einmal tägliche Anwendung kann sowohl Patienten verordnet werden, die keine Corticosteroid-Behandlung erhalten als auch gut eingestellten Patienten, die bereits Steroide inhalieren. Die Dosis kann entweder morgens oder abends angewendet werden.

Im Falle einer Verschlechterung des Asthma bronchiale kann die Tagesdosis durch zweimal tägliche Anwendung der Dosis erhöht werden.


Einsetzen des Effekts:

Eine Verbesserung des Asthma bronchiale unter der Anwendung von Budesonid ist 3 Tage nach Therapiebeginn zu erwarten.

Der maximale Therapieeffekt wird erst nach 2 bis 4 Wochen Behandlungszeit eintreten.


Patienten unter Erhaltungstherapie mit oralen Glucocorticosteroiden:

Unter Anwendung von BUDENOBRONCH ist es möglich, die Dosis eines

oral eingenommenen Glucocorticosteroids vollständig zu ersetzen oder wesentlich zu reduzieren und weiterhin die Kontrolle des Asthma bronchiale aufrecht zu erhalten oder zu verbessern.


Zu Beginn sollte eine hohe Dosis des zu inhalierenden Budesonids angewendet werden. Die Anwendung kann für 10 Tage zusätzlich zu dem ursprünglich oral angewendeten Glucocorticosteroid erfolgen.

Die orale Dosis wird dann reduziert (z. B. 2,5 mg Prednisolon oder eine äquivalente Dosis pro Monat) bis auf das niedrigste Niveau, das möglich ist.

Bei vielen Patienten ist es möglich, die orale Glucocorticosteroid-Anwendung vollständig durch das inhalierte Budesonid zu ersetzen.


Bei der Reduktion von systemischen Corticosteroiden werden bei einigen Patienten Absetzerscheinungen auftreten, z. B. Gelenk- und/oder Muskelschmerzen, ein Defizit an Energie und Depressionen oder sogar eine herabgesetzte Lungenfunktion. Solche Patienten sollen angehalten werden, die Inhalationstherapie mit Budesonid fortzuführen, sie sollten jedoch auf alle objektiven Anzeichen einer adrenocortikalen Insuffizienz untersucht werden.

Wenn solche Anzeichen gefunden werden, sollte die Dosis des systemischen Corticosteroids vorübergehend erhöht werden und im Falle einer erneuten Reduktion sollte diese entsprechend langsamer erfolgen.

In Phasen von Stress oder schweren Asthmaanfällen kann es sein, dass diese Patienten in der Übergangsphase mit einem systemischen Corticosteroid behandelt werden müssen.


Dosistabelle:


Dosis in mg

Menge der BUDENOBRONCH 0,5 mg/2 ml Suspension für einen Vernebler

Menge der BUDENOBRONCH 1,0 mg/2 ml Suspension für einen Vernebler

0,25

0,5

0,75

1

1,5

2

1 ml*

2 ml

3 ml

---

---

---

---

---

---

2 ml

3 ml

4 ml


* Sollte mit 0,9% Natriumchlorid-Lösung auf ein Volumen von 2 ml verdünnt werden


Teilung der Dosis und Mischbarkeit:

Der Inhalt eines Einmaldosisbehältnisses kann zur Anpassung der Dosis geteilt werden.

Die Hälfte des Ampulleninhalts kann in den Vernebler gegeben werden und mit dem identischen Volumen 0,9% Natriumchlorid-Lösung gemischt werden. Um die genaue Dosis zu entnehmen, wird der Gebrauch einer Messspritze empfohlen.


BUDENOBRONCH kann mit 0,9% Natriumchlorid-Lösung und mit Lösungen zur Inhalation, die Terbutalin, Salbutamol,Natriumcromoglicat oder Ipratropium enthalten, gemischt werden.


Vernebler:

BUDENOBRONCH muss mittels eines Düsen-Verneblers mit einem Mundstück oder einer Maske angewendet werden. Der Vernebler sollte mittels Luftkompressor mit angemessenem Luftdurchsatz (5 – 8 l/min) betrieben werden, das Füllvolumen sollte 2–4 ml sein.


Es kann Unterschiede im Wirkungsgrad (verabreichte Dosis) zwischen den Verneblern geben, selbst bei solchen der gleichen Firma und des gleichen Modells.


