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Bromocriptin Beta 2,5

Document: 20.03.2013   Fachinformation (deutsch) change

Fachinformation


1. Bezeichnung des Arzneimittels

Bromocriptin beta 2,5

2,5 mg, Tabletten


2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung

1 Tablette enthält 2,5 mg Bromocriptin als Bromocriptinmesilat.


Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Lactose


Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.


3. Darreichungsform

Tablette


Runde, weiße, biplane Tablette mit einseitiger Teilkerbe.


Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.


Klinische Angaben

4.1 Anwendungsgebiete

Zustände und Erkrankungen, bei denen eine Senkung des Prolaktinspiegels angezeigt ist, wie:

primäres und sekundäres Abstillen aus medizinischen Gründen

Milchstauung nach der Geburt, wenn andere Maßnahmen nicht zur Entleerung der Brüste geführt haben; beginnende Mastitis in der Stillperiode

Hemmung der Laktation nach Abort

Galaktorrhö-Amenorrhö-Syndrom

Amenorrhö und Galaktorrhö als Folge der Anwendung bestimmter Medikamente, die eine Prolaktinerhöhung verursachen (z. B. Psychopharmaka).


Akromegalie:

Zusätzlich zur chirurgischen Therapie oder Strahlentherapie; in bestimmten Fällen kann Bromocriptin beta 2,5 auch allein angewendet werden.


Idiopathische und postenzephalitische Parkinson-Krankheit:


Hinweis:

Bromocriptin beta 2,5 wird entweder in Monotherapie oder als Zusatzmedikation zur Levodopa-Behandlung verabreicht, insbesondere bei solchen Patienten, die nicht ausreichend auf Levodopa ansprechen.


4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Dosierung und Anwendungsdauer sind von Art und Schwere der Erkrankung abhängig.


Die Behandlung wird individuell mit niedrigen Anfangsdosen einschleichend begonnen, wozu sich die Dosisstärke mit 2,5 mg Bromocriptin eignet. Höhere Tagesdosen sind nur selten bei Patienten im fortgeschrittenen Krankheitsstadium erforderlich und gewährleisten nicht unbedingt einen besseren Therapieerfolg.

Danach wird in Abhängigkeit von der Indikation bis zur erforderlichen Erhaltungsdosis gesteigert (Dosistitration), wozu sich Dosisstärken zu 5 mg Bromocriptin oder 10 mg Bromocriptin eignen.

Die maximale Dosis beträgt 30 mg Bromocriptin pro Tag.


Folgende Dosierungsschemata werden empfohlen:

Primäres und sekundäres Abstillen aus medizinischen Gründen

Am 1. Behandlungstag wird morgens und abends je ½ Tablette (entsprechend 1,25 mg Bromocriptin) eingenommen, anschließend 2-mal 1 Tablette (entsprechend 2mal 2,5 mg Bromocriptin) täglich, morgens und abends, über 14 Tage.


Zur Verhinderung des Milcheinschusses sollte die Behandlung so bald wie möglich nach der Geburt, jedoch nicht vor Stabilisierung vitaler Funktionen begonnen werden.


In seltenen Fällen kann 2 oder 3 Tage nach dem Absetzen von Bromocriptin eine im Allgemeinen schwache Milchabsonderung auftreten; sie wird durch eine erneute 6tägige Gabe von Bromocriptin beta 2,5 in derselben Dosierung (2 Tabletten täglich) behandelt. Eine Einschränkung der Flüssigkeitszufuhr ist nicht erforderlich; physikalische Maßnahmen erübrigen sich.


Postpartaler Milchstau, wenn andere Maßnahmen nicht zur Entleerung der Brüste geführt haben

Es wird eine Einzeldosis von 1 Tablette (entsprechend 2,5 mg Bromocriptin) eingenommen, gegebenenfalls nach 6 - 12 Stunden eine weitere Tablette. Das Stillen braucht nicht unterbrochen zu werden.


Puerperale Mastitis

Es wird 3 Tage lang 3-mal 1 Tablette (entsprechend 7,5 mg Bromocriptin) täglich gegeben, anschließend 11 Tage 2mal 1 Tablette (entsprechend 5 mg Bromocriptin) täglich.


Galaktorrhö-Amenorrhö-Syndrom

Am 1. Tag wird ½ Tablette (entsprechend 1,25 mg Bromocriptin) abends eingenommen.


Ab dem 2. Tag wird 3-mal täglich ½ Tablette (entsprechend 3,75 mg Bromocriptin) gegeben. Falls erforderlich, kann die Dosis allmählich über 1 - 2 Wochen auf 2 - 3mal täglich 1 Tablette (entsprechend 5 - 7,5 mg Bromocriptin) gesteigert werden.

