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Ximovan



Gebrauchsinformation Ximovan

Gebrauchsinformation: Information fur Anwender

Ximovan®    7,5 mg

Filmtabletten

Wirkstoff: Zopiclon

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfaltig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthalt wichtige Informationen.

-    Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht mochten Sie diese spater nochmals lesen.

-    Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

-    Dieses Arzneimittel wurde Ihnen personlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

-    Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fur Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.


Was in dieser Packungsbeilage steht

1.    Was ist Ximovan und wofur wird es angewendet?

2.    Was sollten Sie vor der Einnahme von Ximovan beachten?

3.    Wie ist Ximovan einzunehmen?

4.    Welche Nebenwirkungen sind moglich?

5.    Wie ist Ximovan aufzubewahren?

6.    Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Ximovan und wofur wird es angewendet?

Ximovan ist ein Schlafmittel.

Ximovan wird angewendet:

zur Kurzzeitbehandlung von Schlafstorungen.

Hinweis:

Ximovan sollte nur bei Schlafstorungen von klinisch bedeutsamem Schweregrad angewendet werden.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Ximovan beachten?

Ximovan darf nicht eingenommen werden,

-    wenn Sie allergisch gegen Zopiclon, Weizenstarke oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,

-    bei krankhafter Muskelschwache (Myasthenia gravis),

-    bei schweren Storungen der Atemfunktion,

-    bei haufigem schlafbegleitenden Aussetzen der Atemfunktion (schweres Schlafapnoe-Syndrom),

-    bei schweren Leberschaden (aufgrund der Gefahr des Auftretens einer Gehirnerkrankung).

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren durfen nicht mit Ximovan behandelt werden.

Warnhinweise und VorsichtsmaBnahmen

Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie Ximovan nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht einnehmen durfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen fruher einmal zutrafen.

T oleranzentwicklung

Nach wiederholter Einnahme von Schlafmitteln uber wenige Wochen kann es zu einem Verlust an Wirksamkeit (Toleranz) kommen.

Bei Zopiclon macht sich jedoch dieser Effekt bei einem Behandlungszeitraum unter 4 Wochen nicht bemerkbar.

Abhangigkeit

Die Anwendung von Schlafmitteln wie Zopiclon kann zur Entwicklung von korperlicher und seelischer Abhangigkeit oder Missbrauch fuhren. Das Risiko einer Abhangigkeit oder von Missbrauch steigt mit der Dosis und der Dauer der Behandlung sowie bei Anwendung zusammen mit Alkohol oder anderen Substanzen mit Einfluss auf das psychische Befinden. Auch bei Patienten mit Alkohol-oder Drogenabhangigkeit in der Vorgeschichte ist dieses Risiko erhoht.

Wenn sich eine korperliche Abhangigkeit entwickelt hat, wird ein plotzlicher Abbruch der Behandlung von Entzugserscheinungen begleitet. Diese konnen sich in Kopfschmerzen, Herzklopfen bzw. Herzrasen, Muskelschmerzen, auBergewohnlicher Angst, Spannungszustanden, innerer Unruhe, gesteigertem Bewegungsdrang, Albtraumen, Verwirrtheit und Reizbarkeit auBern. In schweren Fallen konnen auBerdem folgende Symptome auftreten: Realitatsverlust, Personlichkeitsstorungen, Uberempfindlichkeit gegenuber Licht, Gerauschen und korperlichem Kontakt, Taubheit und kribbelndes Gefuhl in den Armen und Beinen, beschleunigter Herzschlag (Tachykardie), Delirium und Sinnestauschungen. In sehr seltenen Fallen konnen epileptische Anfalle auftreten.

Absetzerscheinungen

Auch beim plotzlichen Beenden einer kurzeren Behandlung kann es vorubergehend zu sogenannten Absetzerscheinungen kommen, wobei die Symptome, die zu einer Behandlung fuhrten, in verstarkter Form wieder auftreten konnen. Als Begleitreaktionen sind Stimmungswechsel, Angstzustande und Unruhe moglich.

Da das Risiko von Entzugs- bzw. Absetzphanomenen nach plotzlichem Beenden der Therapie, insbesondere nach einer langeren Behandlung, hoher ist, wird empfohlen, die Behandlung durch schrittweise Verringerung der Dosis zu beenden.

Gedachtnisstorungen

Schlafmittel konnen zeitlich begrenzte Gedachtnislucken (anterograde Amnesien) verursachen. Das bedeutet, dass (meist einige Stunden) nach Medikamenteneinnahme unter Umstanden Handlungen ausgefuhrt werden, an die sich der Patient spater nicht erinnern kann.

Dieses Risiko steigt mit der Hohe der Dosierung oder wenn der Patient nicht unmittelbar nach Einnahme der Tablette zu Bett geht oder wenn der Schlaf unterbrochen wird. Das Risiko kann verringert werden, wenn die Tablette unmittelbar vor dem Schlafengehen eingenommen wird und durch eine ausreichend lange, ununterbrochene Schlafdauer (7 bis 8 Stunden).

Sinnestauschungen und „paradoxe“ Reaktionen

Bei der Anwendung von Ximovan kann es in Einzelfallen, meist bei alteren Patienten, zu Sinnestauschungen sowie sogenannten „paradoxen“ Reaktionen, wie Unruhe, gesteigertem Bewegungsdrang, Verwirrtheit, Reizbarkeit, Aggressivitat, Wut, Albtraumen, Sinnestauschungen, Psychosen (z. B. Wahnvorstellungen), unangemessenem Verhalten und anderen Verhaltensstorungen, kommen. In solchen Fallen sollte der Arzt die Behandlung mit diesem Praparat beenden.

Schlafwandeln und damit verbundene Verhaltensweisen

Schlafwandeln und damit verbundene Verhaltensweisen wurden von Patienten berichtet, die Ximovan eingenommen hatten und nicht vollstandig wach waren. Dazu zahlten u. a. schlafwandelndes oder ubermudetes Fuhren eines Fahrzeugs („Schlaffahren“), Zubereiten und Verzehren von Mahlzeiten, Telefonieren, ohne dass sich die Betroffenen spater daran erinnern konnten. Alkohol und andere zentraldampfende Arzneimittel scheinen das Risiko fur solches Verhalten im Zusammenwirken mit Ximovan zu erhohen. Gleiches gilt fur die Anwendung von Ximovan in Dosierungen, die uber der empfohlenen Maximaldosis liegen. Bei Patienten, die die beschriebenen Reaktionen berichten, sollte ein Absetzen von Ximovan ernsthaft erwogen werden. Informieren Sie daher Ihren Arzt, wenn Sie solche Reaktionen beobachten (siehe auch „Einnahme von Ximovan zusammen mit Nahrungsmitteln, Getranken und Alkohol“ und Abschnitt 4. „Welche Nebenwirkungen sind moglich?“).

