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Cefuroxim Aristo 750 Mg

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Cefuroxim Aristo®250/750/1500 mg









für Kinder

Lösung für Kinder








Aktueller Wortlaut der Fachinformation gemäß § 11a AMG




Stand: Dezember 2006
Nr.:

Cefuroxim

Pulver zur Herstellung einer Injektions- bzw. Infusionslösung

250 /750/1500 mg


Stoff

Darreichungsform

Menge

_____________________________________________________________________________

Fachinformation

1. Bezeichnung des Arzneimittels

Cefuroxim Aristo® 250mg

Cefuroxim Aristo® 750mg

Cefuroxim Aristo® 1500mg



2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung

Cefuroxim Aristo® 250 mg

1 Injektionsflasche mit 263 mg Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung enthält 263 mg Cefuroxim-Natrium (entsprechend 250 mg Cefuroxim).

Cefuroxim Aristo® 750 mg

1 Injektionsflasche mit 789 mg mit Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung enthält 789 mg Cefuroxim-Natrium (entsprechend 750 mg Cefuroxim).

Cefuroxim Aristo® 1500 mg

1 Infusionsflasche mit 1578 mg Pulver zur Herstellung einer Injektions- bzw. Infusionslösung enthält 1578 mg Cefuroxim-Natrium (entsprechend 1500 mg Cefuroxim).



Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.



3. Darreichungsform

Pulver zur Herstellung einer Injektions- bzw. Infusionslösung



4. Klinische Angaben

4.1 Anwendungsgebiete

Akute und chronische bakterielle Infektionen, wenn diese durch Cefuroxim-empfindliche Keime verursacht sind, wie z. B. Infektionen



- der Atemwege


- der Nieren und der ableitenden Harnwege


- der Geschlechtsorgane, einschließlich Gonorrhoe


- des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs


- der Haut und des Weichteilgewebes


- der Knochen und der Gelenke


und bei Sepsis.


Zur perioperativen Prophylaxe bei erhöhter Gefährdung des Patienten durch Infektionen.


4.2 Dosierung, Art und Dauer der Anwendung

Dosis, Art der Anwendung und Zeitabstände zwischen den Injektionen richten sich nach der Empfindlichkeit des Erregers, der Schwere der Infektion und dem Zustand des Patienten.



Erwachsene und Jugendliche:

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren erhalten im Allgemeinen bei unkomplizierten Infektionen eine Tagesdosis von 1,5 bis 2,25 g Cefuroxim in 2 bis 3 Einzeldosen. Bei mäßig schweren bis ernsten Infektionen ist eine Anhe­bung der Tagesdosis auf 3,0 bis 4,5 g Cefuroxim möglich; bei schweren, lebensbedrohlichen Infektionen können bis 6,0 g Cefuroxim täglich in 4 Einzeldosen notwendig sein.



Art der Infektion

Einzeldosis

Verabreichungsfolge

tägl. Gesamtdosis



bei unkomplizierten

Fällen mit empfind-

lichen Erregern







750 mg





alle 12 Std.

bis 8 Std.





1,5 g bis

2,25 g



bei schweren Infek-

tionen oder mäßig

empfindlichen

Erregern









1500 mg





alle 12 Std.

bis 8 Std.

bis 6 Std.





3,0 g bis

4,5 g

bis 6,0 g




Gonorrhoe

Bei akuter unkomplizierter Gonorrhoe empfiehlt sich die einmalige i.m. Gabe von

1500 mg Cefuroxim (d. h. je 750 mg bilateral). Vor Therapiebeginn ist auf Lues zu untersuchen.



Perioperative Prophylaxe

Zur perioperativen Prophylaxe wird Cefuroxim in einer Dosierung von 1500 mg Cefuroxim etwa 30 bis 60 Minuten vor dem Eingriff eingesetzt. Bei länger dauernden Eingriffen kann eine weitere Dosis verabreicht werden.



Säuglinge und Kleinkinder

Säuglinge (über 1 Monat) und Kinder bis 12 Jahre erhalten im Allgemeinen eine Tagesdosis von 30 bis 100 mg Cefuroxim/kg KG in 3 gleich großen Einzeldosen. Eine Anhebung der Tagesdosis auf 150 (-200-400) mg Cefuroxim/kg KG ist möglich. Die Maximaldosis für Erwachsene darf jedoch nicht überschritten werden. Bei Frühgeborenen und Neugeborenen sind unter Berück­sichtigung der niedrigen Nierenclearance die Applika­tionsintervalle auf 12 Stunden zu verlängern.



Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion


Bei Patienten mit Serum-Kreatinin-Werten im Bereich bis ca. 300 µmol/l (entsprechend 3,5 mg/dl), das entspricht einer Kreatinin-Clearance von ca. 26 - 30 ml/min, kann Cefuroxim normal dosiert werden.


Bei einer glomerulären Filtrationsrate < 30 ml/min wird empfohlen, bei einer gleichbleibenden Initial­dosis von 750 mg - 1500 mg Cefuroxim die Erhaltungs­dosis wie folgt zu reduzieren bzw. das Dosierungs­intervall zu verlängern:


500 - 750 mg Cefuroxim alle 12 Stunden bei Erwachsenen mit einer ClKrea von 10 - 30 ml/min, und 500 (-750) mg Cefuroxim alle 48 Stunden, falls die glomeruläre Filt­rationsrate unter 5 ml/min sinkt.


Hinweis

Die Kreatinin-Clearance sollte als Parameter vor allem bei Patienten mit schwankenden Plasma-Kreatinin-Konzentrationen bevorzugt werden, wie dies bei schweren Infektionen (z. B. Sepsis) beobachtet wird.


Wenn die Serum-Kreatinin-Werte zur Beurteilung der Nierenfunktion herangezogen werden, sollten diese Befunde mehrfach erhoben werden, da nur bei gleich bleibend eingeschränkter Nierenfunktion eine Korrelation zu den Kreatinin-Clearance-Werten besteht.


Wenn nur die Serumkreatininwerte bekannt sind, kann die Kreatinin-Clearance nach folgenden Formeln ab­geschätzt werden:

Männer:


Clcr= Körpergewicht in (kg) x (140 minus Lebensjahre)

_______________________________________

72 x Serum-Kreatinin (mg/100 ml)


bzw.


Männer:


Clcr= Körpergewicht in (kg) x (140 minus Lebensjahre)

_______________________________________

0,814 x Serum-Kreatinin (µmol/l)


Frauen: 0,85 x dem obigen Wert





Kinder und Säuglinge

Bei Säuglingen und Kindern wird ebenfalls bis zu Serum-Kreatinin-Werten von 300 µmol/l (entsprechend 3,5 mg/dl) normal dosiert. Bei stark eingeschränkter Nierenfunktion sind die Folgedosen folgendermaßen zu reduzieren: Serum-Kreatinin-Werte bis 530 µmol/l (entsprechend 6 mg/dl): 10 mg Cefuroxim/kg KG alle 12 Stunden. Darüber liegende Serum-Kreatinin-Werte: 10 mg Cefuroxim/kg KG alle 24 Stunden.


Dosierung bei Hämodialyse

Bei Hämodialyse verkürzt sich die Halbwertszeit von Cefuroxim. Bei Patienten, die regelmäßig hämodialy­siert werden, sollte nach dem Dialysevorgang eine zusätzliche Dosis von 750 mg Cefuroxim verabreicht werden.


Hinweise

Hinsichtlich der Gefahrlosigkeit der Anwendung von Cefuroxim bei Säuglingen unter einem Monat sind noch keine verbindlichen Aussagen möglich.


Die Anwendung von Cefuroxim zur intramuskulären Injektion ist bei Lidocainbeimischung bei Kindern im ersten Lebensjahr nicht angezeigt. Cefuroxim mit Lidocainbeimischung zur intramuskulären Injektion darf nicht intravenös gegeben werden, da Lidocain intra­vasal verabreicht, zu Unruhe, Tachycardie, Reiz­leitungsstörungen sowie Erbrechen und Krämpfen führen kann. Die Injektion darf nicht intraarteriell er­folgen.


Bei Patienten mit Elektrolytstörungen jedweder Genese bzw. schwerer Herzinsuffizienz ist der Natriumgehalt der Cefuroxim Aristo®250 / 750 / 1500 mg -Lösungen zu beachten.



Die 250 mg Cefuroxim äquivalente Substanzmenge enthält 13 mg (entsprechend 0,6 mmol) Natrium; die 750 mg Cefuroxim äquivalente Substanzmenge enthält 39 mg (entsprechend 1,7 mmol) Natrium; die 1500 mg Cefuroxim äquivalente Substanzmenge ent­hält 78 mg (entsprechend 3,4 mmol) Natrium.


Art der Anwendung

Cefuroxim Aristo® 250/750/1500 mg wird intravenös oder tief intramuskulär appliziert.


Intravenöse Injektion

Zur Herstellung der gebrauchsfertigen Lösung wird Cefuroxim Aristo® 250 mg in 5 ml, Cefuroxim Aristo® 750 mg mit 10 ml und Cefuroxim Aristo® 1500 mg mit 20 ml Wasser für Injektionszwecke gelöst.