Bei Therapieerfolg kann nach 6 Monaten versucht werden, Bromocriptin beta 2,5 abzusetzen. Bei erneutem Auftreten der Symptomatik ist die Behandlung wieder aufzunehmen.


Medikamentös bedingte Amenorrhö/Galaktorrhö

Am 1. Tag wird ½ Tablette (entsprechend 1,25 mg Bromocriptin) abends eingenommen.


Ab dem 2. Tag wird 3-mal täglich ½ Tablette (entsprechend 3,75 mg Bromocriptin) gegeben. Falls erforderlich, kann die Dosierung über 1 - 2 Wochen allmählich auf 2 - 3mal täglich 1 Tablette (entsprechend 5 - 7,5 mg Bromocriptin) gesteigert werden, bis die Menstruation eintritt bzw. der Milchfluss sistiert.


Akromegalie

Anfangs 1 Tablette (entsprechend 2,5 mg Bromocriptin) täglich. Im Verlauf von 1 - 2 Wochen allmähliche Steigerung der Dosis auf 4 - 8 Tabletten (entsprechend 10 - 20 mg Bromocriptin) täglich, je nach Ansprechen und Verträglichkeit auf 4 gleiche Einzeldosen über den Tag verteilt.


Idiopathische und postenzephalitische Parkinson´sche Krankheit

Im Allgemeinen wird die Behandlung mit Tabletten zu 2,5 mg Bromocriptin eingeleitet.


Während der 1. Woche gibt man täglich ½ Tablette (entsprechend 1,25 mg Bromocriptin) abends. Diese Dosis sollte langsam erhöht werden, z. B. pro Woche um ½ Tablette täglich, bis zum Erreichen von 3mal 1 Tablette täglich (entsprechend 7,5 mg Bromocriptin) in der 6. Woche.


Sollte eine höhere Dosis von Bromocriptin erforderlich sein, ist die bisherige Dosis schrittweise (durch Dosistitration) und individuell zu erhöhen. Dabei ist zu beachten, dass die tägliche Gesamtdosis von 30 mg Bromocriptin nicht überschritten werden darf.


Bei Erreichen einer täglichen Dosis von 2mal 2 Tabletten (entsprechend 10 mg Bromocriptin) kann auf 2mal 1 Hartkapsel zu 5 mg Bromocriptin umgestellt werden, wenn bei der bisherigen Dosierung keine schwerwiegenden Nebenwirkungen aufgetreten sind (siehe Abschnitt 4.8).


Über 3-mal 5 mg Bromocriptin hinausgehende Tagesdosen können in Form von Kapseln zu 10 mg Bromocriptin gegeben werden, wenn bei der bisherigen Dosierung keine Nebenwirkungen aufgetreten sind.


Das oben angegebene Dosierungsschema gilt sowohl für die Mono- als auch für die Kombinationstherapie mit Levodopa (mit oder ohne Decarboxylasehemmer). Eine Dosisverringerung von Levodopa ist oft möglich. Sie sollte stufenweise vorgenommen werden, nach entsprechender Anpassung der Bromocriptin-Dosis, bis zum Erreichen des optimalen therapeutischen Effektes. Gegebenenfalls kann Levodopa ganz abgesetzt werden.


Kinder und Jugendliche

Es liegen keine Daten vor.


Art der Anwendung

Bromocriptin beta 2,5 Tabletten sind teilbar.


Grundsätzlich soll die Einnahme von Bromocriptin beta 2,5 nicht auf nüchternen Magen erfolgen, sondern nur während oder nach den Mahlzeiten.


Dies führt zu einer verzögerten Resorption der Substanz und damit zu einer deutlichen Reduktion von Nebenwirkungen. Die Tabletten werden mit etwas Flüssigkeit unzerkaut geschluckt.


Bezüglich der Anwendungsdauer in den gynäkologischen Indikationen wird auf die detaillierten Aussagen unter den Dosierungsangaben verwiesen.


Für die Indikationen Akromegalie und Parkinson’sche Krankheit ist keine bestimmte Begrenzung der Anwendungsdauer vorgesehen. In der Regel handelt es sich bei der Parkinson’schen Krankheit um eine Langzeitanwendung. Die Unbedenklichkeit bei Anwendung von mehr als 2 Jahren bei Parkinsonpatienten wurde bisher nicht ausreichend überprüft.


Bei Langzeitbehandlung werden regelmäßige Kontrollen der Leber- und Nierenfunktion empfohlen.


4.3 Gegenanzeigen

- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, andere Ergotalkaloide oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile

- Schwangerschaftstoxikose

- unkontrollierte Hypertonie

- koronare Herzerkrankung und arterielle Verschlusskrankheiten

- schwere psychische Störungen

- Langzeitbehandlung: Echokardiographischer Nachweis einer Herzklappenerkrankung vor der Behandlung.