Besondere Patientengruppen

Ximovan wird zur primaren Behandlung von bestimmten seelischen Erkrankungen (Psychosen) nicht empfohlen.

Ximovan sollte nicht zur Behandlung von Depressionen oder Angstzustanden, die von Depressionen begleitet sind, angewandt werden. Eine bereits vorhandene Depression kann wahrend der Anwendung von Ximovan verdeckt werden. Unter Umstanden kann die depressive Symptomatik verstarkt werden, wenn keine geeignete Behandlung der Grunderkrankung mit entsprechenden Arzneimitteln (Antidepressiva) erfolgt (Suizidgefahr).

Bei Patienten mit Alkohol- und Drogenmissbrauch in der Vorgeschichte sollte Ximovan nur mit auberster Vorsicht angewendet werden.

Ximovan sollte bei Patienten mit beeintrachtigter Lungenfunktion mit Vorsicht angewendet werden. Besteht eine chronische Atemstorung, sollte eine niedrigere Dosis eingenommen werden (siehe Abschnitt 3. „Wie ist Ximovan einzunehmen?“).

Bei Patienten mit Storungen der Leber- oder Nierenfunktion ist - wie allgemein ublich - Vorsicht geboten und gegebenenfalls die Dosierung zu verringern (siehe Abschnitt 3. „Wie ist Ximovan einzunehmen?“). Patienten mit schweren Leberfunktionsstorungen durfen nicht mit Ximovan behandelt werden.

Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren durfen nicht mit Ximovan behandelt werden (siehe Abschnitt 3. „Wie ist Ximovan einzunehmen?“).

Altere Menschen

Bei alteren Patienten ist Vorsicht geboten und gegebenenfalls niedriger zu dosieren (siehe Abschnitt 3. „Wie ist Ximovan einzunehmen?“).

Einnahme von Ximovan zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kurzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Ximovan mit folgenden Arzneimitteln kann es zu gegenseitiger Verstarkung der zentraldampfenden Wirkung kommen:

-    Schlaf-, Beruhigungs-, zentralwirksame Schmerz- und Narkosemittel,

-    Arzneimittel zur Behandlung seelischer und geistiger Erkrankungen (Neuroleptika, Antidepressiva, Lithium-Praparate),

-    Mittel zur Behandlung von Anfallsleiden (Antiepileptika),

-    mude machende Arzneimittel gegen Allergien (Antihistaminika),

-    angstlosende Mittel (Anxiolytika).

Die Kombination mit Narkoanalgetika kann zu einer Verstarkung der euphorisierenden Wirkung und damit zu beschleunigter Abhangigkeitsentwicklung fuhren.

Bei gleichzeitiger Einnahme von muskelerschlaffenden Mitteln (Muskelrelaxanzien) wird deren Wirkung verstarkt.

Arzneimittel, die bestimmte Leberenzyme (Cytochrom P450) hemmen, konnen die Wirkung von Ximovan verstarken (z. B. Cimetidin, Erythromycin, Clarithromycin, Ketoconazol, Itraconazol, Ritonavir). Gegebenenfalls muss die Dosis von Ximovan verringert werden. Umgekehrt konnen Arzneimittel, die bestimmte Leberenzyme (Cytochrom P450) aktivieren, die Wirkung von Ximovan abschwachen (z. B. Rifampicin, Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin, Johanniskraut). Gegebenenfalls muss die Dosis von Ximovan erhoht werden.

Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch fur vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten konnen.

Einnahme von Ximovan zusammen mit Nahrungsmitteln, Getranken und Alkohol

Wahrend der Behandlung mit Ximovan sollte kein Alkohol getrunken werden, da durch Alkohol die Wirkung von Zopiclon in nicht vorhersehbarer Weise verandert und verstarkt werden kann. Auch die Fahrtuchtigkeit und die Fahigkeit, Maschinen zu bedienen, wird dadurch weiter beeintrachtigt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Zur Einschatzung der Sicherheit von Zopiclon wahrend der Schwangerschaft und Stillzeit liegen unzureichende Daten vor. Deshalb wird die Einnahme von Ximovan wahrend der Schwangerschaft nicht empfohlen.

Wenn Sie wahrend der Behandlung mit Ximovan schwanger werden mochten oder vermuten, dass Sie schwanger sind, teilen Sie dies bitte Ihrem Arzt mit, damit er uber Weiterfuhrung bzw. Umstellung der Behandlung entscheiden kann.

Eine Anwendung in den drei letzten Monaten der Schwangerschaft, vor oder wahrend der Geburt kann beim Neugeborenen zu erniedrigter Korpertemperatur, Blutdruckabfall und Atemdampfung, herabgesetzter Muskelspannung und Trinkschwache (sogenanntes „Floppy-infant-Syndrom“) fuhren.

Bei langerer Einnahme von Zopiclon im spateren Stadium der Schwangerschaft kann beim Neugeborenen eine korperliche Abhangigkeit entstehen und damit verbunden das Risiko von Entzugserscheinungen nach der Geburt.

Obwohl die Konzentration von Zopiclon in der Muttermilch sehr niedrig ist, sollte Ximovan in der Stillzeit nicht angewendet werden.

Verkehrstuchtigkeit und Fahigkeit zum Bedienen von Maschinen

Wegen seiner pharmakologischen Eigenschaften (Schlafrigkeit) und seiner Wirkung auf das zentrale Nervensystem, mit dem Risiko von Gedachtnisstorungen, verminderter Konzentrationsfahigkeit und beeintrachtigter Muskelfunktion, kann sich Ximovan nachteilig auf die Fahrtuchtigkeit oder die Fahigkeit zum Arbeiten mit Maschinen auswirken. Dies gilt in besonderem MaBe nach unzureichender Schlafdauer (siehe Abschnitt 2. unter „Warnhinweise und VorsichtsmaBnahmen“) bzw. im Zusammenwirken mit Alkohol (siehe Abschnitt 2. unter „Einnahme von Ximovan zusammen mit Nahrungsmitteln, Getranken und Alkohol“).

Sie sollten daher am Tag nach der Einnahme von Ximovan keine Fahrzeuge fuhren oder Maschinen bedienen, solange Ihre Verkehrstuchtigkeit und Fahigkeit zum Bedienen von Maschinen beeintrachtigt sind.

Ximovan enthalt Lactose und Weizenstarke.

Bitte nehmen Sie Ximovan daher erst nach Rucksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertraglichkeit gegenuber bestimmten Zuckern leiden.

