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Oxycodonhydrochlorid G.L. 5 Mg Retadtabletten

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3333- 15 -

FA Anlage


zum Zulassungsbescheid Zul.-Nr. 81681.00.00

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FB Wortlaut der für die Fachinformation vorgesehenen Angaben


Fachinformation


FC 1. Bezeichnung des Arzneimittels


Oxycodonhydrochlorid G.L. 5 mg Retardtabletten

Oxycodonhydrochlorid G.L. 10 mg Retardtabletten

Oxycodonhydrochlorid G.L. 20 mg Retardtabletten

Oxycodonhydrochlorid G.L. 40 mg Retardtabletten

Oxycodonhydrochlorid G.L. 80 mg Retardtabletten


FD 2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung


Oxycodonhydrochlorid G.L. 5 mg Retardtabletten

Jede Retardtablette enthält 5 mg Oxycodonhydrochlorid entsprechend 4,48 mg Oxycodon.

Sonstiger Bestandteil: (3-sn-Phosphatidyl)cholin (Soja) 0,105 mg pro Retardtablette.


Oxycodonhydrochlorid G.L. 10 mg Retardtabletten

Jede Retardtablette enthält 10 mg Oxycodonhydrochlorid entsprechend 8,97 mg Oxycodon.

Sonstiger Bestandteil: (3-sn-Phosphatidyl)cholin (Soja) 0,210 mg pro Retardtablette.


Oxycodonhydrochlorid G.L. 20 mg Retardtabletten

Jede Retardtablette enthält 20 mg Oxycodonhydrochlorid entsprechend 17,93 mg Oxycodon.

Sonstiger Bestandteil: (3-sn-Phosphatidyl)cholin (Soja) 0,105 mg pro Retardtablette.


Oxycodonhydrochlorid G.L. 40 mg Retardtabletten

Jede Retardtablette enthält 40 mg Oxycodonhydrochlorid entsprechend 35,86 mg Oxycodon.

Sonstiger Bestandteil: (3-sn-Phosphatidyl)cholin (Soja) 0,210 mg pro Retardtablette.


Oxycodonhydrochlorid G.L. 80 mg Retardtabletten

Jede Retardtablette enthält 80 mg Oxycodonhydrochlorid entsprechend 71,72 mg Oxycodon.

Sonstiger Bestandteil: (3-sn-Phosphatidyl)cholin (Soja) 0,525 mg pro Retardtablette.


Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1



FE 3. Darreichungsform


Retardtablette


Oxycodonhydrochlorid G.L. 5 mg Retardtabletten

Hellgraue, runde und bikonvexe filmüberzogene Retardtabletten.

Durchmesser: 5,1 mm, Dicke: 2,9 mm


Oxycodonhydrochlorid G.L. 10 mg Retardtabletten

Weiße, runde und bikonvexe filmüberzogene Retardtabletten.

Durchmesser: 7,1 mm, Dicke: 3,4 mm


Oxycodonhydrochlorid G.L. 20 mg Retardtabletten

Hellrosafarbene, runde und bikonvexe filmüberzogene Retardtabletten.

Durchmesser: 5,1 mm, Dicke: 3,8 mm


Oxycodonhydrochlorid G.L. 40 mg Retardtabletten

Beigefarbene, runde und bikonvexe filmüberzogene Retardtabletten.

Durchmesser: 7,1 mm, Dicke: 4,4 mm


Oxycodonhydrochlorid G.L. 80 mg Retardtabletten

Hellgrüne, runde und bikonvexe filmüberzogene Retardtabletten.

Durchmesser: 11,1 mm, Dicke: 4,4 mm


FG 4. Klinische Angaben


FH 4.1 Anwendungsgebiete


Starke Schmerzen, die nur mit Opioidanalgetika angemessen behandelt werden können.


FN 4.2 Dosierung, Art und Dauer der Anwendung


Dosierung

Die Dosierung ist abhängig von der Schmerzintensität und der individuellen Empfindlichkeit des Patienten gegenüber der Behandlung.

Für Dosierungen die mit dieser Stärke nicht realisierbar sind, stehen andere Stärken dieses Arzneimittels zur Verfügung.


Es gelten folgende allgemeine Dosierungsempfehlungen:


Erwachsene und Jugendliche (über 12 Jahre)

Dosistitration und Dosiseinstellung

Die Anfangsdosis für nicht-opioidgewöhnte Patienten beträgt üblicherweise 10 mg Oxycodonhydrochlorid alle 12 Stunden. Für einige Patienten könnte eine Anfangsdosis von 5 mg geeigneter sein, um die Häufigkeit von Nebenwirkungen zu reduzieren.


Patienten, die bereits Opioide erhalten haben, können die Behandlung unter Berücksichtigung ihrer Opioid-Erfahrungen bereits mit höheren Dosierungen beginnen.