Achtung!

Ultraschall-Vernebler sind nicht geeignet für die Verneblung von BUDENOBRONCH und werden daher nicht empfohlen.


Hinweise zur Anwendung:

Das Behältnis mit der zu vernebelnden Lösung ist vor Gebrauch zu schütteln.


Um das Risiko einer Candida-Infektion im Mund-Rachenbereich zu verringern, sollte der Mund nach jeder Inhalation ausgespült werden.


Um Irritationen der Gesichtshaut zu vermeiden, sollte das Gesicht - nach Anwendung des Verneblers mittels einer Maske - gewaschen werden.

Der Vernebler sollte nach jedem Gebrauch gereinigt werden.


Die Verneblerkammer und das Mundstück oder die Gesichtsmaske sind in warmem Wasser und mildem Detergenz entsprechend den Anweisungen des Herstellers zu reinigen. Danach gut abspülen und durch Anschluss der Verneblerkammer an den Kompressor oder den Lufteinlass trocknen.


4.3 Gegenanzeigen


Überempfindlichkeit gegen Budesonid oder einen der sonstigen Bestandteile.


4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung


BUDENOBRONCH ist nicht zur Behandlung einer akuten Dyspnoe oder

eines akuten Asthmaanfalls indiziert. In diesen Fällen ist ein kurz wirksames Beta-Sympathomimetikum oder sind andere Bronchodilatatoren angezeigt.


Die Umstellung von Patienten, die mit oralen Glucocorticoiden vorbehandelt sind, auf ein inhalatives Glucokortikoid, sowie deren weitere Behandlung erfordert besondere Sorgfalt. Die Patienten sollten sich in einem angemessen stabilen Zustand befinden, bevor mit einer hohen Dosis des zu inhalierenden Corticosteroids zusätzlich zu der üblichen Erhaltungsdosis des systemischen Corticosteroids begonnen wird. Nach ungefähr 10 Tagen wird mit dem Absetzen der systemischen Corticosteroide begonnen, indem die tägliche Dosis stufenweise auf das niedrigste Niveau, das möglich ist, reduziert wird (z. B. 2,5 mg Prednisolon oder ein Äquivalent pro Monat). Es kann möglich sein, die systemischen Corticosteroide vollständig durch die zu inhalierenden Corticosteroide zu ersetzen.

Umgestellte Patienten, deren adrenocortikale Funktion eingeschränkt ist, benötigen bei Stresszuständen wie z. B. Operationen, Infektionen oder bei zunehmenden Asthmaanfällen möglicherweise zusätzlich systemische Corticosteroide. Dies gilt ebenfalls für Patienten, die eine längerfristige Behandlung mit hohen Dosen zu inhalierender Corticosteroide erhalten haben. Sie können ebenfalls eine eingeschränkte adrenocortikale Funktion haben, welche in einer klinisch signifikanten adrenalen Suppression resultieren kann, und können daher systemische Corticosteroide in Zeiten von Stress benötigen.


Während der Umstellung von einer oralen Therapie auf zu inhalierendes Budesonid können Symptome auftreten, die zuvor durch die systemische Behandlung mit Glucocorticosteroiden unterdrückt wurden, z. B. Symptome einer allergischen Rhinitis, eines Ekzems oder Muskel- und Gelenkschmerzen. Diese Erscheinungen sollten durch eine spezifische zusätzliche Behandlung therapiert werden.


Manche Patienten fühlen sich möglicherweise während des Absetzens der systemischen Corticosteroide trotz einer Beibehaltung oder sogar einer Verbesserung der Atemwegsfunktion in einer unspezifischen Art und Weise unwohl. Diese Patienten sollen ermutigt werden, die Behandlung mit dem zu inhalierenden Budesonid und das Absetzen des systemischen Corticosteroids fortzuführen, es sei denn es treten klinische Anzeichen auf, die dem entgegenstehen, z. B. Anzeichen auf adrenale Insuffizienz.


Entsprechend anderer Inhalationstherapien kann es zu paradoxen Bronchospasmen kommen, die sich in einer sofortigen Zunahme von Giemen und Kurzatmigkeit nach Inhalation zeigen.

