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Lidocain-Engelhard Halsschmerztabletten

Document: 11.08.2011   Gebrauchsinformation (deutsch) change

Gebrauchsinformation

elac® Halsschmerztabletten


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Gebrauchsinformation: Information für den Anwender


elac® Halsschmerztabletten

8 mg / Lutschtablette


Wirkstoff: Lidocainhydrochlorid 1 H2O


Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie ent­hält wichtige Informationen für Sie.

Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmögli­chen Be­handlungser­folg zu erzielen, müssen elac® Halsschmerztabletten jedoch vor­schriftsmäßig ange­wendet werden.


Diese Packungsbeilage beinhaltet:


1. Was sind elac® Halsschmerztabletten und wofür werden sie angewendet?


2. Was müssen Sie vor der Anwendung von elac® Halsschmerztabletten beachten?


3. Wie sind elac® Halsschmerztabletten anzuwenden?


4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?


5. Wie sind elac® Halsschmerztabletten aufzubewahren?


6. Weitere Informationen



1. Was SIND ELAC® Halsschmerztabletten und wo­für WER­DEN SIE Angewendet?


elac® Halsschmerztabletten gehören zur Gruppe der Halsschmerzmittel (Lokal­anästhetika).


elac® Halsschmerztabletten werden angewendet zur kurzzeitigen lokalen Behand­lung von Halsschmerzen bei nicht eitrigen Infektionen.



2. Was müssen Sie vor der Anwendung von ELAC® Halsschmerztabletten beachten?


elac® Halsschmerztabletten dürfen nicht angewendet werden, wenn

Sie über­emp­findlich (allergisch) gegenüber Lidocainhydrochlorid bzw. anderen Lokal­anästhetika aus der Gruppe vom Amidtyp oder einem der sonstigen Bestandteile sind.


Kinder unter 12 Jahren dürfen elac® Halsschmerztabletten nicht anwenden (siehe auch nächsten Abschnitt).


Besondere Vorsicht bei der Anwendung von elac® Halsschmerztabletten ist erfor­derlich


Bei schwe­ren Halsentzündungen oder Halsschmerzen, die mit hohem Fieber, Kopf­schmer­zen, Übelkeit oder Erbrechen einhergehen. Zur Vermeidung von Komplikationen dürfen elac® Halsschmerztabletten nicht länger als 2 Tage ohne ärztli­chen Rat an­gewendet werden.


Lokalanästhetika können das Schlucken beeinträchtigen und die Gefahr des Ver­schlu­ckens, besonders bei jüngeren Kindern erhö­hen (siehe Ab­schnitt „elac® Halsschmerztabletten dürfen nicht angewendet werden“). Essen oder Trin­ken un­mittelbar nach Anwendung der Tabletten sollte vermieden werden. Das Taub­heitsge­fühl von Zunge und Mundschleimhaut kann die Gefahr von Bissverletzungen er­hö­hen. Wieder­holte Anwendung kann zu einem Taubheitsgefühl des Halses und somit zu Schluckbe­schwerden führen.


Bei Patienten mit schweren Verletzungen und/oder Entzündungen der Mund- und Rachen­schleimhaut, da die Resorption des Wirkstoffes erhöht sein kann. Dies gilt insbe­sondere bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Störungen oder Krampfneigung.


Bei einer bekannten Allergie gegen andere Lokalanästhetika vom Amidtyp, da mit einer Kreuzallergie gegen Lidocainhydrochlorid 1H2O, dem Wirkstoff von elac® Halsschmerztabletten, gerechnet wird.


Bei Patienten mit eingeschränkter Leber- und/oder Nierenfunktion, da diese Umstände zu erhöhter Wirkstoffkonzentration im Blut führen können.


Kinder und Jugendliche:

Kinder unter 12 Jahren dürfen elac® Halsschmerztabletten nicht anwenden (siehe Ab­schnitt „elac® Halsschmerztabletten dürfen nicht angewendet werden“).

Für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen von 12 bis 17 Jahren liegen nicht genügend Informationen über Wirksamkeit und Verträglichkeit vor.


Bei Anwendung von elac® Halsschmerztabletten mit anderen Arzneimitteln:

Für Lidocain wurden nachfolgend aufgeführte Wechselwirkungen beschrieben. Es ist jedoch nicht zu erwarten, dass diese bei bestimmungsgemäßer Anwendung von elac® Halsschmerztabletten auftreten.


Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / an­wenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschrei­bungspflichtige Arzneimittel handelt.


Schwangerschaft:

elac® Halsschmerztabletten dürfen in der Schwangerschaft nur bei strenger Indikations­stellung und nach Rücksprache mit Ihrem Arzt angewendet werden.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.