10-13 mg Oxycodonhydrochlorid entsprechen etwa 20 mg Morphin, jeweils bei retardierter Freisetzung.


Aufgrund individueller Unterschiede in der Empfindlichkeit der Patienten für verschiedene Opioide wird empfohlen, die Behandlung nach Umstellung von anderen Opioiden auf Oxycodonhydrochlorid G.L. mit 50-75 % der errechneten Oxycodon-Dosis zu beginnen.


Einige Patienten, die Oxycodonhydrochlorid G.L. nach einem festen Zeitschema erhalten, benötigen schnell freisetzende Analgetika als Bedarfsmedikation zur Kontrolle von Durchbruchsschmerzen. Es existieren mehrere Möglichkeiten zur Behandlung von Durchbruchsschmerzen hinsichtlich der Wahl des Wirkstoffs, der Art der Verabreichung und der Darreichungsform. Oxycodonhydrochlorid G.L. sind für die Behandlung akuter Schmerzen und/oder Durchbruchschmerzen nicht vorgesehen. Die Einzeldosis der Bedarfsmedikation soll 1/6 der äquianalgetischen Tagesdosis von Oxycodonhydrochlorid G.L. betragen. Wird eine Bedarfsmedikation öfter als 2-mal pro Tag benötigt, ist eine Dosiserhöhung von Oxycodonhydrochlorid G.L. erforderlich. Die Dosisanpassung sollte nicht häufiger als alle 1-2 Tage bis zum Erreichen einer stabilen Analgesie unter 2-mal täglicher Gabe erfolgen.


Nach einer Dosiserhöhung von 10 mg auf 20 mg alle 12 Stunden ist eine Anpassung in Schritten von etwa einem Drittel der Tagesdosis durchzuführen. Das Ziel ist eine patientenspezifische Dosierung, die bei 2-mal täglicher Gabe eine adäquate Analgesie mit tolerierbaren Nebenwirkungen und einem Minimum an Bedarfsmedikation so lange ermöglicht, wie eine Schmerztherapie notwendig ist.


Obwohl die gleichmäßige Aufteilung (gleiche Dosis morgens und abends) nach einem festen Zeitschema (alle 12 Stunden) für die Mehrzahl der Patienten angemessen ist, kann es für einige Patienten von Vorteil sein, die Mengen ungleich zu verteilen. Im Allgemeinen sollte die geringste analgetisch wirksame Dosis ausgewählt werden.


Patienten mit Tumorschmerzen benötigen im Allgemeinen Dosierungen von 80-120 mg täglich, die in Einzelfällen bis zu 400 mg täglich gesteigert werden können. Sollten noch höhere Dosierungen erforderlich sein, ist die Dosierung nach erneuter Abwägung der Wirksamkeit und Verträglichkeit gegen das Risiko von Nebenwirkungen individuell zu bestimmen.

Bei der Behandlung von Nicht-Tumorschmerzen ist eine Tagesdosis von 40 mg im Allgemeinen ausreichend; höhere Dosierungen können dennoch erforderlich sein.


Dauer der Anwendung

Oxycodonhydrochlorid G.L. sollte nicht länger als notwendig eingenommen werden.

Falls eine Langzeitbehandlung erforderlich ist, sollte eine sorgfältige und regelmäßige Beobachtung sicherstellen, wie lange und in welchem Ausmaß eine Weiterbehandlung notwendig ist. Falls eine Opioid-Therapie nicht länger angezeigt ist, ist die Tagesdosis allmählich zu reduzieren, um das Auftreten eines Entzugssyndroms zu vermeiden.


Ältere Patienten

Bei älteren Patienten ohne klinisch manifeste Leber- und/oder Nierenfunktionsstörungen ist eine Dosisanpassung in der Regel nicht erforderlich.


Spezielle Patientengruppen

Bei Risikopatienten, z.B. Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen, geringem Körpergewicht oder langsamer Metabolisierung von Arzneimitteln, sollte initial - wenn sie nicht an Opioide gewöhnt sind - die Hälfte der normalerweise empfohlenen Dosis für Erwachsene gegeben werden. Daher kann es sein, dass die niedrigste angegebene Dosierung, z.B. 10 mg, nicht als Anfangsdosis geeignet ist.


Die Dosistitration sollte entsprechend den klinischen Erfordernissen individuell erfolgen.


Kinder unter 12 Jahren

Oxycodonhydrochlorid G.L. wird für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen.


Art der Anwendung

Zum Einnehmen.


Oxycodonhydrochlorid G.L. wird in der ermittelten Dosierung 2-mal täglich nach einem festen Zeitschema eingenommen.


Die Retardtabletten sollen entweder zu den Mahlzeiten oder unabhängig davon mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden. Oxycodonhydrochlorid G.L. ist im Ganzen zu Schlucken und darf nicht zerkaut, geteilt oder zerkleinert werden.