Weizenstarke kann geringe Mengen Gluten enthalten, die aber auch fur Patienten, die an Zoliakie leiden, als vertraglich gelten.

3. Wie ist Ximovan einzunehmen?

Nehmen Sie Ximovan immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Ximovan nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Ximovan sonst nicht richtig wirken kann!

Die empfohlene Tagesdosis fur Erwachsene betragt 1 Filmtablette Ximovan (entsprechend 7,5 mg Zopiclon).

Diese Dosis sollte nicht uberschritten werden.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Áltere Patienten

Bei alteren oder geschwachten Patienten sollte die Behandlung mit 14 Filmtablette Ximovan (entsprechend 3,75 mg Zopiclon) als Tagesdosis begonnen werden.

Leberfunktionsstorungen

Bei Patienten mit beeintrachtigter Leberfunktion sollte die Behandlung mit 4 Tablette Ximovan (entsprechend 3,75 mg Zopiclon) als Tagesdosis begonnen werden.

Nierenfunktionsstorungen

Obwohl bei Nierenkranken bisher keine Anreicherung des Wirkstoffs im Korper beobachtet wurde, wird auch hier empfohlen, die Behandlung mit 14 Filmtablette Ximovan (entsprechend 3,75 mg Zopiclon) als Tagesdosis zu beginnen.

Chronische Atemschwache

Bei Patienten mit chronischer Atemschwache sollte die Behandlung mit 4 Tablette Ximovan (entsprechend 3,75 mg Zopiclon) als Tagesdosis begonnen werden.

Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren durfen nicht mit Ximovan behandelt werden, da die Sicherheit und Wirksamkeit von Ximovan fur diese Altersgruppe nicht festgestellt wurde.

Wie und wann sollten Sie Ximovan einnehmen?

Nehmen Sie die Filmtablette abends direkt vor dem Schlafengehen unzerkaut mit etwas Flussigkeit ein. Es ist darauf zu achten, dass nach der Einnahme eine ausreichende Schlafdauer (7-8 Stunden) gewahrleistet ist, um das Risiko von Beeintrachtigungen des Reaktionsvermogens (Verkehrstuchtigkeit) am folgenden Morgen zu mindern.

Wie lange sollten Sie Ximovan einnehmen?

Die Dauer der Behandlung sollte so kurz wie moglich sein und, einschlieblich der schrittweisen Absetzphase, 4 Wochen nicht ubersteigen. Eine Verlangerung der Behandlung uber diesen Zeitraum hinaus sollte nicht ohne erneute Beurteilung des Zustandsbildes durch Ihren Arzt erfolgen.

Wenn Sie eine groBere Menge von Ximovan eingenommen haben, als Sie sollten

Im Falle einer Uberdosierung oder Vergiftung konnen Schlafrigkeit, Benommenheit, Sehstorungen, undeutliches Sprechen, Blutdruckabfall, Gang- und Bewegungsunsicherheit, Muskelschwache und verminderte Muskelspannung auftreten.

In Fallen hochgradiger Vergiftung kann es zu Tiefschlaf bis Bewusstlosigkeit, Storung der Atemfunktion und Kreislaufkollaps kommen.

Zusatzliche Risikofaktoren, wie schwerwiegende Begleiterkrankungen (z. B. chronische Lungenerkrankungen, Herzmuskelschwache, Krebserkrankungen) und sehr schlechter Allgemeinzustand (z. B. sehr alte und stark geschwachte Patienten), konnen die beschriebenen Symptome jedoch verstarken. Dies kann in sehr seltenen Fallen zu lebensbedrohlichen Zustanden, auch mit Todesfolge, fuhren.

Die Beurteilung des Schweregrades der Vergiftung und die Festlegung der erforderlichen MaBnahmen erfolgt durch den Arzt.

Patienten mit leichteren Vergiftungserscheinungen sollten unter medizinischer Kontrolle ausschlafen. In schwereren Fallen konnen weitere MaBnahmen (Magenspulung, Kreislaufstabilisierung, Intensivuberwachung) erforderlich werden. Bei erhaltenem Bewusstsein ist es sinnvoll, vorher fruhzeitig Erbrechen auszulosen.

Aufgrund des groBen Verteilungsvolumens durften forcierte Dialyse oder Hamodialyse als EntgiftungsmaBnahmen bei reinen Zopiclon-Vergiftungen nur von geringem Nutzen sein.

Zur Aufhebung der zentraldampfenden Wirkung von Benzodiazepinen und ahnlichen Stoffen steht der spezifische Benzodiazepin-Antagonist Flumazenil zur Verfugung.

Wenn Sie die Einnahme von Ximovan vergessen haben

Bitte holen Sie die versaumte Dosis nicht nach, sondern setzen Sie die Einnahme von Ximovan, wie von Ihrem Arzt verordnet, fort.

Wenn Sie die Einnahme von Ximovan abbrechen

Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Einnahme von Ximovan nicht, ohne mit Ihrem Arzt zuvor daruber zu sprechen.

4. Welche Nebenwirkungen sind moglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mussen.

In Abhangigkeit von der personlichen Empfindlichkeit des Patienten und der eingenommenen Dosis konnen - vorwiegend zu Beginn der Behandlung - insbesondere Nebenwirkungen auftreten, die das zentrale Nervensystem betreffen:

In der Regel verringern sich diese Erscheinungen im Laufe der Therapie.

Haufig (1 bis 10 Behandelte von 100):

•    Benommenheit am folgenden Tage

•    Mundtrockenheit

•    Geschmacksstorung (bitterer Geschmack)

Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1.000):

•    Albtraume

•    Gesteigerter Bewegungsdrang

•    Kopfschmerzen

•    Mudigkeit

•    Schwindelgefuhl

•    Ubelkeit

Selten (1 bis 10 Behandelte von 10.000):

•    Schwerwiegende allergische Sofortreaktionen, Schwellung von Haut oder Schleimhaut

•    Hautreaktionen wie Ausschlag, Juckreiz

•    Unruhe, Verwirrtheit, Reizbarkeit, Aggressivitat, Wut, Sinnestauschungen, Psychosen (z. B. Wahnvorstellungen), unnormales Verhalten (moglicherweise begleitet von einer Gedachtnisstorung), andere Verhaltensstorungen und Schlafwandeln (siehe auch Abschnitt 2. „Was sollten Sie vor der Einnahme von Ximovan beachten?“)

•    Gedachtnisstorung (anterograde Amnesie) (siehe auch Abschnitt 2. „Was sollten Sie vor der Einnahme von Ximovan beachten?“)

•    Atemnot

•    Hinfallen (vorwiegend bei alteren Patienten)

•    Verdauungsstorungen (Erbrechen, Diarrho, Magendrucken)

