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Topiragamma 200 Mg Filmtabletten

Document: 30.05.2011   Gebrauchsinformation (deutsch) change





GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER


Topiragamma®200 mg Filmtabletten


Topiramat


Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen.


Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie

Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren

Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.


Diese Packungsbeilage beinhaltet:

1. Was ist Topiragamma®200 und wofür wird es angewendet?

2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Topiragamma® 200 beachten?

3. Wie ist Topiragamma®200 einzunehmen?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. Wie ist Topiragamma®200 aufzubewahren?

6. Weitere Informationen


1. WAS IST TOPIRAGAMMA®200 UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?


Topiragamma®200 gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die „Antiepileptika“ genannt werden. Es wird angewendet:


zur alleinigen Behandlung der Epilepsie bei Erwachsenen und Kindern über 6 Jahren

mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der Epilepsie bei Erwachsenen und Kindern über 2

Jahren

um Migränekopfschmerzen bei Erwachsenen vorzubeugen



2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON TOPIRAGAMMA®200 BEACHTEN?


Topiragamma®200 darf nicht eingenommen werden,


wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Topiramat oder einen der sonstigen Bestandteile von

Topiragamma®200 sind (diese werden in Abschnitt 6 aufgeführt),

zur Vorbeugung von Migräne, wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie schwanger werden könnten,

aber keine wirksame Verhütungsmethode anwenden (weitere Informationen finden Sie im Abschnitt

"Schwangerschaft und Stillzeit").


Wenn Sie nicht sicher sind, ob einer der oben aufgeführten Zustände auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Topiragamma®200 einnehmen.








Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Topiragamma®200 ist erforderlich


Sprechen Sie vor der Einnahme von Topiragamma®200 mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie


Nierenprobleme, besonders Nierensteine, haben, oder wenn Sie eine Nierendialyse erhalten

in der Vorgeschichte Blut- oder Körperflüssigkeitsanomalien (metabolische Azidose) haben

Leberprobleme haben

unter Augenproblemen, besonders unter einem Glaukom, leiden

ein Wachstumsproblem haben

eine fettreiche diätetische Ernährung (ketogene Diät) erhalten


Wenn Sie nicht sicher sind, ob einer der oben aufgeführten Zustände auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Topiragamma®200 einnehmen.


Es ist wichtig, dass Sie nicht aufhören Ihre Arzneimittel einzunehmen ohne vorher mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben.


Sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt bevor Sie andere Arzneimittel einnehmen, die Topiramat enthalten und Ihnen als Alternative zu Topiragamma®200 gegeben wurden.


Sie könnten Gewicht verlieren, wenn sie Topiragamma®200 einnehmen, weshalb Ihr Gewicht regelmäßig kontrolliert werden sollte, wenn Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Konsultieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie zuviel Gewicht verlieren oder ein Kind, das dieses Arzneimittel einnimmt, nicht genug Gewicht zunimmt.

Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Topiragamma®200 behandelt wurden, hatten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.


Bei Einnahme von Topiragamma®200 mit anderen Arzneimitteln


Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Topiragamma®200 und bestimmte andere Arzneimittel können sich gegenseitig beeinflussen. Manchmal muss die Dosierung Ihrer anderen Arzneimittel oder die von Topiragamma®200 angepasst werden.


Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker vor allem, wenn Sie Folgendes einnehmen:

andere Arzneimittel, die Ihr Denken, Ihre Konzentration oder Ihre Muskelkoordination

beeinträchtigen oder verringern (z. B. Arzneimittel, die eine beruhigende Wirkung auf das

Zentralnervensystem ausüben, wie zum Beispiel zur Muskelentspannung und Beruhigungsmittel).

Antibabypillen. Topiragamma®200 kann Ihre Antibabypillen weniger wirksam machen.


Informieren Sie Ihren Arzt, wenn sich Ihre Menstruationsblutung verändert, während Sie Antibabypillen und Topiragamma®200 einnehmen.


Führen Sie eine Liste aller Arzneimittel, die Sie einnehmen/anwenden. Zeigen Sie diese Liste Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie ein neues Arzneimittel einnehmen/anwenden.