FI 4.3 Gegenanzeigen


Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, Soja, Erdnüsse oder einen der sonstigen Bestandteile

Schwere Atemdepression

Schwere chronisch obstruktive Lungenerkrankung

Cor pulmonale

Schweres Bronchialasthma

Paralytischer Ileus


FK 4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung


Vorsicht ist geboten bei

älteren oder geschwächten Patienten,

schwerer Beeinträchtigung von Lungen-, Leber- oder Nierenfunktion,

Addisonscher Krankheit (Nebennierenrindeninsuffizienz),

Intoxikationspsychose (z. B. Alkohol),

Prostatahypertrophie,

Alkoholismus,

bekannter Opioidabhängigkeit,

Delirium tremens,

Pankreatitis,

Gallenwegserkrankungen, Gallen- oder Harnleiterkoliken,


entzündliche Darmerkrankungen,

Zuständen mit erhöhtem Hirndruck,

Kreislaufregulationsstörungen (z.B. Hypotonie, Hypovolämie),

Epilepsie oder Neigung zu Krampfanfällen,

Einnahme von MAO-Hemmern und innerhalb 2 Wochen nach deren Absetzen

und bei Patienten, die mit Naltrexon behandelt werden (siehe auch Abschnitt 4.5).


Atemdepression

Eine Atemdepression ist die bedeutsamste Gefährdung durch Opioide. Die atemdämpfende Wirkung von Oxycodon kann zu einer Erhöhung der Kohlendioxid-Konzentration im Blut sowie sekundär in der Zerebrospinalflüssigkeit führen.


Myxödem, Hypothyreose

Wie bei allen Narkotika ist eine Dosisreduktion bei Patienten mit Hypothyreose wahrscheinlich ratsam.


Gemischte Opioidagonisten/-antagonisten

Vorsicht ist geboten, wenn Oxycodonhydrochlorid G.L. mit gemischten µ-Opioidagonisten/-antagonisten (wie Pentazocine, Nalbuphin) oder partiellen µ-Opioidagonisten (wie Buprenorphin) kombiniert werden. Bei Patienten, die eine Erhaltungstherapie mit Buprenorphin zur Behandlung von Opioidabhängigkeit erhalten, sollten alternative Behandlungsmöglichkeiten (wie z.B. ein vorübergehendes Absetzen von Buprenorphin) in Betracht gezogen werden, falls die Anwendung eines vollen µ-Agonisten für akute Schmerzzustände notwendig ist. Von der kombinierten Anwendung mit Buprenorphin wurden höhere Dosisanforderungen für volle µ-Rezeptoragonisten berichtet, und engmaschige Beobachtung von Nebenwirkungen wie Atemdepression ist in solchen Fällen vonnöten (siehe auch Abschnitt 4.5)


Toleranz und Abhängigkeit

Bei längerfristiger Anwendung von Oxycodonhydrochlorid G.L. kann es zur Entwicklung einer Toleranz mit dem Erfordernis höherer Dosen zum Erzielen des erwünschten analgetischen Effektes kommen. Es besteht Kreuztoleranz zu anderen Opioiden.


Oxycodonhydrochlorid G.L. besitzt ein primäres Abhängigkeitspotential. Die bestimmungsgemäße Anwendung bei chronischen Schmerzpatienten reduziert das Risiko physischer und psychischer Abhängigkeit. Gesicherte Daten zur tatsächlichen Inzidenz von psychischer Abhängigkeit bei chronischen Schmerzpatienten liegen allerdings nicht vor.


Die langfristige Anwendung von Oxycodonhydrochlorid G.L. kann zu physischer Abhängigkeit führen. Bei abrupter Beendigung der Therapie kann ein Entzugssyndrom auftreten. Wenn die Therapie mit Oxycodon nicht mehr länger erforderlich ist, ist die Tagesdosis allmählich zu reduzieren, um das Auftreten eines Entzugssyndroms zu vermeiden (siehe auch Abschnitt 4.8).


Missbräuchliche Verwendung

Eine missbräuchliche parenterale Verabreichung der Tablettenbestandteile kann zur Nekrose lokalen Gewebes, zu Lungengranulomen oder anderen schwerwiegenden, potentiell letalen unerwünschten Ereignissen führen. Die Tabletten dürfen nicht zerrieben, zerteilt oder zerkaut werden, da dies – infolge einer Beschädigung der Retard-Eigenschaften – zur schnellen Freisetzung und Resorption einer möglicherweise tödlichen Oxycodon-Dosis führt (siehe Abschnitt 4.9).


Chirurgische Eingriffe

Die Anwendung von Oxycodon Retardtabletten wird während der ersten 12-24 Stunden nach chirurgischen Eingriffen nicht empfohlen. Ist eine weiterführende Behandlung mit Oxycodon indiziert, ist die Dosierung an die entsprechenden post-operativen Anforderungen anzupassen.