Paradoxe Bronchospasmen sprechen auf die Anwendung von schnell wirkenden, inhalativen Bronchodilatatoren an und sollten direkt behandelt werden. Budesonid ist sofort abzusetzen, der Zustand des Patienten sollte beurteilt werden, und wenn notwendig sollte eine alternative Behandlung begonnen werden.

Sollte eine akute Episode einer Dyspnoe trotz einer gut überwachten Behandlung auftreten, sollte ein schnell wirkender zu inhalierender Bronchodilatator gegeben werden und eine medizinische Neubewertung sollte in Betracht gezogen werden. Patienten können in Kurzzeittherapie mit systemischen Corticosteroiden behandelt werden im Falle, dass trotz maximaler Dosen eines zu inhalierenden Corticosteroids Symptome von Asthma nicht ausreichend kontrolliert werden können. In solchen Fällen ist es notwendig, die Therapie der zu inhalierenden Corticosteroide in Verbindung mit der systemischen Behandlung fortzuführen.


Systemische Effekte inhalierter Corticosteroide können besonders bei Anwendungen von hohen Dosen über einen längeren Zeitraum auftreten. Diese Effekte treten deutlich seltener auf als bei oralen Corticosteroiden. Mögliche systemische Effekte schließen das Cushing-Syndrom, cushingoide Merkmale, eine adrenale Suppression, eine Wachstumsverzögerung bei Kindern und Jugendlichen, eine Verminderung der Knochenmineraldichte sowie Katarakt, Glaukom und seltene psychische Effekte oder Verhaltensänderungen einschließlich psychomotorischer Hyperaktivität, Schlafstörungen, Angstzustände, Depression oder Aggressivität (insbesondere bei Kindern) mit ein. Daher ist es notwendig die Dosis des zu inhalierenden Corticosteroids auf die niedrigste Dosis einzustellen, die eine dauerhaft zuverlässige Kontrolle des Asthmas gewährleistet.


Es wird empfohlen, die Größe von Kindern, die eine anhaltende Behandlung mit zu inhalierenden Corticosteroiden erhalten, regelmäßig zu überprüfen. Wenn sich das Wachstum verlangsamt, sollte die Therapie überdacht werden, mit dem Ziel die Dosis des zu inhalierenden Corticosteroids auf die niedrigste Dosis, die eine dauerhaft zuverlässige Kontrolle des Asthmas gewährleistet, zu reduzieren. Zusätzlich sollte in Erwägung gezogen werden, den Patienten an einen Spezialisten für Atemwegserkrankungen bei Kindern zu überweisen.


Bei Patienten, die vorher abhängig von oralen Corticosteroiden waren, kann aufgrund der anhaltenden systemischen Corticosteroid-Therapie eine eingeschränkte adrenale Funktion auftreten. Die Wiederherstellung dieser Funktion kann einige Zeit nach Absetzen der oralen Corticosteroid-Therapie beanspruchen, daher bleibt für Patienten, die von systemischen Steroiden abhängig waren und auf Budesonid umgestellt wurden, die Gefahr einer eingeschränkten adrenocortikalen Funktion für eine erhebliche Zeit bestehen. In diesen Fällen sollte die hypothalamo-hypophysische adrenocortikale Achsenfunktion (HPA) regelmäßig überwacht werden.


Während der Behandlung mit inhalierten Corticosteroiden kann eine orale Candidose auftreten. Gegebenenfalls erfordert diese Infektion eine entsprechende antimykotische Behandlung. Bei manchen Patienten kann ein Abbruch der Behandlung erforderlich werden (siehe Abschnitt 4.2).


Die klinischen Symptome von Asthma können sich aufgrund von akuten bakteriellen Infektionen des respiratorischen Traktes verschlimmern und eine Behandlung mit entsprechenden Antibiotika kann notwendig sein. Solche Patienten benötigen möglicherweise eine erhöhte Dosis des zu inhalierenden Budesonid und eine kurzzeitige Behandlung mit systemischen Corticosteroiden kann erforderlich werden. Ein schnell wirkender zu inhalierender Bronchodilatator sollte als "Notfallmedikament” eingesetzt werden, um akute Asthmaanfälle zu lindern.