Andere Arzneimittel, über die Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker sprechen sollten, schließen andere Antiepileptika, Risperidon, Lithium, Hydrochlorothiazid, Metformin, Pioglitazon, Glibenclamid, Amitriptylin, Propranolol, Diltiazem, Venlafaxin, Flunarizin ein.








Wenn Sie nicht sicher sind, ob einer der oben aufgeführten Zustände auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Topiragamma®200 einnehmen.


Bei Einnahme von Topiragamma®200 zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken


Sie können Topiragamma®200 zu den Mahlzeiten oder unabhängig davon einnehmen. Trinken Sie reichlich Flüssigkeit über den Tag während Sie Topiragamma®200 einnehmen, um Nierensteinen vorzubeugen. Vermeiden Sie das Trinken von Alkohol, wenn Sie Topiragamma®200 einnehmen.


Schwangerschaft und Stillzeit


Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Topiragamma®200 einnehmen, wenn Sie schwanger sind, versuchen, schwanger zu werden oder stillen. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie Topiragamma®200 einnehmen können. Wie bei anderen Antiepileptika besteht das Risiko einer Schädigung des ungeborenen Kindes, wenn Topiragamma®200 während der Schwangerschaft angewendet wird. Stellen Sie sicher, dass Ihnen die Risiken und Vorteile einer Anwendung von Topiragamma®200 zur Behandlung von Epilepsie während der Schwangerschaft genau klar sind.


Sie dürfen Topiragamma®200 nicht zur Vorbeugung von Migräne einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie schwanger werden könnten, und keine wirksame Verhütungsmethode anwenden.


Stillende Mütter müssen bei der Einnahme von Topiragamma®200 unverzüglich Ihren Arzt informieren, wenn das Baby sich ungewöhnlich verhält.


Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.


Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen


Schwindel, Müdigkeit und Sehbehinderungen können während der Behandlung mit Topiragamma®200 auftreten. Sie dürfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen ohne vorher Ihren Arzt zu fragen.


Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Topiragamma®200


Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Wenn Sie von Ihrem Arzt darüber informiert wurden, dass bei Ihnen eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern vorliegt, setzen Sie sich bitte vor der Einnahme dieses Arzneimittels mit ihm in Verbindung.


3. WIE IST TOPIRAGAMMA®200 EINZUNEHMEN?


Nehmen Sie Topiragamma®200 immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.


Nehmen Sie Topiragamma®200 genau so ein, wie es Ihnen verordnet wurde. Ihr Arzt wird gewöhnlich mit einer geringen Dosis von Topiragamma®200 beginnen und steigert Ihre Dosis dann langsam, bis die beste Dosierung für Sie gefunden wurde.

Topiragamma®200 Tabletten müssen im Ganzen geschluckt werden. Vermeiden Sie es, die Tabletten zu zerkauen, da sie einen bitteren Geschmack hinterlassen können.

Topiragamma®200 kann vor, während oder nach einer Mahlzeit eingenommen werden. Trinken Sie über den Tag verteilt viel Flüssigkeit, um die Bildung von Nierensteinen zu verhindern während Sie

Topiragamma® 200 einnehmen.





Wenn Sie eine größere Menge von Topiragamma®200 eingenommen haben, als Sie sollten


Suchen Sie sofort einen Arzt auf. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit.

Sie fühlen sich möglicherweise schläfrig oder müde oder haben anomale Körperbewegungen,

Probleme beim Stehen oder Gehen, fühlen sich schwindelig aufgrund von zu niedrigem Blutdruck

oder haben anomale Herzschläge oder Krampfanfälle.


Es kann zu einer Überdosierung kommen, wenn Sie andere Arzneimittel zusammen mit Topiragamma®100 anwenden.


Wenn Sie die Einnahme von Topiragamma®200 vergessen haben


Falls Sie vergessen haben, eine Dosis einzunehmen, nehmen Sie diese ein, sobald Sie dies

bemerken. Wenn jedoch fast die Zeit für Ihre nächste Dosis gekommen ist, überspringen Sie die

verpasste Dosis und fahren Sie wie gewohnt fort. Falls Sie zwei oder mehrere Einnahmen

verpassen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein (zwei Dosen gleichzeitig), um eine vergessene Dosis

auszugleichen.