Die intravenöse Injektion soll langsam (mindestens über eine Dauer von 3 bis 5 Minuten) erfolgen.


Infusion

Zur Kurzinfusion wird Cefuroxim Aristo® 1500 mg in 40 ml Wasser für Injektionszwecke, isotonischer Natrium­chloridlösung oder 5%iger Glukoselösung gelöst und über eine Dauer von ca. 20 Minuten infundiert.

Zur Dauertropfinfusion wird Cefuroxim Aristo® 1500 mg in 100 ml isotonischer Natriumchloridlösung oder 5%iger Glukoselösung gelöst und während 50 bis 60 Minuten infundiert.


Intramuskuläre Gabe


Intramuskuläre Injektion (Cefuroxim Aristo® 250 mg):

Die intramuskuläre Injektion von Cefuroxim Aristo® 250mg wird auch ohne Zusatz eines Lokalanästhetikums gut vertragen. Zur Herstellung der gebrauchsfertigen Lösung wird das Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung in 2 - 5 ml Wasser für Injektions­zwecke gelöst. Zur Vermeidung eines durch das Injek­tionsvolumen hervorgerufenen Schmerzes empfiehlt es sich, je nach Alter des Kindes einseitig nicht mehr als 2 - 5 ml Lösung zum injizieren.


Intramuskuläre Injektion (Cefuroxim Aristo® 750 mg)

Die intramuskuläre Injektion von Cefuroxim Aristo® 750 mg wird auch ohne Zusatz eines Lokalanästhetikums gut vertragen. Zur Herstellung der gebrauchsfertigen Lösung wird das Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung in 6 - 10 ml Wasser für Injektions­zwecke gelöst. Zur Vermeidung eines durch das Injek­tionsvolumen hervorgerufenen Schmerzes empfiehlt es sich, einseitig nicht mehr als 5 ml Lösung zu inji­zieren.


Besondere Hinweise für den Gebrauch

Es sollten stets frisch zubereitete Lösungen verwendet werden! Cefuroxim-Lösungen sind nur kurze Zeit (vor Licht und Wärme geschützt) haltbar. Injektions- und Infusionslösungen von Cefuroxim Aristo® 250/750/1500 mg haben eine leicht gelbliche Farbe. Unterschiedliche Farbintensi­täten sind ohne Bedeutung für die Wirksamkeit und die Unbedenklichkeit dieses Antibiotikums.


Haltbarkeit der gebrauchsfertig hergestellten Lösung

Alle Lösungen von Cefuroxim Aristo® 250/750/1500 mg sollen vor der Applikation möglichst frisch zubereitet werden.


Zubereitete Lösungen sind bei einer Temperatur nicht über 25°C gelagert bis 6 Stunden, bei Aufbewahrung bei 2°C – 8°C (Kühlschrank) höchstens 24 Stunden haltbar, wobei die Sterilität der Lösung gesichert sein muss.


Lösungen mit Trübungen oder Ausfällungen sind nicht anzuwenden.


Im Allgemeinen sollte Cefuroxim nicht mit anderen An­tibiotika oder Arzneimitteln gemischt in einer Spritze verabfolgt werden.


Kombinationstherapie

Eine Kombinationstherapie von Cefuroxim mit anderen Antibiotika ist möglich. Auf Grund der bisherigen klinischen Erfahrungen kommen dafür folgende Substanzen in Frage: gegen Pseudomonas wirksame Penicilline, Aminoglykoside oder Metronidazol.


Bei der Kombination mit Aminoglykoside muß die Nierenfunktion beachtet werden.


Dauer der Anwendung

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Anspre­chen der Erreger und dem klinischen Bild. Grundsätzlich sollte die Behandlung nach der Entfiebe­rung

und dem Abklingen der Krankheitserscheinungen noch mindestens drei Tage fortgesetzt werden.


Hinweis

Bei längerer Anwendung sollten Leber- und Nierenfunk­tion überwacht werden

4.3 Gegenanzeigen

Wegen der Gefahr eines anaphylaktischen Schocks darf Cefuroxim Aristo® 250/750/1500 mg bei erwiesener Überempfindlichkeit gegen Cefuroxim und andere Cephalosporine nicht angewendet werden. Eine Parallelallergie mit anderen ß-Lactam-Antibiotika (z. B. Penicilline u. a.) kann bestehen.



Cefuroxim Aristo® 250/750/1500 mg sollte mit besonderer Vorsicht bei Personen angewendet werden, die in ihrer Vorgeschichte an aus­geprägten Allergien oder an Asthma litten.