Besondere Betreuung und adäquate spezifische therapeutische Kontrolle benötigen Patienten mit aktiver und auch mit inaktiver Lungentuberkulose bevor die Behandlung mit zu inhalierendem Budesonid begonnen werden kann. Ebenso müssen Patienten mit einer Pilzerkrankung, einer viralen Erkrankung oder anderen Infektionen der Atemwege engmaschig überwacht und besonders betreut werden; Budesonid sollte nur angewendet werden, wenn diese Patienten auch eine angemessene Behandlung solcher Infektionen erhalten.


Bei Patienten mit exzessiver, muköser Sekretion in den Atemwegen kann eine Kurzzeit-Therapie mit oralen Corticosteroiden notwendig sein.


Bei Patienten mit schwerer hepatischer Dysfunktion kann die Behandlung mit zu inhalierendem Budesonid zu einer reduzierten Eliminationsrate und daher zu einer erhöhten systemischen Verfügbarkeit führen. Es können somit systemische Effekte resultieren und daher sollte die HPA Achsenfunktion regelmäßig überwacht werden.


Die gleichzeitige Behandlung mit Ketoconazol oder anderen potenten CYP3A4 Inhibitoren sollte vermieden werden (siehe Abschnitt 4.5). Wenn dies nicht möglich ist, sollte das Zeitintervall zwischen der Anwendung der beiden Arzneimittel so lang wie möglich gewählt werden.


Neuere epidemiologische Studien zeigen eine erhöhte Pneumonie-Inzidenz bei Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), die mit inhalativen Corticosteroiden behandelt werden (adjustierte Odds Ratio: 1,7).

Daher sollte BUDENOBRONCH nur mit Vorsicht bei Patienten verwendet werden, deren Atemwegserkrankung möglicherweise durch eine COPD mit verursacht wird.


BUDENOBRONCH muss mittels eines Düsen-Verneblers angewendet werden. Ein Ultraschall-Vernebler ist nicht anzuwenden, da er für die Verneblung der Suspension nicht geeignet ist.



4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen


BUDENOBRONCH kann die Wirksamkeit von inhalativen Beta-2-Sympathomimetika verstärken.


Der Metabolismus von Budesonid erfolgt vorwiegend über CYP3A4. Daher können Inhibitoren dieses Enzyms, wie beispielsweise Ketoconazol und Itraconazol, die systemische Belastung mit Budesonid auf ein Mehrfaches erhöhen (siehe Abschnitt 4.4).

Da keine Daten vorliegen, die eine Dosierungsempfehlung unterstützen würden, sollte diese Kombination vermieden werden. Wenn dies nicht möglich ist, sollte das Zeitintervall zwischen der Anwendung von Ketoconazol und Budesonid so lang wie möglich gewählt und eine Reduktion der Budesonid-Dosis in Betracht gezogen werden.

Begrenzte Daten über die Interaktion von hochdosiertem inhaliertem Budesonid deuten darauf hin, dass ein deutlicher Anstieg des Plasmaspiegels (im Durchschnitt um das Vierfache) bei der gleichzeitigen Behandlung mit Itraconazol 200 mg zweimal täglich und inhaliertem Budesonid (Einmaldosis von 1000 µg) auftreten kann.


Andere potente CYP3A4 Inhibitoren wie Erythromycin, Clarithromycin, Itraconazol, Ketoconazol, Ritonavir und Saquinavir können ebenfalls einen merklichen Anstieg der Budesonid-Konzentration im Plasma hervorrufen.


Cimetidin hat einen schwachen aber klinisch unbedeutenden, hemmenden Effekt auf die hepatische Metabolisierung von Budesonid.


Bei Frauen, die mit Östrogenen und kontrazeptiven Steroiden behandelt wurden, wurden erhöhte Corticosteroid-Konzentrationen im Plasma sowie stärkere Effekte von Corticosteroiden beobachtet. Bei gleichzeitiger Anwendung von Budesonid und Einnahme von niedrigdosierten kombinierten oralen Kontrazeptiva wurde dagegen kein Effekt beobachtet.


Der suppressive Effekt auf die adrenale Funktion ist additiv, wenn eine gleichzeitige Einnahme mit systemischen oder intranasalen Steroiden erfolgt.

