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Rubiemol Saft

Document: 20.10.2005   Fachinformation (deutsch) change

RubiePharm RubieMol® Saft

Lösung zum Einnehmen

Vertriebs GmbH Fachinformation 250 mg / 5 ml

(Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels)

36396 Steinau a. d. Straße Seite 13 von 3


1. Bezeichnung des Arzneimittels


RubieMol Saft,

Lösung zum Einnehmen.


2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung


1 Flasche mit 100 ml Lösung zum Einnehmen enthält 5.000 mg Paracetamol.


Hilfsstoffe siehe unter 6.1.


3. Darreichungsform


RubieMol Saft, Lösung zum Einnehmen ist eine rote Flüssigkeit mit leicht fruchtigem Geruch.


4. Klinische Angaben


4.1 Anwendungsgebiete


Symptomatische Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen und Fieber.


4.2 Dosierung, Art und Dauer der Anwendung


Dosierung


RubieMol Saft, Lösung zum Einnehmen wird in Abhängigkeit von Alter bzw. Körpergewicht dosiert, in der Regel mit 10 – 15 mg Paracetamol pro kg Körpergewicht als Einzeldosis, bis 60 mg/kg Körpergewicht als Tagesgesamtdosis.


Die Gabe kann in Abständen von 4 - 8 Stunden wiederholt werden, d.h. 3 - 4 Einzeldosen pro Tag.


Für Lösung zum Einnehmen mit 250 mg Paracetamol /5 ml (1 Messbecher):


Allgemeines Dosierungsschema für Paracetamol:


Körpergewicht

Alter

Einmaldosis

Maximaldosis pro Tag (24 Stunden)


Mehr als 15 kg, bis 22 kg


3 bis 6 Jahre


1 Messbecher entsprechend 250 mg


bis 4 Messbecher entsprechend bis 1000 mg


Mehr als 22 kg, bis 30 kg


6 bis 9 Jahre


2 Messbecher entsprechend 500 mg


bis 6 Messbecher entsprechend bis 1500 mg


Mehr als 30 kg, bis 40 kg


9 bis 12 Jahre


2 Messbecher entsprechend 500 mg


bis 8 Messbecher entsprechend bis 2000 mg


Dosierungsgenauigkeit für Lösung zum Einnehmen 250 mg/5 ml:

Die Dosierungsgenauigkeit von 5 ml wird durch die Kennzeichnung des Dosierbechers gewährleistet.

Ein graduierter Dosierbecher (1 – 6 ml) liegt jeder Packung bei.


Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall verlängert werden.


Niereninsuffizienz

Bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min) muss ein Dosisintervall von mindestens 8 Stunden eingehalten werden.


Art der Anwendung


RubieMol Saft, Lösung zum Einnehmen ist gebrauchsfertig und kann, falls erforderlich, auch vermischt mit Speisen und Getränken eingenommen werden.


Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen.


4.3 Gegenanzeigen


RubieMol Saft, Lösung zum Einnehmen darf nicht angewendet werden bei:


Überempfindlichkeit gegenüber Paracetamol, Methyl-4-hydroxybenzoat (E218), Propyl-4-hydroxybenzoat (E216) oder einem der sonstigen Bestandteile.


Schwere hepatozelluläre Insuffizienz (Child-Pugh < 9).


4.4 Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung


Warnhinweise


Eine Überschreitung der empfohlenen Dosis kann zu sehr schweren Leberschäden führen. Die Gabe eines Antidots sollte so rasch wie möglich erfolgen. Siehe Abschnitt 4.9.


Um das Risiko einer Überdosierung zu vermeiden, sollte sichergestellt werden, dass gleichzeitig eingenommene Medikamente kein Paracetamol enthalten.


Ein Dosierbecher (5 ml) enthält 0,215 mmol (4,94 mg) Natrium. Dies ist zu berücksichtigen bei Personen unter Natrium kontrollierter (natriumarmer/-kochsalzarmer) Diät.


Propylenglycol kann Symptome wie nach Alkoholgenuss verursachen.


Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz sollten RubieMol Saft, Lösung zum Einnehmen, nicht einnehmen.

1 Dossierbecher (5 ml) enthält 1,035 g Maltitol-Lösung entsprechend ca. 0,086 Broteinheiten (BE).

Dies ist bei Patienten mit Diabetes mellitus zu berücksichtigen. Der Kalorienwert beträgt 2,3 kcal/g Maltitol-Lösung. Maltitol-Lösung kann eine leicht laxierende Wirkung haben.