Cefuroxim Aristo® 250/750/1500 mg darf nicht intraarteriell verabreicht werden.


Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (glomeruläre Filtrationsrate unter 30 ml/min) ist bei dem üblichen Dosierungsregime mit einer Kumulation von Cefuroxim zu rechnen, weshalb die Dosis entsprechend reduziert bzw. das Dosierungsintervall verlängert werden muss.

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Bei schweren und anhaltenden Durchfällen ist an eine pseudomembranöse Colitits zu denken, die lebensbedroh­lich sein kann. Deshalb ist in diesen Fällen Cefuroxim Aristo® 250/750/1500 mg sofort abzusetzen und eine geeignete Therapie einzuleiten (z. B. Vancomycin oral, 4mal täglich 250 mg).


Peristaltikhemmende Mittel sind kontraindiziert.


Cefuroxim Aristo® 250 mg


Cefuroxim Aristo® 250 enthält Natrium im Pulver, aber weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium.


Cefuroxim Aristo® 750 mg


Der Natriumgehalt des Pulvers, zur Herstellung einer Injektionslösung, enthält 1,7 mmol (39 mg) Natrium. Dies ist zu berücksichtigen bei Personen unter Natrium kontrollierter (natriumarmer/-kochsalzarmer) Diät.


Cefuroxim Aristo® 1500 mg


Der Natriumgehalt des Pulvers, zur Herstellung einer Injektionslösung, enthält 3,4 mmol (78 mg) Natrium. Dies ist zu berücksichtigen bei Personen unter Natrium kontrollierter (natriumarmer/-kochsalzarmer) Diät.


4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Cefuroxim/andere Antibiotika

Cefuroxim sollte möglichst nicht mit bakteriostatisch wirkenden Mitteln (z. B. Tetrazykline, Erythromycin, Chloramphenicol oder Sulfonamide) kombiniert werden, da hinsichtlich der antibakteriellen Wirkung in vitro ein antagonistischer Effekt beobachtet wurde. Ein synergistischer Effekt kann sich bei der Kombination mit Aminoglykosiden ergeben.



Cefuroxim/Probenecid

Die gleichzeitige Gabe von Probenecid führt über eine Hemmung der renalen Ausscheidung zu höheren, länger anhaltenden Konzentrationen von Cefuroxim im Serum.



Cefuroxim/Diuretika

Hochdosierte Behandlungen mit Cephalosporinen sollten bei Patienten, die gleichzeitig Schleifendiuretika (wie z.B. Furosemid und Etacrynsäure) erhalten, unter Kontrolle der Nierenfunktion durchgeführt werden, da eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion durch solche Kombinationen nicht ausgeschlossen werden kann. Dies gilt auch für ältere Patienten sowie solche mit vorbestehender Einschränkung der Nierenfunktion.



Cefuroxim/potentiell nephrotoxische Arzneimittel

Bei Kombination mit potentiell nierenschädigenden Arzneimitteln (wie z.B. Aminoglykosid-Antibiotika, Polymyxin B und Colistin) sollte die Nierenfunktion überwacht werden, da es zu einer Verstärkung der Nephrotoxizität der angeführten Substanzen kommen kann.



Einfluß auf Laboruntersuchungen

Unter der Behandlung mit Cefuroxim Aristo® 250/750/1500 mg kann in seltenen Fällen der Coombs-Test falsch positiv ausfallen.



Bei Glukosebestimmungen in Harn und Blut kann es methodenabhängig zu falsch-positiven bzw. falsch-nega­tiven Ergebnissen kommen; dies lässt sich durch die An­wendung enzymatischer Methoden vermeiden.



4.6 Schwangerschaft und Stillzeit

Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte eine Anwendung von Cefuroxim Aristo® 250/750/1500 mg. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte eine Anwendung von Cefuroxim Aristo® 250/750/1500 mg nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abschätzung erfolgen.



4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Nach bisherigen Erfahrungen hat Cefuroxim Aristo® 250/750/1500 mg in niedrigen bis mittleren Dosen keinen Einfluss auf Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit.


In Einzelfällen (< 0,01%) sind, bei Anwendung hoher Dosen und vor allem bei gleichzeitigem Bestehen einer Nieren­funktionseinschränkung, Krampfanfälle (tonisch/klonisch), Muskelzuckungen (Myoklonien) und Schwindel­gefühle berichtet worden. Daher sollte unter diesen Umständen auf die genannten Tätigkeiten verzichtet werden.