4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Bei Verabreichung hoher Dosen Bromocriptin (über 10 mg/Tag) ist besondere Vorsicht geboten bei Patienten mit:

- psychischen Störungen in der Vorgeschichte (anamnestische und manifeste Verwirrtheitszustände, Halluzinationen und andere Symptome)

- schwerem hirnorganischem Psychosyndrom

- schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen (wie z. B. schwere symptomatische orthostatische Hypotonie, medikamentös behandelter Bluthochdruck und gleichzeitige Kombination mit antihypertensiven und anderen Blutdruck-beeinflussenden Arzneimitteln, siehe Abschnitte 4.5 und 4.8)

- Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren sowie Blutungen im Magen-Darm-Trakt (auch in der Vorgeschichte).


Diese Patienten sind ggf. von einer Behandlung mit Bromocriptin in hohen Dosen auszuschließen.


Vorsicht ist auch bei Patienten mit Lebererkrankungen geboten (siehe Abschnitt 5.2), da die Wirksamkeit und Sicherheit der Anwendung von Bromocriptin bei diesen Patienten nicht belegt ist.


Bei älteren Patienten sowie bei Patienten mit hirnorganischen Veränderungen (Demenz) ist bei höherer Dosierung von mehr als 10 mg Bromocriptin/Tag mit dem verstärkten Auftreten von Nebenwirkungen zu rechnen. Dabei stehen psychotische Symptome, Herzrhythmusstörungen insbesondere bei Patienten mit Myokardinfarkt-Anamnese sowie bei Langzeitbehandlung pulmonale Veränderungen, im Vordergrund.


Bei Patienten mit Gesichtsfeldausfällen infolge von markanter Sellavergrößerung bei einem Hypophysentumor ist in erster Linie der chirurgische Eingriff, die Bestrahlung oder beides angezeigt. Bromocriptin sollte erst bei Versagen dieser Maßnahmen zur Anwendung kommen bzw. als Zusatztherapie eingesetzt werden.


Gesichtsfeldausfälle sind eine bekannte Komplikation von Makroprolaktinomen. Die Behandlung mit Bromocriptin bewirkt eine Reduktion der Hyperprolaktinämie und führt damit häufig zu einer Verbesserung des Gesichtsfelddefektes. Bei einigen Patienten kann jedoch eine sekundäre Einschränkung des Gesichtsfelds auftreten, obwohl sich der Prolaktinspiegel normalisierte und der Tumor zurückbildete. Die Ursache hierfür ist ein mechanischer Zug auf das Chiasma opticum, das in die nunmehr teilweise leere Sella gedrückt wird. In diesen Fällen kann eine Verbesserung des Gesichtsfelddefektes erzielt werden, wenn die Bromocriptin-Dosis reduziert wird. Dies kann zu einer gewissen Erhöhung des Prolaktinspiegels und erneutem Tumorwachstum führen. Bei Patienten mit Makroprolaktinomen, die mit Bromocriptin 2,5 mg Tabletten behandelt werden, wird eine regelmäßige Kontrolle des Gesichtsfeldes empfohlen, um frühzeitig eine sekundäre Einschränkung des Gesichtsfeldes zu erkennen und ggf. die Dosis von Bromocriptin 2,5 mg Tabletten anzupassen.


Bei Akromegalie-Patienten mit Ulcus oder Ulcusanamnese ist beim Auftreten gastrointestinaler Störungen eine Alternativbehandlung durchzuführen.


Da Bromocriptin bei der Frau eine prolaktinbedingte Sterilität aufhebt, sollte einer nicht erwünschten Konzeption mit entsprechenden Maßnahmen vorgebeugt werden.


Tritt bei Patientinnen nach einer abgeschlossenen Behandlung wiederum Amenorrhö oder Galaktorrhö auf, kann bei bestehendem Kinderwunsch erneut mit Bromocriptin therapiert werden, wenn eine prolaktinbedingte Sterilität besteht.


Patienten mit Makroadenomen der Hypophyse können gleichzeitig eine Hypophyseninsuffizienz aufgrund des Drucks auf die Hypophyse oder der Zerstörung von Hypophysengewebe aufweisen. Daher sollte vor der Gabe von Bromocriptin die Hypophysenfunktion kontrolliert und gegebenenfalls eine adäquate Substitutionstherapie eingeleitet werden. Bei Patienten mit sekundärer Nebennierenrindeninsuffizienz müssen Cortikoide substituiert werden.