Vorsichtsmaßnahmen

Paracetamol sollte in folgenden Fällen mit besonderer Vorsicht angewandt werden:

  • Hepatozelluläre Insuffizienz (Child-Pugh < 9)

  • Chronischer Alkoholmissbrauch

  • Schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min (siehe Abschnitt 4.2))

  • Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)


Bei hohem Fieber, Anzeichen einer Sekundärinfektion oder Anhalten der Symptome über mehr als drei Tage, muss der Arzt konsultiert werden.


Allgemein sollen Paracetamolhaltige Arzneimittel ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nur wenige Tage und nicht in erhöhter Dosis angewendet werden.


Bei längerem hochdosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.


Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.


Bei abruptem Absetzen nach längerem hochdosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzssymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.


Hinweis:


Für Lösung zum Einnehmen 250 mg/5 ml:

RubieMol Saft, Lösung zum Einnehmen, ist nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahre bzw. für Kinder ab 12 Jahre. Hierfür stehen Arzneimittel in anderen Darreichungsformen beziehungsweise mit geeigneterem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.


4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen


Die Einnahme von Probenecid hemmt die Bindung von Paracetamol an Glucuronsäure und führt dadurch zu einer Reduzierung der Paracetamol-Clearance um ungefähr den Faktor 2. Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid sollte die Paracetamoldosis verringert werden.


Salicylamide können zu einer Verlängerung der Eliminationshalbwertzeit von Paracetamol führen.


Besondere Vorsicht ist bei der gleichzeitigen Einnahme von Arzneimitteln, die zu einer Enzyminduktion führen, sowie bei potenziell hepatotoxischen Substanzen geboten (siehe Abschnitt 4.9).


Antikoagulanzien: Die wiederholte Einnahme von Paracetamol über mehr als eine Woche verstärkt die Wirkung von Antikoagulanzien. Die gelegentliche Einnahme von Paracetamol hat keine signifikanten Auswirkungen.


Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und AZT (Zidovudin) wird die Neigung zur Ausbildung einer Neutropenie verstärkt. Dieses Arzneimittel soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit AZT angewendet werden.


Bei gleichzeitiger Einnahme von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen, wie z. B. Propanthelin, kann die Aufnahme und der Wirkungseintritt von Paracetamol verzögert werden.


  • Die gleichzeitige Einnahme von Mitteln, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung führen, wie z. B. Metoclopramid, bewirkt eine Beschleunigung der Aufnahme und des Wirkungseintritts von Paracetamol.

  • Cholestyramin verringert die Aufnahme von Paracetamol.


Auswirkungen auf Laborwerte

Die Einnahme von Paracetamol kann die Harnsäurebestimmung mittels Phosphorwolframsäure sowie die Blutzuckerbestimmung mittels Glucose-Oxydase-Peroxydase beeinflussen.


4.6 Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit


Schwangerschaft

Epidemiologische Daten zur oralen Anwendung therapeutischer Dosen Paracetamol geben keinen Hinweis auf mögliche unerwünschte Nebenwirkungen auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Feten/Neugeborenen. Prospektive Daten zur Überdosierung während der Schwangerschaft zeigten keinen Anstieg des Risikos von Fehlbildungen. Reproduktionsstudien zur oralen Anwendung ergaben keinen Hinweis auf das Auftreten von Fehlbildungen oder Fetotoxizität.

Unter normalen Anwendungsbedingungen kann Paracetamol während der gesamten Schwangerschaft nach Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses eingenommen werden.


Während der Schwangerschaft sollte Paracetamol nicht über einen längeren Zeitraum, in höheren Dosen oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln eingenommen werden, da eine Sicherheit der Anwendung für diese Fälle nicht belegt ist.


Stillzeit


Nach der oralen Anwendung wird Paracetamol in geringen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden. Bislang sind keine unerwünschten Wirkungen oder Nebenwirkungen während des Stillens bekannt. Paracetamol kann in der Stillzeit in therapeutischen Dosen verabreicht werden.


4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen


Es sind keine negativen Auswirkungen zu erwarten.


4.8 Nebenwirkungen


  • Leber:
    Selten (>1/10.000, <1/1000)Anstieg der Lebertransaminasen kommen

  • Blutbild:
    Sehr selten (<1/10.000 einschließlich Einzelfälle) Veränderungen im Blutbild wie Thrombozytopenie, Agranulozytose

  • Atemwege:
    Sehr selten (<1/10.000 einschließlich Einzelfälle) bei prädisponierten Personen Bronchospasmus (Analgetika-Asthma).

  • Allgemein:
    Sehr selten (<1/10.000 einschließlich Einzelfälle) Überempfindlichkeitsreaktionen von einfacher Hautrötung bis hin zu Urtikaria und anaphylaktischem Schock, der einen sofortigen Abbruch der Therapie notwendig macht.