Wenn Sie die Einnahme von Topiragamma®200 abbrechen


Brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels nicht ab, es sei denn, Ihr Arzt hat Sie dazu aufgefordert. Ihre Beschwerden können zurückkehren. Wenn Ihr Arzt entscheidet, dieses Arzneimittel abzusetzen, wird Ihre Dosis schrittweise über einige Tage herabgesetzt.


Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann Topiragamma®200 Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.


Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:


Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar








Sehr häufige Nebenwirkungen umfassen:


Gewichtsverlust

Kribbeln in den Armen und Beinen

Benommenheit oder Schläfrigkeit

Schwindel

Durchfall

Übelkeit

verstopfte, laufende Nase und Halsschmerzen

Müdigkeit

Depression


Häufige Nebenwirkungen umfassen:


Veränderungen in der Stimmung oder dem Verhalten, einschließlich Wut, Nervosität, Traurigkeit

Gewichtszunahme

Verminderung oder Verlust des Appetits

verringerte Anzahl an roten Blutkörperchen

Veränderungen im Denken und in der Aufmerksamkeit, einschließlich Verwirrtheit, Problemen mit

der Konzentration/Gedächtnis oder Langsamkeit im Denken

undeutliche Sprache

Ungeschicklichkeit oder Probleme beim Gehen

unwillkürliche Zuckungen in den Armen, Händen oder Beinen

reduzierte Sensibilität von Berührungen oder Empfindungen

unwillkürliche Bewegung der Augen

verzerrtes Geschmacksempfinden

Sehstörung, Verschwommensehen, doppelt Sehen

klingelndes Geräusch in den Ohren

Ohrenschmerz

Kurzatmigkeit

Nasenbluten

Erbrechen

Verstopfung

Magenschmerzen

Verdauungsstörung

Mundtrockenheit

Kribbeln oder Taubheit im Mund

Nierensteine

häufiges Wasserlassen

schmerzvolles Wasserlassen

Haarausfall

Hautausschlag und/oder Hautjucken

Gelenkschmerz

Muskelkrampf, Muskelzittern oder Muskelschwäche

Brustschmerz

Fieber,

Kraftverlust,

generelles Gefühl des Unwohlseins,

allergische Reaktion





Gelegentliche Nebenwirkungen umfassen:


Kristalle im Urin

anomale Anzahl an Blutzellen, einschließlich verringerte Anzahl an weißen Blutkörperchen oder

Blutplättchen, oder erhöhte Anzahl an Eosinophilen

unregelmäßiger Herzschlag oder Verlangsamung des Herzschlages

geschwollene Drüsen im Nacken, Achseln oder Leistengegend

Zunahme der Krampfanfälle

Probleme mit der verbalen Kommunikation

Sabbern

Unruhe oder erhöhte geistige und körperliche Aktivität

Bewusstseinsverlust

Ohnmacht

langsame oder verringerte Bewegungen

beeinträchtigte oder schlechte Schlafqualität

beeinträchtigter oder verzerrter Geruchssinn

Probleme mit der Handschrift

Gefühl von Bewegung unter der Haut

Augenprobleme, einschließlich trockene Augen, Lichtempfindlichkeit, unwillkürliche Bewegungen,

Tränen und verminderter Sehkraft

Verringerung oder Verlust des Hörens

Heiserkeit der Stimme

Entzündung der Pankreas

Blähungen

Sodbrennen

Verlust des Gefühlempfinden im Mund

Zahnfleischbluten

Völlegefühl oder Bildung von Gasansammlungen

schmerzhaftes oder brennendes Gefühl im Mund

Mundgeruch

Urin- und/oder Stuhlverlust

dringendes Bedürfnis zu urinieren

Schmerz in der Nierengegend und/oder der Harnblase verursacht durch Nierensteine

verringertes oder gar kein Schwitzen

Hautverfärbung

lokales Anschwellen der Haut

Anschwellen des Gesichts

Anschwellen der Gelenke

Muskuloskeletale Steifheit

erhöhte Säurewerte im Blut

geringe Kaliumspiegel im Blut

erhöhter Appetit

erhöhter Durst oder das Trinken von anomal großen Mengen an Flüssigkeit

niedriger Blutdruck oder Abfall des Blutdruckes, der auftritt wenn Sie aufstehen

Hitzewallungen

grippeähnliches Gefühl

kalte Extremitäten (z. B. Hände und Füße)