Besondere Vorsicht ist erforderlich, wenn Oxycodon bei Patienten angewendet wird, die sich einer Darmoperation unterziehen. Opioide sollten nur dann post-operativ gegeben werden, wenn die Darmfunktion wiederhergestellt ist.


Patienten, die sich schmerzlindernden Behandlungen (z.B. Operationen, Plexusblockaden) unterziehen, sollten Oxycodon während 12 Stunden vor dem Eingriff nicht erhalten.


Kinder und Jugendliche

Die Anwendung von Oxycodonhydrochlorid G.L. ist bei Kindern und Jugendlichen unter 12 Jahren nicht untersucht worden. Sicherheit und Wirksamkeit sind daher nicht überprüft, so dass eine Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 12 Jahren nicht empfohlen wird.


Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz

Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz sollten engmaschig überwacht werden.


Paralytischer Ileus

Oxycodonhydrochlorid G.L. darf nicht eingesetzt werden, wenn die Möglichkeit für das Auftreten von paralytischem Ileus besteht. Wird paralytischer Ileus vermutet oder tritt ein solcher auf, ist Oxycodonhydrochlorid G.L. umgehend abzusetzen.


Alkohol

Bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol und Oxycodonhydrochlorid G.L. Retardtabletten können vermehrt Nebenwirkungen von Oxycodonhydrochlorid G.L. Retardtabletten auftreten. Die gleichzeitige Einnahme sollte vermieden werden.


Anti-Doping-Warnhinweis

Sportler sollten sich darüber im Klaren sein, dass dieses Arzneimittel bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen kann.

Die Anwendung von Oxycodonhydrochlorid G.L. als Dopingmittel kann zu einer Gefährdung der Gesundheit führen.



FM 4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen


Alkohol kann die pharmakodynamischen Effekte von Oxycodonhydrochlorid G.L. Retardtabletten verstärken. Die gleichzeitige Einnahme sollte vermieden werden.


Arzneimittel, die Atemdepression auslösen können, wie Benzodiazepine, Phenobarbital und andere Opioide (analgetische, antitussive oder Substitutionsbehandlungen) können das Risiko eines Atemstillstands erhören, vor allem im Fall einer Überdosierung und/oder bei älteren Patienten.


Zentraldämpfend wirkende Arzneimittel (z. B. Benzodiazepine, entweder als Anxiolytika oder Hypnotika, Antipsychotika, einige Antidepressiva, H1-Antihistaminika, andere Opioide, Alkohol,…) können die sedative Wirkung von Oxycodon verstärken und die Aufmerksamkeit einschränken.


Arzneimittel mit anticholinerger Wirkung (Phenothiazine, Antipsychotika, trizyklische Antidepressiva, die meisten älteren H1-Antihistaminika, bestimmte Arzneimittel bei Morbus Parkinson) können anticholinerge Nebenwirkungen von Oxycodon verstärken (wie z. B. Verstopfung, Mundtrockenheit oder Störungen beim Wasserlassen).


Vorsicht ist geboten, wenn Oxycodonhydrochlorid G.L. mit gemischten µ-Opioidagonisten/-antagonisten (wie Pentazocine, Nalbuphin) oder partiellen µ-Opioidagonisten (wie Buprenorphin) kombiniert werden sollen. Bei Patienten, die eine Erhaltungstherapie mit Buprenorphin zur Behandlung von Opioidabhängigkeit erhalten, sollten alternative Behandlungsmöglichkeiten (wie z.B. ein vorübergehendes Absetzen von Buprenorphin) in Betracht gezogen werden, falls die Anwendung eines vollen µ-Agonisten für akute Schmerzzustände notwendig ist. Von der kombinierten Anwendung mit Buprenorphin wurden höhere Dosisanforderungen für volle µ-Rezeptoragonisten berichtet, und engmaschige Beobachtung von Nebenwirkungen wie Atemdepression ist in solchen Fällen vonnöten (siehe auch Abschnitt 4.4)


Die gemeinsame Anwendung von Oxycodon mit Naltrexon kann eine Erhöhung der Oxycodon-Dosis notwendig machen.


In Einzelfällen wurde eine klinisch relevante Abnahme oder Zunahme der International Normalised Ratio (INR) bei gleichzeitiger Einnahme von Oxycodonhydrochlorid-Retardtabletten und Cumarin-Antikoagulanzien beobachtet.


FL 4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit


Schwangerschaft

Es liegen nur unzureichende Daten zur Anwendung von Oxycodon bei Schwangeren vor. Oxycodon passiert die Plazenta. In Tierstudien mit Oxycodon wurden keine teratogenen oder embryotoxischen Wirkungen beobachtet.

Eine längerfristige Anwendung von Oxycodon während der Schwangerschaft kann zu Entzugserscheinungen beim Neugeborenen führen. Die Anwendung von Oxycodon während der Geburt kann beim Neugeborenen eine Atemdepression verursachen.


