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Acara 35 mg filmtabletten



Gebrauchsinformation Acara 35 mg filmtabletten

Wortlaut der für die Packungsbeilage vorgesehenen Angaben


PCX Gebrauchsinformation: Information für den Anwender


Risepallin 35 mg Filmtabletten


Mononatriumrisedronat


Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen.

- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

- Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

- Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

  1. Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.


Diese Packungsbeilage beinhaltet:


  1. Was ist Risepallin und wofür wird es angewendet?

  2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Risepallin beachten?

  3. Wie ist Risepallin einzunehmen?

  4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

  5. Wie ist Risepallin aufzubewahren?

  6. Weitere Informationen


1. WAS ISTRISEPALLINUND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?


  1. Was Risepallin ist

Der aktive Wirkstoff in Risepallin ist Mononatriumrisedronat, das zur Gruppe von nicht-hormonellen Arzneimitteln gehört, die man Bisphosphonate nennt und die zur Behandlung von Knochenerkrankungen verwendet werden. Es wirkt direkt auf die Knochen und stärkt sie, so dass sie weniger leicht brechen.


Knochen sind lebende Gewebe. Alter Knochen wird ständig aus dem Skelett entfernt und durch neuen Knochen ersetzt.


Postmenopausale Osteoporose ist eine Erkrankung, die bei Frauen nach der Menopause auftritt, wobei die Knochen schwächer und brüchiger werden und nach Sturz oder Zerrung leichter brechen.


Aufgrund einer Reihe von Ursachen, einschließlich Alterung und/oder niedriger Werte des männlichen Hormons Testosteron kann Osteoporose auch bei Männern auftreten.


Die Knochen von Wirbelsäule, Hüfte und Handgelenke brechen am leichtesten, obwohl dies bei jedem Knochen in Ihrem Körper passieren kann. Osteoporose-bezogene Brüche können auch Rückenschmerzen, Verminderung an Köpergröße und einen krummen Rücken verursachen. Viele Patienten mit Osteoporose haben keine Beschwerden und es kann sogar sein, dass Ihnen gar nicht bekannt ist, dass Sie sie Osteoporose hatten.


  1. Wofür Risepallin angewendet wird

Risepallin wird zur Behandlung von Osteoporose angewendet

  • bei postmenopausalen Frauen, auch wenn die Osteoporose schwerwiegend ist. Es vermindert das Risiko von Frakturen (Brüchen) an Wirbelsäule und Hüfte.

  • bei Männern.


2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON RISEPALLINBEACHTEN?


  1. Risepallin darf nicht eingenommen werden, wenn Sie

  • allergisch (überempfindlich) gegen Risedronat oder einen der sonstigen Bestandteile von Risepallin sind (siehe Abschnitt 6, „Was Risepallin enthält“).

  • wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie eine Erkrankung haben, die man Hypokalziämie (niedrige Blut-Calciumwerte) nennt.

  • schwanger sein könnten oder planen, schwanger zu werden.

  • stillen.

  • schwerwiegende Nierenprobleme haben.


  1. Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Risepallin ist erforderlich, und informieren Sie bitte VOR der erstmaligen Einnahme Ihren Arzt, wenn Sie

  • nicht fähig sind, für mindestens 30 Minuten in einer aufrechten Position (Sitzen

  • oder Stehen) zu bleiben.

  • abnorme Knochen und Mineralstoffwechsel (z.B. Vitamin D-Mangel oder

  • Anormalitäten des Nebenschilddrüsenhormons, die beide zu niedrigen Blut-Calciumwerten führen) haben.

  • in der Vergangenheit Probleme mit Ihrer Speiseröhre (die Röhre, die Ihren

  • Mund mit Ihrem Magen verbindet) hatten. Zum Beispiel können Sie Schmerzen beim Schlucken oder Schwierigkeiten, Nahrung zu schlucken, gehabt haben.

  • Ihnen von Ihrem Arzt mitgeteilt wurde, dass Sie eine Unverträglichkeit

  • gegenüber einigen Zuckern (wie Lactose [Milchzucker]) haben.

  • Schmerzen, Schwellungen oder Taubheit des Kiefers oder ein Gefühl von

  • Kieferschwere“ oder „Zahnverlust“ haben oder hatten.

  • in Zahnbehandlung sind oder eine chirurgische Zahnoperation planen.

  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt, dass Sie mit Risedronat behandelt werden.


Ihr Arzt wird Ihnen raten, was bei der Einnahme von Risepallin zu tun ist, wenn einer oder mehrere der oben genannten Fälle auf Sie zutreffen


Kinder und Jugendliche:
Für Kinder unter 18 Jahren wird eine Einnahme von Risedronate sodiumaufgrund unzureichender Daten hinsichtlich Unbedenklichkeit und Wirksamkeit nicht empfohlen.


  1. Bei Einnahme von Risepallin mit anderen Arzneimitteln

Arzneimittel, die einen der folgenden Stoffe enthalten, vermindern die Wirkung von Risepallin, wenn sie gleichzeitig eingenommen werden:

  • Calcium

  • Magnesium

  • Aluminium (z.B. einige Mittel gegen Verdauungsstörungen)

  • Eisen


Nehmen Sie diese Arzneimittel mindestens 30 Minuten nach ihrer RisepallinFilmtabletteein.


Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.


  1. Bei Einnahme von Risepallin zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihre Risepallin Filmtablette NICHT mit Nahrungsmitteln oder Getränken (andere als reines Wasser) einnehmen, damit sie richtig wirken kann. Insbesondere, nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht zur gleichen Zeit wie Molkereiprodukte (wie z.B. Milch) ein, da diese Calcium enthalten (siehe Abschnitt 2, „Bei Einnahme von Risepallin mit anderen Arzneimitteln“).


Nehmen Sie Nahrungsmittel und Getränke (andere als reines Wasser) mindestens 30 Minuten nach Ihrer Risepallin Filmtablette ein.


  1. Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.


Nehmen Sie Risepallin NICHT ein, wenn Sie schwanger sein könnten, schwanger sind oder planen, schwanger zu werden (siehe Abschnitt 2, „Risepallin darf nicht eingenommen werden, wenn Sie“). Das mögliche Risiko, das mit der Anwendung von Mononatriumrisedronat (Wirkstoff in Risepallin) bei schwangeren Frauen in Zusammenhang steht, ist nicht bekannt.


Nehmen Sie Risepallin NICHT ein, wenn Sie stillen (siehe Abschnitt 2, „Risepallin darf nicht eingenommen werden, wenn Sie“).