In seltenen Fällen wird die zu Amenorrhö und Galaktorrhö führende Hyperprolaktinämie durch ein den Hypophysenstiel komprimierendes Makroadenom verursacht, welches selbst kein Prolaktin produziert (Begleithyperprolaktinämie). Bei solchen Patientinnen ist zu beachten, dass die Behandlung mit Bromocriptin den Prolaktinspiegel senken und die Amenorrhö bzw. Galaktorrhö beheben kann, ohne dass das Wachstum des Adenoms gebremst wird. Bei Patienten mit Makroadenomen der Hypophyse muss die Tumorgröße sorgfältig überwacht werden.

Bei Vergrößerung des Tumors muss eine chirurgische Behandlung erwogen werden.


Höhere Dosen von mehr als 10 mg Bromocriptin/Tag sind insbesondere zur Behandlung der Parkinsonkrankheit erforderlich.


Bei Patienten unter Bromocriptintherapie, besonders bei langdauernder und hochdosierter Behandlung, wurden gelegentlich sowohl Pleura- und Perikardergüsse als auch Pleura- und Lungenfibrosen und eine konstriktive Perikarditis beobachtet. Patienten mit unklaren pleuropulmonalen Symptomen sollten sorgfältig untersucht und die Beendigung der Bromo-criptintherapie sollte erwogen werden.

Besonders unter langdauernder und hochdosierter Bromocriptinbehandlung wurde bei einigen wenigen Patienten eine retroperitoneale Fibrose berichtet. Zur Früherkennung der retroperitonealen Fibrose im noch reversiblen Stadium sollten Patienten aus dieser Gruppe auf entsprechende Symptome hin (wie Rückenschmerzen, Ödeme in den Unterschenkeln, eingeschränkte Nierenfunktion) beobachtet werden. Wenn fibrotische Veränderungen im Retroperitonealraum diagnostiziert werden oder bei Verdacht darauf ist die Behandlung mit Bromocriptin zu beenden.


Kinder und Jugendliche

Über die Anwendung von Bromocriptin bei Kindern und Jugendlichen liegen keine Erkenntnisse vor.


Impulskontrollstörungen

Die Patienten sollten regelmäßig hinsichtlich der Entwicklung von Impulskontrollstörungen überwacht werden. Patienten und Betreuer sollten darauf aufmerksam gemacht werden, dass bei Patienten, die mit Dopaminagonisten, einschließlich Bromocriptin, behandelt werden, Verhaltensauffälligkeiten im Sinne von Impulskontrollstörungen auftreten können, einschließlich pathologischer Spielsucht, Libidosteigerung, Hypersexualität, zwanghaftes Geldausgeben oder Einkaufen, Essattacken und Esszwang. Wenn sich solche Symptome entwickeln, sollte eine Dosisreduktion bzw. eine ausschleichende Behandlung in Erwägung gezogen werden.


Liquor-Ausfluss

Bei einigen Patienten mit Prolaktin-freisetzenden Adenomen, die mit Bromocriptin behandelt wurden, kam es zu einer Absonderung von Cerebrospinalflüssigkeit durch die Nase. Der Mechanismus, durch den es zu dieser Absonderung kommt, ist noch nicht vollständig aufgeklärt. Möglicherweise wird durch das Schrumpfen des Dopaminagonist-sensitven Tumors eine Fistel der Schädelbasis freigelegt, durch die die Flüssigkeit ablaufen kann. Für den Patienten besteht bei Nichtverschließen der Fistel die Gefahr, an Meningitis zu erkranken.


Lactose

Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten Bromocriptin beta 2,5 nicht einnehmen.


4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Obwohl Wechselwirkungen mit anderen Ergotalkaloiden (z. B. Methylergometrin) nicht nachgewiesen wurden, wird von einer gleichzeitigen Einnahme mit Bromocriptin nach der Geburt und im Wochenbett abgeraten.


Bei vorausgegangener oder gleichzeitiger Behandlung mit auf den Blutdruck einwirkenden Arzneimitteln ist besondere Vorsicht geboten.


Bei der Kombinationstherapie mit Levodopa-Präparaten sollte nach der Dosissteigerung von Bromocriptin die Levodopa-Dosis reduziert werden, um das Auftreten von Levodopa-typischen Nebenwirkungen zu verringern.


Die Wirkung von Bromocriptin kann bei gleichzeitiger Anwendung mit Dopamin-Antagonisten (z. B. bestimmter Neuroleptika aus der Phenothiazin- oder Butyrophenongruppe) abgeschwächt bzw. aufgehoben werden. Eine Dosisanpassung ist entsprechend vorzunehmen.


Bei gleichzeitiger Einnahme mit Makrolid-Antibiotika (Erythromycin, Josamycin) kann der Plasmaspiegel von Bromocriptin erhöht und seine Wirkung damit verlängert und/oder verstärkt werden.