Oxycodonhydrochlorid G.L. soll nur dann während der Schwangerschaft angewendet werden, wenn der Nutzen die möglichen Risiken für das ungeborene Kind oder das Neugeborene überwiegt.


Aufgrund der möglichen Atemdepression und/oder der Entzugssymptome sind Neugeborene, deren Mütter während der Schwangerschaft mit Oxycodon behandelt wurden. besonders sorgfältig zu überwachen.


Stillzeit

Oxycodon geht in die Muttermilch über. Es wurde ein Milch-Plasma-Konzentrationsverhältnis von 3,4:1 gemessen. Ein mögliches Risiko für den Säugling kann, vor allem bei wiederholter Einnahme von Oxycodonhydrochlorid G.L. durch die Mutter, nicht ausgeschlossen werden.

Während der Behandlung mit Oxycodonhydrochlorid G.L. sollte abgestillt werden.


FQ 4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen


Oxycodonhydrochlorid G.L. hat beträchtlichen Einfluss auf die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen. Das ist besonders dann wahrscheinlich beim Beginn der Behandlung mit Oxycodonhydrochlorid G.L., nach Dosissteigerung oder Produktwechsel und wenn Oxycodonhydrochlorid G.L. mit Alkohol oder ZNS-dämpfenden Substanzen kombiniert wird.


Bei einer stabilen Therapie ist ein generelles Fahrverbot nicht erforderlich. Die Beurteilung der individuellen Situation ist durch den behandelnden Arzt vorzunehmen.


FJ 4.8 Nebenwirkungen


Oxycodon kann Atemdepression, Miosis, Krämpfe der Bronchialmuskeln und Krämpfe der glatten Muskulatur hervorrufen sowie den Hustenreflex dämpfen.


Im Folgenden sind die unerwünschten Ereignisse, deren Zusammenhang mit der Behandlung als zumindest möglich eingestuft wurde, nach Organklassensystem sowie absoluter Häufigkeit aufgelistet.

Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregrad angegeben.


Sehr häufig: ≥ 1/10

Häufig: ≥ 1/100 bis < 1/10

Gelegentlich: ≥ 1/1.000 bis < 1/100

Selten: ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000

Sehr selten: < 1/10.000,

nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.


Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Selten: Lymphadenopathie


Endokrine Erkrankungen

Gelegentlich: Syndrom der unangemessenen ADH (antidiuretisches Hormon)-Sekretion


Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Häufig: Anorexie

Selten: Dehydratation


Psychiatrische Erkrankungen

Häufig: verschiedenartige psychische Nebenwirkungen wie Stimmungsänderungen (z. B. Angst, Depression, Euphorie), Veränderungen des Antriebs (meist Dämpfung, gegebenenfalls mit Antriebsarmut, gelegentlich Erhöhung mit Unruhezuständen, Nervosität und Schlafstörungen) und Veränderungen der Leistungsfähigkeit (Denkstörungen, Verwirrtheit, Erinnerungslücken)

Gelegentlich: Veränderung der Wahrnehmung (wie z. B. Depersonalisation, Halluzinationen, Geschmacksstörungen, Sehstörungen, Hyperakusis)

Sehr selten: Sprachstörungen


Erkrankungen des Nervensystems

Sehr häufig: Sedierung, Schwindel, Kopfschmerzen

Häufig: Asthenie, Parästhesien

Gelegentlich: erhöhte oder verminderte Muskelspannung, Tremor, unwillkürliche Muskelkontraktionen, Hypaesthesie, Koordinationsstörungen, Unwohlsein, Gleichgewichtsstörungen

Selten: epileptische Anfälle, insbesondere bei Personen mit Epilepsie oder Neigung zu Krampfanfällen, Muskelkrämpfe


Augenerkrankungen

Gelegentlich: Tränensekretionsstörungen, Miosis


Herzerkrankungen


Häufig: Blutdrucksenkung, selten mit Folgesymptomen wie z. B. Herzklopfen, Ohnmacht, Bronchospasmus

Gelegentlich: supraventrikuläre Tachykardie


Gefäßerkrankungen

Gelegentlich: Vasodilatation


Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Häufig: Atemdepression

Gelegentlich: vermehrtes Husten, Rachenentzündung, Schnupfen, Veränderung der Stimme


Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Sehr häufig: Verstopfung, Übelkeit, Erbrechen

Häufig: Mundtrockenheit, selten auch mit Durstgefühl und Schluckbeschwerden; Magen-Darm-Beschwerden wie z. B. Bauchschmerzen, Durchfall, Schluckauf, Dyspepsie, Appetitabnahme

Gelegentlich: Mundgeschwüre, Zahnfleischentzündungen, Mundschleimhautentzündung, Flatulenz