  1. Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Risepallin beeinflusst nicht Ihre Fähigkeit, Fahrzeuge zu lenken und Maschinen zu bedienen.


  1. Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Risepallin

Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Risepallin daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden


3. WIE IST RISEPALLINEINZUNEHMEN?

  1. Dosierung

Nehmen Sie Risepallin immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.


  1. Übliche Dosis:

Nehmen Sie eine Tablette Risepallin (35 mg Mononatriumrisedronat) einmal pro Woche. Wählen Sie einen Tag der Woche, der am besten in Ihren Zeitplan passt. Nehmen Sie Risepallin jede Woche an dem von Ihnen gewählten Tag.


Es gibt Kästchen/Freiräume auf dem Umkarton. Bitte markieren Sie den Wochentag, den Sie für die Einnahme Ihrer Tablette gewählt haben. Tragen Sie jeweils auch das Datum Ihrer Tabletteneinnahme ein.


  1. WANN ist Risepallin einzunehmen

Nehmen Sie Ihre Risepallin Tablette mindestens 30 Minuten vor der ersten Aufnahme von Nahrungsmitteln, Getränken (anderen als reines Wasser) oder anderen Arzneimitteln am Tag ein.


  1. WIE ist Risepallin einzunehmen

  • Nehmen Sie die Tablette, während Sie in einer aufrechten Position sind (Sie können sitzen oder stehen), um Sodbrennen zu vermeiden.

  • Schlucken Sie diese mit mindestens einem Glas (120 ml) reinem Wasser.

  • Schlucken Sie diese im Ganzen. Die Tablette NICHT lutschen oder kauen.

  • Legen Sie sich für 30 Minuten nach der Einnahme die Tablette nicht hin.


Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wenn Sie zusätzlich Calcium und Vitamine benötigen falls Sie nicht ausreichend davon aus Ihrer Nahrung erhalten.


  1. Wenn Sie eine größere Menge von Risepallin eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie (oder jemand anders) versehentlich mehr als die verordnete Dosis von Risepallin eingenommen haben, trinken Sie (bzw. die betroffene Person) ein volles Glas Milch und suchen Sie unverzüglich medizinische Hilfe auf.


  1. Wenn Sie die Einnahme von Risepallin vergessen haben

Wenn Sie versehentlich die Einnahme einer Tablette Risepallin am gewählten Tag vergessen haben, nehmen Sie sie an dem Tag ein, an dem Sie sich daran erinnern.


Kehren Sie dann wieder zur Einnahme einer Tablette einmal pro Woche an dem Tag, an dem Sie sie normalerweise genommen hatten, zurück.


Nehmen Sie NICHT zwei Tabletten an einem Tag ein, um die vergessene Dosis auszugleichen.


  1. Wenn Sie die Einnahme von Risepallin beenden

Wenn Sie die Behandlung beenden, kann es sein, dass Sie beginnen, Knochenmasse zu verlieren. Bitte informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie in Betracht ziehen, die Behandlung zu beenden.


4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann RisepallinNebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.


  1. Beenden Sie die Einnahme von Risepallin und kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn irgendeine der folgenden Beschwerden bei Ihnen auftritt:

  • Beschwerden einer schweren allergischen Reaktion, wie:

  • Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen

  • Schluckbeschwerden

  • Nesselausschlag und Atemnot

  • Schwere Hautreaktionen die Blasenbildung der Haut einschließen können.


  1. Informieren Sie bitte sofort Ihren Arzt, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt:

  • Augenentzündung, gewöhnlich mit Schmerzen, Rötung und Lichtempfindlichkeit.

  • Knochen-Nekrose (Osteonekrose) des Kiefers in Zusammenhang mit verzögerter Heilung oder Infektion, oft nach einer Zahnextraktion (siehe Abschnitt 2, „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Risepallin ist erforderlich, und informieren Sie bitte VOR der erstmaligen Einnahme Ihren Arzt, wenn Sie“).

  • Beschwerden in der Speiseröhre wie Schmerzen beim Schlucken, Schluckschwierigkeiten, Brustschmerzen oder neues/verschlechtertes Sodbrennen.


In klinischen Studien waren jedoch die anderen Nebenwirkungen, die beobachtet wurden, gewöhnlich leicht ausgeprägt und haben den Patienten nicht zur Beendigung der Tabletteneinnahme veranlasst.


  1. Häufige Nebenwirkungen (1 bis 10 Behandelte von 100):

  • Verdauungsstörungen, Krankheitsgefühl, Magenschmerzen, Magenkrämpfe oder Unwohlsein, Verstopfung, Völlegefühl, Blähungen, Durchfall.

  • Schmerzen in Ihren Knochen, Muskeln oder Gelenken.

  • Kopfschmerzen.


  1. Gelegentliche Nebenwirkungen (1 bis 10 Behandelte von 1.000):

  • Entzündung oder Geschwür der Speiseröhre (die Röhre, die Ihren Mund mit Ihrem Magen verbindet), die Schwierigkeiten und Schmerzen beim Schlucken hervorrufen (siehe auch Abschnitt 2, Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Risepallin ist erforderlich, und informieren Sie bitte VOR der erstmaligen Einnahme Ihren Arzt, wenn Sie), Magen- und Zwölffingerdarmentzündung (erster Darmabschnitt nach dem Magen).

  • Entzündung des farbigen Teils des Auges (Iris) (rote, schmerzende Augen mit einer möglichen Änderung des Sehvermögens).


  1. Seltene Nebenwirkungen (1 bis 10 Behandelte von 10.000):

  • Entzündung der Zunge (rote, geschwollene, möglicherweise schmerzende Zunge), Verengung der Speiseröhre (die Röhre, die Ihren Mund mit Ihrem Magen verbindet).

  • Abnorme Leberwerte sind berichtet worden. Diese können nur durch einen Bluttest bestimmt werden.

  • Ungewöhnliche (atypische) Brüche des Oberschenkelknochens, insbesondere bei Patienten unter Langzeitbehandlung gegen Osteoporose, können selten auftreten. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie Schmerzen, Schwäche oder Beschwerden in Oberschenkel, Hüfte oder Leiste verspüren, da es sich dabei um ein frühes Anzeichen eines möglichen Oberschenkelknochenbruchs handeln könnte.