4.8 Nebenwirkungen

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt:

Sehr häufig (>10 %)

Häufig (> 1 % - < 10 %)

Gelegentlich (> 0,1 % - < 1 %)

Selten (> 0,01 % - < 0,1 %)

Sehr selten (<0,01 % oder unbekannt)



Unter der Behandlung mit Cefuroxim Aristo® 250/750/1500 mg wurden folgende Neben­wirkungen beobachtet:



Organklasse

Häufig

1/100 bis <1/10


Gelegentlich

1/1.000 bis <1/100

Selten

1/10.000 bis <1/1.000

Sehr selten

<1/10.000

Unbekannte Häufigkeit (auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems


Hämolytische Anämie, Neutropenie,

Granulo-zytopenie,Leuko-zytopenie, Eosinophilie,

Thrombozyto-

penie,

(Symptome sind reversibel)




Erkrankungen des Immunsystems

Hautaus-schlag,

Juckreiz,

Urtikaria,

Schwell-ungen (Quinke Ödem, Gelenk-

Schwell-ungen, angioneuro-tisches Ödem, Arzneimit-telfieber,


Erythema exsudativum multiforme,

Stevens-Johnson-

Syndrom,

Lyell-Syndrom

Lebensbe-drohlicher

Anaphy-laktischer Schock


Erkrankungen Gastroentestinaltraktes

Brechreiz

Appetitlosigkeit,

Übelkeit,

Erbrechen,

Bauchschmerzen, Durchfälle


Pseudomem-branöse Entero-colitis


Erkrankungen der Niere und Harnwege

Anstieg von Kreatin und Harnstoff im Serum

(bei bestehen-der Einschrän-kung der Nieren-funktion)

Akute interstitielle Nephritis




Affektionen der Leber und Gallenblase


Leichte vorübergehende Erhöhung von Bilirubin und/oder Leberenzymen im Serum (SGOT, SGPT,alkalische Phosphatase)




Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths





Leichte bis mittelgradige Beeinträch-tigung des Hörvermögens

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreich-ungsort

Entzünd-liche Reizungen der

Venenwand (Thrombo-phlebetis),

Schmerzen und Verhärt-ungen(Indu-ration)an der Injektions-stelle

bei i.v. Applikation kann Hitzegefühlauftreten.







4.9 Überdosierung

Bei Überdosierung sind - neben dem Absetzen des Arzneimittels- gegebenenfalls eliminationsbeschleu­nigende Maßnahmen erforderlich. Cefuroxim ist hämodialysierbar.


a) Symptome einer Überdosierung

Intoxikationen im strengen Sinn sind beim Menschen unbekannt. Bei bestimmten Risikokonstellationen und bei Gabe sehr hoher Dosen kann es zu zentral­nervösen Erregungszuständen, Myoklonien und Krämpfen kommen, wie sie auch für andere Betalak­tame beschrieben worden sind. Bei Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion, Epilepsie und Meningitis ist das Risiko des Auftretens dieser unerwünschten Wirkungen erhöht.


b) Notfallmaßnahmen

Zentral ausgelöste Krämpfe können mit Diazepam oder Phenobarbital, nicht jedoch mit Phenytoin behandelt werden. Bei anaphylaktischen Reaktionen sind die üblichen Sofortmaßnahmen, möglichst mit den ersten Anzeichen des Schocks einzuleiten.



5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Cephalosporin-Antibiotika

ATC-Code: J01DC02

Cefuroxim ist ein bakterizid wirkendes Cephalosporin-Antibiotikum der sog. zweiten Generation zur parenteralen Anwendung.


Cefuroxim ist in der Regel wirksam gegen:


Sensitivität

Es werden die nachfolgend aufgeführten vorläufigen minimalen inhibitorischen Konzentrationen (MIC) vor­geschlagen Grenzwerte (Breakpoints) nach DIN 58 940:
für sensitive Keime £ 1 mg / l,

für Keime mit mittlerer Empfindlichkeit 2 - 4 mg / l

und für resistente Keime ³ 8 mg / l.


Hinweis

Diese Angaben gelten nur für Enterobacteriaceae, nicht für Staphylokokken.


Tabelle: Wirkspektrum von Cefuroxim.