Selten: Zahnfleischbluten, gesteigerter Appetit, Teerstuhl, Zahnverfärbungen und -schädigung, Ileus


Leber- und Gallenerkrankungen

Gelegentlich: Gallenkoliken


Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Sehr häufig: Juckreiz

Häufig: Hautausschlag

Selten: trockene Haut, Manifestationen von Herpes simplex, erhöhte Photosensibilität

Sehr selten: Urtikaria oder exfoliative Dermatitis


Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Häufig: Beeinträchtigungen beim Wasserlassen (Harnverhalten, aber auch vermehrter Harndrang)

Selten: Hämaturie


Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse

Gelegentlich: verminderte Libido, Impotenz

Selten: Amenorrhö


Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Häufig: Schwitzen, Schüttelfrost

Gelegentlich: Verletzungen durch Unfälle, Schmerzen (z. B. Brustschmerzen), Ödeme, Migräne, physische Abhängigkeit mit Entzugssymptomen, allergische Reaktionen

Selten: Gewichtsveränderungen (Abnahme oder Zunahme), Zellgewebsentzündungen

Sehr selten: anaphylaktische Reaktionen

Häufigkeit nicht bekannt: Toleranz und Abhängigkeit können sich entwickeln.


Die längerfristige Einnahme von Oxycodonhydrochlorid G.L. kann zu körperlicher Abhängigkeit führen und bei plötzlichem Behandlungsabbruch ein Entzugssyndrom auslösen. Wenn ein Patient die Behandlung mit Oxycodon nicht länger benötigt, wird eine graduelle Dosisreduktion empfohlen, um das Auftreten eines Entzugssyndroms zu vermeiden. Eine Opioidabstinenz oder ein Entzugssyndrom äußern sich durch einige oder auch alle der folgenden Symptome: Ruhelosigkeit, vermehrter Tränenfluss, tropfende Nase, Gähnen, starkes Schwitzen, Frösteln, Myalgie, Mydriasis und Herzklopfen. Andere Symptome können ebenfalls auftreten, einschließlich Reizbarkeit, Angst, Rückenschmerzen, Gelenksschmerzen, allgemeine Schwäche, Bauchkrämpfen, Schlaflosigkeit, Übelkeit, Anorexie, Erbrechen, Diarrhoe sowie erhöhtem Blutdruck, gesteigerter Atemfrequenz oder beschleunigtem Puls.


FO 4.9 Überdosierung


Symptome

Miosis, Atemdepression, Somnolenz, verminderte Spannung der Skelettmuskulatur sowie Abfall des Blutdrucks. In schweren Fällen kann es zu Kreislaufversagen, Stupor, Koma, Bradykardie und nicht-kardiogenem Lungenödem kommen. Bei missbräuchlicher Anwendung hoher Dosen starker Opioide wie Oxycodon ist ein letaler Ausgang möglich.


Therapie

Vorrangige Aufmerksamkeit sollte dem Freihalten der Atemwege sowie der Kontrolle und gegebenenfalls Unterstützung der Atmung gelten.


Bei Überdosierung ist gegebenenfalls die intravenöse Gabe eines Opiatantagonisten (z. B. 0,4-2 mg Naloxon intravenös) angezeigt. Diese Einzeldosis muss je nach klinischem Erfordernis in 2- bis 3-minütigen Abständen wiederholt werden. Auch die Infusion von 2 mg Naloxon in 500 ml isotonischer Kochsalz- oder 5 %iger Dextroselösung (entsprechend 0,004 mg Naloxon/ml) ist möglich. Dabei soll die Infusionsgeschwindigkeit auf die zuvor verabreichten Bolusdosierungen und die Reaktion des Patienten abgestimmt sein.

Naloxon sollte bei Abwesenheit klinisch signifikanter Atem- oder Kreislaufdepression als Folge einer Oxyocodonüberdosis nicht appliziert werden. Naloxon ist bei Patienten mit nachgewiesener oder vermuteter Opioidabhängigkeit mit besonderer Vorsicht anzuwenden. Bei diesen Patienten kann die plötzliche oder komplette Aufhebung der Opioidwirkungen Schmerzen verstärken und ein akutes Entzugssyndrom auslösen.


Eine Magenspülung kann in Erwägung gezogen werden. Bei Einnahme größerer Mengen kann innerhalb einer Stunde die Gabe von Aktivkohle (50 g bei Erwachsenen, 10-15 g bei Kindern) erwogen werden, vorausgesetzt, die Atemwege können freigehalten werden. Es wird angenommen, dass die späte Gabe von Aktivkohle bei Präparaten mit verzögerter Freisetzung von Vorteil ist; dies ist jedoch nicht belegt.


Ein geeignetes Abführmittel (z. B. eine Lösung auf Polyethylenglykol-Basis) kann zur Beschleunigung der Ausscheidung sinnvoll sein.