Während Erfahrungen nach der Markteinführung wurden die folgenden Nebenwirkungen (unbekannter Häufigkeit) berichtet;

  • Allergische Reaktionen der Haut wir Urticaria (Nesselausschlag), Hautausschlag, Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Nacken, Schluckbeschwerden oder Atemnot. Schwere Hautreaktionen beinhalten Vesiculation (Blasenbildung) unter der Haut; Entzündung der kleinen Blutgefäße, charakterisiert durch druckempfindliche rote Punkte auf der Haut (leukozytoklastische Vaskulitis); eine ernste Erkrankung, die man Stevens Johnson-Syndrom (SJS) nennt, mit Blasenbildung auf Haut, Mund, Augen und anderen Schleimhautoberflächen (Geschlechtsorgane); eine schwere Erkrankung, die man toxische epidermale Nekrolyse (TEN) nennt, die einen roten Ausschlag über viele Teile des Körpers und/oder einen Verlust der äußeren Hautschicht verursacht.

  • Haarverlust. Allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen). Ernste Leberfunktionsstörungen, hauptsächlich, wenn Sie mit anderen Arzneimitteln behandelt werden, von denen bekannt ist, dass sie Leberprobleme hervorrufen. Augenentzündung, die Schmerzen und Rötung verursacht.


  • Selten können zu Beginn der Behandlung die Blut-Calcium- und -Phosphatwerte des Patienten sinken. Diese Veränderungen sind gewöhnlich geringfügig und rufen keine Beschwerden hervor.


Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.


5. WIE IST RISEPALLINAUFZUBEWAHREN?


Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.


Sie dürfen Risepallin nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ bzw. „EXP“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.


Das Arzneimittel darf nicht in Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.


6. Weitere INformationen


Was Risepallinenthält


  1. Was Risedronat enthält:

  • Der Wirkstoff ist Mononatriumrisedronat.

  • Jede Filmtablette enthält 35 mg Mononatriumrisedronat, entsprechend 32,5 mg Risedronsäure.

  • Die sonstigen Bestandteile sind:

  • Tablettenkern

  • vorverkleisterte Stärke (Mais)

  • mikrokristalline Cellulose

  • Crospovidon (Typ A)

  • Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]

  • Filmüberzug

  • OPADRY white II OY-LS-28908

  • bestehend aus:

  • Hypromellose 15cP (E 464)

  • Hypromellose 3cP (E 464)

  • Hypromellose 50cP (E 464)

  • Lactose-Monohydrat

  • Titandioxid (E 171)

  1. Wie Risepallin aussieht und Inhalt der Packung:

Risepallin Tabletten sind weiße, runde, bikonvexe Filmtabletten mit einem Durchmesser von 11,2 mm, einer Dicke von 5,0 mm und mit der Prägung „35“ auf einer Seite.

Sie werden in Blisterpackungen zu 1, 2, 4, 10, 12, 16 und 24 Tabletten angeboten.


  1. Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller


Pharmazeutischer Unternehmer

Pharmathen S.A.

6, Dervenakion str.

153 51 Pallini, Attiki

Griechenland


  1. Hersteller

Pharmathen S.A.

6, Dervenakion str.

153 51 Pallini, Attiki

Griechenland


Pharmathen International S.A.

Sapes Industrial Park, Block 5

69300 Rodopi

Griechenland


  1. Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:


DK: Risepallin35mg Filmovertrukne tabletter

BE: Risedreenos35 mg filmomhulde tabletten.

CY: Risepallinταμπλέτες 35 mg, επιστρωμένες με λεπτό υμένιο

DE: Risepallin35 mg Filmtabletten

IE: RisedronateOnce a Week 35 mg Film-coated tablets

IT: Risedronato Germed 35 mg compresse rivestite con film

LU: Risedreenos 35mg film- coated tablets

UK: Risedronate sodium 35 mg Once a Week film-coated tablets

  1. Diese Gebrauchsanweisung wurde zuletzt genehmigt im

September 2011


Acara 35 mg Filmtabletten

Fachinformation Acara 35 mg filmtabletten

Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels


BC 1. Bezeichnung des Arzneimittels


Risepallin 35 mg Filmtabletten


BD 2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung


Jede Filmtablette enthält 35 mg Mononatriumrisedronat (entsprechend 32,5 mg Risedronsäure).


Sonstiger Bestandteil: 2,0 mg Lactose in jeder Tablette

Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.


BE 3. Darreichungsform


Filmtablette

Weiße, runde, bikonvexe Filmtablette, mit einem Durchmesser von 11,2 mm, einer Dicke von 5,0 mm und der Prägung „35“ auf einer Seite.


BG 4. Klinische Angaben


BH 4.1 Anwendungsgebiete


Behandlung von postmenopausaler Osteoporose, um das Risiko von Wirbelfrakturen zu reduzieren. Behandlung von etablierter postmenopausaler Osteoporose, um das Risiko von Hüftfrakturen zu reduzieren (siehe Abschnitt 5.1). Behandlung von Osteoporose bei Männern mit hohem Risiko, Knochenbrüche zu erleiden (siehe Abschnitt 5.1).


BN 4.2 Dosierung, Art und Dauer der Anwendung


Die empfohlene Dosierung für Erwachsene beträgt einmal pro Woche eine 35 mg Tablette oral verabreicht. Die Tablette sollte immer am gleichen Tag der Woche eingenommen werden.


Die Resorption von Mononatriumrisedronat wird durch Nahrungsmittel beeinflusst, und um eine adäquate Resorption zu ermöglichen, sollte die Einnahme von Risepallin durch die Patienten

  • vor dem Frühstück erfolgen: mindestens 30 Minuten vor der ersten Aufnahme von Nahrungsmitteln, anderen Arzneimitteln oder Getränken (andere als reines Wasser) am Tag.


Die Patienten sollten instruiert werden, wenn versehentlich die Einnahme einer Dosis vergessen wurde, eine Risepallin 35 mg Tablette an dem Tag, an dem Sie sich daran erinnern, einzunehmen. Die Patienten sollten dann wieder zur Einnahme einer Tablette einmal pro Woche an dem Tag, an dem Sie sie normalerweise genommen hatten, zurückkehren. Es sollten nicht zwei Tabletten am selben Tag eingenommen werden.


Die Tablette muss im Ganzen geschluckt werden und darf nicht gelutscht oder gekaut werden. Um die Beförderung der Tablette zum Magen zu erleichtern, ist Risepallin in aufrechter (stehender oder sitzender) Körperhaltung mit einem Glas reinem Wasser (≥ 120 ml) einzunehmen. Die Patienten dürfen sich für 30 Minuten nach der Tabletteneinnahme nicht hinlegen (siehe Abschnitt 4.4).