Octreotid (ein ähnlich der körpereigenen Substanz Somatostatin wirkendes, synthetisch hergestelltes Peptid, das zur Behandlung bestimmter endokriner Tumore oder Akromegalie dient) kann die Bioverfügbarkeit von Bromocriptin erhöhen und dadurch die Wirkung von Bromocriptin verstärken.


Bei gleichzeitiger Einnahme von Griseofulvin kann die Wirkung von Bromocriptin aufgehoben werden.


Tamoxifen (Antiestrogen) kann die Wirkung von Bromocriptin aufheben.


Bromocriptin vermindert die Alkoholverträglichkeit (Alkoholintoleranz). Daher sollte der Patient auf gleichzeitigen Alkoholgenuss während der Therapie verzichten.


Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Die Ursache einer Sterilität ist vor Therapiebeginn abzuklären, bei Diagnose eines Hypophysenadenoms sollte das Eintreten einer Schwangerschaft durch entsprechende Maßnahmen verhindert werden.


Stehen einem Kinderwunsch keine medizinischen Bedenken entgegen, so sollte die Behandlung mit Bromocriptin umgehend nach Feststellung der Empfängnis eingestellt werden. Nach dem Absetzen von Bromocriptin wurde keine erhöhte Fehlgeburtsrate beobachtet.


Während der Schwangerschaft sollte Bromocriptin nur angewendet werden, wenn eine Indikation zur Fortführung der Therapie während dieser Zeit gegeben ist. Eine regelmäßige ärztliche Kontrolle der Schwangeren und des Schwangerschaftsverlaufes wird empfohlen.


Bromocriptin durchdringt die Plazentaschranke. Hinweise auf teratogene oder andere embryotoxische Eigenschaften von Bromocriptin bei Einnahme in der Frühschwangerschaft sind bisher nicht bekannt.


Stillzeit

Wegen seiner prolaktinsenkenden Eigenschaften sollte Bromocriptin in der Stillzeit nur angewendet werden, wenn Auswirkungen auf die Milchproduktion erwünscht sind.


Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßen Gebrauch zu plötzlichem Blutdruckabfall, zentralnervösen und Kreislaufstörungen, Tagesmüdigkeit und Schlafattacken führen (siehe Abschnitt 4.8). Im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen muss mit dem Auftreten dieser Erscheinungen gerechnet werden. Der behandelnde Arzt entscheidet in jedem Einzelfall unter Berücksichtigung der individuellen Reaktion und der Dosierung, ob auf entsprechende Tätigkeiten verzichtet werden muss.

Vorsicht ist zu Beginn der Behandlung geboten. Auf die Einnahme von Alkohol sollte wegen einer verminderten Alkoholverträglichkeit verzichtet werden (siehe Abschnitt 4.5).


4.8 Nebenwirkungen

Nebenwirkungen treten dosisabhängig und besonders zu Beginn der Therapie mit Bromocriptin sowie bei gleichzeitiger Begleitmedikation mit Antihypertensiva oder Levodopa-Präparaten auf.


Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig (≥ 1/10)
Häufig (≥ 1/100 bis < 1/10)
Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis < 1/100)
Selten (≥ 1/10.000 bis < 1/1.000)
Sehr selten (<1/10.000)
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)


Untersuchungen

Nicht bekannt: Abnorme Laborparameter wie Anstieg von Harnstoff, Harnsäure, alkalischer Phosphatase, SGOT, SGPT, Gamma-GT, CPK. Diese Erscheinungen sind vorübergehend und ohne bekannte klinische Relevanz.


Herzerkrankungen

Gelegentlich: Angina-pectoris-Anfälle

Selten: Arrhythmien, ventrikuläre Tachykardie

Sehr selten: Herzklappenveränderungen (einschließlich Regurgitation) und damit verbundene Erkrankungen (Perikarditis und Perikarderguss).


Erkrankungen des Nervensystems

Sehr häufig: Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit

Häufig: Psychomotorische Unruhe, Schlafstörungen, Benommenheit, Dyskinesie/Ataxien

Gelegentlich: Parästhesien

Selten: Dysarthrie

Sehr selten: Somnolenz, ausgeprägte Schläfrigkeit während des Tages und plötzliche Schlafanfälle


Da Bromocriptin auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch Müdigkeit und in sehr seltenen Fällen übermäßige Tagesmüdigkeit und Schlafattacken verursachen kann, müssen Patienten darauf hingewiesen werden, im Straßenverkehr, beim Bedienen von Maschinen sowie bei Arbeiten ohne sicheren Halt besonders vorsichtig zu sein. Patienten, bei denen übermäßige Tagesmüdigkeit und Schlafattacken aufgetreten sind, sollten kein Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen, durch die sie oder andere dem Risiko schwerwiegender Verletzungen ausgesetzt sein könnten. In derartigen Fällen sollte eine Dosisreduktion oder eine Beendigung der Therapie erwogen werden.


