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Berodual Respimat 20/50 Mikrogramm/Dosis Lösung Zur Inhalation

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GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN


Boehringer

Ingelheim


Berodual® Respimat® 20/50 Mikrogramm/Dosis Lösung zur Inhalation

Ipratropiumbromid 1 H2O und Fenoterolhydrobromid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

•    Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

•    Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

•    Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

•    Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.


Was in dieser Packungsbeilage steht

1.    Was ist BERODUAL RESPIMAT und wofür wird es angewendet?

2.    Was sollten Sie vor der Anwendung von BERODUAL RESPIMAT beachten?

3.    Wie ist BERODUAL RESPIMAT anzuwenden?

4.    Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5.    Wie ist BERODUAL RESPIMAT aufzubewahren?

6.    Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist BERODUAL RESPIMAT und wofür wird es angewendet?

BERODUAL RESPIMAT ist ein Arzneimittel, das zwei Wirkstoffe (das Anticholinergikum Ipratropiumbromid und das Beta2-Adrenergikum Fenoterolhydrobromid) in Kombination enthält. Beide Wirkstoffe entspannen die Atemwegsmuskulatur und führen dadurch zu einer Erweiterung der Bronchien.

BERODUAL RESPIMAT wird angewendet zur Vorbeugung und Behandlung von Verkrampfungen der Atemwege (Bronchospasmen) bei Asthma und chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD). COPD ist eine dauerhafte Lungenerkrankung, die Atemnot und Husten verursacht. Eine begleitende entzündungshemmende Behandlung sollte stets in Betracht gezogen werden.

2. Was sollten Sie vor der Anwendung von BERODUAL RESPIMAT beachten?

Bitte lesen Sie die folgenden Fragen aufmerksam durch. Sollten Sie mindestens eine dieser Fragen mit „Ja“ beantworten, besprechen Sie dies bitte mit Ihrem behandelnden Arzt, bevor Sie mit der Anwendung von BERODUAL RESPIMAT beginnen.

• Sind Sie allergisch gegen die Wirkstoffe (Ipratropiumbromid 1 H2O und

Fenoterolhydrobromid), Atropin oder ähnliche Substanzen, oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels?

•    Wenden Sie andere Arzneimittel an, die Atropin-ähnliche Substanzen enthalten?

•    Sind Sie schwanger, nehmen Sie an schwanger zu sein, oder stillen Sie?

•    Leiden Sie unter schnellem Herzschlag oder unregelmäßigem Herzschlag (Tachyarrhythmie) oder unter einer Herzmuskelerkrankung mit muskulärer Einengung der Ausflussbahn der linken Herzkammer (hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie)?

•    Haben oder hatten Sie eine Herzerkrankung, Herzrhythmusstörungen oder Schmerzen in der Brust (Angina pectoris)?

BERODUAL RESPIMAT darf nicht angewendet werden,

•    wenn Sie allergisch gegen die Wirkstoffe (Ipratropiumbromid 1 H2O und Fenoterolhydrobromid), einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels oder andere Atropin-ähnliche Substanzen sind;

•    wenn Sie unter schnellem Herzschlag mit unregelmäßigem Herzschlag (Tachyarrhythmie) oder unter einer Herzmuskelerkrankung mit muskulärer Einengung der Ausflussbahn der linken Herzkammer (hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie) leiden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Achtung! Bei akuter, sich rasch verschlimmernder Atemnot müssen Sie unverzüglich einen Arzt aufsuchen.

Nach der Anwendung von BERODUAL RESPIMAT können in seltenen Fällen sofortige Überempfindlichkeitsreaktionen wie Nesselsucht, Schwellungen von Gesicht, Haut und Schleimhäuten mit Beteiligung der Mund- und Rachenschleimhaut, Hautausschlag, Verkrampfung der Atemwege sowie schwere allergische Reaktionen (sogenannte anaphylaktische Reaktionen), die lebensbedrohlich sein können, auftreten.

Wie andere Arzneimittel zur Inhalation kann BERODUAL RESPIMAT zu einem Hustenkrampf ähnlich einem Asthmaanfall (sogenannter paradoxer Bronchospasmus) führen, der lebensbedrohlich sein kann. Falls ein paradoxer Bronchospasmus auftritt, sollte BERODUAL RESPIMAT sofort abgesetzt und durch eine andere Behandlung ersetzt werden. Wenden Sie sich daher sofort an einen Arzt.