Nahrungsergänzungen von Calcium und Vitamin D sollten in Betracht gezogen werden, wenn die Aufnahme mit der Nahrung unzureichend ist.

  1. Ältere Patienten:

Es ist keine Dosisanpassung notwendig, da Bioverfügbarkeit, Verteilung und Elimination bei älteren Patienten (in einem Alter von > 60 Jahren) im Vergleich zu jüngeren Patienten ähnlich erfolgen. Dies wurde auch bei der postmenopausalen Population von sehr alten Patienten, 75 Jahre alt und darüber, gezeigt.

  1. Beeinträchtigung der Nierenfunktion:

Für Patienten mit leichter bis mäßig ausgeprägter Beeinträchtigung der Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung notwendig. Die Anwendung von Risepallin ist bei Patienten mit schwerer Beeinträchtigung der Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance niedriger als 30 ml/min) kontraindiziert (siehe Abschnitte 4.3 und 5.2).


Kinder und Jugendliche
Für Kinder unter 18 Jahren wird eine Einnahme von Mononatriumrisedronat aufgrund unzureichender Daten hinsichtlich Unbedenklichkeit und Wirksamkeit nicht empfohlen (siehe auch Abschnitt 5.1).


Die optimale Dauer einer Bisphosphonat-Behandlung bei Osteoporose ist nicht festgelegt. Die Notwendigkeit einer Weiterbehandlung sollte in regelmäßigen Abständen auf Grundlage des Nutzens und potenzieller Risiken von Risepallinfür jeden Patienten individuell beurteilt werden, insbesondere bei einer Anwendung über 5 oder mehr Jahre.


BI 4.3 Gegenanzeigen


  1. Überempfindlichkeit gegen Mononatriumrisedronat oder einen der sonstigen Bestandteile.

  2. Hypokalziämie (siehe Abschnitt 4.4).

  3. Schwangerschaft und Stillzeit.

  4. Schwere Beeinträchtigung der Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min).


BK 4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung


Nahrungsmittel, Getränke (andere als reines Wasser) und medizinische Produkte, die polyvalente Kationen (wie Calcium, Magnesium, Eisen und Aluminium) enthalten, beeinträchtigen die Resorption von Bisphosphonaten und dürfen daher nicht gleichzeitig mit Risepallin eingenommen werden (siehe Abschnitt 4.5). Um die erwünschte Wirksamkeit zu erzielen, ist eine strikte Einhaltung der Dosierungsempfehlungen notwendig (siehe Abschnitt 4.2).


Die Wirksamkeit von Bisphosphonaten bei der Behandlung von Osteoporose steht in Zusammenhang mit dem Vorhandensein einer geringen Knochenmineraldichte (KMD) und/oder einer prävalenten Fraktur.


Hohes Alter oder klinische Risikofaktoren für Knochenbrüche alleine sind nicht ausreichende Gründe, eine Behandlung von Osteoporose mit einem Bisphosphonat zu initiieren.


Es liegen nur begrenzte Nachweise vor, die die Wirksamkeit von Bisphosphonaten, einschließlich Risepallin, bei sehr alten Patienten (> 80 Jahre) unterstützen (siehe Abschnitt 5.1).


Bisphosphonate sind mit Ösophagitis, Gastritis, ösophagealen und gastroduodenalen Ulzerationen in Zusammenhang gebracht worden. Daher ist Vorsicht geboten:

  • Bei Patienten, die eine Krankengeschichte von Speiseröhrenerkrankungen aufweisen, die die Passage durch die Speiseröhre oder die Entleerung der Speiseröhre verzögern, z.B. Striktur oder Achalasie.

  • Bei Patienten, die nicht für mindestens 30 Minuten nach der Einnahme der Tablette in einer aufrechten Körperhaltung bleiben können.

  • Wenn Risepallin an Patienten mit aktiven oder kurz zurückliegenden Problemen der Speiseröhre oder des oberen Gastrointestinaltrakts verabreicht wird.


Ärzte, die Risepallin verordnen, müssen die Patienten auf die Wichtigkeit hinweisen, die Einnahmevorschriften zu beachten und auf jegliche Anzeichen und Beschwerden möglicher ösophagealer Reaktionen zu achten. Die Patienten sind anzuweisen, rechtzeitig medizinische Hilfe einzuholen, wenn sich Symptome von ösophagealen Irritationen wie Dysphagie, Schmerzen beim Schlucken, retrosternale Schmerzen oder neu auftretendes/verschlechtertes Sodbrennen entwickeln.


Eine Hypokalziämie muss vor dem Beginn der Therapie mit Risepallin behandelt werden. Andere Störungen des Knochen- oder Mineralstoff-Matabolismus’ (d.h., eine Funktionsstörung der Nebenschilddrüse, Hypovitaminose D) sind zu Beginn der Behandlung mit Risepallin zu behandeln.


Bei Krebspatienten, deren Behandlungsstrategie u.a. primär intravenös verabreichte Bisphosphonate umfasste, ist über eine Osteonekrose des Kiefers berichtet worden, die im Allgemeinen mit einer Zahnextraktion und/oder einer lokalen Infektion (einschließlich Osteomyelitis) in Zusammenhang stand. Viele dieser Patienten erhielten auch eine Chemotherapie und Corticosteroide. Eine Osteonekrose des Kiefers ist auch bei Osteoporosepatienten beobachtet worden, die mit oral verabreichten Bisphosphonaten behandelt wurden.

Bei Patienten mit gleichzeitig vorhandenen Risikofaktoren (z.B. Karzinome, Chemotherapie, Strahlentherapie, Behandlung mit Corticosteroiden, schlechte Mundhygiene) muss vor einer Behandlung mit Bisphosphonaten eine zahnärztliche Untersuchung mit geeigneten Vorsorgemaßnahmen in Betracht gezogen werden.


Während der Behandlung sollten diese Patienten, wenn möglich, invasive dentale Eingriffe vermeiden. Bei Patienten, die während der Behandlung mit Bisphosphonaten eine Kieferosteonekrose entwickeln, kann eine zahnchirurgische Behandlung die Erkrankung verschlechtern. Es sind keine Daten darüber verfügbar, ob bei Patienten, die Zahnbehandlungen benötigen, durch ein Absetzen der Bisphosponat-Behandlung das Risiko für eine Osteonekrose des Kiefers verringert wird.


