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Allegro 2,5 mg filmtabletten



Gebrauchsinformation Allegro 2,5 mg filmtabletten

Gebrauchsinformation: Information fur Anwender

Allegro®

Wirkstoff: Frovatriptan

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfaltig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthalt wichtige Informationen.

-    Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht mochten Sie diese spater nochmals lesen.

-    Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

-    Dieses Arzneimittel wurde Ihnen personlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

-    Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fur Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1.    Was ist Allegro und wofur wird es angewendet?

2.    Was sollten Sie vor der Einnahme von Allegro beachten?

3.    Wie ist Allegro einzunehmen?

4.    Welche Nebenwirkungen sind moglich?

5.    Wie ist Allegro aufzubewahren?

6.    Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Allegro und wofur wird es angewendet?

Allegro enthalt Frovatriptan, ein Mittel zur Behandlung der Migrane aus der Klasse der sogenannten Triptane [selektive 5-Hydroxytryptamin-(5-HT1)-Rezeptor-Agonisten].

Allegro ist ein Arzneimittel fur die Behandlung der Kopfschmerzphase von Migraneattacken mit oder ohne Aura (einem vorubergehenden ungewohnlichen Empfinden vor der Migrane, das von Person zu Person unterschiedlich ausgepragt ist und beispielsweise das Sehen, den Geschmack oder das Horen betreffen kann).

Allegro darf nicht zur Prophylaxe einer Migraneattacke angewendet werden.

Allegro wird zur Behandlung von Migraneattacken bei Erwachsenen angewendet.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Allegro beachten?

Die Diagnose einer Migrane muss durch Ihren behandelnden Arzt eindeutig gestellt worden

sein.

Allegro darf nicht eingenommen werden

•    wenn Sie allergisch gegen Frovatriptan oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,

•    wenn Sie einen Herzinfarkt erlitten haben oder an bestimmten Herzkreislauferkrankungen leiden oder litten, wie Angina pectoris (charakterisiert durch ein schmerzendes Engegefuhl im Brustraum, das in den linken Arm ausstrahlen kann), oder Durchblutungsstorungen der Beine oder Arme (insbesondere in den Fingern und Zehen),

•    wenn Sie einen Schlaganfall oder eine transitorische ischamische Attacke (TIA, vorubergehende Minderdurchblutung des Gehirns) gehabt haben,

•    wenn Sie schweren oder mittelschweren Bluthochdruck haben oder wenn Ihr Blutdruck nicht ausreichend unter Kontrolle gehalten werden kann,

•    wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben,

•    in Kombination mit bestimmten anderen Arzneimitteln, die ebenfalls fur die Behandlung der Migráne eingesetzt werden [Ergotamin oder ergotaminverwandte Wirkstoffe (einschlie&lich Methysergid) oder andere Triptane (5-Hydroxytryptamin-(5-HT1)-Agonisten)].

Warnhinweise und Vorsichtsmaftnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Allegro einnehmen,

wenn Sie ein erhohtes Risiko fur eine Erkrankung der HerzkranzgefáBe haben. Dieses besteht unter anderem, wenn

•    Sie starker Raucher sind oder sich einer Nikotinsubstitutionstherapie unterziehen

•    Sie eine Frau in den Wechseljahren (nach der Menopause) oder ein Mann alter als 40 Jahre sind.

Beenden Sie die Einnahme von Allegro und sprechen Sie unverzuglich mit Ihrem Arzt, wenn Sie

•    ein Engegefuhl oder Schmerzen im Brustraum wahrnehmen, kurzatmig werden und/oder Schmerzen oder Beschwerden in einem oder beiden Armen, Ihrem Rucken, den Schultern, im Hals, Kiefer oder oberen Bauchbereich bemerken. Dies konnten Zeichen eines Herzinfarktes sein, welcher nach der Einnahme von Triptanen auftreten kann, auch bei Patienten ohne bekannte Herz-Kreislauf-Erkrankung (siehe auch Abschnitt 4.);

•    einen    Ganzkorperausschlag    und    Juckreiz,    rasches Auftreten    von    Schwellungen

(besonders im Bereich der Lippen, Augen oder der Zunge) mit moglichen plotzlichen Atembeschwerden sowie einen schnellen und pochenden Herzschlag bekommen. Dies alles    sind Symptome    und    Zeichen einer Allergie    und    Ganzkorper-

Uberempfindlichkeitsreaktion (siehe auch Abschnitt 4.).

Kinder und Jugendliche

Verabreichen Sie dieses Arzneimittel nicht Kindern oder Jugendlichen (unter 18 Jahren), weil die Sicherheit und Wirksamkeit von Allegro in diesen Altersgruppen nicht erwiesen ist.

Einnahme von Allegro zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kurzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Sie durfen dieses Arzneimittel nicht zur gleichen Zeit mit bestimmten anderen Arzneimitteln, die fur die Behandlung der Migráne eingesetzt werden, einnehmen:

•    insbesondere mit Ergotamin oder ergotaminverwandten Wirkstoffen (einschlie&lich Methysergid); zwischen dem Absetzen eines dieser Arzneimittel und der Einnahme von Allegro ist ein Abstand von mindestens 24 Stunden einzuhalten. Ebenso sollen nach der Einnahme von Allegro diese Arzneimittel innerhalb der náchsten 24 Stunden nicht angewendet werden.

•    insbesondere mit anderen Triptanen (5-HT1-Agonisten, wie Sumatriptan, Almotriptan, Eletriptan, Naratriptan, Rizatriptan oder Zolmitriptan).

Wenn nicht anders von Ihrem Arzt verordnet, sollen Sie dieses Arzneimittel nicht gleichzeitig mit Monoaminoxidase(MAO)-Hemmern einnehmen. Diese werden zur Behandlung von Depressionen eingesetzt (Phenelzin, Isocarboxazid, Tranylcypromin, Moclobemid).

•    Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker auch, wenn Sie orale Kontrazeptiva („Pille") oder selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (Citalopram, Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, Sertralin) einnehmen.

Es wird empfohlen, Allegro nicht gleichzeitig mit Johanniskraut (Hypericum perforatum) einzunehmen.