Wie auch andere Arzneimittel der gleichen Wirkstoffklasse (Anticholinergika) sollten Sie BERODUAL RESPIMAT mit Vorsicht anwenden, falls bei Ihnen eine Veranlagung zu erhöhtem Augeninnendruck (Engwinkelglaukom) besteht.

BERODUAL RESPIMAT darf nicht in die Augen gelangen, weil sonst Pupillenerweiterung, Anstieg des Augeninnendrucks (Engwinkelglaukom) und Augenschmerzen auftreten können. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.

Achtung! Ihr Arzt muss Sie daher in der korrekten Anwendung von BERODUAL RESPIMAT unterweisen. Passen Sie auf, dass das Arzneimittel nicht in die Augen gelangt.

Anzeichen eines akuten Engwinkelglaukoms können sein:

•    Augenschmerzen oder -beschwerden,

•    verschwommenes Sehen,

•    Farbringe um Lichtquellen,

•    unwirkliches Farbempfinden,

•    gerötete Augen bedingt durch Blutstauungen in der Bindehaut oder Hornhaut.

Bei Auftreten eines oder mehrerer dieser Symptome sollten Sie unverzüglich einen Augenarzt aufsuchen, damit eine Behandlung mit pupillenverengenden (miotischen) Augentropfen eingeleitet werden kann.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von BERODUAL RESPIMAT, speziell bei Überschreiten der empfohlenen Dosierung, ist auch erforderlich, falls Sie unter folgenden Erkrankungen leiden:

•    unzureichend eingestellte Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus);

•    frischer Herzinfarkt;

•    schwere organische Herz-    oder Gefäßerkrankungen;

•    Schilddrüsenüberfunktion    (Hyperthyreose);

•    Tumor des Nebennierenmarks (Phäochromozytom);

•    Verengung der ableitenden Harnwege (z. B. Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostatahyperplasie) oder Harnblasenhalsverengung).

Die Anwendung hoher Dosen von Beta2-Agonisten (wie auch in BERODUAL RESPIMAT enthalten) kann zu einem starken Absinken des Kaliumspiegels im Blut (Hypokaliämie) führen.

Beachten Sie bitte, insbesondere dann, wenn Sie unter zystischer Fibrose leiden, dass es bei Behandlung mit inhalativen Anticholinergika (wie auch in BERODUAL RESPIMAT enthalten) häufiger zu Störungen des Bewegungsvermögens im Magen-Darm-Bereich (gastrointestinale Motilitätsstörungen) kommen kann.

Hinweise zur Daueranwendung von BERODUAL RESPIMAT

Falls Sie unter Bronchialasthma leiden, sollten Sie BERODUAL RESPIMAT nur bei Bedarf anwenden. Falls Sie an leichter chronischer obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) leiden, ist unter Umständen eine bedarfsorientierte (symptomorientierte) Anwendung einer regelmäßigen Anwendung vorzuziehen.

Falls Sie unter Asthma oder unter einer auf Glukokortikoide ansprechenden COPD leiden, sollten Sie mit Ihrem Arzt abklären, ob zur Kontrolle der Atemwegsentzündung und zur Vorbeugung einer Verschlechterung des Krankheitsbildes die zusätzliche Gabe oder die Dosiserhöhung entzündungshemmender Arzneimittel in Betracht kommt.

Bei Asthmapatienten ist ein ansteigender Bedarf von Arzneimitteln mit Beta2-Agonisten, wie BERODUAL RESPIMAT, zur Behandlung der Verengung der Atemwege ein Anzeichen für eine Verschlechterung der Erkrankung.

Verschlimmert sich die Verengung Ihrer Atemwege, so ist ein erhöhter Gebrauch von Arzneimitteln, die Beta2-Agonisten enthalten (wie auch in BERODUAL RESPIMAT enthalten), über die empfohlene Dosis hinaus über einen längeren Zeitraum ungeeignet und möglicherweise bedenklich.

In dieser Situation muss Ihr behandelnder Arzt den Therapieplan und besonders die Notwendigkeit der entzündungshemmenden Therapie mit inhalativen Glucokortikoiden überprüfen, um einer möglicherweise lebensbedrohlichen Verschlimmerung Ihrer Beschwerden vorzubeugen.