Die klinische Beurteilung durch den behandelnden Arzt muss für den auf einer individuellen Nutzen/Risiko-Abwägung beruhenden Behandlungsplan für den einzelnen Patienten richtungweisend sein.


Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, Lapp-Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollte Risepallin nicht anwenden.


Atypische Femurfrakturen

Atypische subtrochantäre und diaphysäre Femurfrakturen wurden unter Bisphosphonat-Therapie berichtet, vor allem bei Patienten unter Langzeitbehandlung gegen Osteoporose. Diese transversalen oder kurzen Schrägfrakturen können überall entlang des Oberschenkelknochens auftreten, direkt unterhalb des Trochanter minor bis direkt oberhalb der Femurkondylen. Diese Frakturen entstehen nach einem minimalen Trauma oder ohne Trauma und manche Patienten verspüren Oberschenkel- oder Leistenschmerzen oft im Zusammenhang mit Anzeichen einer Niedrig-Energie Fraktur in bildgebenden Verfahren Wochen bis Monate vor dem Auftreten einer manifesten Femurfraktur. Frakturen treten häufig bilateral auf. Aus diesem Grund sollte bei Patienten, die mit Bisphosphonaten behandelt werden und eine Femurschaftfraktur hatten, der kontralaterale Femur ebenfalls untersucht werden. Über eine schlechte Heilung dieser Frakturen ist ebenfalls berichtet worden. Bei Patienten mit Verdacht auf eine atypische Femurfraktur sollte ein Absetzen der Bisphosphonat-Therapie, vorbehaltlich einer Beurteilung des Patienten, auf Grundlage einer individuellen Nutzen-Risiko-Bewertung in Betracht gezogen werden.

Während einer Behandlung mit Bisphosphonaten sollte den Patienten geraten werden, über jegliche Oberschenkel-, Hüft- oder Leistenschmerzen zu berichten und jeder Patient mit diesen Symptomensollte auf eine unvollständige Femurfraktur hin untersucht werden.


BM 4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen


Es wurden keine formellen Wechselwirkungsstudien durchgeführt, jedoch wurden während klinischer Studien keine klinisch relevanten Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln gefunden. In den Risedronat-Phase III-Osteoporose-Studien mit täglicher Dosierung, wurde die Anwendung von Acetylsalicylsäure oder NSAID von 33 % bzw. 45 % der Patienten berichtet. In der wöchentlichen Phase III-Studie bei postmenopausalen Frauen wurde die Anwendung von Acetylsalicylsäure oder NSAID von 57 % bzw. 40 % der Patienten berichtet. Unter den regelmäßigen Anwendern von Acetylsalicylsäure oder NSAID (3 oder mehr Tage pro Woche) war die Inzidenz von Nebenwirkungen bei Patienten, die mit Mononatriumrisedronat behandelt wurden, ähnlich zu denen bei Kontrollpatienten.


Wenn es als geeignet angesehen wird, kann Risepallin begleitend mit einer ergänzenden Östrogenersatztherapie angewendet werden (nur bei Frauen).


Die gleichzeitige Aufnahme von Arzneimitteln, die polyvalente Kationen (z.B. Calcium, Magnesium, Eisen und Aluminium) enthalten, beeinträchtigt die Resorption von Risepallin (siehe Abschnitt 4.4).


Mononatriumrisedronat wird nicht systemisch metabolisiert, induziert nicht Cytochrom P450-Enzyme, und hat eine geringe Proteinbindung.


BL 4.6 Schwangerschaft und Stillzeit


Es liegen keine hinreichenden Daten in Bezug auf die Anwendung von Risedronat bei schwangeren Frauen vor. Tierexperimentelle Studien haben Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe Abschnitt 5.3). Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. In tierexperimentellen wurde gezeigt, dass eine geringe Menge von Mononatriumrisedronat in die Milch ausgeschieden wird.

Risepallin darf nicht während der Schwangerschaft oder von stillenden Müttern angewendet werden.


BQ 4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen


Es wurden keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beobachtet.


BJ 4.8 Nebenwirkungen


Mononatriumrisedronat wurde in klinischen Phase III-Studien untersucht, die mehr als 15.000 Patienten einbezogen hatten. Die Mehrheit an Nebenwirkungen, die in klinischen Studien beobachtet wurden, war von leichtem oder mäßig ausgeprägtem Schweregrad und erforderte gewöhnlich keine Beendigung der Therapie.


Nebenwirkungen, die von klinischen Phase III-Studien bei postmenopausalen Frauen mit Osteoporose, die bis zu 36 Monate lang mit Risepallin 5 mg/Tag (n = 5.020) oder Placebo (n = 5.048) behandelt wurden, berichtet wurden und als möglicherweise in Zusammenhang mit Mononatriumrisedronat stehend angesehen wurden, sind weiter unten nach folgender Konvention aufgelistet (Inzidenzen vs. Placebo sind in Klammern angegeben):


Sehr häufig (≥ 1/10);

Häufig (≥ 1/100 bis < 1/10);

Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis < 1/100);

Selten (≥ 1/10.000 bis < 1/1.000);

Sehr selten (< 1/10.000)

  1. Erkrankungen des Nervensystems

Häufig: Kopfschmerzen (1,8 % vs. 1,4 %)

  1. Augenerkrankungen

Gelegentlich: Iritis*

  1. Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Häufig: Verstopfung (5,0 % vs. 4,8 %), Dyspepsie (4,5 % vs. 4,1 %), Übelkeit (4,3 % vs. 4,0 %), Bauchschmerzen (3,5 % vs. 3,3 %), Diarrhö (3,0 % vs. 2,7 %)

Gelegentlich: Gastritis (0,9 % vs. 0,7 %), Ösophagitis (0,9 % vs. 0,9 %), Dysphagie (0,4 % vs. 0,2 %), Duodenitis (0,2 % vs. 0,1 %), Speiseröhren-Ulzeration (0,2 % vs. 0,2 %)

Selten: Glossitis (< 0,1 % vs. 0,1 %), Speiseröhrenverengung (< 0,1 % vs. 0,0 %)

  1. Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Häufig: Skelettmuskelschmerzen (2,1 % vs. 1,9 %)

  1. Untersuchungen

Selten: abnorme Leberfunktionswerte*


  • Keine relevanten Inzidenzen von Phase III Osteoporose-Studien; die Häufigkeit basiert auf Nebenwirkung / Labor / Rechallenge-Ergebnissen in früheren klinischen Studien.