Üblicherweise empfindliche Spezies

(Resistenzrate in Deutschland durchweg < 10 %)


Gram-positive Aerobier

Staphylococcus aureus*

Streptococcus pneumoniae Pen S und Pen I*

Streptococcus pyogenes*

Streptococcus ß-hämolysierend

Streptococcus agalactiae*

Streptococcus milleri group

Streptococcus anginosus*

Streptococcus equisimilis*

Gram-negative Aerobier

Haemophilus influenzae*

Haemophilus parainfluenzae

Moraxella catarrhalis

Escherichia coli

Enterobacter sakazakii

Escherichia hermannii

Escherichia vulneris

Proteus mirabilis

Providencia rettgeri

Providencia rustigianii

Salmonella arizonae

Shigella dysenteriae

Yersinia enterocolitica

Yersinia pseudotuberculosis

Borrelia burgdorferi

Anaerobier

------------

Andere

------------


Spezies, bei denen die erworbene Resistenz ein Problem darstellen kann

(Resistenzrate in Deutschland insgesamt oder regional > 10 %)




Niedrigster und höchster ermittelter Wert (range) der erworbenen Resistenz

Gram-postive Aerobier



Staphylococcus coag. neg.

D

22,0 - 31,6 %

Staphylococcus epidermidis*

D

18,0 %

Streptococcus pneumoniae



Gram-negative Aerobier



Escherichia coli

D

11,4 - 19,0 %

Citrobacter freundii

D

36,7 - 45,5 %

Citrobacter koseri

D

22,2 - 27,5 %

Klebsiella oxytoca

D/

F/
EU

13,6 – 28,4 %

Klebsiella pneumoniae

D/

EU

12,6 - 24,3 %

Legionella pneumophila

D

42,1 %

Enterobacter aerogenes

D

43,2 %

Pantoea agglomerans

D

38,5 %

Proteus mirabilis

D

11,9 %

Providencia alcalifaciens

D

21,7 %

Providencia stuartii

D

20,0 %

Salmonella enterica*

D

34,4 %

Anaerobier



-----------

-

-

Andere



-----------

-

-


Spezies, bei denen die erworbene Resistenz ein Problem darstellen kann

(Resistenzrate in Deutschland insgesamt oder regional > 50 %)


Gram-positive Aerobier

Streptococcus pneumoniae Pen R**

Staphylococcus aureus* MR**, BLA+**

Enterococcus faecalis*

Corynebacterium jeikeium*

Gram-negative Aerobier

Acinetobacter baumanii*

Burkholderia cepacia*

Citrobacter spp.

Enterobacter spp.*

Hafnia alvei

Klebsiella oxytoca BLOP**

Klebsiella pneumoniae ESBL**

Morganella morganii*

Proteus vulgaris*

Pseudomonas aeruginosa

Pseudomonas fluorescens

Rahnella aquatilis

Serratia spp.*

Stenotrophomonas maltophila*

Anaerobier

-----------

Andere

Mykoplasma pneumoniae

* MHK 90% = 0,12mg/L. Das entspricht einer Resistenz in % von 0,0.


Eine sekundäre Resistenzentwicklung ist selten. Es besteht eine unvollständige Parallelresistenz zwischen den älteren und neueren (ß-lactamase­stabilen) Cepha­losporinen und eine weitgehende Parallelresistenz zu Cefotiam und Cefamandol.



** ESBL Extended-spectrum beta-lactamase = erweitertes Beta-Lactamase Spektrum

BLOP Beta-lactamase over-producer = Überproduktion von Beta-Lactamase

BLA + Beta-Lactamase positiv

PEN S Penicillin susceptible = sensibel gegenüber Penicillin

PEN I Penicillin intermediate = wechselnd sensibel gegenüber Penicillin

PEN R Penicillin resistant = resistent gegenüber Penicillin

MR Methicillin resistant = resistent gegenüber Methicillin


Die Prävalenz der Resistenz kann geographisch und für ausgewählte Spezies variieren; lokale Informationen über die Resistenzsituation sind notwendig, besonders im Fall von schweren Infektionen. So können Mikroorganismen, die auf Grund von allgemein gültigen Grenzwerten (s.o.) oder Informationen als wechselnd empfindlich oder resistent eingestuft werden, abhängig von der geographischen Lage in der klinischen Anwendung empfindlich sein.

Die obige Tabelle gibt nur Anhaltspunkte über die Wahrscheinlichkeit, ob Mikroorganismen gegenüber Chloramphenicol empfindlich sind oder nicht.




5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Das Antibiotikum Cefuroxim ist ausschließlich parente­ral anwendbar. In der Form des "Pro-drug-Esters" Cefuroxim-Axetil kann es jedoch auch oral angewendet werden.


Nach i.v. Injektion von 500 mg werden Serumspitzen­konzentrationen von 42 + 20 mg/l (nach 15 min), nach i.v. Bolus-Injektion von 750 mg von 144 + 46 mg/l und nach Gabe von 1500 mg (Infusionsdauer: 30 min) Werte von 123 + 14 mg/l erreicht.