Andere bronchialerweiternde Arzneimittel, die Beta2-Agonisten enthalten, sollten Sie nur unter ärztlicher Kontrolle zusammen mit BERODUAL RESPIMAT anwenden.

Die Anwendung von BERODUAL RESPIMAT kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

Kinder und Jugendliche

Aufgrund unzureichender Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit wird BERODUAL RESPIMAT zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Die Langzeitanwendung von BERODUAL RESPIMAT zusammen mit anderen Arzneimitteln derselben Wirkstoffklasse (Anticholinergika) wurde nicht untersucht und wird daher nicht empfohlen.

Die Wirkung von BERODUAL RESPIMAT kann bei gleichzeitiger Behandlung durch die nachfolgend genannten Arzneistoffe bzw. Arzneimittelgruppen beeinflusst werden.

•    Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko:

-    andere Beta-Adrenergika (wie z. B. Salbutamol oder Salmeterol zur Behandlung von Symptomen bei COPD oder Asthma);

-    andere Anticholinergika (wie z. B. Tiotropium zur Behandlung von Symptomen bei COPD);

-    Xanthinderivate (wie Theophyllin zur Behandlung von Symptomen bei COPD oder Asthma);

-    bestimmte Psychopharmaka (Monoaminoxidasehemmer, z. B. zur Anwendung bei schweren Depressionen);

-    bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (trizyklische Antidepressiva, z. B. zur Anwendung bei depressiven Erkrankungen und Angstzuständen);

-    Narkose mit halogenierten Kohlenwasserstoffen (z. B. Halothan, Trichlorethylen und Enfluran zur inhalativen Narkose). Hierbei können vor allem die Wirkungen auf das HerzKreislauf-System verstärkt sein.

•    Abschwächung der Wirkung:

-    bestimmte blutdrucksenkende Arzneimittel (Beta-Rezeptorenblocker, z. B. zur Behandlung von Bluthochdruck).

•    Sonstige mögliche Wechselwirkungen:

-    Ein durch Beta2-Agonisten (wie auch in BERODUAL RESPIMAT enthalten) hervorgerufenes Absinken des Kaliumspiegels im Blut (Hypokaliämie) kann durch die gleichzeitige Behandlung mit Xanthinderivaten (wie Theophyllin), bestimmten entzündungshemmenden Arzneimitteln (Glukokortikoide) und harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika) verstärkt werden.

Dies sollte von Ihrem behandelnden Arzt insbesondere dann berücksichtigt werden, wenn bei Ihnen eine schwere Atemwegsverengung vorliegt.

-    Wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel mit dem Wirkstoff Digoxin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzinsuffizienz) einnehmen müssen, kann durch das Absinken des Kaliumspiegels im Blut (Hypokaliämie) die Neigung zu Herzrhythmusstörungen verstärkt werden. Wenn zusätzlich zu dem Kaliummangel ein Sauerstoffmangel im Körper (Hypoxie) auftritt, kann dies die Herzschlagfolge beeinflussen. In diesen Fällen empfiehlt es sich, dass Ihr Arzt Ihren Kaliumspiegel im Blut regelmäßig kontrolliert.

-    Die Gefahr einer akuten Erhöhung des Augeninnendrucks (Glaukomanfall, siehe auch Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“) wird erhöht, wenn vernebeltes Ipratropiumbromid allein oder in Kombination mit einem Beta2-Agonisten (wie auch in BERODUAL RESPIMAT enthalten) in die Augen gelangt.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein, oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Ihr Arzt wird Ihnen BERODUAL RESPIMAT nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung verordnen.

Schwangerschaft

Es liegen keine ausreichenden Daten über die Anwendung von BERODUAL RESPIMAT bei Schwangeren vor. Untersuchungen am Tier geben keinen Hinweis auf eine direkte oder indirekte schädliche Auswirkung. Eine mögliche Gefahr für den Menschen ist nicht bekannt.

Allerdings besteht durch den beta-adrenergen Anteil in BERODUAL RESPIMAT die Möglichkeit einer Wehenhemmung. Dies sollte Ihr Arzt gegebenenfalls berücksichtigen.