Augenerkrankungen

Häufig: Sehstörungen


Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Gelegentlich: Ohrenklingeln


Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Gelegentlich: Kurzatmigkeit*


Während der Langzeitbehandlung der Parkinson’schen Krankheit mit hohen Dosen von Bromocriptin wurden in einigen Fällen Pleuraergüsse und pleuropulmonale Fibrosen beobachtet. Patienten mit unklaren pleuropulmonalen Symptomen sollten sorgfältig überwacht werden; sie sind anzuhalten, bei Auftreten von Hustenreiz und Atemnot den Arzt aufzusuchen. Die Beendigung der Bromocriptintherapie sollte erwogen werden.


Nach mehrjähriger Behandlung mit Tagesdosen von mehr als 30 mg Bromocriptin wurde bei einigen Patienten eine retroperitoneale Fibrose beobachtet. Zur Früherkennung dieser Erkrankung im noch reversiblen Stadium sollten Patienten angewiesen werden, auf entsprechende Symptome, wie Rückenschmerzen insbesondere im Bereich der Nierenlage, Nierenfunktionsstörung und Beinödeme zu achten. Bei Diagnose fibrotischer Veränderungen im Retroperitonealraum oder Verdacht darauf muss die Behandlung mit Bromocriptin beendet werden.


Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Sehr häufig: Übelkeit, Erbrechen, Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Diarrhö, Oberbauchbeschwerden/ -krämpfe, Dyspepsie), Appetitlosigkeit, Verstopfung

Häufig: Mundtrockenheit*

Sehr selten: Gastrointestinale Blutungen


Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Häufig: Miktionsbeschwerden (Harnretention, Inkontinenz, häufiges Wasserlassen)


Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Häufig: allergische Hautreaktionen, schmerzhafte Schwellungen (Ödeme) und Rötung der Gliedmaßen (Erythromelalgie), insbesondere der Füße und Knöchel; Haarausfall*


Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Häufig: Muskelkrämpfe in den Beinen und Füßen


Gefäßerkrankungen

Sehr häufig: Synkope

Gelegentlich: Blutdruckabfall, insbesondere bei Lagewechsel (Orthostase), bis hin zum Kollaps, der mit Bradykardie einhergehen kann und entsprechend behandelt werden muss (siehe auch Abschnitt 4.7)

Bei Langzeittherapie traten in hohen Dosen häufig durch Kälte ausgelöste, vasospastisch bedingte Durchblutungsstörungen der Finger und Zehen auf, insbesondere bei Patienten mit einem Morbus Raynaud in der Vorgeschichte. Selten bilden sie sich unter der Behandlung mit Bromocriptin zurück, bei Umstellung der Behandlung sind sie reversibel.


Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Häufig: Gefühl der verstopften Nase*

Gelegentlich: Gesichtsblässe*

Selten: Schwitzen*


Schwangerschaft, Wochenbett und perinatale Erkrankungen

Nach der Geburt bzw. im Wochenbett wurde gelegentlich über Bluthochdruck, Herzinfarkt, Krampfanfälle, Schlaganfall oder psychische Störungen berichtet. Bei einigen Patientinnen gingen dabei einem Krampf- oder Schlaganfall starke Kopfschmerzen mit oder ohne Sehstörungen voraus. Ein Zusammenhang zwischen der Bromocriptin-Einnahme und diesen Befunden ist nicht gesichert. Trotzdem sollte der Blutdruck - vor allem in den ersten Behandlungstagen - regelmäßig kontrolliert werden.

Bei Bluthochdruck sowie bei schweren, sich verstärkenden oder langanhaltenden Kopfschmerzen oder sonstigen Zeichen einer Beeinträchtigung des zentralen Nervensystems muss die Behandlung sofort abgebrochen werden.


Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse

Gelegentlich: Galaktorrhö nach Absetzen der Therapie.


Psychiatrische Erkrankungen

Sehr häufig: depressive Verstimmung

Häufig: Psychosen, Verwirrtheit, Angst, Nervosität, visuelle Halluzinationen

Selten: Sinnestäuschungen (Halluzinationen) über einige Wochen hinweg nach dem Absetzen der Behandlung bei Gabe hoher Dosen Bromocriptin allein oder bei gleichzeitiger Gabe von Levodopa-Präparaten.