Die gleichzeitige Einnahme von Allegro mit den oben genannten Arzneimitteln (insbesondere Monoaminooxidase-Hemmer, selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer und Johanniskraut) kann das Risiko fur die Entstehung eines Serotonin-Syndroms erhohen (Dieses Syndrom áu&ert sich in Form von z. B. Schuttelfrost, Schwitzen, Unruhe, Zittern, abrupten Muskelkontraktionen, Ubelkeit, Fieber, Verwirrtheit).

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie Allegro zusammen mit anderen Arzneimitteln einnehmen durfen, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Einnahme von Allegro zusammen mit Nahrungsmitteln und Getranken

Allegro kann zu einer Mahlzeit aber auch auf nuchternen Magen eingenommen werden, jedoch immer mit einer ausreichenden Menge Flussigkeit.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Allegro darf wáhrend der Schwangerschaft oder der Stillzeit nicht eingenommen werden, es sei denn, Ihr Arzt verordnet es Ihnen. In jedem Fall durfen Sie nach Einnahme von Allegro fur 24 Stunden nicht stillen, und die innerhalb dieser Zeit abgepumpte Milch darf nicht verwendet werden.

Verkehrstuchtigkeit und Fahigkeit zum Bedienen von Maschinen

Sowohl die Migráne als auch die Behandlung mit Allegro konnen Schláfrigkeit verursachen. Wenn Sie davon betroffen sind, kann das Fuhren eines Fahrzeugs oder das Bedienen von Maschinen gefáhrlich sein und sollte vermieden werden.

Allegro enthalt Lactose

Dieses Arzneimittel enthált Lactose. Bitte nehmen Sie Allegro daher erst nach Rucksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertráglichkeit gegenuber bestimmten Zuckern leiden.

3. Wie ist Allegro einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie Allegro so fruh wie moglich nach Einsetzen des Migránekopfschmerzes ein. Nehmen Sie eine Tablette unzerkaut mit Wasser ein.

Falls die erste Dosis keine Linderung der Migranekopfschmerzen bewirkt, durfen Sie wahrend desselben Migraneanfalls keine zweite Dosis einnehmen. Bei spáteren Migráneanfállen konnen Sie Allegro wieder verwenden.

Wenn Sie nach Einnahme der ersten Dosis eine Linderung feststellen, jedoch innerhalb von 24 Stunden erneut Kopfschmerzen auftreten, konnen Sie eine zweite Dosis einnehmen, vorausgesetzt, es sind mindestens 2 Stunden seit der Einnahme der ersten Dosis vergangen.

Uberschreiten Sie nicht die maximale Dosis von 5 mg Frovatriptan (2 Tabletten) innerhalb von 24 Stunden.

Bei einem Ubergebrauch (wiederholte Einnahme uber mehrere hintereinander folgende Tage) von Allegro, was einem nicht bestimmungsgemáBen Gebrauch dieses Arzneimittels entspricht, kann es zu vermehrten Nebenwirkungen und zu einem chronischen táglichen Kopfschmerz kommen, der eine Unterbrechung der Therapie erfordert. Befragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie háufige Attacken haben oder táglicher Kopfschmerz auftritt, denn Sie konnten an einem Medikamentenubergebrauchs-Kopfschmerz leiden.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Allegro ist nicht fur Patienten unter 18 Jahren bestimmt.

Áltere Menschen

Aufgrund begrenzter Daten zur Anwendung bei Patienten uber 65 Jahren wird die Einnahme von Allegro von Patienten dieser Altersgruppe nicht empfohlen.

Wenn Sie eine groftere Menge von Allegro eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich eine Uberdosis dieses Arzneimittels genommen haben, benachrichtigen Sie Ihren behandelnden Arzt oder Apotheker unverzuglich oder stellen Sie sich der Notfallaufnahme des náchst erreichbaren Krankenhauses vor. Denken Sie daran, ubrig gebliebene Tabletten oder diese Packungsbeilage mitzunehmen.

Wenn Sie die Einnahme von Allegro abbrechen

Es sind keine VorsichtsmaBnahmen zu beachten, wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels beenden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind moglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten mussen.

Beenden Sie die Einnahme von Allegro und sprechen Sie unverzuglich mit Ihrem Arzt, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken:

•    ein Engegefuhl oder Schmerzen im Brustraum, Kurzatmigkeit und/oder Schmerzen oder Beschwerden in einem oder beiden Armen, Ihrem Rucken, den Schultern, im Hals, Kiefer oder oberen Bauchbereich. Dies konnten Zeichen eines Herzinfarktes (Myokardinfarkt) sein, welcher nach der Einnahme von Triptanen auftreten kann, auch bei Patienten ohne bekannte Herz-Kreislauf-Erkrankung;

•    Ganzkorperausschlag und Juckreiz, rasches Auftreten von Schwellungen (besonders im Bereich der Lippen, Augen oder der Zunge und Schleimhaut) mit moglichen plotzlichen Atembeschwerden sowie ein schneller und pochender Herzschlag. Dies alles sind Symptome und Zeichen einer Allergie bzw. Ganzkorper-Uberempfindlichkeitsreaktion (Uberempfindlichkeitsreaktionen, Angioodem, Anaphylaxie).

Die Nebenwirkungen, die mit Allegro berichtet wurden, waren vorubergehend, im Allgemeinen leicht bis máBig ausgeprágt und verschwanden von selbst. Einige dieser Symptome konnen auch durch die Migráne selbst hervorgerufen sein.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden haufig beobachtet (geschátzte Háufigkeit: bei mehr als 1 Person von 100, aber weniger als 1 Person von 10):

-    Ubelkeit (mit Krankheitsgefuhl), Mundtrockenheit, Verdauungsstorungen, Bauchschmerzen

-    Ermudung, Brustkorbbeschwerden (Schwere-, Druck- oder Engegefuhl im Brustraum)

-    Kopfschmerzen, Schwindelgefuhl, Kribbeln/„Ameisenlaufen“ (Parasthesien) meistens in den Armen und Beinen, verringertes oder verandertes Beruhrungsempfinden, extreme Schlafrigkeit

-    Hitzewallungen mit Hautrotung

-    Engegefuhl im Hals

-    Sehstorungen

-    vermehrtes Schwitzen

Die folgenden Nebenwirkungen wurden gelegentlich beobachtet (geschatzte Haufigkeit: bei mehr als 1 Person von 1.000, aber weniger als 1 Person von 100):