Bei i.m. Gabe betragen die maximalen Serumkonzen­trationen 26 mg/l (nach 750 mg) bzw. 46 mg/l (nach 500 mg). Die Bioverfügbarkeit nach i.m. Gabe ist vollständig. Die Flächen unter den Konzentrations­zeitkurven nach i.m. und i.v. Gabe sind bei gleicher Dosis praktisch identisch. Cefuroxim erreicht in vielen Geweben und Körperflüssigkeiten therapeutisch wirksame Konzentrationen. Bei entzündeten Meningen war die Penetration des Cefuroxims in den Liquor cere­brospinalis erhöht. Bei Neugeborenen wurden im Liquor 12 bis 25 % der zeitgleichen Serumkonzentrationen erreicht.


Die Bindung an Serumproteine beträgt etwa 33 %. Das scheinbare Verteilungsvolumen liegt bei 13 bis 19 l.


Die Serumeliminationshalbwertszeit liegt bei 70 bis 80 Minuten (Bereich 66 - 140 min). Bei einge­schränkter Nierenfunktion ist die Halbwertszeit (HWZ) verlängert. Bei einer Kreatinin-Clearance von 23 ml/min beträgt die HWZ etwa 4,2 h und bei einer Kreatinin-Clearance von 5 ml/min kann die HWZ bis auf 22 Std. verlängert sein. Cefuroxim wird in geringem Umfang (< 5 %) metabolisiert. Cefuroxim wird fast vollständig in antibakteriell aktiver Form durch die Nieren ausgeschieden. Es wird sowohl tubulär sezerniert als auch glomerulär filtriert.


Bei Probanden, die 500 mg Probenecid (per os) 2 h vor 500 mg Cefuroxim (i.m. Injektion) erhielten, waren die maximalen Serumkonzentrationen um 30 % erhöht und die Eliminationsrate um 32 % vermindert.


Im 8-Stunden-Urin werden ca. 89 % und im 24-Stunden­sammelurin 93 bis 95 % einer Dosis wiedergefunden. Die renale Clearance des Cefuroxims liegt bei 139 ml/min (Bereich: 114 bis 170 ml/min).


Cefuroxim ist hämodialysierbar und in geringerem Maße auch peritoneal dialysierbar.





5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit

Toxikologische Eigenschaften


a) Akute Toxizität

Die akute Toxizität von Cefuroxim ist gering. Die LD50 bei der Maus beträgt 10400 mg/kg KG bei i.v. Applikation. Zeichen einer Überdosierung sind eine beschleunigte Atmung und eine herabgesetzte Motilität.


b) Chronische Toxizität / Subchronische Toxizität

Untersuchungen zur chronischen Toxizität an verschiedenen Tierarten (Ratte, Hunden und Affen) ergaben keine Hinweise auf substanzspezifische toxikologische Effekte.


c) Mutagenes und tumorerzeugendes Potential

Ein Cefuroxim-Ester zeigte in einer Testbatterie keine relevanten mutagenen Effekte. Langzeituntersuchungen zur Erfassung des tumorerzeugenden Potentials wurden nicht durchgeführt.


d) Reproduktionstoxizität

Embryotoxizitätsstudien an Mäusen und Kaninchen haben keine Hinweise auf teratogene Wirkungen ergeben. Ab einer i.m. Dosis oberhalb von 50 mg Cefuroxim/kg/Tag kam es bei Kaninchen zu erhöhter Embryoletalität. Bei Mäusen wurden bis zu einer Dosis (s.c.) von 6,4 g/kg/Tag keine embryotoxischen Effekte beschrieben. Bei Verabreichung während der Peri-Postnatalperiode zeigte sich bei Kaninchen eine Verminderung der Neugeborenengewichte oberhalb einer Dosis von 50 mg/kg/Tag im maternaltoxischen Bereich. Bei Mäusen wurde eine verringerte Wurf­größe ab der niedrigsten geprüften Dosis (0,8/kg/Tag) gefunden. Eine an Mäusen durchgeführte Fertilitätsprüfung mit Dosen bis zu 3,2 g/kg/Tag hat keine Hinweise auf Fertilitätsstörungen er­geben. Feten und Neugeborenengewichte waren in dieser höchsten Dosis leicht vermindert.


Es liegen keine Erfahrungen beim Menschen mit der Anwendung von Cefuroxim in der Schwangerschaft vor. Cefuroxim geht in geringen Mengen in die Mutter­milch über. Es liegen keine ausreichenden Er­fahrungen beim Menschen mit der Anwendung in der Stillzeit vor. Beim gestillten Säugling ist die Möglichkeit einer Sensibilisierung, von Durchfällen und einer Sproßpilzbesiedelung von Schleimhäuten nicht auszuschließen.