Die Anwendung von Beta2-Agonisten wie Fenoterolhydrobromid am Ende der Schwangerschaft oder in hohen Dosen kann nachteilige Wirkungen beim Neugeborenen hervorrufen (Zittern, Herzrasen, Blutzucker-Schwankungen, erniedrigter Kaliumgehalt des Blutes).

Stillzeit

Untersuchungen am Tier haben gezeigt, dass Fenoterolhydrobromid in die Muttermilch übertritt. Es ist nicht bekannt, ob Ipratropium in die Muttermilch übergeht. Es ist jedoch unwahrscheinlich, insbesondere nach inhalativer Anwendung, dass bedeutende Mengen an Ipratropium zum Säugling gelangen. Die Anwendung von BERODUAL RESPIMAT bei stillenden Müttern sollte mit Vorsicht erfolgen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Es wurden keine Untersuchungen zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt. Jedoch könnten bei Ihnen unerwünschte Wirkungen wie z. B. Schwindel, Zittern, Sehstörungen, Pupillenerweiterung und Verschwommensehen auftreten. Daher sollten Sie beim Autofahren oder Bedienen von Maschinen vorsichtig sein. Beim Auftreten der oben genannten Nebenwirkungen sollten Sie möglicherweise gefährliche Tätigkeiten wie z. B. Fahren oder das Bedienen von Maschinen vermeiden.

3. Wie ist BERODUAL RESPIMAT anzuwenden?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Empfohlene Dosierung:

Die Dosierung hängt von Ihrem Krankheitszustand ab.

Für Erwachsene gelten folgende Dosierungsempfehlungen:

Akute Asthma-Anfälle

In vielen Fällen ist 1 Hub BERODUAL RESPIMAT für eine sofortige Linderung ausreichend.

Sollten Sie 5 Minuten nach der ersten Inhalation keine merkliche Besserung verspüren, können Sie einen weiteren Hub anwenden. Kann der Anfall auch durch diese zweite Anwendung nicht behoben werden, können weitere Anwendungen erforderlich sein. In diesem Fall müssen Sie sich unverzüglich an einen Arzt oder an das nächstgelegene Krankenhaus wenden.

Zeitweilige Behandlung und Dauerbehandlung (bei Asthma sollten Sie BERODUAL RESPIMAT nur bei Bedarf anwenden)

Erwachsene:

1 Hub BERODUAL RESPIMAT pro Anwendung, bis zu 4-mal täglich.

Die Gesamttagesdosis soll 6 Hübe nicht überschreiten, da eine höhere Dosierung im Allgemeinen keinen zusätzlichen therapeutischen Nutzen erwarten lässt, aber die Wahrscheinlichkeit des Auftretens auch schwerwiegender Nebenwirkungen erhöht werden kann.

BERODUAL RESPIMAT ist nur zur Inhalation bestimmt. Die Patrone kann nur in den Respimat Inhalator eingesetzt und mit diesem verwendet werden.

Vergewissern Sie sich, dass Sie den Respimat Inhalator richtig anwenden können. Die Gebrauchsanweisung für den Respimat Inhalator finden Sie in dieser Packungsbeilage.

Wenn Sie eine größere Menge von BERODUAL RESPIMAT angewendet haben, als Sie sollten

Bei einer Überschreitung der vorgegebenen Dosierung nehmen Sie bitte unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch.

Bei einer Überdosierung von Fenoterol können die folgenden Symptome auftreten: Herzrasen, Herzklopfen, Zittern, Bluthochdruck, niedriger Blutdruck, Erweiterung der Blutdruckamplitude, Schmerzen in der Brust (pektanginöse Beschwerden), Herzrhythmusstörungen, niedriger Blut-KaliumSpiegel, Hautrötung mit Hitzegefühl. Darüber hinaus wurde eine Übersäuerung des Blutes beobachtet, wenn Fenoterol in höherer als für die zugelassenen Indikationen von BERODUAL empfohlener Dosierung angewendet wurde.

Bei einer Überdosierung von Ipratropiumbromid können die folgenden Symptome auftreten: Mundtrockenheit, Sehstörungen (Akkomodationsstörungen) und erhöhte Herzschlagfrequenz.

Wenn Sie die Anwendung von BERODUAL RESPIMAT vergessen haben

Inhalieren Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Inhalieren Sie die nächste Dosis zum nächsten üblichen Zeitpunkt.