Aufgrund der Suppression der adrenalen Funktion können die Ergebnisse eines ACTH-Stimulationstests zur Diagnose der Hypophyseninsuffizienz verfälscht werden (niedrige Werte).


4.6 Schwangerschaft und Stillzeit


Schwangerschaft:

Ergebnisse einer groß angelegten prospektiven epidemiologischen Studie und die weltweite Post-Marketing-Erfahrung zeigen keine Nebenwirkungen von inhaliertem Budesonid während der Schwangerschaft auf die Gesundheit des Fötus/Neugeborenen. Wie bei anderen Arzneimitteln erfordert die Anwendung von Budesonid während der Schwangerschaft eine Abwägung des Nutzens für die Schwangere gegenüber dem Risiko für den Fötus.


Stillzeit:

Budesonid geht in die Muttermilch über. Bei Anwendung therapeutischer Dosen von Budesonid sind jedoch keine Auswirkungen auf den Säugling zu erwarten. Budesonid kann daher während der Stillzeit angewendet werden. Bei stillenden Frauen führte die Erhaltungstherapie von Asthma mit inhaliertem Budesonid (zweimal täglich 200 oder 400 µg) zu einer vernachlässigbaren systemischen Exposition der gestillten Kinder mit Budesonid.

Die täglich vom Säugling aufgenomme Dosis wurde in einer pharmakokinetischen Studie für beide Dosierungen auf 0,3% der täglichen Dosis der Mutter geschätzt. Die durchschnittlichen Plasmaspiegel beim Kind wurden auf 1/600 der im Plasma der Mutter aufgetretenen Konzentration geschätzt, wobei von einer vollständigen oralen Bioverfügbarkeit beim Kind ausgegangen wurde. Die Budesonid-Konzentrationen in den Plasmaproben der Kinder lagen alle unterhalb der Nachweisgrenze.


Unter Berücksichtigung der Daten zu inhaliertem Budesonid und der Tatsache, dass die Pharmakokinetik von Budesonid nach nasaler, inhalativer, oraler und rektaler Anwendung im klinisch relevanten Dosisbereich dosisproportional ist, wird davon ausgegangen, dass die Exposition beim gestillten Kind bei therapeutischen Dosierungen von Budesonid niedrig ist.


4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen


Zu inhalierendes Budesonid hat keinen oder einen vernachlässigbaren Einfluss

auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.


4.8 Nebenwirkungen


Tabellarische Zusammenfassung der Nebenwirkungen

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig (≥ 1/10)

Häufig (≥ 1/100 bis <1/10)

Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis < 1/100)

Selten (≥ 1/10.000 bis <1/1.000)

Sehr selten (<1/10.000)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)


Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Häufig

Candidose im Mund-Rachenraum

Erkrankungen des Immunsystems

Selten

Sofortige und verzögerte Überempfindlichkeitsreaktionen* einschließlich Hautreizungen, Kontaktdermatitis, Urtikaria, Angioödem und anaphylaktische Reaktionen

Endokrine Erkrankungen

Selten

Anzeichen systemischer Glucocorticosteroidwirkungen einschließlich adrenaler Suppression und Wachstumsverzögerungen**

Augenerkrankungen

Nicht bekannt

Katarakt, Glaukom

Psychiatrische Erkrankungen

Selten

Ruhelosigkeit, Nervosität, Depression, Verhaltensänderungen (vorwiegend bei Kindern)


Nicht bekannt

Schlafstörungen, Angstgefühl, psychomotorische Hyperaktivität, Aggressivität

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraumes und des Mediastinums

Häufig


Heiserkeit, Husten, Reizung des Rachens


Selten

Bronchospasmus

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Häufig

Irritationen der Mundschleimhaut, Schluckbeschwerden

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Selten

Blutergüsse

Untersuchungen

Sehr selten

Verminderung der Knochendichte


* siehe unter „Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen“: Reizungen der Gesichtshaut

** siehe unter „Kinder und Jugendliche“


Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen

Reizungen der Gesichtshaut als Beispiel einer Überempfindlichkeitsreaktion sind in einigen Fällen bei Benutzung eines Verneblergeräts mit Gesichtsmaske beobachtet worden. Um Reizungen vorzubeugen, empfiehlt es sich, nach der Inhalation mit einer Gesichtsmaske das Gesicht zu waschen.