-    Geschmacksstorungen, Zittern, Konzentrationsschwache, Lethargie, gesteigertes Beruhrungsempfinden, Schlafrigkeit, unwillkurliche Muskelkontraktionen

-    Durchfall, Schluckbeschwerden, Blahungen im Magen oder Darm, Magenbeschwerden, Blahbauch

-    Herzklopfen, beschleunigter Herzschlag, hoher Blutdruck, Brustkorbschmerzen (starkes Enge- oder Druckgefuhl im Brustraum)

-    Warmegefuhl, erhohte Temperaturempfindlichkeit, Schmerzen, Schwache, Durst, Tragheit, gesteigerter Antrieb, allgemeines Unwohlsein, Schwindel (Vertigo)

-    Angst, Schlaflosigkeit, Verwirrtheit, Nervositat, Erregtheit, Depression, Storung des Personlichkeitsgefuhls (Depersonalisation)

-    Kaltegefuhl in Handen und FuBen

-    Schnupfen, Nasennebenhohlenentzundung, Hals-/Kehlkopfschmerzen

-    Muskelsteifheit, Muskel- und Knochenschmerzen, Schmerzen in Handen und FuBen, Ruckenschmerzen, Gelenkschmerzen

-    Augenschmerzen, Augenreizungen, schmerzhafte Lichtuberempfindlichkeit

-    Juckreiz

-    Ohrgerausche (Tinnitus), Ohrenschmerzen

-    Wasserverlust (Dehydratation)

-    haufiges Wasserlassen, Produktion groBer Harnmengen

Die folgenden Nebenwirkungen wurden selten beobachtet (geschatzte Haufigkeit: bei mehr als 1 Person von 10.000, aber weniger als 1 Person von 1.000):

-    Muskelverspannung, schlaffe Muskeln, verlangsamte Reflexe (Hyporeflexie), Bewegungsstorungen

- Verstopfung,    AufstoBen,    Sodbrennen    (Refluxkrankheit), Reizdarmsyndrom,

Lippenblaschen, Lippenschmerzen, Speiserohrenkrampf, Mundschleimhautblaschen, Magen- oder Zwolffingerdarmgeschwur, Schmerzen der Speicheldrusen, Entzundung der Mundschleimhaut, Zahnschmerzen

-    Fieber

-    Erinnerungsverlust, abnorme Traume, Personlichkeitsstorung

-    Nasenbluten, Schluckauf, ubermaBige Atmung (Hyperventilation), Atemerkrankung, Rachenreizung

-    Nachtblindheit

- Hautrotungen, Gansehaut, violettfarbene Punkte oder Flecken auf Haut und Schleimhauten des Korpers, Nesselsucht

-    langsamer Herzschlag

-    Ohrbeschwerden,    Ohrenerkrankung,    Juckreiz im Ohrbereich,

Gerauschuberempfindlichkeit

-    erhohte Werte von Bilirubin (einer in der Leber gebildeten Substanz) im Blut, erniedrigte Calciumwerte im Blut, Veranderungen bei der Urinuntersuchung

-    niedriger Blutzucker

-    haufiges nachtliches Wasserlassen, Nierenschmerzen

-    selbst zugefugte Verletzung (z. B. Bisse oder Prellungen)

-    geschwollene Lymphknoten

-    Schmerzen bzw. erhohte Empfindlichkeit der Brust

Die folgenden Nebenwirkungen wurden ebenfalls berichtet, allerdings kann die Háufigkeit auf Grundlage der verfugbaren Daten nicht abgeschátzt werden:

-    allergische Reaktionen (Uberempfindlichkeit), darunter Ganzkorperausschlag und Juckreiz, rasches Auftreten von Schwellungen (besonders im Bereich der Lippen, Augen oder der Zunge) mit moglichen plotzlichen Atembeschwerden, welche zusammen mit schnellem und pochendem Herzschlag auftreten konnen (Anaphylaxie),

-    Herzinfarkt (Myokardinfarkt),

-    Beschwerden oder Schmerzen im Brustkorb aufgrund eines vorubergehenden Krampfes (Konstriktion) der Herzkranzarterien (BlutgefáBe, die Sauerstoff und Náhrstoffe zu Ihrem Herzen bringen; d. h. Koronararterienspasmus).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fur Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie konnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut fur Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, konnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen uber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfugung gestellt werden.

5. Wie ist Allegro aufzubewahren?

Sie durfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Durchdruckpackung nach „verwendbar bis" bzw. „verw. bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht uber 30 °C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schutzen. Bewahren Sie dieses Arzneimittel fur Kinder unzugánglich auf.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Allegro enthalt

Der Wirkstoff ist Frovatriptan als Succinat-Monohydrat.

Eine Tablette enthált 2,5 mg Frovatriptan.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Lactose, Mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich], Carboxymethylstárke-Natrium (Typ A) (Ph. Eur.), Hochdisperses Siliciumdioxid. Tablettenuberzug:    OPADRY white bestehend aus:    Titandioxid (E 171), Lactose,

Hypromellose (E 464), Macrogol 3000 und Triacetin.

Wie Allegro aussieht und Inhalt der Packung

Allegro 2,5 mg Filmtabletten sind runde Filmtabletten, die geprágt sind mit „m” auf der einen Seite und „2.5" auf der anderen.

Allegro ist verpackt in Durchdruckpackungen (Blister) aus PVC/PE/Aclar/Aluminium zu je 3 (N1), 6 (N2) oder 12 (N3) Tabletten.

Es werden móglicherweise nicht alle PackungsgróBen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

BERLIN-CHEMIE AG

Glienicker Weg 125, 12489 Berlin, Deutschland Hersteller

Almac Pharma Services Limited

Almac House, 20 Seagoe Industrial Estate, Craigavon - County Armagh, Northern Ireland,

BT63 5UA, Vereinigtes Kónigreich

oder

BERLIN-CHEMIE AG

Glienicker Weg 125, 12489 Berlin, Deutschland oder

A. MENARINI Manufacturing Logistics and Services s.r.l.

Via Campo di Pile, L’Aquila (AQ), Italien oder

Laboratorios Menarini S.A.