Nicht bekannt: Impulskontrollstörungen

Pathologische Spielsucht, Libidosteigerung, Hypersexualität, zwanghaftes Geldausgeben oder Einkaufen, Essattacken und Esszwang können bei Patienten auftreten, die mit Dopaminagonisten, einschließlich Bromocriptin, behandelt werden (siehe Abschnitt 4.4).


* Diese Nebenwirkungen treten überwiegend nur bei hohen Dosen auf und sind in der Regel durch Dosisreduktion beherrschbar.


Hinweise

Klinische Erfahrungen zeigen, dass einige Nebenwirkungen von Bromocriptin, z. B. Brechreiz oder Erbrechen, von Domperidon, einem peripheren Dopamin-Antagonisten, gelindert bzw. aufgehoben werden können. Der therapeutische Nutzen einer solchen Zusatztherapie ist vom Dosisverhältnis zwischen Bromocriptin und Domperidon abhängig. Daher muss sowohl die Zweckmäßigkeit der Anwendung wie die Dosis von Domperidon vom behandelnden Arzt individuell bestimmt werden.


In niedriger Dosierung sind Nebenwirkungen schwach ausgeprägt und meist reversibel, in hoher Dosierung und bei Langzeitbehandlung treten sie stärker ausgeprägt auf. Das Absetzen von Bromocriptin muss im Einzelfall bestimmt werden. In der Regel bilden sich die Nebenwirkungen nach Dosisverringerung von Bromocriptin und/oder der Levodopa-Präparate zurück.


4.9 Überdosierung

Bei der Beurteilung einer Intoxikation muss auch das Vorliegen einer Mehrfachintoxikation, beispielsweise bei Einnahme mehrerer Arzneimittel in suizidaler Absicht, in Betracht gezogen werden.


Symptome bei Überdosierung

Bisher sind keine lebensbedrohlichen Reaktionen nach akuter Überdosierung berichtet worden. Die höchste von einem Erwachsenen eingenommene Einzeldosis betrug 325 mg Bromocriptinmesilat. Die beobachteten Symptome waren starke Übelkeit, Erbrechen, Schwindelgefühle, orthostatische Hypotonie bis zum Auftreten von Ohnmachtsanfällen, Schwitzen, Schläfrigkeit, Halluzinationen und andere psychotische Reaktionen.


Therapiemaßnahmen bei Überdosierung

Beim Verdacht eines Vergiftungsfalles sind symptomatische Maßnahmen zu ergreifen. Über mögliche resorptionsverhindernde oder eliminationsbeschleunigende Maßnahmen liegen keine Erkenntnisse vor. Wegen der schnellen Resorption kann Bromocriptin nur durch frühzeitige Magenspülung/induziertes Erbrechen, gefolgt von Aktivkohle oder Abführmitteln, aus dem Gastrointestinaltrakt entfernt werden. Initial auftretende individuell stark ausgeprägte Intoxikationserscheinungen wie Übelkeit und orthostatische Hypotonie können durch die Gabe von Dopamin-Antagonisten (z. B. Metoclopramid) aufgefangen werden.


Pharmakologische Eigenschaften

Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppen: Dopamin-Agonist; Prolactinhemmer

ATC-Code: N04BC01; G02CB01


Bromocriptin ist ein Peptid-substituiertes Ergotalkaloid-Derivat mit dopaminagonistischer Wirkung und hoher Affinität zu den D2-Rezeptoren, die nicht an das Adenylcyclase-System gekoppelt sind. Wie in verschiedenen tierexperimentellen Modellen gezeigt wurde, stimuliert Bromocriptinmesilat diese Rezeptoren an den lactotrophen Zellen der Hypophyse. Beim Menschen hemmt es die Sekretion des Hypophysenvorderlappen-Hormons Prolaktin, ohne die übrigen hypophysären hormonellen Funktionen zu beeinflussen. Jedoch kann bei Akromegalie-Patienten eine Senkung der Wachstumshormonspiegel durch die Stimulierung der Dopaminrezeptoren erreicht werden. Dies führte in 30 - 50 % der Fälle zu einer Suppression der Wachstumshormonspiegel und in ca. 70 % der Fälle zur Schrumpfung der Prolaktin-produzierenden Hypophysenadenome.


Im nigrostriatalen System führt Bromocriptin zur postsynaptischen Dopamin-Rezeptor-Stimulation, insbesondere dann, wenn die betroffenen Patienten initial auf Levodopa angesprochen haben, aber nicht befriedigend eingestellt werden konnten.


Pharmakokinetische Eigenschaften

Resorption

Oral appliziertes Bromocriptin wird rasch resorbiert. Der resorbierte Anteil liegt zwischen 30 - 40 %. Maximale Plasmakonzentrationen werden nach etwa 1 Stunde erreicht. Diese betragen nach einer Dosis von 2,5 mg Bromocriptin 0,1 - 0,3 ng/ml.