Bei Patienten mit neu diagnostizierter COPD, die eine Behandlung mit inhalativen Corticosteroiden beginnen, ist das Risiko einer Pneumonie erhöht.

Dennoch zeigte die gewichtete Auswertung von 8 gepoolten klinischen Studien mit 4643 COPD-Patienten, die mit Budesonid behandelt wurden, und 3643 Patienten, die randomisiert ohne inhalative Corticosteroide behandelt wurden, kein erhöhtes Risiko einer Pneumonie.

Die Ergebnisse der ersten sieben dieser acht Studien wurden als Meta-Analyse publiziert.


Die Behandlung mit inhalativem Budesonid kann eine Candidainfektion im Mund-Rachenraum auslösen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Candida-Infektion weniger häufig entsteht, wenn die Inhalation vor dem Essen durchgeführt wird und/oder wenn der Mund nach der Inhalation ausgespült wird.

In den meisten Fällen spricht diese Erscheinung auf ein topisches Antimykotikum an, ohne dass die Behandlung mit dem zu inhalierenden Budesonid unterbrochen werden muss.


Ein Husten kann üblicherweise verhindert werden, wenn ein Beta-2-Agonist (z. B. Terbutalin) 5 – 10 Minuten vor der Anwendung von BUDENOBRONCH inhaliert wird.


Inhalative Corticosteroide können systemische Effekte hervorrufen, insbesondere wenn sie in hohen Dosen über einen längeren Zeitraum angewendet werden.

Mögliche systemische Effekte schließen eine adrenale Suppression, eine Wachstumsverzögerung bei Kindern und Jugendlichen, eine Minderung der Knochenmineraldichte, Katarakt und Glaukom sowie eine Anfälligkeit für Infektionen ein. Die Fähigkeit auf Stresssituationen zu reagieren, kann vermindert sein. Die beschriebenen systemischen Effekte treten jedoch weniger häufig bei inhalativ angewendetem Budesonid als bei einer oralen Corticosteroid-Therapie auf.


Kinder und Jugendliche

Aufgrund des Risikos einer Wachstumsverzögerung bei Kindern und Jugendlichen sollte das Wachstum regelmäßig kontrolliert werden, wie in Abschnitt 4.4 beschrieben.


4.9 Überdosierung


Symptome:

Eine akute Überdosierung von Budesonid stellt normalerweise kein klinisches Problem dar. Die einzige gesundheitsgefährdende Wirkung nach einer großen Menge der inhalierten Suspension innerhalb einer kurzen Zeitspanne ist eine Suppression der Cortexfunktion.

Im Falle der chronischen Anwendung sehr hoher Dosen kann ein gewisses Ausmaß einer Cortexatrophie zusätzlich zu der adrenokortikalen Suppression die Folge sein.


Behandlung:

Akute Überdosierung:

Akute Maßnahmen müssen nicht getroffen werden. Die Behandlung mit Budesonid sollte auf dem niedrigsten möglichen Niveau der Erhaltungsdosis fortgeführt werden; die adrenokortikale Funktion wird sich innerhalb von 1-2 Tagen eigenständig wiederherstellen.


Chronische Überdosierung:

Der Patient sollte wie ein Steroidabhängiger behandelt und auf eine passende Erhaltungsdosis mit einem systemischen Steroid umgestellt werden, z. B. Prednisolon. Wenn der Zustand stabilisiert ist, sollte der Patient seine Behandlung mit der Inhalation von Budesonid in der empfohlenen Dosis fortführen.


5. Pharmakologische Eigenschaften


5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften


Pharmakotherapeutische Gruppe:

Andere inhalative Mittel bei obstruktiven Atemwegserkrankungen Glucocorticoide

ATC-Code: R03 BA 02


Budesonid ist ein Glucocorticosteroid mit hoher lokaler antiinflammatorischer Wirkung.


Der genaue Wirkungsmechanismus von Glucocorticosteroiden in der Behandlung von Asthma ist nicht vollständig aufgeklärt. Die antiinflammatorische Wirkung (einschließlich der auf T-Zellen, eosinophile Zellen und Mastzellen) sowie die Hemmung der Freisetzung von inflammatorischen Mediatoren und die Hemmung der zytokinvermittelten Immunantwort sind wahrscheinlich bedeutend.