•    Storung des Sexualtriebs

Sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000):

•    Epileptische Anfalle

•    Leicht bis moderat erhohte Werte einiger Leberenzyme im Blut (Transaminasen und/oder alkalische Phosphatase)

Haufigkeit nicht bekannt (Haufigkeit auf Grundlage der verfugbaren Daten nicht abschatzbar):

•    Empfindungsstorungen wie Kribbeln und Taubheitsgefuhl

•    Beeintrachtigung der Atmung (siehe auch Abschnitt 2. „Was sollten Sie vor der Einnahme von Ximovan beachten?“)

•    Emotionale Dampfung

•    Muskelschwache, Storungen der Bewegungsablaufe (Ataxie), Bewegungsunsicherheit

•    Vermindertes Reaktionsvermogen Sehstorungen (Doppeltsehen)

•    Abhangigkeit, Absetzerscheinungen (siehe auch Abschnitt 2. „Was sollten Sie vor der Einnahme von Ximovan beachten?“).

Weizenstarke kann Uberempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fur Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie konnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut fur Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, konnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen uber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfugung gestellt werden.

5. Wie ist Ximovan aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fur Kinder unzuganglich auf.

Sie durfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton sowie auf den Blistern nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Ximovan enthalt

Der Wirkstoff ist Zopiclon.

1 Filmtablette Ximovan enthalt 7,5 mg Zopiclon.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Lactose-Monohydrat, Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat, Weizenstarke, Carboxymethylstarke-Natrium (Typ A) (Ph. Eur.), Magnesiumstearat (Ph. Eur.), Hypromellose, Titandioxid (E 171), Macrogol 6000.

Wie Ximovan aussieht und Inhalt der Packung

Ximovan ist eine weiBe, ovale Filmtablette mit einer Bruchrille auf einer Seite.

Ximovan ist in Packungen mit 10 und 20 Filmtabletten erhaltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

Sanofi-Aventis Deutschland GmbH 65926 Frankfurt am Main

Postanschrift:

Postfach 80 08 60 65908 Frankfurt am Main

Telefon: (01 80) 2 22 20 101

Telefax: (01 80) 2 22 20 111

Hersteller

A. Nattermann & Cie. GmbH Nattermannallee 1 50829 Koln

Telefon: (02 21) 509 01 Telefax: (02 21) 509 27 11

alternativ:

Sanofi Winthrop Industrie 20 avenue Raymond Aron 92160 Antony Frankreich

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt uberarbeitet im Juni 2014.

8

1

0,06 €/Anruf (dt. Festnetz); max. 0,42 €/min (Mobilfunk).

Ximovan

Fachinformation Ximovan

Fachinformation

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Ximovan®    7,5 mg

Filmtabletten

Wirkstoff: Zopiclon

2.    QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

1 Filmtablette Ximovan enthalt 7,5 mg Zopiclon.

Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung:

Enthalt Lactose und Weizenstarke (siehe Abschnitte 4.3, 4.4 und 4.8).

Vollstandige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

3.    DARREICHUNGSFORM Filmtablette.

WeiBe, ovale Filmtablette mit einer Bruchrille auf einer Seite.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

4.    KLINISCHE ANGABEN

4.1    Anwendungsgebiete

Zur Kurzzeitbehandlung von Schlafstorungen bei Erwachsenen.

Hinweis:

Ximovan sollte nur bei Schlafstorungen von klinisch bedeutsamem Schweregrad angewendet werden.

4.2    Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Die empfohlene Tagesdosis fur Erwachsene betragt 7,5 mg Zopiclon. Diese Dosis sollte nicht uberschritten werden.

Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren durfen nicht mit Zopiclon behandelt werden. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Zopiclon ist in dieser Altersgruppe nicht erwiesen.

Áltere Patienten

Bei alteren oder geschwachten Patienten sollte die Behandlung mit    Tablette Ximovan

(entsprechend 3,75 mg Zopiclon) als Tagesdosis begonnen werden.

Leberfunktionsstorungen

Bei Patienten mit beeintrachtigter Leberfunktion sollte die Behandlung mit V Tablette Ximovan (entsprechend 3,75 mg Zopiclon) als Tagesdosis begonnen werden.

Nierenfunktionsstorungen

Obwohl bei Nierenkranken bisher keine Anreicherung des Wirkstoffs im Korper beobachtet wurde, wird auch hier empfohlen, die Behandlung mit V Tablette Ximovan (entsprechend 3,75 mg Zopiclon) als Tagesdosis zu beginnen.

Chronische Ateminsuffizienz

Bei Patienten mit chronischer Ateminsuffizienz sollte die Behandlung mit V Tablette Ximovan (entsprechend 3,75 mg Zopiclon) als Tagesdosis begonnen werden.

Art und Dauer der Anwendung

Die Filmtablette wird abends direkt vor dem Schlafengehen unzerkaut mit etwas Flussigkeit (Wasser) eingenommen.

Die Dauer der Behandlung sollte so kurz wie moglich sein. Sie sollte, einschlieblich der schrittweisen Absetzphase, 4 Wochen nicht ubersteigen. Eine Verlangerung der Behandlung uber diesen Zeitraum hinaus sollte nicht ohne erneute Beurteilung des Zustandsbildes erfolgen.

Es ist angebracht, den Patienten zu Beginn der Therapie uber die begrenzte Dauer der Behandlung zu informieren und ihm die allmahliche Verringerung der Dosis genau zu erklaren.

4.3    Gegenanzeigen

Ximovan darf nicht angewendet werden:

-    bei Uberempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, Weizenstarke oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile,

-    bei Myasthenia gravis,

-    bei schwerer Ateminsuffizienz,

-    bei schwerem Schlafapnoe-Syndrom,

-    bei schwerer Leberinsuffizienz (aufgrund der Gefahr einer Enzephalopathie),

-    bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.

4.4    Besondere Warnhinweise und VorsichtsmaBnahmen iur die Anwendung

T oleranzentwicklung

Nach wiederholter Einnahme von Hypnotika/Sedativa uber wenige Wochen kann es zu einem Verlust an Wirksamkeit (Toleranz) kommen.

Bei der Behandlung mit Zopiclon kam es jedoch uber einen Behandlungszeitraum unter 4 Wochen zu keiner bemerkenswerten Toleranzentwicklung.

Abhangigkeit

Die Anwendung von Hypnotika/Sedativa wie Zopiclon kann zur Entwicklung von physischer und psychischer Abhangigkeit oder Missbrauch fuhren. Das Risiko einer Abhangigkeit oder von Missbrauch steigt mit der Dosis und der Dauer der Behandlung sowie bei Anwendung zusammen mit Alkohol oder anderen psychotropen Substanzen. Auch bei Patienten mit Alkohol- oder Drogenabhangigkeit in der Anamnese ist dieses Risiko erhoht.