  • Paracetamol, Methyl-4-hydroxy-benzoat (E218) und Propyl-4-hydroxy-benzoat (E216) kann Überempfindlichkeitsreaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen.

4.9 Überdosierung


Symptome

Ein Intoxikationsrisiko besteht insbesondere bei älteren Menschen, kleinen Kindern, Personen mit Lebererkrankungen, chronischem Alkoholmissbrauch, chronischer Fehlernährung und bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die zu einer Enzyminduktion führen. In diesen Fällen kann eine Überdosierung zum Tod führen.

In der Regel treten Symptome innerhalb von 24 Stunden auf: Übelkeit, Erbrechen, Anorexie, Blässe und Unterleibsschmerzen. Danach kann es zu einer Besserung des subjektiven Befindens kommen, es bleiben jedoch leichte Leibschmerzen als Hinweis auf eine Leberschädigung.

Eine Überdosierung mit ca. 6 g oder mehr Paracetamol als Einzeldosis bei Erwachsenen oder mit 140 mg/kg Körpergewicht als Einzeldosis bei Kindern führt zu Leberzellnekrosen, die zu einer totalen irreversiblen Nekrose und später zu hepatozellulärer Insuffizienz, metabolischer Azidose und Enzephalopathie führen können. Diese wiederum können zu Koma, auch mit tödlichem Ausgang, führen. Gleichzeitig wurden erhöhte Konzentrationen der Lebertransaminasen (AST, ALT), Laktatdehydrogenase und des Bilirubins in Kombination mit einer erhöhten Prothrombinzeit beobachtet, die 12 bis 48 Stunden nach der Anwendung auftreten können. Klinische Symptome der Leberschäden werden in der Regel nach 2 Tagen sichtbar und erreichen nach 4 bis 6 Tagen ein Maximum.

Auch wenn keine schweren Leberschäden vorliegen, kann es zu akutem Nierenversagen mit akuter Tubulusnekrose kommen. Zu anderen, leberunabhängigen Symptomen, die nach einer Überdosierung mit Paracetamol beobachtet wurden, zählen Myokardanomalien und Pankreatitis.


Therapiemaßnahmen bei Überdosierung:

Bereits bei Verdacht auf Intoxikation mit Paracetamol ist

- in den ersten 10 Stunden die intravenöse Gabe von SH-Gruppen-Donatoren wie z. B. N-Acetyl-Cystein sinnvoll. N-Acetylcystein kann aber auch nach 10 und bis zu 48 Stunden noch einen gewissen Schutz bieten. In diesem Fall erfolgt eine längerfristige Einnahme.


- Durch Dialyse kann die Plasmakonzentration von Paracetamol abgesenkt werden.


- Bestimmungen der Plasmakonzentration von Paracetamol sind empfehlenswert.


Die weiteren Therapiemöglichkeiten zur Behandlung einer Intoxikation mit Paracetamol richten sich nach Ausmaß, Stadium und klinischen Symptomen entsprechend den üblichen Maßnahmen in der Intensivmedizin.


5. Pharmakologische Eigenschaften


5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften


Pharmakotherapeutische Gruppe: Analgetika und Antipyretika, Anilide

ATC-Code: N02BE01


Der analgetische und antipyretische Wirkungsmechanismus von Paracetamol ist nicht eindeutig geklärt. Eine zentrale und periphere Wirkung ist wahrscheinlich. Nachgewiesen ist eine ausgeprägte Hemmung der cerebralen Prostaglandinsynthese, während die periphere Prostaglandinsynthese nur schwach gehemmt wird. Ferner hemmt Paracetamol den Effekt endogener Pyrogene auf das hypothalamische Temperaturregulationszentrum.


5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften


Resorption

Nach oraler Gabe wird Paracetamol rasch und vollständig resorbiert. Maximale Plasmakonzentrationen werden 30 bis 60 Minuten nach der Einnahme erreicht.


Verteilung

Paracetamol verteilt sich rasch in allen Geweben. Blut-, Plasma- und Speichelkonzentrationen sind vergleichbar. Die Plasmaproteinbindung ist gering.


Stoffwechsel

Paracetamol wird vorwiegend in der Leber auf hauptsächlich zwei Wegen metabolisiert: Konjugation mit Glucuronsäure und Schwefelsäure. Bei Dosen, die die therapeutische Dosis übersteigen, ist der zuletzt genannte Weg rasch gesättigt. Ein geringer Teil der Metabolisierung erfolgt über den Katalysator Cytochrom P 450 (hauptsächlich CYP2E1) und führt zur Bildung des Metaboliten N-Acetyl-p-benzochinomin, der normalerweise rasch durch Glutathion entgiftet und durch Cystein und Mercaptursäure gebunden wird. Im Falle einer massiven Intoxikation ist die Menge dieses toxischen Metaboliten erhöht.