In einer einjährigen, doppelblinden, multizentrischen Studie, die bei postmenopausalen Frauen mit Osteoporose Risepallin 5 mg täglich (n = 480) und Risepallin 35 mg wöchentlich (n = 485) verglichen hat, waren die Gesamt-Sicherheits- und Gesamt-Verträglichkeitsprofile ähnlich. Die folgenden zusätzlichen Nebenwirkungen, die von Prüfärzten als möglicherweise oder wahrscheinlich mit dem Arzneimittel in Zusammenhang stehend angesehen werden, wurden berichtet (die Inzidenzen waren bei der Risepallin 35 mg-Gruppe höher als bei der Risepallin 5 mg-Gruppe): gastrointestinale Störungen (1,6 % vs. 1,0 %) und Schmerzen (1,2 % vs. 0,8 %).


In einer zweijährigen Studie bei an Osteoporose leidenden Männern waren die Gesamt-Sicherheits- und Gesamt-Verträglichkeitsprofile zwischen den Behandlungs- und Placebo-Gruppen ähnlich. Die Nebenwirkungen waren übereinstimmend mit denen, die davor bei Frauen beobachtet worden waren.


  1. Labortests

Frühe, vorübergehende, asymptomatische und leichte Verminderungen der Calcium- und Phosphatspiegel im Serum sind bei einigen Patienten beobachtet worden.


Nach Markeinführung wurden die folgenden Nebenwirkungen berichtet (Häufigkeit selten):

Atypische subtrochantäre und diaphysäre Femurfrakturen (unerwünschte Wirkung der Substanzklasse der Bisphosphonate).


Folgende zusätzliche Nebenwirkungen sind nach der Markteinführung berichtet worden (Häufigkeit nicht bekannt):

  1. Augenerkrankungen

Iritis, Uveitis

  1. Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Osteonekrose des Kiefers

  1. Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Überempfindlichkeit und Hautreaktionen, einschließlich Angioödems, generalisierten Hautausschlages, Urticaria mit Blasenbildung und leukozytoklastische Vaskulitis, einige davon schwerwiegend, einschließlich isolierter Berichte von Stevens Johnson-Syndrom und toxischer epidermaler Nekrolyse.

Haarverlust.

  1. Erkrankungen des Immunsystems

Anaphylaktische Reaktion.

  1. Leber- und Gallenerkrankungen:

Ernste Leber- und Gallenerkrankungen. Bei den meisten berichteten Fällen wurden die Patienten auch mit anderen Arzneimitteln behandelt, von denen bekannt war, dass sie Leberfunktionsstörungen verursachen.


BO 4.9 Überdosierung


Es sind keine speziellen Informationen über die Behandlung einer Überdosierung von Mononatriumrisedronat verfügbar.


Ein Absinken der Serum-Calciumwerte ist als Folge einer beträchtlichen Überdosis zu erwarten. Anzeichen und Symptome einer Hypokalziämie können ebenfalls bei einigen dieser Patienten auftreten.


Milch oder Antazida, die Magnesium, Calcium oder Aluminium enthalten, sollten gegeben werden, um Risedronat zu binden und die Resorption von Risedronat zu vermindern. In Fällen einer beträchtlichen Überdosis, kann eine Magenspülung in Betracht gezogen werden, um nicht resorbiertes Risedronat zu entfernen.


BF 5. Pharmakologische Eigenschaften


B1 5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften


Pharmakotherapeutische Gruppe: Bisphosphonate

ATC-Code: M05BA07


Mononatriumrisedronat ist ein Pyridinyl-Bisphosphonat, das an Knochen-Hydroxylapatit bindet und die Osteoklasten-vermittelte Knochenresorption hemmt. Der Knochenumsatz wird vermindert während die Osteoblastenaktivität und die Knochenmineralisation bewahrt werden. In vorklinischen Studien hat Mononatriumrisedronat potente Anti-Osteoklasten- und Anti-Resorptions-Aktivität gezeigt, und es hat, in Abhängigkeit von der Dosis, die Knochenmasse und die biomechanische Skelettstärke erhöht. Die Aktivität von Mononatriumrisedronat wurde in pharmakodynamischen und klinischen Studien durch die Messung von biochemischen Markern für den Knochenumsatz bestätigt. In Studien an postmenopausalen Frauen wurden Abnahmen der biochemischen Marker des Knochenumsatzes innerhalb 1 Monats beobachtet und diese Abnahmen erreichten ein Maximum in 3–6 Monaten. Die Abnahmen der biochemischen Marker des Knochenumsatzes waren bei Verabreichung von Risepallin 35 mg einmal wöchentlich und Risepallin 5 mg täglich nach 12 Monaten ähnlich.


In einer Studie an Männern mit Osteoporose wurden Abnahmen der biochemischen Marker des Knochenumsatzes frühestens nach 3 Monaten und weiterhin nach 24 Monaten beobachtet.

  1. Behandlung von postmenopausaler Osteoporose

Eine Anzahl von Risikofaktoren steht mit postmenopausaler Osteoporose in Zusammenhang, einschließlich geringer Knochenmasse, niedriger Knochen-Mineral-Dichte, früher Menopause, einer Krankengeschichte von Rauchen und einer familiären Krankengeschichte von Osteoporose. Die klinischen Folgen von Osteoporose sind Frakturen. Das Risiko von Frakturen ist mit einer Anzahl von Risikofaktoren erhöht.


Basierend auf den Wirkungen auf die mittlere Änderung der Knochenmineraldichte (KMD) der Lendenwirbelsäule, hat sich in einer einjährigen, doppelblinden multizentrischen Studie von postmenopausalen Frauen mit Osteoporose gezeigt, dass Risepallin 35 mg, einmal wöchentlich verabreicht (n = 485) entsprechend ist zu Risepallin 5 mg, täglich verabreicht (n = 480).


Die klinischen Programme für Risedronat, einmal täglich verabreicht, untersuchten die Wirkung von Risedronat auf das Risiko von Hüft- und Wirbelfrakturen und beinhalteten Daten von frühen und späten postmenopausalen Frauen mit und ohne Frakturen. Tägliche Dosen von 2,5 mg und 5 mg wurden in allen Gruppen untersucht, einschließlich der Kontrollgruppen, die Calcium und Vitamin D erhielten (wenn die Basiswerte niedrig waren). Absolutes und relatives Risiko von neuen Wirbel- und Hüftfrakturen wurden durch Verwendung einer Analyse der Zeit bis zum ersten Ereignis (time-to-first event analysis) abgeschätzt.