Wenn sich eine korperliche Abhangigkeit entwickelt hat, wird ein plotzlicher Abbruch der Behandlung von Entzugssymptomen begleitet. Diese konnen sich in Kopfschmerzen, Palpitationen, Muskelschmerzen, aubergewohnlicher Angst, Zittern, Schwitzen, Spannungszustanden, innerer Unruhe, Agitiertheit, Albtraumen, Verwirrtheit und Reizbarkeit aubern. In schweren Fallen konnen auberdem folgende Symptome auftreten: Realitatsverlust, Personlichkeitsstorungen, Uberempfindlichkeit gegenuber Licht, Gerauschen und kórperlichem Kontakt, Taubheit und Parasthesien in den Extremitaten, Tachykardie, Delirium und Halluzinationen. In sehr seltenen Fallen kónnen epileptische Anfalle auftreten.

Absetzers cheinungen

Es ist wichtig, dass dem Patienten die Móglichkeit von Rebound-Phanomenen bewusst gemacht wird, wodurch die Angst vor solchen Symptomen - falls sie beim Absetzen des Medikaments auftreten sollten - verringert werden kann.

Es gibt Anzeichen dafur, dass es bei Hypnotika/Sedativa innerhalb des Dosisintervalls zu Entzugsers cheinungen kommen kann, insbesondere bei hoher Dosierung.

Rebound-Schlaflosigkeit

Auch beim plótzlichen Beenden einer kurzeren Behandlung kann es - vor allem bei kurzwirksamen Benzodiazepinen - vorubergehend zu Absetzerscheinungen (Rebound-Phanomenen) kommen, wobei die Symptome, die zu einer Behandlung mit Zopiclon fuhrten, in verstarkter Form wieder auftreten kónnen. Als Begleitreaktionen sind Stimmungswechsel, Angstzustande und Unruhe móglich. Da das Risiko von Entzugs- bzw. Absetzphanomenen nach plótzlichem Beenden der Therapie, insbesondere nach einer langeren Behandlung, hóher ist, wird empfohlen, die Behandlung durch schrittweise Reduktion der Dosis zu beenden und den Patienten entsprechend zu informieren (siehe auch Abschnitt 4.8).

Bei Einhaltung der Empfehlungen zur Dosierung und Anwendungsdauer von Ximovan ist das Risiko des Auftretens von Entzugs- oder Rebound-Erscheinungen gering (siehe auch Abschnitt 4.8).

Amnesie

Hypnotika/Sedativa kónnen anterograde Amnesien verursachen. Das bedeutet, dass (meist einige Stunden) nach Medikamenteneinnahme unter Umstanden Handlungen ausgefuhrt werden, an die sich der Patient spater nicht erinnern kann.

Dieses Risiko steigt mit der Hóhe der Dosierung oder wenn der Patient nicht unmittelbar nach Einnahme der Tablette zu Bett geht oder wenn der Schlaf unterbrochen wird. Das Risiko kann verringert werden, wenn die Tablette unmittelbar vor dem Schlafengehen eingenommen wird und durch eine ausreichend lange, ununterbrochene Schlafdauer (7 bis 8 Stunden).

Weitere psychiatrische und ..paradoxe" Reaktionen

Bei der Anwendung von Hypnotika/Sedativa, wie Zopiclon, kann es, meist bei alteren Patienten, zu psychiatrischen sowie sogenannten „paradoxen" Reaktionen, wie Unruhe, Agitiertheit, Verwirrtheit, Reizbarkeit, Aggressivitat, Wut, Albtraumen, Halluzinationen, Psychosen, unangemessenem Verhalten und anderen Verhaltensstórungen, kommen (siehe auch Abschnitt 4.8). In solchen Fallen sollte die Behandlung mit diesem Praparat beendet werden.

Schlafwandeln und damit assoziierte Verhaltensweisen

Schlafwandeln und damit assoziierte Verhaltensweisen wurden von Patienten berichtet, die Zopiclon eingenommen hatten und nicht vollstandig wach waren. Dazu zahlten u. a. schlafwandelndes oder ubermudetes Fuhren eines Fahrzeugs („Schlaffahren"), Zubereiten und Verzehren von Mahlzeiten, Telefonieren, ohne dass sich die Betroffenen spater daran erinnern konnten (Amnesie). Alkohol und andere zentraldampfende Arzneimittel scheinen das Risiko fur solches Verhalten im Zusammenwirken mit Zopiclon zu erhóhen. Gleiches gilt fur die Anwendung von Zopiclon in Dosierungen, die uber der empfohlenen Maximaldosis liegen.

Bei Patienten, die solche Reaktionen berichten, sollte ein Absetzen von Ximovan ernsthaft erwogen werden (siehe Abschnitt 4.5 und unter Abschnitt 4.8 „Psychiatrische Erkrankungen").

Spezifische Patientengruppen

Zopiclon wird zur primaren Behandlung von Psychosen nicht empfohlen.

Hypnotika/Sedativa sollten nicht zur Behandlung von Depressionen oder Angstzustanden, die von Depressionen begleitet sind, angewandt werden. Eine bereits vorhandene Depression kann wahrend der Anwendung von Hypnotika/Sedativa maskiert werden. Unter Umstanden kann die depressive Symptomatik verstarkt werden, wenn keine geeignete Behandlung der Grunderkrankung mit Antidepressiva erfolgt (Suizidgefahr).

Zopiclon sollte bei Patienten mit Alkohol- und Drogenmissbrauch in der Anamnese nur mit auherster V orsicht angewendet werden.

Bei eingeschrankter Leber- und deutlich eingeschrankter Nierenfunktion ist - wie allgemein ublich - Vorsicht geboten und gegebenenfalls die Dosierung zu verringern. Patienten mit schweren Leberfunktionsstorungen durfen nicht mit Ximovan behandelt werden (siehe Abschnitt 4.3).

Da Hypnotika zu einer Atemdepression fuhren konnen, sollte Zopiclon bei Patienten mit beeintrachtigter Lungenfunktion mit Vorsicht angewendet werden.

Fur Patienten mit chronischer Ateminsuffizienz wird eine niedrigere Dosis empfohlen.

Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren durfen nicht mit Zopiclon behandelt werden. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Zopiclon ist in dieser Altersgruppe nicht erwiesen.

Patienten mit der seltenen hereditaren Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten Ximovan nicht einnehmen.