Unterstützende Maßnahmen (künstliche Beatmung, Sauerstoffzufuhr, Gabe von Vasopressoren und Infusionstherapie) sollten, falls erforderlich, in der Behandlung eines begleitend auftretenden Kreislaufschocks angewendet werden. Bei Herzstillstand kann eine Herzdruckmassage, bei Arrhythmien Defibrillation angezeigt sein. Falls erforderlich, assistierte Atmung sowie Aufrechterhaltung des Wasser- und Elektrolythaushaltes.


FF 5. Pharmakologische Eigenschaften


F1 5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften


Pharmakotherapeutische Gruppe: Analgetika; Opioide; Natürliche Opium-Alkaloide

ATC-Code: N02AA05


Oxycodon hat eine Affinität zu Kappa-, My- und Delta-Opiatrezeptoren in Gehirn und Rückenmark. Oxycodon wirkt an diesen Rezeptoren als Opioidagonist ohne antagonistischen Effekt. Die therapeutische Wirkung ist vorwiegend analgetisch und sedierend. Im Vergleich zu schnell freisetzendem Oxycodon, bewirken die Retardtabletten Schmerzlinderung ohne gesteigerte Nebenwirkungen über einen erheblich längeren Zeitraum.


Andere pharmakologische Wirkungen

In vitro- und Tierstudien weisen auf unterschiedlichste Wirkungen von natürlichen Opioiden, wie Morphin, auf Teile des Immunsystems hin; die klinische Bedeutung dieser Erkenntnisse ist nicht bekannt.

Ob Oxycodon, ein semisynthetisches Opioid, immunologische Wirkungen ähnlich denen von Morphin besitzt, ist nicht bekannt.


F2 5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften


Resorption

Die relative Bioverfügbarkeit von Oxycodonhydrochlorid G.L. ist vergleichbar mit schnell freisetzendem Oxycodon, wobei nach Einnahme der Retardtabletten maximale Plasmakonzentrationen nach etwa 3 Stunden gegenüber 1-1,5 Stunden bei nicht-retardierten Arzneiformen auftreten. Spitzenkonzentrationen und Fluktuation der Retardtabletten sind bei 12- bzw. 6-stündiger Gabe und gleicher Tagesdosis mit einer schnell freisetzenden Formulierung vergleichbar.


Die Tabletten dürfen nicht zerrieben, zerteilt oder zerkaut werden, da dies – infolge einer Beschädigung der Retard-Eigenschaften – zur schnellen Freisetzung und Resorption einer möglicherweise tödlichen Oxycodon-Dosis führt.


Verteilung

Die absolute Bioverfügbarkeit von Oxycodon beträgt etwa zwei Drittel relativ zur parenteralen Gabe. Oxycodon hat im Steady State ein Verteilungsvolumen von 2,6 l/kg, eine Plasmaproteinbindung von 38-45 %, eine Eliminationshalbwertszeit von 4-6 Stunden und eine Plasmaclearance von 0,8 l/min. Die Eliminationshalbwertszeit von Oxycodon aus den Retardtabletten beträgt 4-5 Stunden mit einem Steady State, der im Mittel nach einem Tag erreicht wird.


Metabolismus

Oxycodon wird im Darm und in der Leber über das Cytochrom P450-System zu Noroxycodon und Oxymorphon sowie zu mehreren Glucuronidkonjugaten verstoffwechselt. In-vitro-Studien deuten darauf hin, dass therapeutische Dosen von Cimetidin die Entstehung von Noroxycodon wahrscheinlich nicht wesentlich beeinflussen. Chinidin verringert beim Menschen die Produktion von Oxymorphon, wobei jedoch die Pharmakodynamik von Oxycodon im Wesentlichen unbeeinflusst bleibt. Der Beitrag der Stoffwechselprodukte zum pharmakodynamischen Gesamteffekt ist unbedeutend.


Elimination

Oxycodon und seine Stoffwechselprodukte werden sowohl mit dem Urin als auch mit dem Stuhl ausgeschieden. Oxycodon tritt in die Plazenta über und lässt sich in der Muttermilch nachweisen.


Linearität/Nicht-Linearität

Die Linearität der Plasmakonzentration bezüglich Resorptionsrate und -ausmaß konnte bei Oxycodon-Retardtabletten über einen Dosisbereich von 5 bis 80 mg gezeigt werden.


F3 5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit


Oxycodon hatte in Tierstudien keine Auswirkung auf die Fertilität und die frühe Embryonalentwicklung bei männlichen und weiblichen Ratten bei Dosierungen von bis zu 8 mg/kg Körpergewicht, und es wurden keine Fehlbildungen bei Ratten bei Dosierungen von bis zu 8 mg/kg sowie bei Kaninchen bei Dosierungen von 125 mg/kg Körpergewicht beobachtet. Dennoch wurde bei Kaninchen bei statistischer Auswertung der einzelnen Föten ein dosisabhängiger Anstieg an Entwicklungsanomalien beobachtet (vermehrte Häufigkeit von 27 Präsakralwirbeln, zusätzliche Rippenpaare).