Alfonso XII, 587, 08918 Badalona (Barcelona), Spanien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europaischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland:

Allegro

Osterreich:

Frovamig

Belgien:

Frovatex

Polen:

Migren

Frankreich:

Tigreat

Portugal:

Dorlise

Griechenland:

Migralin

Slowenien:

Frotan

Irland:

Frovex

Slowakei:

Frovamen

Island:

Tigreat

Spanien:

Perlic

Italien:

Auradol

Tschechische Republik:

Fromen

Luxemburg:

Niederlande:

Frovatex From i rex

Ungarn:

Frovalon

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt uberarbeitet im November 2014.

Frovatriptan wurde entwickelt von Vernalis Ltd.

Allegro 2,5 mg Filmtabletten

Fachinformation Allegro 2,5 mg filmtabletten

FACHINFORMATION

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Allegro® 2,5 mg Filmtabletten

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Eine Filmtablette enthalt 2,5 mg Frovatriptan (als Succinat-Monohydrat). Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung: ca. 100 mg Lactose pro Tablette Vollstandige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Filmtablette (Tablette)

Runde bikonvexe weiBe Filmtablette mit eingepragtem „m" auf der einen Seite und „2.5" auf der anderen.

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1    Anwendungsgebiete

Akutbehandlung der Kopfschmerzphase von Migraneanfallen mit oder ohne Aura. Allegro ist zur Anwendung bei Erwachsenen bestimmt.

4.2    Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Frovatriptan soll so fruh wie moglich nach Einsetzen des Migranekopfschmerzes eingenommen werden, ist aber auch bei Einnahme zu einem spateren Zeitpunkt wirksam. Frovatriptan soll nicht prophylaktisch angewendet werden.

Wenn ein Patient nicht auf die erste Frovatriptan-Dosis anspricht, soll fur denselben Migraneanfall keine zweite Dosis eingenommen werden, da hierfur kein Nutzen nachgewiesen werden konnte.

Bei spateren Migraneanfallen kann Frovatriptan erneut verwendet werden.

Erwachsene (18 bis 65 Jahre)

Die empfohlene Einzeldosis ist 2,5 mg Frovatriptan.

Falls die Migrane nach einer initialen Besserung erneut auftritt, kann eine zweite Dosis eingenommen werden, vorausgesetzt, es sind mindestens 2 Stunden nach Einnahme der ersten Dosis vergangen.

Die Gesamttagesdosis darf 5 mg pro Tag nicht uberschreiten.

Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren)

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Allegro bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht erwiesen. Daher wird die Anwendung in dieser Altersgruppe nicht empfohlen. Es liegen keine Daten vor.

Áltere Menschen (uber 65 Jahre)

Zum Einsatz von Frovatriptan bei Patienten uber 65 Jahren liegen nur begrenzte Daten vor. Daher wird die Anwendung in dieser Patientengruppe nicht empfohlen.

Nierenfunktionsstorungen

Eine Dosisanpassung ist bei Patienten mit Nierenfunktionsstorungen nicht erforderlich (siehe 5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften).

Leberfunktionsstorungen

Eine Dosisanpassung ist bei Patienten mit leichten bis máBig schweren Leberfunktionsstorungen nicht erforderlich    (siehe 5.2 Pharmakokinetische

Eigenschaften). Bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz ist Frovatriptan kontraindiziert (siehe 4.3 Gegenanzeigen).

Art der Anwendung Zum Einnehmen.

Die Tabletten sollen unzerkaut mit Wasser eingenommen werden.

4.3    Gegenanzeigen

-    Uberempfindlichkeit gegen Frovatriptan oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile

- Patienten    mit anamnestisch bekanntem Myokardinfarkt, ischámischer Herzkrankheit, koronarem Vasospasmus (z. B. Prinzmetal-Angina), peripherer GefáBerkrankung, Patienten mit Symptomen oder Zeichen einer ischámischen Herzkrankheit

-    máBig schwere oder schwere Hypertonie, unkontrollierte leichte Hypertonie

-    fruherer zerebrovaskulárer Insult (Apoplexie) oder fruhere transitorische ischámische Attacke (TIA)

-    schwere Leberinsuffizienz (Child-Pugh C)

- gleichzeitige Verabreichung von Frovatriptan mit Ergotamin oder Ergotamin-Derivaten (einschlieBlich Methysergid) oder anderen 5-Hydroxytryptamin(5-HT1)-Rezeptor-Agonisten

4.4    Besondere Warnhinweise und VorsichtsmaBnahmen fur die Anwendung

Frovatriptan soll nur bei gesicherter Diagnose einer Migráne angewendet werden.

Frovatriptan ist nicht fur die Behandlung von hemiplegischer, basilarer oder ophthalmoplegischer Migráne bestimmt.

Wie bei anderen Behandlungen von Migráneanfállen ist bei Patienten ohne fruhere Migránediagnose oder bei Migráne-Patienten mit atypischen Symptomen vor Behandlung der Kopfschmerzen der Ausschluss anderer, potenziell schwerwiegender, neurologischer Erkrankungen erforderlich. Es ist zu beachten, dass Migránepatienten ein erhohtes Risiko fur bestimmte zerebrovaskuláre Erkrankungen (z. B. Apoplexie oder TIA) aufweisen.

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Frovatriptan bei Anwendung wáhrend der Auraphase, vor Eintritt der Kopfschmerzphase der Migráne, ist nicht bestátigt worden.

Wie bei anderen 5-HTrRezeptor-Agonisten darf Frovatriptan ohne eine vorherige kardiovaskulare Untersuchung nicht an Patienten verabreicht werden, die Risikofaktoren fur eine koronare Herzerkrankung (KHK) aufweisen, einschlie&lich solcher Patienten, die starke Raucher sind oder sich einer Nikotinsubstitutionstherapie unterziehen (siehe 4.3 Gegenanzeigen). Besondere Aufmerksamkeit muss dabei Frauen in der Postmenopause und Mannern uber 40 Jahren mit diesen Risikofaktoren gewidmet werden.

Moglicherweise wird durch die kardiovaskularen Untersuchungen nicht jeder Patient mit einer kardiovaskularen Erkrankung erkannt. In sehr seltenen Fallen traten unter Einnahme von 5-HTrRezeptor-Agonisten auch bei Patienten ohne zugrundeliegende kardiovaskulare Erkrankung schwerwiegende kardiale Nebenwirkungen auf.