Weizenstarke kann geringe Mengen Gluten enthalten, die aber auch fur Patienten, die an Zoliakie leiden, als vertraglich gelten.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Bei gleichzeitiger Anwendung von Zopiclon mit folgenden Arzneimitteln kann es zu gegenseitiger Verstarkung der zentraldampfenden Wirkung kommen:

-    Sedativa, Hypnotika, Analgetika, Narkotika, Anasthetika,

-    Neuroleptika,

-    Antiepileptika,

-    Anxiolytika,

-    sedativ wirksame Antihistaminika,

-    Antidepressiva, Lithium-Praparate.

Die Kombination mit Narkoanalgetika kann zu einer Verstarkung der euphorisierenden Wirkung und damit zu beschleunigter Abhangigkeitsentwicklung fuhren.

Bei gleichzeitiger Gabe von Muskelrelaxanzien wird die relaxierende Wirkung verstarkt.

Der Effekt von Erythromycin auf die Pharmakokinetik von Ximovan ist in 10 gesunden Probanden untersucht worden. Die AUC von Ximovan ist in Gegenwart von Erythromycin um 80 % erhoht. Das ist ein Hinweis, dass Erythromycin den Metabolismus von Stoffen, die uber CYP3A4 metabolisiert werden, hemmen kann. Infolgedessen kann der hypnotische Effekt von Ximovan verstarkt werden.

Zopiclon wird uber das Isoenzym Cytochrom P450 (CYP) 3A4 metabolisiert (siehe Abschnitt 5.2). Daher kann es bei gleichzeitiger Gabe von CYP3A4-Inhibitoren (z. B. Cimetidin, Erythromycin, Clarithromycin, Ketoconazol, Itraconazol, Ritonavir) zu einer Erhohung der Plasmaspiegel von Zopiclon kommen. Dies kann die Wirkung von Ximovan verstarken. Gegebenenfalls muss die Dosis von Zopiclon verringert werden, wenn es gemeinsam mit CYP3A4-Inhibitoren verabreicht wird.

Umgekehrt kann die gleichzeitige Anwendung von CYP3A4-Induktoren (z. B. Rifampicin, Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin, Johanniskraut) eine Erniedrigung der Plasmaspiegel von Zopiclon bewirken. Dies kann die Wirkung von Ximovan abschwachen. Gegebenenfalls muss die Dosis von Zopiclon erhoht werden, wenn es gemeinsam mit CYP3A4-Induktoren verabreicht wird.

Wahrend der Behandlung mit Ximovan sollte kein Alkohol getrunken werden, da hierdurch die Wirkung von Zopiclon in nicht vorhersehbarer Weise verandert und verstarkt werden kann. Auch die Fahrtuchtigkeit und die Fahigkeit, Maschinen zu bedienen, werden durch diese Kombination zusatzlich beeintrachtigt.

4.6    Fe rtilitat, Schwange rs chaft und Stillze it

Zur Einschatzung der Sicherheit von Zopiclon wahrend der Schwangerschaft und Stillzeit liegen unzureichende Daten vor. Deshalb wird die Einnahme von Zopiclon wahrend der Schwangerschaft nicht empfohlen.

Frauen, die wahrend der Therapie mit Zopiclon schwanger werden mochten oder vermuten, schwanger zu sein, sollten aufgefordert werden, ihren Arzt davon in Kenntnis zu setzen, damit er uber Weiterfuhrung bzw. Umstellung der Behandlung entscheiden kann.

Eine Anwendung in den drei letzten Monaten der Schwangerschaft, vor oder wahrend der Geburt kann beim Neugeborenen zu erniedrigter Korpertemperatur, Blutdruckabfall und Atemdepression, herabgesetzter Muskelspannung und Trinkschwache (sogenanntes „Floppy-infant-Syndrom“) fuhren.

Bei langerer Einnahme von Zopiclon im spateren Stadium der Schwangerschaft kann beim Neugeborenen eine physische Abhangigkeit entstehen und damit verbunden das Risiko postnataler Entzugserscheinungen.

Obwohl die Konzentration von Zopiclon in der Muttermilch sehr niedrig ist, sollte Ximovan in der Stillzeit nicht angewendet werden.

4.7    Auswirkungen auf die Verkehrstuchtigkeit und die Fahigkeit zum Bedienen von Maschinen

Wegen seiner pharmakologischen Eigenschaften (Sedierung) und seiner Wirkung auf das zentrale Nervensystem, mit dem Risiko von Amnesie, verminderter Konzentrationsfahigkeit und beeintrachtigter Muskelfunktion, kann sich Ximovan nachteilig auf die Fahrtuchtigkeit oder die Fahigkeit zum Arbeiten mit Maschinen auswirken. Dies gilt in besonderem Mahe nach unzureichender Schlafdauer bzw. im Zusammenwirken mit Alkohol (siehe Abschnitt 4.4).

Daher sollten Patienten darauf hingewiesen werden, am Tag nach der Einnahme von Ximovan vom Fuhren von Fahrzeugen und dem Bedienen von Maschinen abzusehen, solange ihre Verkehrstuchtigkeit und die Fahigkeit zum Bedienen von Maschinen beeintrachtigt sind.

4.8    Nebenwirkungen

Bei den Haufigkeitsangaben von Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr haufig (> 1/10)

Haufig (> 1/100 bis < 1/10)

Gelegentlich (> 1/1.000 bis < 1/100)

Selten (> 1/10.000 bis < 1/1.000)

Sehr selten (< 1/10.000)

Nicht bekannt (Haufigkeit auf Grundlage der verfugbaren Daten nicht abschatzbar)

In Abhangigkeit von der individuellen Empfindlichkeit des Patienten und der eingenommenen Dosis konnen - vorwiegend zu Beginn der Therapie - insbesondere Nebenwirkungen auftreten, die das zentrale Nervensystem betreffen.

In der Regel verringern sich diese Symptome im Laufe der Therapie.

Erkrankungen des Immunsystems

Selten:    anaphylaktische Reaktionen, Angioodem.

Psychiatrische Erkrankungen

Gelegentlich:    Albtraume, Agitiertheit.

Selten:    Unruhe, Verwirrtheit, Reizbarkeit, Aggressivitat,    Wut,

Halluzinationen, Psychosen, unnormales Verhalten, moglicherweise begleitet von einer Amnesie, andere Verhaltensstorungen und Schlafwandeln (siehe unter Abschnitt 4.4 „Schlafwandeln und damit assoziierte V erhaltensweisen“).

Libidostorung.

Haufigkeit nicht bekannt:    emotionale Dampfung, Abhangigkeit (bei Beenden der

Therapie konnen Entzugs- und Rebound-Phanomene auftreten, siehe Abschnitt 4.4).