  • Zwei Placebo-kontrollierte Studien (n = 3.661) umfassten postmenopausale Frauen unter 85 Jahren mit Wirbel-Frakturen bei Studienbeginn. Risepallin 5 mg, täglich für 3 Jahre verabreicht, reduzierte das Risiko für neue Wirbelfrakturen relativ zur Kontrollgruppe. Bei Frauen mit mindestens 2 Wirbelfrakturen bzw. mindestens 1 Wirbelfraktur betrug die relative Reduktion des Risikos 49 % bzw. 41 % (die Inzidenz an neuen Wirbelfrakturen betrug mit Mononatriumrisedronat 18,1 % bzw. 11,3 %, mit Placebo 29,0 % bzw. 16,3 %). Die Wirkung der Behandlung zeigte sich bereits am Ende des ersten Behandlungsjahres. Auch bei Frauen mit multiplen Frakturen bei Studienbeginn wurde der Nutzen gezeigt. Verglichen mit der Kontrollgruppe reduzierte Risepallin 5 mg, täglich verabreicht, auch die jährliche Abnahme der Körpergröße.

  • Zwei weitere Placebo-kontrollierte Studien umfassten postmenopausale Frauen über 70 Jahren mit oder ohne Wirbel-Frakturen bei Studienbeginn. Frauen von 70–79 Jahren mit Oberschenkelhals-KMD-T-Skala < -3 Standardabweichung (Hersteller-Bereich, d.h., -2,5 Standardabweichung unter Verwendung von NHANES III) und mindestens einem zusätzlichen Risikofaktor wurden in die Studie einbezogen. Frauen ≥ 80 Jahre konnten auf der Basis von mindestens einem, nicht das Skelett betreffenden, Risikofaktor für Hüftfrakturen oder niedrige Knochen-Mineral-Dichte am Oberschenkelhals einbezogen werden. Eine statistische Signifikanz der Wirksamkeit von Risedronat vs. Placebo wird nur erreicht, wenn die beiden Behandlungsgruppen 2,5 mg und 5 mg vereinigt werden. Die folgenden Ergebnisse basieren nur auf einer a posteriori Analyse von Subgruppen, die durch die klinische Praxis und die gängigen Definitionen von Osteoporose bestimmt sind:

  • In der Untergruppe von Patienten mit Oberschenkelhals-KMD-T-Skala < -2,5 Standardabweichung (NHANES III) und mindestens einer Wirbel-Fraktur bei Studienbeginn, reduzierte Mononatriumrisedronat, verabreicht für 3 Jahre, das Risiko von Hüftfrakturen um 46 % relativ zu der Kontrollgruppe (die Inzidenz von Hüftfrakturen betrug bei der kombinierten Mononatriumrisedronat 2,5 und 5 mg Gruppe 3,8 %, bei Placebo 7,4%);

  • Die Daten zeigen an, das ein stärker limitierter Schutz als dieser bei sehr alten Patienten (> 80 Jahre) beobachtet werden kann. Dies kann durch den steigenden Einfluss von nicht das Skelett betreffenden Faktoren für Hüftfrakturen mit zunehmendem Alter bedingt sein.


  1. In diesen Studien zeigten die Daten, die als sekundärer Endpunkt analysiert wurden, eine Abnahme des Risikos von neuen Wirbel-Frakturen bei Patienten mit niedriger Schenkelhals-KMD ohne Wirbelfraktur und bei Patienten mit niedriger Schenkelhals-KMD mit oder ohne Wirbel-Fraktur an.


  • Risepallin 5 mg, täglich über 3 Jahre verabreicht, erhöhte relativ zur Kontrollgruppe die Knochenmineraldichte (KMD) bei Lendenwirbelsäule, Oberschenkelhals, Trochanter und Handgelenk, und erhielt die Knochendichte am Radius-Schaft.

  • In einer einjährigen Außer-Therapie-Folge-Studie drei Jahre nach der Behandlung mit Risepallin 5 mg, täglich verabreicht, trat eine rasche Reversibilität der unterdrückenden Wirkung von Risedronat auf den Knochenumsatz auf.

  • Stichproben einer Knochenbiopsie von postmenopausalen Frauen, die mit Risepallin 5 mg täglich 2 bis 3 Jahre lang behandelt wurden, zeigten erwartungsgemäß eine mäßig ausgeprägte Abnahme des Knochenumsatzes. Knochen, der während der Risedronat-Behandlung gebildet wurde, war von normaler lamellärer Struktur und Knochenmineralisation. Diese Daten, zusammen mit der verminderten Inzidenz von Osteoporose-bezogenen Frakturen an Wirbeln bei Frauen mit Osteoporose, scheinen keinen schädlichen Effekt auf die Knochenqualität anzuzeigen.


Endoskopische Befunde von einer Anzahl von Patienten mit einer Anzahl von mäßig ausgeprägten bis schwerwiegenden gastrointestinalen Beschwerden sowohl bei den Risedronat- als auch bei den Kontroll-Patienten zeigten keinen Hinweis auf behandlungsbezogene Magen-, Darm- oder Speiseröhren-Ulzerationen, obwohl Duodenitis gelegentlich in der Risedronat-Gruppe beobachtet wurde.

  1. Behandlung von Osteoporose bei Männern

In einer zweijährigen, doppelblinden, Placebo-kontrollierten Studien an 284 Patienten hat Risepallin 35 mg, einmal wöchentlich verabreicht, Wirksamkeit bei Männern mit Osteoporose (Altersbereich 36 bis 84 Jahre) gezeigt (Risepallin 35 mg, n = 191). Alle Patienten hatten Ergänzungen an Calcium und Vitamin D erhalten.


Eine Zunahme der Knochenmineraldichte (KMD) wurde bereits 6 Monate nach Beginn der Mononatriumrisedronat-Behandlung beobachtet. Nach 2 Jahren der Behandlung produzierte Risepallin 35 mg, einmal wöchentlich verabreicht, verglichen mit Placebo durchschnittliche (Mittelwert) Anstiege der KMD an Lendenwirbelsäule, Oberschenkelhals, Trochanter und der gesamten Hüfte. Eine Anti-Fraktur-Wirksamkeit wurde in dieser Studie nicht gezeigt. Die Wirkung auf die Knochen (Zunahme der Knochenmineraldichte [KMD] und Abnahme der Knochenumsatz-Marker [KUM]) von Mononatriumrisedronat ist bei Männern und Frauen ähnlich.