Wenn Sie die Anwendung von BERODUAL RESPIMAT abbrechen

Bei einer Unterbrechung oder vorzeitigen Beendigung der Behandlung mit BERODUAL RESPIMAT kann sich Ihre Erkrankung verschlechtern. Sprechen Sie deshalb mit Ihrem Arzt, ehe Sie die Behandlung mit BERODUAL RESPIMAT eigenmächtig abbrechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Wie jede Inhalationstherapie kann BERODUAL RESPIMAT Reizungserscheinungen am Anwendungsort hervorrufen.

Die häufigsten in klinischen Studien berichteten Nebenwirkungen waren Husten, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Zittern, Halsentzündung, Übelkeit, Schwindel, Beeinträchtigung der Stimme, Herzrhythmusstörungen, Herzklopfen, Erbrechen, erhöhter Blutdruck und Nervosität.

Die Nebenwirkungen, die in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt sind, wurden bei Patienten, die BERODUAL RESPIMAT angewendet haben, beobachtet. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Häufig

kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

Gelegentlich

kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

Selten

kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

Sehr selten

kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen

Nicht bekannt

Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Die folgenden Nebenwirkungen können bei Ihnen auftreten:

Systemorganklassen

Häufigkeit

Erkrankungen des Immunsystems

Schwere allergische Allgemeinreaktionen

Selten

Überempfindlichkeit

Selten

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Erniedrigter Blut-Kaliumgehalt

Selten

Psychiatrische Erkrankungen

Nervosität

Gelegentlich

Allgemeine körperliche Unruhe

Selten

Gemütsleiden

Selten

Erkrankungen des Nervensystems

Kopfschmerzen

Gelegentlich

Zittern

Gelegentlich

Schwindel

Gelegentlich

Hyperaktivität

Nicht bekannt

Augenerkrankungen

Grüner Star

Selten

Erhöhter Augeninnendruck

Selten

Anpassungsstörung des Auges an Nah- und Fernsicht

Selten

Pupillenerweiterung (Mydriasis)

Selten

V erschwommensehen

Selten

Augenschmerz

Selten

Schwellung der Augenhornhaut

Selten

Gerötete Augen durch verstärkte Durchblutung der Augenbindehaut (konjunktivale Hyperämie)

Selten

Sehen von Farbringen um Lichtquellen (Halo-Effekt)

Selten

Herzerkrankungen

Herzrasen, erhöhte Herzschlagrate

Gelegentlich

Herzklopfen

Gelegentlich

Herzrhythmusstörungen

Selten

V orhofflimmern

Selten

Supraventrikuläre Tachykardie

Selten

Minderdurchblutung des Herzmuskels

Selten

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Husten

Häufig

Rachenkatarrh

Gelegentlich

Beeinträchtigung der Stimme (Dysphonie)

Gelegentlich

Verkrampfung der Atemmuskulatur

Selten

Irritation im Hals

Selten

Schwellung des Rachens

Selten

Verkrampfung der Kehlkopfmuskulatur

Selten

Verkrampfung der Atemmuskulatur durch Inhalationsreiz

Selten

Halstrockenheit

Selten

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Erbrechen

Gelegentlich

Übelkeit

Gelegentlich

Mundtrockenheit

Gelegentlich

Mundschleimhautentzündung (Stomatitis)

Selten

Entzündung der Zunge (Glossitis)

Selten

Bewegungsstörung im Magen-Darm-Trakt

Selten

Durchfall

Selten

Verstopfung

Selten

Schwellung der Mundschleimhaut

Selten

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Nesselsucht

Selten

Hautausschlag

Selten

Juckreiz

Selten

Schwellung von Haut und Schleimhaut

Selten

Verstärktes Schwitzen

Selten

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkran

kungen

Muskelschmerzen

Selten

Muskelkrämpfe

Selten

Muskuläre Schwäche

Selten

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Harnverhalt

Selten

Untersuchungen

Erhöhter Blutdruck in der Auswurfphase des Herzens

Gelegentlich

Erniedrigter Blutdruck in der Füllungsphase des Herzens

Selten

Die folgenden Nebenwirkungen wurden nicht in klinischen Prüfungen mit BERODUAL RESPIMAT beobachtet, sind jedoch für Arzneimittel, die zu den gleichen Wirkstoffklassen wie die Wirkstoffe von BERODUAL RESPIMAT gehören, bekannt:

Beta2-Agonisten (wie Fenoterolhydrobromid):

Schwitzen und Muskelschwäche können auftreten. Selten wurden insbesondere nach hohen Dosen verringerter diastolischer Blutdruck und erhöhter systolischer Blutdruck beobachtet. Die Behandlung mit Beta2-Agonisten kann möglicherweise zu einem starken Absinken des Kaliumspiegels im Blut führen.