Die Wirkung von Budesonid, gemessen als Affinität an den Glucocorticoidrezeptoren, ist ungefähr 15-mal stärker als die von Prednisolon.


In einer klinischen Studie mit Asthmapatienten, in der inhaliertes und orales Budesonid mit Placebo verglichen wurden, wurde gezeigt, dass inhaliertes Budesonid eine im Vergleich zu oralem Budesonid statistisch signifikant bessere Wirkung hatte. Der therapeutische Effekt normal üblicher Dosen von inhalativem Budesonid kann daher hauptsächlich als direkte Wirkung auf die Atemwege erklärt werden.


Bei Tests mit Versuchstieren und mit Patienten konnte die antianaphylaktische und antiinflammatorische Wirkung von Budesonid gezeigt werden.

Diese Wirkung hat sich in einer reduzierten Verengung der Bronchien, sowohl bei der allergischen Sofort- als auch der Spätreaktion, gezeigt.


Weiterhin konnte gezeigt werden, dass Budesonid die Reaktivität der Atemwege auf Histamin und Metacholine bei hyperreaktiven Patienten vermindert. Die Behandlung mit inhalativem Budesonid wurde angewendet, um nachhaltig ein durch Belastung induziertes Asthma zu verhindern.


Budesonid-Suspension für einen Vernebler in den empfohlenen Dosen hat, wie durch ACTH Tests gezeigt werden konnte, einen signifikant geringeren Einfluss auf die adrenale Funktion als 10 mg Prednisolon.

Budesonid, angewendet an Erwachsenen in Dosen bis zu 1600 µg täglich über 3 Monate und an Kindern in Dosen bis zu 800 µg täglich, zeigte keine klinisch relevanten Änderungen in den Plasmacortisolwerten oder in der Reaktion auf die ACTH Stimulation. Langzeitbeobachtungen über bis zu 52 Wochen belegen, dass die HPA-Achse nicht supprimiert wurde.


Sowohl die Asthmaerkrankung als auch inhalative Glucocorticoide können das Längenwachstum beeinflussen. In drei prospektiven, randomisierten, offenen, nicht verblindeten Studien mit 519 Kindern (im Alter von 8 Monaten bis zu 9 Jahren) wurde die Wirkung von Budesonid-Suspension für einen Vernebler auf das Längenwachstum untersucht. Die Studien zeigten keinen signifikanten Unterschied im Hinblick auf das Längenwachstum der Kinder, die entweder mit Budesonid-Suspension für einen Vernebler oder mit einer konventionellen Asthmatherapie behandelt wurden. Zwei Studien (N=239 und jeweils 72 Patienten) zeigten ein um 7 mm und 8 mm erhöhtes Längenwachstum nach einem Jahr Behandlung mit Budesonid-Suspension für einen Vernebler im Vergleich mit einer konventionellen Asthmatherapie (nicht statistisch signifikant), während eine Studie (N=208) ein um 8 mm geringeres Längenwachstum nach einem Jahr Behandlung mit Budesonid-Suspension für einen Vernebler im Vergleich mit einer konventionellen Asthmatherapie zeigte (statistisch signifikanter Unterschied).


5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften


Resorption:

Die systemische Bioverfügbarkeit von Budesonid bei Erwachsenen nach Anwendung der Budesonid-Suspension für einen Vernebler mittels eines Düsen-Verneblers liegt bei ca. 15 % der deklarierten Dosis, bzw. bei 40–70 % der inhalierten Dosis. Ein kleiner Teil der systemisch verfügbaren Dosis ist auf eine verschluckte Menge der Suspension zurückzuführen. Die maximale Plasma-Konzentration nach einer einzelnen Dosis von 2 mg ist 10–30 Minuten nach Beginn der Inhalation erreicht und liegt bei ca. 4 nmol/l.

Die systemische Bioverfügbarkeit von Budesonid in Kindern (4–6 Jahre) nach Anwendung der Budesonid-Suspension für einen Vernebler mittels eines Düsen-Verneblers liegt bei ca. 6 % der deklarierten Dosis, bzw. 26 % der inhalierten Dosis. Der maximale Plasmaspiegel nach einer einzelnen Dosis von 1 mg wird ca. 20 Minuten nach Beginn der Inhalation erreicht und liegt bei ca. 2,4 nmol/l.