Elimination

Die Ausscheidung erfolgt vorwiegend im Urin. 90% der aufgenommenen Menge werden innerhalb von 24 Stunden vorwiegend als Glucuronide (60 bis 80%) und Sulphatkonjugate (20 bis 30%) über die Nieren ausgeschieden. Weniger als 5% werden in unveränderter Form ausgeschieden.

Die Eliminationshalbwertzeit beträgt in etwa zwei Stunden. Bei Leber- und Nierenfunktionsstörungen, nach Überdosierungen sowie bei Neugeborenen ist die Halbwertszeit verlängert. Das Maximum der Wirkung und die durchschnittliche Wirkdauer (4 - 6 Stunden) korrelieren in etwa mit der Plasmakonzentration.


Niereninsuffizienz

Bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min) ist die Ausscheidung von Paracetamol und seinen Metaboliten verzögert.


Ältere Patienten

Die Fähigkeit zur Konjugation ist unverändert.


5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit


In Tierversuchen zur akuten, subchronischen und chronischen Toxizität von Paracetamol, an Ratte und Maus, wurden gastrointestinale Läsionen, Veränderungen im Blutbild, degenerative Veränderungen des Leber- und Nierenparenchyms sowie Nekrosen beobachtet. Der Grund für diese Veränderungen ist einerseits im Wirkungsmechanismus und andererseits im Metabolismus von Paracetamol zu suchen. Diejenigen Metaboliten, die vermutlich Ursache der toxischen Wirkung und der daraus folgenden Veränderungen an Organen sind, wurden auch beim Menschen gefunden. Während einer Langzeitanwendung (das heißt 1 Jahr) im Bereich maximaler therapeutischer Dosen wurden auch sehr seltene Fälle einer reversiblen chronischen aggressiven Hepatitis beobachtet. Bei subtoxischen Dosen können nach dreiwöchiger Einnahme Intoxikationssymptome auftreten. Daher sollte Paracetamol nicht über längere Zeit und nicht in höheren Dosen eingenommen werden.


Umfangreiche Untersuchungen ergaben keine Evidenz für ein relevantes genotoxisches Risiko von Paracetamol im therapeutischen, das heißt nicht-toxischen Dosisbereich.


Aus Langzeituntersuchungen an Ratten und Mäusen liegen keine Hinweise auf relevante tumorigene Effekte in nichthepatotoxischen Dosierungen von Paracetamol vor.


Paracetamol passiert die Plazenta.

Aus Tierstudien und den bisherigen Erfahrungen an Menschen ergeben sich keine Hinweise auf Fruchtschädigungen.


6. Pharmazeutische Angaben


6.1 Hilfsstoffe


Methyl-4-hydroxybenzoat (E218), Propyl-4-Hydroxybenzoat (E216), Propylenglycol, Macrogol 200, Wasser gereinigt, Natriumcitrat 2 H2O, Natriumchlorid, Kirscharoma Saccharin – Natrium 2 H2O, Citronensäure - Monohydrat, Maltilollösung, wässrig, 75%, Himbeerrot LF 1241


6.2 Inkompatibilitäten

Bisher keine bekannt.


6.3 Dauer der Haltbarkeit


Die Dauer der Haltbarkeit beträgt 4 Jahre.


Dieses Arzneimittel soll nach Ablauf des Verfallsdatums nicht mehr angewendet werden.


6.4 Besondere Lagerungshinweise


Lagern Sie RubieMol Saft, Lösung zum Einnehmen, nicht unter 8°C, aber auch nicht über 25°C.


6.5 Art und Inhalt des Behältnisses


Originalpackung mit einer Flasche zu 100 ml Lösung zum Einnehmen (N1)

Unverkäufliches Muster“ mit einer Flasche zu 100 ml Lösung zum Einnehmen

6.6 Hinweise für die Handhabung


Zur Dosierung von RubieMol Saft, Lösung zum Einnehmen, liegt ein entsprechend graduierter Dosierbecher bei.


7. Pharmazeutischer Unternehmer


RubiePharm Vertriebs GmbH

Sennelsbachweg 4

36396 Steinau an der Straße


Telefon 06663 / 96 04 0

Telefax 06663 / 96 04 32


Internetadresse

http//:www.vertrieb-rubie.de


e-Mail: hallo@rubiepharm.de


8. Zulassungsnummer

16893.00.00


9. Datum der Zulassung

17.09.1991


10. Stand der Information

Oktober 2005

[Stand: 01.12.2003, Nr.: paracetamol_oral_spcde_2003-12-01_000...]