Obwohl nicht genau bekannt ist, wie oft es vorkommt, können bei einigen Menschen bisweilen Schmerzen in der Brust (aufgrund von Herzproblemen wie z. B. Angina pectoris) auftreten. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn diese Symptome während der Behandlung mit BERODUAL RESPIMAT bei Ihnen auftreten, aber brechen Sie die Anwendung dieses Arzneimittels nicht ab, es sei denn, Ihr Arzt sagt Ihnen, Sie sollen dies tun.

Es können bestimmte Herzrhythmusstörungen (supraventrikuläre Tachykardie), Störungen des Bewegungsvermögens im Magen-Darm-Bereich sowie Harnverhalt auftreten. Nebenwirkungen am Auge wie Einstellstörungen des Auges auf unterschiedliche Sehweiten (Akkommodationsstörungen), Pupillenerweiterung (Mydriasis), erhöhter Augeninnendruck und Augenschmerzen wurden berichtet (siehe auch Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Außerdem können Überempfindlichkeitsreaktionen wie Schwellungen der Zunge, der Lippen und des Gesichts (Angioödem der Zunge, der Lippen und des Gesichts) auftreten.

Wie auch bei anderen Arzneimitteln zur Inhalation kann es unmittelbar nach der Anwendung von BERODUAL RESPIMAT zu einer anwendungsbedingten Verkrampfung der Bronchien (Bronchospasmus) kommen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist BERODUAL RESPIMAT aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Patrone, dem Respimat Inhalator und der Faltschachtel angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Die Haltbarkeit der Patrone nach Einsetzen in den Respimat Inhalator beträgt 3 Monate.

Nicht einfrieren.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen Was BERODUAL RESPIMAT enthält

Die Wirkstoffe sind Ipratropiumbromid 1 H2O und Fenoterolhydrobromid.

Eine abgegebene Dosis (die Dosis, die das Mundstück des Respimat Inhalators verlässt) enthält 20 Mikrogramm Ipratropiumbromid 1 H2O (entspricht 19 Mikrogramm Ipratropiumbromid wasserfrei) und 50 Mikrogramm Fenoterolhydrobromid pro Hub.

Die sonstigen Bestandteile sind: Benzalkoniumchlorid, Natriumedetat (Ph. Eur.), gereinigtes Wasser, Salzsäure 3,6 % zur pH-Einstellung.

Wie BERODUAL RESPIMAT aussieht und Inhalt der Packung

BERODUAL RESPIMAT besteht aus einer Patrone mit Inhalationslösung und einem Respimat Inhalator. Die Patrone muss vor dem ersten Gebrauch in den Inhalator eingefügt werden.

Einzelpackung:    1 Respimat Inhalator und 1 Patrone mit 120 abgemessenen Einzeldosen (Hüben)

Doppelpackung:    2 Einzelpackungen, bestehend aus jeweils 1 Respimat Inhalator und 1 Patrone

mit je 120 abgemessenen Einzeldosen (Hüben)

Klinikpackung:    8 Einzelpackungen, bestehend aus jeweils 1 Respimat Inhalator und 1 Patrone

mit je 120 abgemessenen Einzeldosen (Hüben)

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG

Binger Straße 173

55216 Ingelheim am Rhein

Telefon: 0 800 / 77 90 900

Telefax: 0 61 32 / 72 99 99

E-Mail: info@boehringer-ingelheim.de

Falls weitere Informationen über das Arzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des Pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland    Berodual Respimat 20/50 Mikrogramm/Dosis Lösung zur Inhalation

Niederlande    Berodual Respimat

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im April 2015.

Gebrauchsanweisung

BERODUAL® RESPIMAT® Inhalator

Wie Ihr BERODUAL RESPIMAT Inhalator anzuwenden ist

Diese Packungsbeilage erklärt Handhabung und Pflege des BERODUAL RESPIMAT Inhalators.