Verteilung:

Das Verteilungsvolumen bei Erwachsenen beträgt ca. 3 l/kg. Die Plasmaproteinbindung beträgt ca. 85–90 %.


Metabolismus:

Budesonid unterliegt einem ausgeprägten (ca. 90 %) First-Pass-Effekt in der Leber. Es wird hauptsächlich von CYP 3A4 in Metabolite mit geringer Glucocorticosteroid–Aktivität abgebaut. Die in-vitroAktivität der Hauptmetabolite 6-ß-Hydroxybudesonid und 16-α–Hydroxyprednisolon beträgt weniger als 1 % derer des Budesonids.


Elimination:

Die Metabolite werden unverändert oder in konjugierter Form hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden. Unverändertes Budesonid wurde im Urin nicht gefunden. Die systemische Clearance von Budesonid bei gesunden Erwachsenen ist hoch (ca. 1,2 l/min), die Eliminations-Halbwertszeit nach einer intravenösen Anwendung liegt bei 2 - 3 Stunden.

Bei 4 bis 6 Jahre alten Kindern mit Asthma bronchiale hat Budesonid eine systemische Clearance von ca. 0,5 l/min. Kinder haben eine ca. 50 % höhere Clearance pro kg Körpergewicht als Erwachsene. Die Halbwertszeit von Budesonid nach Inhalation liegt bei Kindern mit Asthma bronchiale bei 2,3 Stunden und ist vergleichbar mit der von gesunden Erwachsenen.


5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit


Basierend auf den konventionellen Studien zu chronischer Toxizität, Genotoxizität und Karzinogenität lassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für Menschen in den in der Therapie üblichen Dosen erkennen.


Glucocorticoide, einschließlich Budesonid, haben teratogene Effekte in Tieren hervorgerufen, einschließlich Gaumenspalten und Skelettmissbildungen. Im Rahmen der empfohlenen Dosisrichtlinien wird das Auftreten ähnlicher Effekte beim Menschen als unwahrscheinlich beurteilt.


6. Pharmazeutische Angaben


6.1 Liste der sonstigen Bestandteile


Natriumedetat (Ph.Eur.)

Natriumchlorid

Polysorbat 80

Citronensäure

Natriumcitrat

Wasser für Injektionszwecke


6.2 Inkompatibilitäten


Dieses Arzneimittel darf, außer mit den unter Abschnitt 6.6 aufgeführten, nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.


6.3 Dauer der Haltbarkeit


3 Jahre


Nach dem ersten Öffnen des Sachets kann die Ampulle ungeöffnet für 3 Monate gelagert werden.


Der Inhalt einer Ampulle ist innerhalb von 12 Stunden nach Öffnung zu verwenden.


Dieses Arzneimittel soll nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr angewendet werden.


6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung


In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.


6.5 Art und Inhalt des Behältnisses


LDPE Ampulle mit 2 ml Suspension für einen Vernebler.

Packungsgrößen: Tri-laminat Foliensachets mit 5, 20, 40 und 60 Ampullen (in

Streifen von 5 Ampullen).


6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung


BUDENOBRONCH kann mit einer 0,9%igen Natriumchlorid-Lösung und mit Lösungen von Terbutalin, Salbutamol, Natriumcromoglicat oder Ipratropiumbromid gemischt werden.


Nur zur einmaligen Anwendung.

Unverbrauchte Suspension ist zu verwerfen.


7. INHABER DER ZULASSUNG


INFECTOPHARM Arzneimittel

und Consilium GmbH

Von-Humboldt-Straße 1

64646 Heppenheim


Tel.: 06252/95-7000

Fax: 06252/95-8844


Internet: www.infectopharm.com

E-Mail: kontakt@infectopharm.com


8. Zulassungsnummern


BUDENOBRONCH 0,5 mg/2 ml: 62412.00.00

BUDENOBRONCH 1,0 mg/2 ml: 62412.01.00


9. Datum der ERTEILUNG Zulassung/vERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG


22.06.2005


Stand der Information


02/2012


VERKAUFSABGRENZUNG


Verschreibungspflichtig

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