6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

Keine sonstigen Bestandteile

6.2 Inkompatibilitäten

Cefuroxim ist inkompatibel mit alkalischen Infusions­lösungen, Natriumhydrogencarbonat-Lösungen und Volumenersatzmitteln aus vernetzten Polypeptiden.


Kompatibilität mit Infusionslösungen

Im Allgemeinen sollte Cefuroxim Aristo® 250/750/1500 mg nicht mit anderen Antibiotika oder Arzneimitteln gemischt in einer Spritze verabreicht werden.


Kompatibilität mit anderen Antibiotika/Chemotherapeu­tika


Cefuroxim/Aminoglykoside

Auf Grund einer physikalisch-chemischen Inkompatibi­lität mit allen Aminoglykosiden sollte Cefuroxim nicht in einer Spritze oder Infusionslösung mit

Aminoglyko­siden verabreicht werden. Die beiden Antibiotika sollten aus getrennten Geräten an getrennten Stellen injiziert werden.


Cefuroxim/Colistin

Die gleichen Einschränkungen wie bei Aminoglykosiden gelten auch für die gleichzeitige Verabreichung von Colistin-Lösungen und Cefuroxim.



6.3 Dauer der Haltbarkeit

Die Dauer der Haltbarkeit beträgt 2 Jahre.

Dieses Arzneimittel soll nach Ablauf des Verfalls­datums nicht mehr angewendet werden.



6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

In der Orginalverpackung lagern, um den Inhalt vor Licht zu schützen.



6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

Cefuroxim Aristo® 250 mg Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung:

Packung mit 1 (N1), 5 (N2), 10 (N3) Injektionsflasche(n)


Cefuroxim Aristo® 750 mg Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung:

Packung mit 1 (N1), 5 (N2), 10 (N3) Injektionsflasche(n)


Cefuroxim Aristo® 1500 mg Pulver zur Herstellung einer Injektions- bzw. Infusionslösung: Packung mit 1 (N1), 5 (N2), 10 (N3) Infusionsflasche(n)




6.6 Sonstige Hinweise

Angaben zur Anwendung von Cefuroxim in Schwanger­schaft und Stillzeit siehe unter Punkt 4.6.


b) Bei eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance kleiner 30 ml/min) ist mit einer Kumulation von Cefuroxim zu rechnen. Es wird daher empfohlen, bei einer gleichbleibenden Initialdosis von 0,75 bis 1,5 g Cefuroxim die weitere Dosierung der Nierenfunktion anzupassen.


c) Risikogruppen

Hinweise zu Patienten mit allergischer Reaktions­bereitschaft und mit stark eingeschränkter Nieren­funktion siehe Ziffer 5.

Hinweise zu Patienten mit Elektrolytstörungen siehe Ziffer 10.


d) Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit

Cefuroxim ist plazentagängig und wird in geringem Maße mit der Muttermilch ausgeschieden.

Bisher sind keine fruchtschädigenden Wirkungen von Cefuroxim bekannt. Eine Anwendung während der Schwangerschaft, insbesondere im ersten Trimenon, und während der Stillzeit sollte trotzdem nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abschätzung erfolgen. Beim gestillten Säugling kann es zu Sensibilisie­rung, Durchfällen und Sproßpilzbesiedelung der Schleimhäute kommen.


e) Folgeinfektionen

Jede Anwendung von Antibiotika kann zur Vermehrung von Erregern führen, die gegen das eingesetzte Arznei­mittel unempfindlich sind. Auf Zeichen einer möglichen Folgeinfektion mit solchen Erregern ist zu achten. Folgeinfektionen sind entsprechend zu behandeln.


f) Leber- und Nieren­funktion

Bei längerer Anwendung sollten Leber- und Nieren­funktion überwacht werden.




7. Inhaber der Zulassung

Aristo Pharma GmbH

Ostpreußendamm 72/74

12207 Berlin

Tel.: 030/71094-0

Fax: 030/7125012



8. Zulassungsnummern

Cefuroxim Aristo® 250 mg 34835.00.00

Cefuroxim Aristo® 750 mg 34836.00.00

Cefuroxim Aristo® 1500 mg 38988.00.00



9. Datum der Erteilung der Zulassung / Verlängerung der Zulassung

Cefuroxim Aristo® 250 mg 21.10.1996

Cefuroxim Aristo® 750 mg 21.10.1996

Cefuroxim Aristo® 1500 mg 19.02.1997



10. Stand der Information

September 2008



11. Verkaufsabgrenzung

Verschreibungspflichtig

ab2ffbdf246b6182ef9b53775211aaad.rtf Stand: Dezember 2006 Seite: 22 von 22