Nach der Verabreichung von Frovatriptan kann es zu vorubergehenden Symptomen wie Schmerzen und Engegefuhl im Brustraum kommen, die intensiv sein konnen und eventuell in den Halsbereich ausstrahlen (siehe 4.8 Nebenwirkungen).

Wenn diese Symptome als Hinweis auf eine ischamische Herzerkrankung zu werten sind, durfen keine weiteren Dosen Frovatriptan verabreicht werden und es sind zusatzliche Untersuchungen durchzufuhren.

Patienten sollen uber fruhe Anzeichen und Symptome von Uberempfindlichkeitsreaktionen, einschlie&lich Hautreaktionen, Angioodem und Anaphylaxie (siehe Abschnitt 4.8) aufgeklart werden. Bei schweren allergischen Reaktionen/Uberempfindlichkeitsreaktionen soll Frovatriptan sofort abgesetzt und nicht wieder gegeben werden.

Es wird empfohlen, nach Verabreichung von Frovatriptan vor Anwendung eines Arzneimittels auf Ergotaminbasis 24 Stunden zu warten. Nach Verabreichung eines Arzneimittels auf Ergotaminbasis sollen mindestens 24 Stunden vergehen, bevor Frovatriptan verabreicht wird (siehe 4.3 Gegenanzeigen und 4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen).

Im Falle zu haufiger Einnahme (wiederholte Einnahme uber mehrere Tage hintereinander, was einem nicht bestimmungsgema&en Gebrauch entspricht) kann der Wirkstoff akkumulieren, was zu vermehrten Nebenwirkungen fuhrt. Der Dauergebrauch von Kopfschmerzmitteln jeglicher Art kann diese verschlimmern. Wenn dieser Fall eintritt oder der Verdacht darauf besteht, sollte medizinischer Rat eingeholt und die Behandlung unterbrochen werden. Die Moglichkeit eines Medikamentenubergebrauchs-Kopfschmerzes sollte bei Patienten in Betracht gezogen werden, die trotz (oder gerade aufgrund) der regelma&igen Einnahme von Kopfschmerzmitteln unter haufigen oder taglichen Kopfschmerzen leiden.

Die empfohlene Dosis fur Frovatriptan darf nicht uberschritten werden.

Dieses Arzneimittel enthalt Lactose. Deshalb sollten Patienten mit der seltenen hereditaren Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel    oder Glucose-Galactose-

Malabsorption dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Bei gemeinsamer Anwendung von Triptanen (5-HTrRezeptor-Agonisten) und pflanzlichen Zubereitungen, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten, konnen moglicherweise haufiger Nebenwirkungen auftreten.

4.5    Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

•    KONTRAINDIKATIONEN DER GEMEINSAMEN ANWENDUNG

Ergotamin und Ergotamin-Derivate (einschlieRlich Methysergid) und andere 5-HTi-Rezeptor-Agonisten

Risiko von Hypertonie und Konstriktion der Koronararterien aufgrund additiver vasokonstriktiver Wirkungen bei gleichzeitiger Verabreichung im selben Migraneanfall (siehe 4.3 Gegenanzeigen).

Die Wirkungen konnen additiv sein. Es wird empfohlen, nach Verabreichung von Arzneimitteln auf Ergotaminbasis mindestens 24 Stunden zu warten, bevor Frovatriptan verabreicht wird. Ebenso wird empfohlen, nach Verabreichung von Frovatriptan 24 Stunden zu warten, bevor ein Arzneimittel auf Ergotaminbasis verabreicht wird (siehe 4.4 Besondere Warnhinweise und VorsichtsmaRnahmen fur die Anwendung).

•    GEMEINSAME ANWENDUNG NICHT EMPFOHLEN Monoaminoxidase-Hemmer

Frovatriptan ist kein Substrat fur MAO-A, ein potenzielles Risiko eines Serotonin-Syndroms oder einer Hypertonie kann jedoch nicht ausgeschlossen werden (siehe 5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften).

•    GEMEINSAME ANWENDUNG ERFORDERT VORSICHT

Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (Citalopram, Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, Sertralin)

Potenzielles Risiko einer Hypertonie, koronaren Vasokonstriktion oder eines Serotonin-Syndroms

Die strenge Einhaltung der empfohlenen Dosis ist unabdingbar fur die Verhinderung dieses Syndroms.

Methylergometrin

Risiko einer Hypertonie, Konstriktion von Koronararterien Fluvoxamin

Fluvoxamin ist ein potenter Hemmstoff fur Cytochrom CYP1A2 und kann die Blutkonzentration von Frovatriptan um 27 - 49 % erhohen.

Orale Kontrazeptiva

Bei Frauen, die orale Kontrazeptiva eingenommen hatten, waren die Frovatriptan-Konzentrationen 30 % hoher als bei denen, die keine einnahmen. Es wurde kein Anstieg der Nebenwirkungshaufigkeit berichtet.

Hypericum perforatum (Johanniskraut, peroral)

Wie bei anderen Triptanen kann das Risiko des Auftretens eines Serotonin-Syndroms moglicherweise erhoht sein.

4.6    Fertilitat, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Es liegen keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Frovatriptan bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien haben eine Reproduktionstoxizitat gezeigt (siehe Abschnitt 5.3). Das potenzielle Risiko fur den Menschen ist nicht bekannt. Die Anwendung von Allegro wahrend der

Schwangerschaft und bei Frauen im gebárfáhigen Alter, die nicht verhuten, wird nicht empfohlen, es sei denn, es ist unbedingt notwendig.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt ob Frovatriptan/Metaboliten in die Muttermilch ubergehen. Frovatriptan und/oder seine Metaboliten gehen in die Milch laktierender Ratten uber, wobei die maximale Konzentration in der Milch um das Vierfache hoher ist als im Blut. Ein Risiko fur das gestillte Neugeborene/Kind kann nicht ausgeschlossen werden. Allegro wird in der Stillzeit nicht empfohlen, au&er wenn es unbedingt erforderlich ist. In diesem Fall ist ein zeitlicher Abstand von 24 Stunden einzuhalten.

4.7    Auswirkungen auf die Verkehrstuchtigkeit und die Fahigkeit zum Bedienen von Maschinen

Es wurden keine Studien zur Wirkung auf die Verkehrstuchtigkeit und das Bedienen von Maschinen durchgefuhrt.