Erkrankungen des Nervensystems


Haufig:

Gelegentlich:

Selten:

Sehr selten:

Haufigkeit nicht bekannt:


Geschmacksstorung (bitterer Geschmack), Benommenheit am folgenden Tage.

Schwindelgefuhl, Kopfschmerzen. anterograde Amnesie. epileptische Anfalle.

vermindertes Reaktionsvermogen, Ataxie, Parasthesien.

Augenerkrankungen

Haufigkeit nicht bekannt:    Sehstorungen (Doppeltsehen).

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Selten:    Dyspnoe.

Haufigkeit nicht bekannt:    Atemdepression (siehe Abschnitt 4.4).

Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes Haufig:    Mundtrockenheit.

Gelegentlich:    Ubelkeit.

Selten:    Erbrechen, Diarrho, Dyspepsie.

Leber- und Gallenerkrankungen

Sehr selten:    leicht bis moderat erhohte Trans aminasen- und/oder

alkalische Phosphatase-Serumwerte.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Selten:    Hautreaktionen wie Ausschlag, Juckreiz.

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Haufigkeit nicht bekannt:    Muskelschwache.

Verletzung

Selten:


Allgemeine Erkrankungen Gelegentlich:

Haufigkeit nicht bekannt:


Mudigkeit.

Bewegungsunsicherheit.


Hinfallen (vorwiegend bei alteren Patienten).

Weizenstarke kann Uberempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen.

Meldung des Verdachts aufNebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von groBer Wichtigkeit. Sie ermoglicht eine kontinuierliche Uberwachung des Nutzen-Risiko-Verhaltnisses des Arzneimittels. Angehorige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem

Bundesinstitut fur Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn Website: www.bfarm.de

anzuzeigen.

4.9 Uberdosierung

Wie auch bei anderen Benzodiazepinen oder ahnlich wirkenden Substanzen ist eine Uberdosierung mit Zopiclon im Allgemeinen nicht lebensbedrohlich (Cave: Kombination mit anderen zentraldampfenden Arzneimitteln oder Alkohol!).

Intoxikationen mit Ximovan und anderen Hypnotika/Sedativa sind gewohnlich - in Abhangigkeit von der aufgenommenen Dosis - durch verschiedene Stadien der zentralen Dampfung gekennzeichnet, die von Somnolenz, geistiger Verwirrung, Lethargie,

Sehstorungen und Dystonie bis hin zu Ataxie, Bewusstlosigkeit, zentraler Atem- und Kreislaufdepression, vermindertem Muskeltonus und Koma reichen konnen. AuBerdem sind im Rahmen der Bewusstseinsstorungen „paradoxe“ Reaktionen (Unruhezustande, Halluzinationen) moglich.

Komatose Zustande sind bisher nur in Dosen uber 100 mg (mehr als 14 Tabletten) und/oder in Verbindung mit anderen Hypnotika/Sedativa aufgetreten. Im Rahmen der Bewusstseinsstorungen konnen Unruhezustande oder Halluzinationen auftreten. In der Regel lost Ximovan auch im Rahmen einer Intoxikation keine kardiovaskularen Storungen aus. In Einzelfallen wurden jedoch folgende Symptome beobachtet: Hypotension, Sinus brady-/-tachykardie, kardiale Reizleitungsstorungen.

Zusatzliche Risikofaktoren, wie schwerwiegende Begleiterkrankungen (z. B. chronische Lungenerkrankungen, Herzmuskelschwache, Krebserkrankungen) und sehr schlechter Allgemeinzustand (z. B. multimorbide geriatrische Patienten), konnen die beschriebenen Symptome jedoch verstarken. Dies kann in sehr seltenen Fallen zu lebensbedrohlichen Zustanden, auch mit Todesfolge, fuhren.

Auffallige Laborbefunde waren meist eine Hypokaliamie und eine Hyperglykamie, in seltenen Fallen kam es auch zu einer vorubergehenden und maBigen Verlangerung der PTT oder zu einer leichten Hyperbilirubinamie. In schweren Fallen kann es zu einer Methamoglobinamie kommen.

Die Leber-, Nieren- und Schilddrusenfunktion wurden im Anschluss an die Intoxikation bei einem Teil der Patienten untersucht. Sie lagen stets im Normalbereich.

Therapie der Intoxikationen

Bei Bewusstlosigkeit, Magenspulung (nur sinnvoll kurz nach Tabletteneinnahme) unter Schutz der Atemwege bzw. Gabe von Aktivkohle, falls Magenspulung nicht angezeigt ist.

Bei der Behandlung einer Ximovan-Intoxikation steht die symptomatische Therapie im Vordergrund, insbesondere ist auf Erhaltung der Atem- und Kreislauffunktionen zu achten.

Aufgrund des groben Verteilungsvolumens sind forcierte Dialyse oder Hamodialyse bei reinen Zopiclon-Vergiftungen nicht von Nutzen.

Zur Aufhebung der zentraldampfenden Wirkungen von Benzodiazepinen und ahnlich wirkenden Substanzen steht der spezifische Benzodiazepin-Antagonist Flumazenil zur Verfugung.

5.    PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1    Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Hypnotika und Sedativa, Benzodiazepin-verwandte Mittel, ATC-Code: N05CF01.

Zopiclon ist ein Hypnotikum aus der Gruppe der Cyclopyrrolone mit sedierenden, hypnotischen und anxiolytischen Eigenschaften.

Daruber hinaus wirkt Zopiclon muskelrelaxierend und antikonvulsiv.

Dabei bindet Zopiclon an einer anderen Stelle des GABA-Rezeptor-Komplexes als Benzodiazepine.

Die Wirkung setzt bei Tier und Mensch rasch ein. Als GABA-Agonist entfaltet es seine Wirkung uber den GABA-omega-(BZ1 und BZ2-)Rezeptor-Komplex und Modulation des Chloridionenkanals. Besonders fur den Menschen wurde in zahlreichen Untersuchungen die Wirkung von Ximovan differenziert belegt.

Ximovan verkurzt die Einschlafzeit, verlangert die Durchschlafzeit, reduziert das nachtliche und das fruhmorgendliche Erwachen und verbessert so die Effizienz des Schlafes. Im Vergleich zu Benzodiazepinen hat Zopiclon offenbar einen geringeren Einfluss auf die Schlafarchitektur, insbesondere die REM-Schlafphase scheint weniger beeintrachtigt zu werden.

Bei Einnahme von Ximovan in therapeutischer Dosierung uber bis zu 28 Tage sind bisher keine wesentlichen Rebound-Erscheinungen beobachtet worden.