Bitte lesen und befolgen Sie die Anweisungen sorgfältig. Lesen Sie bitte auch den Abschnitt:

"3. Wie ist BERODUAL RESPIMAT anzuwenden?" auf der anderen Seite dieser Packungsbeilage.

Der BERODUAL RESPIMAT Inhalator gibt das Medikament langsam und sanft frei, so dass es leicht in die Lungen eingeatmet werden kann.

Der BERODUAL RESPIMAT Inhalator ermöglicht es Ihnen, das Medikament aus einer Patrone einzuatmen. Die volle Patrone gibt 120 Hübe ab.

In der Schachtel befindet sich der BERODUAL RESPIMAT Inhalator sowie die BERODUAL RESPIMAT Patrone. Vor der ersten Anwendung des BERODUAL RESPIMAT Inhalators muss die mitgelieferte Patrone in den Inhalator eingeführt werden.

M '

SB

Schutzkappe (A)

Mundstuck (B

Luftschlitze (C)

Auslöser (D)

bicherheits-

mopl ff7;

Durchsichtiges

üehäusetcil (G>

Dorn zum Auf

itacnefi dM

Patrone (1)

Ziihlwerk (F)


BERODUAL RESPIMAT Inhalator und BERODUAL RESPIMAT Patrone 1) Einfuhren der Patrone

Die folgenden Schritte 1 - 6 müssen vor der ersten Anwendung durchgeführt werden:


1



Bei geschlossener grauer Schutzkappe (A) auf den Sicherheitsknopf (E) drücken und währenddessen das durchsichtige Gehäuseteil (G) abziehen.


2a

Die Patrone (H) aus der Schachtel nehmen. Das schmale Ende der Patrone in den Inhalator schieben bis die Patrone einrastet.



2b

Die Patrone fest gegen eine feste Oberfläche drücken, um sicherzustellen, dass sie vollständig eingerastet ist.

Die Patrone schließt nicht bündig mit dem Inhalator ab, so dass der silberne Ring am unteren Ende der Patrone weiterhin sichtbar ist.

Die Patrone darf anschließend nicht mehr entfernt werden.




Das durchsichtige

Das durchsichtige entfernt werden.


Gehäuseteil (G) wieder aufstecken. Gehäuseteil darf anschließend nicht wieder


2) Vorbereitung des BERODUAL RESPIMAT Inhalators für den erstmaligen Gebrauch



4

Den BERODUAL RESPIMAT Inhalator mit geschlossener grauer Schutzkappe (A) senkrecht halten.

Das durchsichtige Gehäuseteil (G) in Pfeilrichtung drehen bis es einrastet (eine halbe Umdrehung).



Die graue Schutzkappe (A) bis zum Anschlag öffnen.




6

Den BERODUAL RESPIMAT Inhalator in Richtung Boden halten und den Auslöser (D) drücken. Die graue Schutzkappe (A) schließen.

Die Schritte 4, 5 und 6 müssen solange wiederholt werden, bis eine sichtbare Sprühwolke austritt.

Dann müssen die Schritte 4, 5 und 6 noch weitere 3-mal wiederholt werden, um sicherzustellen, dass der Inhalator gebrauchsfertig ist.

Der BERODUAL RESPIMAT Inhalator ist nun für die Anwendung bereit.


Die o. g. Schritte beeinträchtigen nicht die Anzahl der verfügbaren Hübe. Nach dieser Vorbereitung wird der BERODUAL RESPIMAT Inhalator die vorgesehenen 120 Hübe abgeben.



I

Den BERODUAL RESPIMAT Inhalator mit geschlossener grauer Schutzkappe (A) (verhindert vorzeitiges Auslösen) senkrecht halten.

Das durchsichtige Gehäuseteil (G) in Pfeilrichtung drehen bis es einrastet (eine halbe Umdrehung).


II

Graue Schutzkappe (A) bis zum Anschlag öffnen.

Langsam und tief ausatmen, dann das Ende des Mundstücks mit den Lippen umschließen, ohne dass die Luftschlitze (C) verdeckt sind.

Den Respimat Inhalator waagerecht in Richtung Rachen halten.

Langsam und tief durch den Mund einatmen, gleichzeitig den Auslöser (D) drücken und weiter so lange wie möglich langsam einatmen.