Kinder und Jugendliche
Die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit von Mononatriumrisedronat wird in einer noch andauernden klinischen Studie bei Kindern im Alter von 4 bis unter 16 Jahren untersucht, die an Osteogenesis imperfecta leiden. Nach Abschluss der einjährigen, randomisierten, doppelblinden, plazebokontrollierten Phase wurde für die Risedronatgruppe im Vergleich zur Plazebogruppe eine statistisch signifikante Zunahme des BMDs der Lendenwirbelsäule nachgewiesen; allerdings wurde gegenüber Plazebo eine erhöhte Anzahl von zumindest 1 neuen morphometrischen (mittels Röntgenuntersuchung nachgewiesenen) Wirbelkörperfraktur in der Risedronatgruppe gefunden. Insgesamt stützen die Ergebnisse eine Anwendung von Mononatriumrisedronat bei pädiatrischen Patienten mit Osteogenesis imperfecta nicht.


B2 5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften


  1. Resorption

Die Resorption nach oraler Gabe erfolgt relativ rasch (tmax~ 1 Stunde) und ist im untersuchten Bereich unabhängig von der Dosis (Studie mit einmaliger Dosierung, 2,5 bis 30 mg, Studie mit mehrfacher Dosierung, 2,5-5 mg täglich und bis zu 50 mg Dosierungen wöchentlich). Die durchschnittliche (Mittelwert) orale Bioverfügbarkeit der Tablette beträgt 0,63 % und wird gesenkt, wenn Risedronat mit Nahrungsmitteln verabreicht wird. Die Bioverfügbarkeit war bei Männern und Frauen ähnlich.

  1. Verteilung

Das durchschnittliche Steady state-Verteilungsvolumen beträgt bei Menschen 6,3 l/kg. Die Plasmaproteinbindung ist ungefähr 24 %.

  1. Metabolismus

Es gibt keine Nachweise eines systemischen Metabolismus’ von Mononatriumrisedronat.

  1. Elimination

Annähernd die Hälfte der resorbierten Dosis wird im Urin innerhalb von 24 Stunden ausgeschieden, und 85 % einer intravenös verabreichten Dosis wird nach 28 Tagen im Urin gefunden. Die durchschnittliche (Mittelwert) renale Clearance beträgt 105 ml/min und die durchschnittliche (Mittelwert) Gesamt-Clearance beträt 122 ml/min, wobei die Differenz wahrscheinlich auf eine Clearance durch Knochenadsorption zurückgeführt werden kann. Die renale Clearance ist nicht konzentrationsabhängig, und es besteht ein linearer Zusammenhang zwischen der renalen Clearance und der Kreatinin-Clearance. Nicht resorbiertes Mononatriumrisedronat wird unverändert über die Fäzes ausgeschieden. Nach oraler Verabreichung zeigt das Konzentrations-Zeit-Profil drei Eliminationsphasen mit einer terminalen Halbwertszeit von 480 Stunden.

  1. Besondere Patientengruppen

Ältere Patienten: es ist keine Dosisanpassung notwendig.


Patienten, die Acetylsalicylsäure/NSAID einnehmen: Unter Patienten, die regelmäßig (3 oder mehr Tage pro Woche) Acetylsalicylsäure oder NSAID einnahmen, war die Inzidenz von Nebenwirkungen im oberen Gastrointestinaltrakt bei mit Risedronat behandelten Patienten ähnlich wie bei Kontroll-Patienten.


B3 5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit


In toxikologischen Studien an Ratten und Hunden wurden dosisabhängige toxische Effekte auf die Leber durch Mononatriumrisedronat festgestellt, vorrangig als Enzymanstiege mit histologischen Veränderungen bei Ratten. Die klinische Relevanz dieser Beobachtungen ist nicht bekannt. Bei Expositionen, die als Übersteigerung der menschlichen therapeutischen Dosis betrachtet werden, trat bei Ratte und Hund eine testikuläre Toxizität auf. Bei Nagetieren wurden häufig Dosis-bezogene Inzidenzen von Irritationen der oberen Atemwege festgestellt. Ähnliche Effekte wurden mit anderen Bisphosphonaten festgestellt. Effekte auf die unteren Atemwege wurden auch in Langzeitstudien bei Nagetieren festgestellt, jedoch ist die klinische Signifikanz dieser Befunde unklar. Studien zur Reproduktionstoxizität bei Expositionen, die nahe denen der klinischer Exposition waren, stellten Veränderungen der Ossifikation an Sternum und/oder Schädel von Föten behandelter Ratten fest sowie Hypokalziämie und Mortalität bei trächtigen weiblichen Tieren, die den Wurf austrugen. Bei einer Dosis von 3,2 mg/kg/Tag bei der Ratte und von 10 mg/kg/Tag beim Kaninchen gab keine Hinweise auf Teratogenität, jedoch sind nur von einer geringen Anzahl von Kaninchen Daten verfügbar. Das Auftreten einer maternalen Toxizität verhinderte das Testen höherer Dosen. Studien zu Genotoxizität und Karzinogenität haben kein besonderes Risiko für Menschen gezeigt.


BR 6. Pharmazeutische Angaben


B7 6.1 Liste der sonstigen Bestandteile


Tablettenkern

vorverkleisterte Stärke (Mais)

mikrokristalline Cellulose

Crospovidon (Typ A)

Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]


Filmüberzug

OPADRY white II OY-LS-28908

bestehend aus:

Hypromellose 15cP (E 464)

Hypromellose 3cP (E 464)

Hypromellose 50cP (E 464)

Lactose-Monohydrat

Titandioxid (E 171)

Macrogol 4000


BS 6.2 Inkompatibilitäten


Nicht zutreffend.


BT 6.3 Dauer der Haltbarkeit


3 Jahre


BX 6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung


Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.


BY 6.5 Art und Inhalt des Behältnisses


Undurchsichtige PVC/PE/PVDC/Aluminium-Blisterpackung in einem Faltkarton.


1, 2, 4, 10, 12, 16 und 24 Tabletten


Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.


B4 6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung


Keine besonderen Anforderungen.


BZ 7. Inhaber der Zulassung


Pharmathen S.A.

6, Dervenakion str.

153 51 Pallini, Attiki

Griechenland


B5 8. Zulassungsnummer

80039.00.00



B6 9. Datum der Erteilung der Zulassung/Verlängerung der Zulassung

29.10.2010



B10 10. Stand der Information

September 2011


Acara 35 mg Filmtabletten