Bei statistischer Auswertung auf Basis der Würfe war nur die Häufigkeit der 27 Präsakralwirbel erhöht, und nur in der 125 mg/kg-Gruppe, eine Dosierung die ernste pharmakotoxische Wirkungen bei trächtigen Tieren hervorruft. In einer Studie zur prä- und postnatalen Entwicklung bei Ratten waren die F1-Körpergewichte bei einer Dosierung von 6 mg/kg pro Tag, einer Dosierung die das Gewicht und die Nahrungsaufnahme der Muttertiere reduzierte (NOAEL 2 mg/kg Körpergewicht), niedriger im Vergleich zu den Körpergewichten der Kontrollgruppe. Es gab weder Auswirkungen auf körperliche, reflexologische und sensorische Entwicklungsparameter noch auf verhaltens- oder reproduktionsbezogene Kennziffern.

Langzeitstudien zur Kanzerogenität wurden nicht durchgeführt.

Oxycodon zeigt ein klastogenes Potential in in vitro-Assays. Unter in vivo-Bedingungen wurden jedoch selbst bei toxischen Dosierungen keine entsprechenden Wirkungen beobachtet. Die Ergebnisse zeigen an, dass das mutagene Risiko von Oxycodon beim Menschen in therapeutischen Konzentrationen mit angemessener Sicherheit ausgeschlossen werden kann.


FR 6. Pharmazeutische Angaben


F7 6.1 Liste der sonstigen Bestandteile


Tablettenkern:

Kollidon SR (bestehend aus Poly(vinylacetat), Povidon (K = 22,5 – 27,0), Natriumdodecylsulfat, Siliciumdioxid)

Mikrokristalline Cellulose

Hochdisperses Siliciumdioxid

Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich]


Filmüberzug:

Oxycodonhydrochlorid G.L. 5 mg Retardtabletten

Poly(vinylalkohol)

Talkum

Titandioxid (E171)

Macrogol 3350

(3-sn-Phosphatidyl)cholin (Soja)

Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172)

Eisen(II,III)-oxid (E172)

Indigocarmin, Aluminiumsalz (E132)


Oxycodonhydrochlorid G.L. 10 mg Retardtabletten

Poly(vinylalkohol)

Talkum

Titandioxid (E171)

Macrogol 3350

(3-sn-Phosphatidyl)cholin (Soja)


Oxycodonhydrochlorid G.L. 20 mg Retardtabletten

Poly(vinylalkohol)

Talkum

Titandioxid (E171)

Macrogol 3350

(3-sn-Phosphatidyl)cholin (Soja)

Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172)

Eisen(II,III)-oxid (E172)

Eisen(III)-oxid (E172)


Oxycodonhydrochlorid G.L. 40 mg Retardtabletten

Poly(vinylalkohol)

Talkum

Titandioxid (E171)

Macrogol 3350

(3-sn-Phosphatidyl)cholin (Soja)

Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172)

Eisen(II,III)-oxid (E172)

Eisen(III)-oxid (E172)


Oxycodonhydrochlorid G.L. 80 mg Retardtabletten

Poly(vinylalkohol)

Talkum

Titandioxid (E171)

Macrogol 3350

(3-sn-Phosphatidyl)cholin (Soja)

Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172)

Eisen(II,III)-oxid (E172)

Indigocarmin, Aluminiumsalz (E132)


FS 6.2 Inkompatibilitäten


Nicht zutreffend.


FT 6.3 Dauer der Haltbarkeit


3 Jahre


FX 6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung


Nicht über 30°C lagern.


FY 6.5 Art und Inhalt des Behältnisses


PVC/PVdC/Aluminium-Blisterpackungen zu 10, 28 und 30 Retardtabletten.


F4 6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung


Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu entsorgen.


FZ 7. Inhaber der Zulassung


G.L. Pharma GmbH

Schlossplatz 1

8502 Lannach

Österreich


F5 8. Zulassungsnummern


Oxycodonhydrochlorid G.L. 5 mg Retardtabletten

81681.00.00


Oxycodonhydrochlorid G.L. 10 mg Retardtabletten

81682.00.00


Oxycodonhydrochlorid G.L. 20 mg Retardtabletten

81683.00.00


Oxycodonhydrochlorid G.L. 40 mg Retardtabletten

81684.00.00


Oxycodonhydrochlorid G.L. 80 mg Retardtabletten

81685.00.00


F6 9. Datum der Erteilung der Zulassung


[siehe Unterschrift]


F10 10. Stand der Information


...


F11 11 Verkaufsabgrenzung


Verschreibungspflichtig, Betäubungsmittel


33333316