Den Atem möglichst 10 Sekunden lang anhalten oder solange, dass es nicht unangenehm wird.


III

Die graue Schutzkappe bis zum nächsten Gebrauch des BERODUAL RESPIMAT Inhalators schließen.


Wenn Ihr BERODUAL RESPIMAT Inhalator länger als 7 Tage nicht verwendet wurde, muss ein Hub in Richtung Boden abgegeben werden.

Wurde Ihr BERODUAL RESPIMAT Inhalator länger als 21 Tage nicht verwendet, müssen die Schritte 4 - 6 erneut ausgeführt werden, bis eine sichtbare Sprühwolke austritt. Dann müssen die Schritte 4 - 6 noch weitere 3-mal wiederholt werden.




Der BERODUAL RESPIMAT Inhalator enthält 120 Hübe. Das Zählwerk zeigt in etwa an, wie viele Hübe noch vorhanden sind.

Wenn der Anzeiger den Anfang des roten Bereiches der Skala erreicht, sind noch etwa 30 Hübe vorhanden. Zu diesem Zeitpunkt ist die Verordnung eines neuen BERODUAL RESPIMAT Inhalators notwendig.

Wenn der Anzeiger am Ende der roten Skala angelangt ist (d. h. wenn alle 120 Hübe aufgebraucht wurden), ist der BERODUAL RESPIMAT Inhalator leer und wird automatisch gesperrt. Das durchsichtige Gehäuseteil kann nicht weiter gedreht werden.


Spätestens 3 Monate nach Anbruch sollte der BERODUAL RESPIMAT Inhalator nicht mehr verwendet werden, selbst wenn das Arzneimittel noch nicht aufgebraucht ist.


Was ist, wenn...

Was ist, wenn...

Grund

Abhilfe

sich das Gehäuseteil nur schwer bzw. nicht drehen lässt.

a)    Der BERODUAL RESPIMAT Inhalator ist bereits vorbereitet und gebrauchsfertig.

b)    Der BERODUAL RESPIMAT Inhalator ist nach 120 Hüben gesperrt.

a)    Der BERODUAL RESPIMAT Inhalator ist gebrauchsfertig.

b)    Einen neuen BERODUAL RESPIMAT Inhalator vorbereiten und benutzen.

sich der Auslöser nicht drücken lässt.

Das durchsichtige Gehäuseteil wurde nicht gedreht.

Das durchsichtige Gehäuseteil drehen bis es einrastet (eine halbe Drehung).

das durchsichtige Gehäuseteil nach dem Drehen wieder zurück springt.

Das durchsichtige Gehäuseteil wurde nicht weit genug gedreht.

Den BERODUAL RESPIMAT Inhalator durch Drehen des durchsichtigen Gehäuseteils bis zum Einrasten (eine halbe Drehung) gebrauchsfertig machen.

sich das durchsichtige Gehäuseteil über den Einrastpunkt hinaus drehen lässt.

Entweder wurde der Auslöser gedrückt oder das durchsichtige Gehäuseteil zu weit gedreht.

Bei geschlossener grauer Schutzkappe das durchsichtige Gehäuseteil bis zum Einrasten drehen (eine halbe Drehung).

Pflege des BERODUAL RESPIMAT Inhalators

Reinigen Sie das Mundstück einschließlich der Metalldüse im Inneren des Mundstücks mindestens einmal wöchentlich nur mit einem feuchten Tuch oder Papiertuch.

Leichte Verfärbungen des Mundstücks haben keine Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit Ihres BERODUAL RESPIMAT Inhalators.

Falls erforderlich wischen Sie die Außenseite des BERODUAL RESPIMAT Inhalators mit einem feuchten Tuch ab.

Weitere Informationen

Der BERODUAL RESPIMAT Inhalator darf nach Einführen der Patrone und Aufstecken des durchsichtigen Gehäuseteils nicht mehr auseinander genommen werden.

Der Dorn zum Aufstechen der Patrone am Boden des durchsichtigen Gehäuseunterteils darf nicht berührt werden.

Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG

D-55216 Ingelheim

Deutschland

0123


Hinweis:

Die Anwendung des Arzneimittels BERODUAL RESPIMAT 20/50 Mikrogramm/Dosis Lösung zur Inhalation kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

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