Sowohl eine Migráne als auch die Behandlung mit Frovatriptan konnen Schláfrigkeit verursachen. Den Patienten sollte empfohlen werden, ihre Fáhigkeit zur Bewáltigung komplexer Aufgaben, wie Autofahren, wáhrend der Migráneanfálle und nach Frovatriptan-Gabe abzuwágen.

4.8    Nebenwirkungen

Frovatriptan wurde uber 2700 Patienten in der empfohlenen Dosis von 2,5 mg verabreicht und dabei waren die háufigsten Nebenwirkungen (< 10 %) Schwindelgefuhl, Ermudung, Parásthesie, Kopfschmerz und Hitzewallungen. Die in klinischen Studien mit Frovatriptan berichteten Nebenwirkungen waren vorubergehend, im Allgemeinen leicht bis má&ig ausgeprágt und gingen spontan wieder zuruck. Einige dieser Nebenwirkungen konnen auch durch die Migráne selbst hervorgerufen sein.

Die untenstehende Tabelle enthált alle unerwunschten Wirkungen, die als durch die Behandlung mit 2,5 mg Frovatriptan bedingt beurteilt worden sind und in den vier placebokontrollierten Studien háufiger als unter Placebo auftraten. Sie sind nach absteigender Inzidenz und nach Organsystemklassen aufgefuhrt. Es liegen keine Nebenwirkungen der Kategorien „Sehr háufig" (> 1/10) und „Sehr selten" (< 1/10.000) vor. Nebenwirkungen, die nach Markteinfuhrung gesammelt wurden, sind mit einem Stern * markiert.

ORGANSYSTEM-

KLASSE

Háufig

> 1/100 - < 1/10

Gelegentlich > 1/1.000 - < 1/100

Selten > 1/10.000 -< 1/1.000

Nicht bekannt

(Háufigkeit

auf

Grundlage

der

verfugbaren Daten nicht abschátzbar)

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Lymphadeno-

pathie

Erkrankungen des Immunsystems

Uberempfind-

lichkeitsreak-

tionen* (ein-

schlie&lich

Hautreaktio-

nen,

Angioodem

und

Anaphylaxie)

Stoffwechsel- und

Ernáhrungs-

storungen

Dehydratation

Hypoglykámie

Psychiatrische

Erkrankungen

Angst,

Schlaflosigkeit,

Verwirrtheitszu-

stand, Nervositát,

Agitiertheit,

Depression,

Depersonalisation

Abnormale

Tráume,

Personlichkeits-

storungen

Erkrankungen des Nervensystems

Schwindel-

gefuhl,

Parásthesien,

Kopfschmer-

zen,

Somnolenz,

Dysásthesie,

Hypoásthesie

Geschmackssto-rungen, Tremor, Aufmerksamkeits-storungen, Lethar-gie, Hyperásthesie, Sedierung, Vertigo, unwillkurliche Mus-kelkontraktionen

Amnesie, erhohter

Muskeltonus,

erniedrigter

Muskeltonus,

Hyporeflexie,

Bewegungs-

storungen

Augenerkrankun-

gen

Sehstorungen

Augenschmerzen,

Augenreizung,

Photophobie

Nachtblindheit

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Tinnitus, Ohren-schmerzen

Ohrbeschwerden,

Ohrenerkrankung,

Ohrenjucken,

Hyperakusis

Herzerkrankungen

Palpitationen,

Tachykardie

Bradykardie

Myokard-

infarkt*,

Koronararte-

rienspasmus*

GefáB-

erkrankungen

Hitzewallung mit Hautrotung (Flush)

peripheres

Káltegefuhl,

Hypertonie

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums

Engegefuhl des Halses

Rhinitis, Sinusitis,

Pharyngolaryn-

gealschmerzen

Nasenbluten,

Schluckauf,

Hyperventilation,

Atemerkrankung,

Rachenreizung

Erkrankungen des

Gastrointestinal-

trakts

Ubelkeit, Mund-

trockenheit,

Dyspepsie,

Abdominal-

schmerzen

Diarrho, Dysphagie,

Blahungen/

Flatulenz, Magen-

beschwerden,

aufgetriebener

Bauch

Verstopfung, Auf-stoBen, gastrooso-phageale Reflux-krankheit, Reiz-darmsyndrom, Lippenblaschen, Lippenschmerzen, Osophagospas-mus,

Mundschleimhaut-

blaschen,

peptische Ulcera,

Schmerzen der

Speicheldrusen,

Stomatitis,

Zahnschmerzen

Erkrankungen der Haut und des Unter-

hautzellgewebes

Hyperhidrosis

Pruritus

Erythem, Piloarrektion, Purpura, Urtikaria

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochen-erkrankungen

Steifigkeit und Schmerzen des Bewegungsappa-rates, Schmerzen in den Extremitaten, Ruckenschmerzen, Arthralgie

Erkrankungen der Niere und Harn-wege

Pollakisurie,

Polyurie

Nykturie, Nieren-schmerzen

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdruse

schmerzempfind-liche Brust

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Ermudung,

Thorax-

beschwerden

Thoraxschmerzen, Warmegefuhl, Temperaturintole-ranz, Schmerzen, Asthenie, Durst, Tragheit, gesteigerter Antrieb, Unwohlsein

Fieber

Untersuchungen

Bilirubin im Blut erhoht, Calcium im Blut erniedrigt, Urinanalyse anormal

Verletzung, Ver-giftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen

Biss (selbst zugefugt)

Die in zwei offenen klinischen Langzeitstudien beobachteten unerwunschten Wirkungen unterschieden sich nicht von den oben genannten.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grower Wichtigkeit. Sie ermoglicht eine kontinuierliche Uberwachung des Nutzen-Risiko-

Verhaltnisses des Arzneimittels. Angehorige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut fur Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.

4.9 Uberdosierung

Es gibt nur begrenzte Daten zur Uberdosierung mit Frovatriptan-Tabletten. Die maximale orale Einzeldosis Frovatriptan, die mannliche und weibliche Migrane-Patienten erhielten, betrug 40 mg (das 16-Fache der empfohlenen klinischen Dosis von

2,5 mg) und die maximale Einzeldosis, die gesunden mannlichen Probanden verabreicht wurde, betrug 100 mg (das 40-Fache der empfohlenen klinischen Dosis). Beide Dosen waren nicht mit anderen Nebenwirkungen verbunden, als den in Abschnitt 4.8 genannten. Jedoch wurde nach der Markteinfuhrung ein schwerwiegender Fall eines Koronarspasmus berichtet. Dieser Patient nahm zur Migraneprophylaxe ein trizyklisches Antidepressivum und an drei aufeinander folgenden Tagen jeweils das 4-Fache der empfohlenen Dosis Frovatriptan ein. Der Patient hat sich vollstandig erholt.