Verteilung

Die Proteinbindung beträgt etwa 95 %.

Das Verteilungsvolumen beträgt etwa 27 l, die Plasmaclearance 132 l/h.

Bromocriptin durchdringt die Bluthirnschranke sowie die Plazentaschranke. Es wird in die Muttermilch sezerniert und hemmt durch seine prolaktinsenkenden Eigenschaften die Milchproduktion (siehe Abschnitt 4.6).


Biotransformation

Bromocriptin unterliegt einem hohen First-Pass-Effekt (ca. 90 %).


Elimination

Die Eliminationshalbwertszeit beträgt in der a-Phase etwa 1 Stunde, in der b-Phase etwa 38 Stunden. Die Elimination erfolgt überwiegend als Metaboliten biliär. Diese sind bislang nicht identifiziert worden. Etwa 82 - 94 % der Dosis werden mit den Faeces ausgeschieden und nur 6 % im Urin. Etwa 5 - 10 % der resorbierten Wirkstoffmenge sind im systemischen Kreislauf als unveränderte Substanz nachweisbar.


Bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen kann die Eliminationsgeschwindigkeit verlangsamt und daher eine Dosisanpassung erforderlich sein.


Obwohl keine Untersuchungen darüber vorliegen, ist bei Patienten mit Niereninsuffizienz wegen der geringen renalen Ausscheidung keine Kumulation des Wirkstoffes bzw. der Metaboliten zu erwarten.


Präklinische Daten zur Sicherheit

Bei Langzeituntersuchungen an Ratten fand sich bei einer weiblichen Ratte nach einem Jahr eine Plattenepithelmetaplasie im Endometrium. Dieser Befund wird auf die Hemmung der Prolaktinsekretion der Substanz beim alternden Tier zurückgeführt, wobei das Estrogen/Progesteron-Gleichgewicht gestört wird.


Für Bromocriptinmesilat liegt eine umfassende Mutagenitätsprüfung vor. Die durchgeführten In-vivo- und In-vitro-Tests verliefen negativ.


Untersuchungen an Ratten und Kaninchen, denen Bromocriptin während der Embryogenese verabreicht wurde, haben keine Anhaltspunkte für ein teratogenes oder sonstiges embryotoxisches Potential ergeben. Bromocriptin hat bei männlichen Tieren keinen Effekt auf die Keimzellen, die Fortpflanzungsfähigkeit und die Entwicklung der Nachkommen. Die Verabreichung hoher Dosen während des letzten Trächtigkeitsdrittels führte bei Ratten zu einer geringeren Überlebensrate der Jungtiere, was möglicherweise auf die verringerten Prolaktinspiegel und damit verbundene Störungen der Milchproduktion zurückgeht. Die postnatale Entwicklung der Nachkommen wurde durch eine Bromocriptin-Exposition während der pränatalen Entwicklung nicht beeinträchtigt.


Die Auswertung von 1410 Schwangerschaftsverläufen (1213 = 86 % Lebendgeburten) beim Menschen ergab keine Hinweise, dass der Einsatz von Bromocriptin zur Behandlung der weiblichen Sterilität zu einer erhöhten Abort- oder Missbildungsrate oder zu einem Anstieg der Mehrlingsschwangerschaften im Vergleich mit der Normalpopulation führt.


Bisher sind keine Fehlbildungen sowie negativen Auswirkungen auf die intrauterine und postnatale Entwicklung bei den exponierten Kindern beobachtet worden.


6. Pharmazeutische Angaben

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

Lactose

vorverkleisterte Stärke (Mais)

Povidon K25

Maleinsäure

Magnesiumstearat (Ph. Eur.)

hochdisperses Siliciumdioxid


6.2 Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend


6.3 Dauer der Haltbarkeit

2 Jahre


6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Nicht über 25 °C lagern!

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.


6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

Blisterpackungen aus PVC/Al oder PP/Al oder PVdC/PVC/Al


Packungen mit 10, 30 und 100 Tabletten


6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Keine besonderen Anforderungen.


7. Inhaber der Zulassung

betapharm

Arzneimittel GmbH

Kobelweg 95

86156 Augsburg


Tel. 08 21/74 88 10

Fax 08 21/74 88 14 20

E-Mail info@betapharm.de


Unsere Service-Nummern für Sie:

Telefon 08 00/74 88 100

Telefax 08 00/74 88 120


8. Zulassungsnummer

38731.00.00


9. Datum der Erteilung der Zulassung/Verlängerung der Zulassung

11.03.1998 / 07.05.2003


10. Stand der Information

Februar 2013


11. Verkaufsabgrenzung

Verschreibungspflichtig