5.2    Pharmako kine tis che Eigens chaften

Resorption

Nach oraler Gabe wird Zopiclon schnell resorbiert, maximale Plasmaspiegel werden nach 1,5 bis 2 Stunden erreicht. Sie betragen in Abhangigkeit von der Dosis (3,75/7,5/15 mg) 30, 60 bzw. 115 ng/ml. Die Resorption ist geschlechtsunspezifisch und wird dabei nicht durch Einnahmezeit oder Einnahmehaufigkeit beeinflusst.

Verteilung

Aus dem zentralen Kompartiment wird Zopiclon rasch im Organismus verteilt. Die PlasmaeiweiBbindung ist relativ niedrig (sie betragt ca. 45 %) und nicht sattigbar. Das Risiko medikamentoser Interaktionen aufgrund der PlasmaeiweiBbindung durfte deshalb sehr gering sein.

Wahrend der Laktation gleichen sich die pharmakokinetischen Profile in Blutplasma und Muttermilch, d. h., der Saugling wurde ca. 1 % der mutterlichen Tagesdosis erhalten.

Metabolismus

Nach wiederholter Einnahme erfolgt keine Kumulation, und die interindividuelle Variationsbreite scheint gering zu sein.

Bei der Metabolisierung von Zopiclon entstehen im Wesentlichen zwei Metaboliten: Das im Tiermodell pharmakologisch aktive Zopiclon-N-oxid (Plasma-HWZ: 4,4 Stunden) und das nicht aktive N-Desmethyl-Zopiclon (Plasma-HWZ: 7,3 Stunden). Ergebnisse von In-vitro-Untersuchungen weisen darauf hin, dass die Metabolisierung hauptsachlich uber das Isoenzym Cytochrom P450 (CYP) 3A4 erfolgt. An der Bildung von N-Desmethyl-Zopiclon scheint CYP2C8 ebenfalls beteiligt zu sein.

Eine Kumulation der Metaboliten wurde auch bei wiederholten Dosen (15 mg uber 14 Tage) nicht beobachtet.

Auch bei hoher Dosierung trat im Tiermodell keine Enzyminduktion auf.

Elimination

Die Eliminationshalbwertszeit betragt ca. 5 Stunden. Die Abnahme des Plasmaspiegels ist dabei im Bereich der therapeutischen Dosierung dosisunabhangig.

Eine niedrige renale Clearance von unverandertem Zopiclon (durchschnittlich 8,4 ml/min) und eine Plasma-Clearance von 232 ml/min zeigen, dass Zopiclon hauptsachlich in metabolisierter Form eliminiert wird.

Die Ausscheidung der Substanz und der Metaboliten erfolgt zu ca. 80 % uber die Nieren und zu ca. 16 % mit den Faeces.

Pathophysiologische Variationen

In zahlreichen Studien konnte bei alteren Patienten trotz leicht verzogerter hepatischer Metabolisierung und verlangerter Eliminationshalbwertszeit von Zopiclon (ca. 7 Stunden) auch bei wiederholter Gabe keine Kumulation beobachtet werden.

Auch bei Niereninsuffizienz wurde selbst nach Gabe uber einen langeren Zeitraum keine Kumulation des Wirkstoffes oder seiner Metaboliten festgestellt.

Zopiclon ist dialysierbar.

Bei eingeschrankter Leberfunktion ist durch eine Verlangsamung der Demethylierung die Plasma-Clearance von Zopiclon deutlich verringert. Deshalb sollte bei diesen Patienten die Dosierung reduziert werden.

5.3 Praklinische Daten zur Sicherheit

In chronischen Toxizitatsstudien wurden bei Ratten und Hunden hepatotoxische Effekte beobachtet. In einigen Studien trat bei Hunden eine Anamie auf.

Zopiclon war in In-vitro- und in In-vivo-Tests nicht mutagen.

Die bei weiblichen Ratten erhóhte Inzidenz an Mammatumoren lasst sich auf eine Erhóhung der 17-Beta-Estradiol-Serumspiegel zuruckfuhren. Dabei wurde die erhóhte Karzinomrate bei Blutspiegeln von Zopiclon beobachtet, die weit uber den beim Menschen nach maximaler therapeutischer Dosis auftretenden lagen. Bei Ratten fuhrte Zopiclon zu follikularen Karzinomen der Schilddruse, die von einem erhóhten TSH-Spiegel begleitet waren. Beim Menschen wurden keine Veranderungen der Schilddrusenhormone gemessen.

Untersuchungen an Mausen, Ratten und Kaninchen ergaben keine Hinweise auf teratogene Effekte. Die Fertilitat wurde bei Kaninchen nicht, bei Ratten in 2 Studien beeintrachtigt.

In mehreren Studien wurde bei mannlichen Tieren Infertilitat beobachtet. In einer doppelblinden Langzeitstudie an gesunden mannlichen Probanden wurden bei Dosierungen von 7,5 mg Zopiclon uber einen Zeitraum von 84 Tagen in Spermatogrammen keine negativen Veranderungen beim Spermienvolumen, der Spermienkonzentration, der Motilitat der Spermien und der Zellmorphologie festgestellt.

6.    PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1    Liste der sonstigen Bestandteile

Lactose-Monohydrat, Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat, Weizenstarke, Carboxymethylstarke-Natrium (Typ A) (Ph. Eur.), Magnesiumstearat (Ph. Eur.), Hypromellose, Titandioxid (E 171), Macrogol 6000.

6.2    Inkompatibilitáten

Nicht zutreffend.

6.3    Dauer der Haltbarkeit

3 Jahre.

Nach Ablauf des Verfalldatums soll das Arzneimittel nicht mehr angewendet werden.

6.4    Besondere VorsichtsmaBnahmen fur die Aufbewahrung

Fur dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

6.5    Art und Inhalt des Beháltnisses

Aluminium-Blisterpackungen.

10, 20, 200 (Klinikpackung) Filmtabletten.

6.6    Besondere VorsichtsmaBnahmen fur die Beseitigung

Keine besonderen Anforderungen.

7.    INHABER DER ZULASSUNG

Sanofi-Aventis Deutschland GmbH 65926 Frankfurt am Main

Postanschrift:

Postfach 80 08 60 65908 Frankfurt am Main

Telefon: (01 80) 2 22 20 101 Telefax: (01 80) 2 22 20 111 E-Mail: medinfo.de@sanofi.com

8.    ZULASSUNGSNUMMER

5823.00.00

9.    DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLANGERUNG DER ZULASSUNG

23. Marz 1990/26. Februar 2002

10.    STAND DER INFORMATION

Februar 2015

11.    VERKAUFSAB GRENZUNG

V erschreibungspflichtig.

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0,06 €/Anruf (dt. Festnetz); max. 0,42 €/min (Mobilfunk).

Ximovan