Es gibt kein spezifisches Antidot zu Frovatriptan. Die Eliminationshalbwertszeit von Frovatriptan liegt bei ca. 26 Stunden (siehe 5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften).

Die Wirkungen von Hamodialyse oder Peritonealdialyse auf die Serumkonzentration von Frovatriptan sind nicht bekannt.

Behandlung

Im Falle einer Frovatriptan-Uberdosierung sollte der Patient mindestens 48 Stunden engmaschig uberwacht werden und jede notwendige unterstutzende Behandlung erhalten.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Selektive 5-HT1-Rezeptor-Agonisten; ATC-Code: N02CC07

Frovatriptan ist ein selektiver Agonist fur 5-HT-Rezeptoren, der in Radioliganden-Assays eine hohe Affinitat zu 5-HT1B- und 5-HT1D-Bindungsstellen zeigt und in funktionellen Bioassays ausgepragte agonistische Wirkungen an 5-HT1B- und 5-HT1D-Rezeptoren ausubt. Es zeigt eine ausgepragte Selektivitat fur die 5-HT1B/1D-Rezeptoren und weist keine signifikante Affinitat zu 5-HT2-, 5-HT3-, 5-HT4-, 5-HT6-, a-Adrenorezeptoren oder Histaminrezeptoren auf. Frovatriptan hat keine signifikante Affinitat zu Benzodiazepin-Bindungsstellen.

Es wird angenommen, dass Frovatriptan selektiv an den extrazerebralen, intrakraniellen Arterien wirkt und so die uberma&ige Dilatation dieser Gefa&e bei einem Migraneanfall verhindert. In klinisch relevanten Konzentrationen fuhrte Frovatriptan zur Konstriktion isolierter humaner Zerebralarterien bei geringer oder fehlender Wirkung auf isolierte humane Koronararterien.

Die klinische Wirksamkeit von Frovatriptan bei der Behandlung von Migranekopfschmerzen und den damit einhergehenden Symptomen wurde in drei multizentrischen placebokontrollierten Studien untersucht. In diesen Studien war Frovatriptan 2,5 mg stets gegenuber Placebo uberlegen in Bezug auf die Besserung der Kopfschmerzen 2 und 4 Stunden nach der Verabreichung und bezuglich der Zeit bis zur ersten Besserung. Eine Schmerzlinderung (Besserung der Kopfschmerzen von má&ig starken/starken zu keinen/leichten Schmerzen) erreichten nach 2 Stunden 37 -46 % der Frovatriptan-Patienten und 21 - 27 % der Patienten unter Placebo.

Eine vollstándige Schmerzlinderung erreichten nach 2 Stunden 9 - 14 % der Frovatriptan-Patienten und 2 - 3 % der Patienten unter Placebo. Die maximale Wirksamkeit wird mit Frovatriptan innerhalb von 4 Stunden erreicht.

In einer vergleichenden klinischen Studie war die Wirksamkeit von 2,5 mg Frovatriptan nach 2 und 4 Stunden geringfugig niedriger als die von 100 mg Sumatriptan. Die Háufigkeit von unerwunschten Wirkungen war, verglichen mit 100 mg Sumatriptan, bei

2,5 mg Frovatriptan etwas geringer. Zum Vergleich von 2,5 mg Frovatriptan und 50 mg Sumatriptan wurde keine Studie durchgefuhrt.

Bei gesunden álteren Probanden wurden nach einer oralen Einzeldosis von 2,5 mg Frovatriptan bei einigen Probanden vorubergehende Veránderungen des systolischen arteriellen Blutdruckes innerhalb des Normbereichs beobachtet.

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Resorption

Nach Verabreichung einer oralen Einzeldosis von 2,5 mg an gesunde Probanden betrug die mittlere maximale Blutkonzentration von Frovatriptan (Cmax), die innerhalb von 2 bis 4 Stunden erreicht wurde, 4,2 ng/ml bei Mánnern und 7,0 ng/ml bei Frauen. Die mittlere Fláche unter der Kurve (AUC) betrug 42,9 und 94,0 ngh/ml bei Mánnern bzw. Frauen.

Die orale Bioverfugbarkeit betrug 22 % bei Mánnern und 30 % bei Frauen. Die Pharmakokinetik von Frovatriptan war bei gesunden Probanden und Migráne-Patienten vergleichbar. Ebenso fand sich kein Unterschied in den pharmakokinetischen Parametern wáhrend oder zwischen Migráneanfállen.

Uber den in klinischen Studien untersuchten Dosisbereich (1 mg bis 40 mg) zeigte Frovatriptan generell eine lineare Pharmakokinetik.

Nahrung hatte keinen signifikanten Einfluss auf die Bioverfugbarkeit von Frovatriptan, verzogerte aber tmax geringfugig um ca. 1 Stunde.

Verteilung

Das Steady-state-Volumen der Verteilung von Frovatriptan nach intravenoser Verabreichung von 0,8 mg betrug 4,2 l/kg bei Mánnern und 3,0 l/kg bei Frauen.

Die Bindung von Frovatriptan an Serumproteine war gering (ca. 15 %). Die reversible Bindung an Blutzellen im Steady State lag, ohne Unterschied zwischen Mánnern und Frauen, bei ca. 60 %. Das Blut-Plasma-Verháltnis lag bei ca. 2 : 1 im Equilibrium.