Lernprobleme

Störungen der sexuellen Funktion (erektile Dysfunktion, Libidoverlust)

Halluzinationen

verminderte verbale Kommunikation




Seltene Nebenwirkungen umfassen:


extrem erhöhte Empfindlichkeit der Haut

beeinträchtigter Geruchssinn

Glaukom, dies ist eine Blockade der Flüssigkeit im Auge, die einen erhöhten Druck im Auge,

Schmerzen und eine verminderte Sehfähigkeit verursacht

renal-tubuläre Azidose

schwere Hautreaktionen, einschließlich des Stevens-Johnson-Syndroms, einer lebensbedrohenden

Hauterkrankung, bei der sich die obere Schicht der Haut von der unteren löst, und dem Erythema

multiforme, einer Erkrankung bei der rote Flecken auftreten, die Bläschen bilden können

Körpergeruch

Anschwellen des Gewebes um das Auge

Raynaud-Syndrom, eine Erkrankung, die die Blutgefässe in den Fingern, Zehen und Ohren betrifft

und Schmerzen und Kältegefühl verursacht

Kalkablagerung im Gewebe.


Nebenwirkungen deren Häufigkeit unbekannt ist


Makulopathie ist eine Erkrankung der Makula, dem kleinen Flecken im Auge, auf dem das Sehen

am schärfsten ist. Sie sollen Ihren Arzt benachrichtigen, wenn Sie eine Änderung oder eine

Verminderung Ihrer Sehkraft bemerken.

Anschwellen der Bindehaut im Auge.

toxische epidermale Nekrolyse, eine viel schwerere Form des Stevens-Johnson-Syndroms (siehe

seltene Nebenwirkungen).


Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.


5. WIE IST TOPIRAGAMMA®200 AUFZUBEWAHREN?


Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.


Sie dürfen Topiragamma®200 nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.


Nicht über 30° C lagern.


Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


6. WEITERE INFORMATIONEN


Was Topiragamma®200 enthält


Der Wirkstoff ist Topiramat.

Jede Topiragamma® 200 Filmtablette enthält 200 mg Topiramat.









Die sonstigen Bestandteile von Topiragamma®200 sind nachfolgend aufgeführt.


Tablettenkern:

-Lactose-Monohydrat, Mikrokristalline Cellulose, Maisstärke, Crospovidon,

Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat.


Filmüberzug:

-Basisches Butylmethacrylat-Copolymer, Titandioxid (E 171), Magnesiumstearat, Talkum, Stearinsäure, Natriumdodecylsulfat, Eisen(III)-oxid (E 172).



Wie Topiragamma®200 aussieht und Inhalt der Packung


Topiragamma®200 mg Filmtabletten werden dargereicht in Form eines Tablettenkerns mit Filmüberzug.

Topiragamma®200 mg Filmtabletten sind rund und rot.

Topiragamma®200 mg Filmtabletten sind in Packungsgrößen mit 10, 30, 50,100 und 200 Filmtabletten erhältlich.

Zudem gibt es Bündelpackungen mit 100 (2x50) und 200 (4x50) Filmtabletten.




Pharmazeutischer Unternehmer


Wörwag Pharma GmbH & Co.KG

Calwer Straße 7

71034 Böblingen

Telefon 07031-6204-0

Fax 07031-6204-27

E-Mail:info@weorwagpharma.de




Hersteller

Sofarimex - Indústria Química e Farmacêutica, S.A.

Av. das Indústrias - Alto de Colaride, Agualva

2735-213 Cacém

Portugal



und


Generosan GmbH

Calwer Str. 7

71034 Böblingen


und


GE Pharmaceuticals Ltd.

Industrial Zone, Chekanitza-South area,

2140 Botevgrad

Bulgaria




Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:



Deutschland Topiragamma®200 mg Filmtabletten


Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt imJuni 2011.


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