Stillzeit:

Bei vorschriftsmäßiger An­wendung von elac® Halsschmerztabletten besteht kein Risiko für das Kind. Fragen Sie aber vor der Einnahme Ihren Arzt oder Apotheker.


Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.


Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von elac® Halsschmerztabletten:

Dieses Arzneimittel enthält Sorbitol.

1 Tablette enthält 0,66 g Sorbitol entsprechend 0,055 BE.

Bitte nehmen Sie elac® Halsschmerztabletten erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Sorbitol kann Beschwerden im Magen-Darm-Trakt und Durchfall verursachen.



3. Wie SIND ELAC® Halsschmerztabletten ANZUWENDEN?


Nehmen Sie elac® Halsschmerztabletten immer genau nach der Anweisung dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:


Erwachsene nehmen 1 Tablette im Abstand von 2 Stunden.

Eine Tageshöchstdosis von 6 Tabletten darf nicht überschritten werden.


Art der Anwendung

Zur Anwendung im Mund- und Rachenraum (zum Zergehen lassen im Mund).


Dauer der Anwendung

Wenden Sie elac® Halsschmerztabletten ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage an.


Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von elac® Halsschmerztabletten zu stark oder zu schwach ist.


Wenn Sie eine größere Menge von elac® Halsschmerztabletten eingenommen ha­ben, als Sie sollten:

Nehmen Sie sofort Kontakt mit einem Arzt oder Apotheker auf.

Bei Anwendung einer sehr hohen Zahl von elac® Halsschmerztabletten ist eine Lido­cain-Überdosierung möglich. Diese kann Symptome wie Unruhe, Schwindel, Übelkeit, Hör- und Sehstörungen, sowie Störungen der Koordination von Bewegungen hervorrufen. Schwere Li­docain-Überdosierungen können zu Krampfanfällen, Bewusstlosigkeit, Atem- und Kreislauf­versagen führen.


Wenn Sie die Einnahme von elac® Halsschmerztabletten vergessen ha­ben:

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Set­zen Sie die Behandlung wie oben beschrieben (alle 2 Stunden eine Tablette im Mund zer­gehen lassen) fort (mit einer maximalen Tagesdosis von 6 Lutschtabletten).


Auswirkungen, wenn die Behandlung mit elac® Halsschmerztabletten abgebro­chen wird:

Bisher sind keine Auswirkungen bekannt.



4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel können elac® Halsschmerztabletten Nebenwirkungen ha­ben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.


Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrundegelegt:


Sehr häufig:

mehr als 1 Behandelter von 10


Häufig:

1 bis 10 Behandelte von 100


Gelegentlich:

1 bis 10 Behandelte von 1.000


Selten:

1 bis 10 Behandelte von 10.000


Sehr selten:

weniger als 1 Behandelter von 10.000


Nicht bekannt:

Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar



Mögliche Nebenwirkungen:


Erkrankungen des Immunsystems

Sehr selten:

Überempfindlichkeitsreaktionen oder Sen­sibilisierung im Mundbereich.


Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts

Selten:

Durch die gewünschte schmerzstillende Wirkung kann es zu einer Verände­rung der Ge­schmackswahrnehmung oder zu einem Taubheitsgefühl der Zunge kommen. Diese Effekte bilden sich in der Regel kurzfristig zurück.

Sehr selten:

Auf Grund des Sor­bitol­gehal­tes kann eine abführende Wir­kung auftreten.


Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.



5. Wie SIND elac®Halsschmerztabletten aufzubewah­ren?


(Abb. Schlüssel) Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Blister ange­gebe­nen Ver­falldatum nicht mehr verwenden! Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Mo­nats.

Nicht über 25°C lagern!



6. Weitere Informationen


Was enthalten elac® Halsschmerztabletten?

Der Wirkstoff ist: Lidocainhydrochlorid 1 H2O.


1 Lutschtablette enthält 8 mg Lidocainhydrochlorid 1 H2O.


Die sonstigen Bestandteile sind:

Sorbitol (Ph.Eur.), Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], wasserfreie Citronensäure (Ph.Eur.), Acesulfam-Kalium, Zitronenaroma, Zitronensaftaroma.


Wie sehen elac® Halsschmerztabletten aus und der Inhalt der Packung:

elac® Halsschmerztabletten sind in Originalpackungen mit 20 (N 1) Lutschtabletten er­hältlich.


Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Engelhard Arzneimittel GmbH & Co.KG

Herzbergstr.3

61138 Niederdorfelden

Tel.: 06101 / 539 – 300

Fax: 06101 / 539 – 315

Internet: www.engelhard-am.de

e-mail: info@engelhard-am.de


Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im September 2011.




ENGELHARD Arzneimittel GmbH & Co. KG

Herzbergstraße 3, 61138 Niederdorfelden

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