Biotransformation

Nach oraler Verabreichung von 2,5 mg radioaktiv markiertem Frovatriptan an gesunde mánnliche Probanden wurden 32 % der Dosis im Urin und 62 % in den Fázes wieder gefunden. Bei den radioaktiv markierten Verbindungen, die mit dem Urin ausgeschieden wurden, handelte es sich um unverándertes Frovatriptan, Hydroxy-Frovatriptan, N-Acetyl-demethyl-Frovatriptan, Hydroxy-N-acetyl-demethyl-Frovatriptan und Demethyl-Frovatriptan, sowie geringfugige Mengen mehrerer anderer Metaboliten. Demethyl-Frovatriptan wies eine etwa 3-mal geringere Affinitát zu 5-HT1-Rezeptoren auf als die Muttersubstanz. N-Acetyl-demethyl-Frovatriptan zeigte nur geringfugige Affinitát zu 5-HT1-Rezeptoren. Die Aktivitát anderer Metaboliten wurde nicht untersucht.

Die Ergebnisse von In-vitro-Studien zeigten, dass CYP1A2 das hauptsachlich an der Metabolisierung von Frovatriptan beteiligte Cytochrom-P450-Isoenzym ist. Frovatriptan hemmt oder induziert CYP1A2 in vitro nicht.

Frovatriptan ist kein Hemmer der menschlichen Monoaminoxidase(MAO)-Enzyme oder der Cytochrom-P450-Isoenzyme und hat daher nur ein geringes Potenzial fur Arzneimittelwechselwirkungen (siehe 4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen). Frovatriptan ist kein Substrat fur die MAO.

Elimination

Die Elimination von Frovatriptan verlauft biphasisch, mit einer Distributionsphase, die zwischen 2 und 6 Stunden dauert. Die mittlere systemische Clearance betrug 216 und 132 ml/min bei Mannern bzw. Frauen. Die renale Clearance machte 38 % (82 ml/min) und 49 % (65 ml/min) der totalen Clearance bei Mannern bzw. Frauen aus. Die terminale Eliminationshalbwertszeit betragt ca. 26 Stunden, unabhangig vom Geschlecht, allerdings uberwiegt die terminale Eliminationsphase erst nach etwa 12 Stunden.

Geschlecht

Die AUC- und Cmax-Werte von Frovatriptan sind bei Mannern um ca. 50 % niedriger als bei Frauen. Dies liegt zumindest teilweise an der gleichzeitigen Einnahme oraler Kontrazeptiva. Aufgrund der durch die klinische Anwendung belegten Wirksamkeit und Sicherheit der 2,5-mg-Dosis ist keine geschlechtsspezifische Dosisanpassung notwendig (siehe 4.2 Dosierung und Art der Anwendung).

Áltere Menschen

Bei gesunden alteren Probanden (65 bis 77 Jahre) ist die AUC im Vergleich zu jungeren Probanden (18 bis 37 Jahre) bei Mannern um 73 % und bei Frauen um 22 % erhoht. Zwischen den beiden Gruppen gab es keinen Unterschied bezuglich tmax oder t/2 (siehe 4.2 Dosierung und Art der Anwendung).

Nierenfunktionsstorungen

Die systemische Exposition gegenuber Frovatriptan sowie die Halbwertszeit t/2 waren bei mannlichen und weiblichen Probanden mit Nierenfunktionsstorung (Creatinin-Clearance 16 - 73 ml/min) im Vergleich zu gesunden Probanden nicht signifikant unterschiedlich.

Leberfunktionsstorungen

Nach oraler Verabreichung lagen die mittleren Blutkonzentrationen von Frovatriptan bei mannlichen und weiblichen Probanden im Alter von 44 bis 57 Jahren mit leichter bis rna&ig schwerer Leberfunktionsstorung (Child-Pugh Grade A und B) innerhalb des Bereichs, der bei gesunden jungen und alteren Probanden beobachtet worden war. Fur Probanden mit schwerer Leberinsuffizienz liegen keine pharmakokinetischen oder klinischen Erfahrungen mit Frovatriptan vor (siehe 4.3 Gegenanzeigen).

5.3 Praklinische Daten zur Sicherheit

In praklinischen Toxizitatsstudien wurden Effekte nach Einzel- oder Mehrfachgabe nur bei Expositionsniveaus beobachtet, die uber dem maximalen Expositionsniveau beim Menschen lagen.

Standard-Studien zur Genotoxizitat zeigten kein klinisch relevantes genotoxisches Potenzial von Frovatriptan.

Frovatriptan war bei Ratten fetotoxisch, jedoch wurde bei Kaninchen Fetotoxizitat nur bei Dosen beobachtet, die fur die Muttertiere toxisch waren.

Frovatriptan zeigte kein karzinogenes Potenzial in Standardstudien zur Kanzerogenitat bei Nagern und in Studien an p53(+/-)-Mausen, bei betrachtlich hóheren Expositionen als der fur den Menschen erwarteten.

6.    PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1    Liste der sonstigen Bestandteile

Tablettenkern

Lactose

Mikrokristalline Cellulose Hochdisperses Siliciumdioxid Carboxymethylstarke-Natrium (Typ A) (Ph. Eur.)

Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]

Tablettenuberzug

Opadry white, bestehend aus:

Hypromellose (E 464)

Titandioxid (E 171)

Lactose Macrogol 3000 Triacetin

6.2    Inkompatibilitaten

Nicht zutreffend

6.3    Dauer der Haltbarkeit

3 Jahre

6.4    Besondere VorsichtsmaBnahmen fur die Aufbewahrung

Nicht uber 30 °C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schutzen.

6.5    Art und Inhalt des Behaltnisses

PVC/PE/ACLAR/Aluminium-Blisterpackungen Originalpackungen mit 3 Tabletten (N1)

6 Tabletten (N2)

12 Tabletten (N3)

Klinikpackungen mit 12 Tabletten (Bundelpackung aus 2 x 6 Tabletten)

Es werden moglicherweise nicht alle PackungsgróBen in den Verkehr gebracht.

6.6    Besondere VorsichtsmaBnahmen fur die Beseitigung Keine speziellen Anforderungen

7.    INHABER DER ZULASSUNG

BERLIN-CHEMIE AG Glienicker Weg 125 12489 Berlin

Deutschland

Tel.: (030) 6707-0 (Zentrale)

Fax: (030) 6707-2120

8.    ZULASSUNGSNUMMER(N)

52682.00.00

9.    DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÁNGERUNG DER ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung:

16.04.2002

Datum der letzten Verlangerung der Zulassung:

16.07.2007

10.    STAND DER INFORMATION

November 2014

11.    VERKAUFSABGRENZUNG

Verschreibungspflichtig

Allegro 2,5 mg Filmtabletten