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Calci D3-Denk 1000mg/880i.E.

Document: 31.01.2006   Fachinformation (deutsch) change

Fachinformation

ac-Pharma

D3 Calcium BT 880/1000


1. Bezeichnung des Arzneimittels


D3 Calcium BT 880/1000

Brausetabletten



2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung


Wirkstoffe: Calciumcarbonat und Colecalciferol


1 Brausetablette enthält 2500 mg Calciumcar­bonat (entsprechend 1000 mg Calcium) und 22 µg Colecalciferol (entsprechend 880 I.E. Vitamin D3).


Sonstige Bestandteile siehe unter 6.1.



3. Darreichungsform


Brausetablette


Weiße bis fast weiße, runde, biplane, an den Seiten abgeschrägte Brausetabletten



4. Klinische Angaben


4.1 Anwendungsgebiete


Zur Unterstützung einer spezifischen Osteopo­rose-Behandlung bei Patienten mit nachgewie­senem oder hohem Risiko eines gleichzeitigen Calcium- und Vitamin D-Mangels.


Ausgleich eines gleichzeitigen Calcium- und Vitamin D-Mangels bei älteren Menschen.



4.2 Dosierung, Art und Dauer der Anwendung


Die empfohlene Dosis beträgt 1000 mg Cal­cium und 880 I.E. Vitamin D täglich, entsprechend 1mal täglich 1 Brausetablette.


Die Brausetabletten werden in einem Glas Wasser aufgelöst und sofort getrunken.


Die Einnahme erfolgt beim oder nach dem Essen. Die Behandlung des Calciummangels und der Osteoporose ist langfristig anzulegen. Ihre Dauer orientiert sich an dem angestrebten therapeutischen Ziel.



4.3 Gegenanzeigen


D3 Calcium BT 880/1000 darf nicht angewendet werden bei:


  • Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe, Soja, Erdnuss oder einen der sonstigen Bestandteile.

  • Krankheiten oder Umständen, die eine Hypercalcämie oder Hypercalciurie verursachen können

  • calciumhaltigen Nierensteinen, Nephrocalcinose,

  • längere Immobilisation mit begleitender Hypercalciurie oder Hypercalcämie



4.4 Warnhinweise und Vorsichtsmaß­nahmen für die Anwendung


D3 Calcium BT 880/1000 sollte nicht eingenommen werden bei Neigung zur Bildung calciumhaltiger Nierensteine.


Bei Patienten mit calciumhaltigen Nieren­steinen in der Familie sollte eine absorptive Hypercalciurie ausgeschlossen werden.


Bei Niereninsuffizienz sollte D3 Calcium BT 880/1000 nur unter laufender Über­wachung der Calcium- und Phosphatkonzen­trationen im Blut und Urin angewandt werden.


D3 Calcium BT 880/1000 sollte bei Patienten mit gestörter renaler Calcium- und Phosphatausscheidung, bei Behandlung mit Diuretika vom Thiazid-Typ und bei immobilisierten Patienten nur mit besonderer Vorsicht angewendet werden (Risiko der Hypercalcämie, Hypercalciurie). Ebenso sollte bei Patienten, die unter Sarcoidose leiden, das Arzneimittel nur mit Vorsicht angewendet werden, da das Risiko einer verstärkten Umwandlung von Vitamin D in seine aktiven Metaboliten besteht. Bei diesen Patientengruppen sollten die Calci­umspiegel in Blut und Urin überwacht werden.


D3 Calcium BT 880/1000 sollte nicht eingenommen werden bei Pseudohypopara­thyreoidismus (der Vitamin-D-Bedarf kann durch die phasenweise normale Vitamin-D-Empfindlichkeit herabgesetzt sein mit dem Risiko einer lang dauernden Überdosierung). Hierzu stehen leichter steuerbare Vitamin-D-Derivate zur Verfügung.


In den ersten Monaten der Gabe von Calcium kommt es zu einer vermehrten Calciumaus­scheidung im Urin, die eine Steinbildung
begünstigen kann. Dies kann durch eine reich­liche Zufuhr von Flüssigkeit vermieden werden.


Während einer Langzeitbehandlung mit D3 Calcium BT 880/1000 sollten die Calciumspiegel im Serum und im Urin überwacht werden und die Nierenfunktion durch Messung des Serum-Kreatinins überprüft werden. Diese Überprüfung ist besonders wichtig bei älteren Patienten und bei gleichzeitiger Behandlung mit Herzglykosiden oder Diuretika. Im Falle von Hypercalcämie oder Anzeichen einer verminderten Nierenfunktion muss die Dosis verringert oder die Behandlung unter­brochen werden. Es empfiehlt sich die Dosis zu reduzieren oder die Behandlung zu unter­brechen, wenn der Calciumgehalt im Harn 7,5 mmol/24 Stunden (300 mg/24 Stunden) überschreitet.


Wenn andere Vitamin D-haltige Arzneimittel verordnet werden, muss die Dosis an Vitamin D von D3 Calcium BT 880/1000 be­rücksichtigt werden. Zusätzliche Verabreichungen von Vitamin D oder Calcium sollten nur unter ärztlicher Überwachung erfolgen. In solchen Fällen müssen die Calciumspiegel im Serum und die Nierenfunktion überwacht
werden (s. o.).


Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, der seltenen hereditären
Fructose-Intoleranz, Lactase-Mangel, Saccha­rase-Isomaltase-Mangel oder Glucose-Galac­tose-Malabsorption sollten D3 Calcium BT 880/1000 nicht einnehmen.


D3 Calcium BT 880/1000 kann schädlich für die Zähne sein (Karies).


Hinweise für die Anwendung bei bestimmten Patientengruppen

Calciumcarbonat wird im Magen in lösliches Chlorid überführt und auf diese Weise biover­fügbar. Bei Patienten mit Achlorhydrie kann die Löslichkeit beeinträchtigt und die Bioverfügbarkeit vermindert sein. Die Bioverfügbarkeit ist jedoch gewährleistet, wenn diese Patienten das Arzneimittel zusammen mit einer Mahlzeit einnehmen.


Bei Patienten, die gleichzeitig Antacida ein­nehmen, sollte berücksichtigt werden, dass Calciumcarbonat auch säurebindende Eigen­schaften hat.


Eine Brausetablette enthält 4,1 mmol (94,5 mg) Natrium. Dies ist zu berücksichtigen bei Perso­nen unter Natrium kontrollierter (natriumarmer/ kochsalzarmer) Diät.



4.5 Wechselwirkungen mit anderen Mitteln und sonstige Wechselwirkungen


Die Resorption von Calcium wird durch
Vitamin D gesteigert.


Die Resorption und damit auch die Wirksam­keit von verschiedenen Antibiotika wie z. B. Tetracyclinen, Chinolonen, einigen Cephalo­sporinen sowie vielen anderen Arzneimitteln (z. B. Ketoconazol, Eisen-, Natriumfluorid-, Estramustin-, Biphosphonatpräparaten) wird durch die gleichzeitige Einnahme von D3 Calcium BT 880/1000 vermindert.

Zwischen der Einnahme von D3 Calcium BT 880/1000 und der Einnahme anderer Präparate sollte daher in der Regel ein Abstand von mindestens 2 Stunden eingehalten werden.


Diuretika vom Thiazid-Typ vermindern die Calciumausscheidung; das Risiko für das Auftreten einer Hypercalcämie wird dadurch erhöht. Bei gleichzeitiger Einnahme von D3 Calcium BT 880/1000 und solchen Arzneimitteln sollte deshalb der Calcium-Blut­spiegel regelmäßig überwacht werden.


Die Bioverfügbarkeit von D3 Calcium BT 880/1000 kann durch Antazida vermin­dert, die renale Elimination durch Alkalisierung des Urins verlängert werden.


Die Empfindlichkeit gegenüber herzwirksamen Glycosiden und damit auch das Risiko von Herzrhythmusstörungen wird durch eine Erhöhung der Calciumkonzentration im Blut gesteigert. Patienten unter gleichzeitiger Behandlung mit herzwirksamen Glycosiden und D3 Calcium BT 880/1000 sollten hinsichtlich EKG und Calciumspiegel im Plasma und Urin
überwacht werden.


Calciumsalze vermindern die Aufnahme von Phosphat durch Bildung schwer löslicher
Salze.


Phenytoin oder Barbiturate können die Wirkung von Vitamin D beeinträchtigen.


Die gleichzeitige Verabreichung von Glucocor­ticoiden kann die Wirkung von Vitamin D beeinträchtigen und die Calciumresorption vermindern. Bei gleichzeitiger Gabe von Cortico­steroiden kann es notwendig werden, die Dosis von D3 Calcium BT 880/1000 zu erhöhen.


Wechselwirkungen mit bestimmten Lebensmit­teln (z. B. Oxalsäure, Phosphate oder Phytin­säure enthaltende Lebensmittel) sind möglich.



4.6 Schwangerschaft und Stillzeit


Während der Schwangerschaft sollte D3 Calcium BT 880/1000 nur nach strenger Indikationsstellung eingenommen und nur so dosiert werden, wie es zum Beheben des Mangels unbedingt notwendig ist. Überdosie­rungen von Vitamin D in der Schwangerschaft müssen verhindert werden, da eine lang an­haltende Hypercalcämie zu körperlicher und geistiger Retardierung, supravalvulärer Aorten­stenose und Retinopathie des Kindes führen kann.


Die angemessene Tagesdosis (aus der Nahrung bzw. durch ergänzende Zufuhr) für schwangere und stillende Frauen beträgt
normalerweise 1000 - 1300 mg Calcium. Während der Schwangerschaft sollte die tägliche Einnahme von 1500 mg nicht überschritten werden.


Vitamin D und seine Stoffwechselprodukte gehen in die Muttermilch über. Eine auf diesem Wege erzeugte Überdosierung beim Säugling ist nicht beobachtet worden.



4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtig­keit und das Bedienen von Maschinen


Es ist nicht zu erwarten, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird.



4.8 Nebenwirkungen


Häufigkeitsangaben:


sehr häufig

1/10

häufig

1/100, < 1/10

gelegentlich

1/1.000, <1/100

selten

1/10.000, < 1/1.000

sehr selten

< 1/10.000, einschließlich Einzelfälle


Selten kann es zu Obstipation, Blähungen, Übelkeit, Bauchschmerzen und Diarrhoe, sowie zu Juckreiz, Nesselsucht und Hautausschlag kommen.


Abhängig von Dosis und Behandlungsdauer kann eine schwere und lang anhaltende Hyper­calcämie mit ihren akuten (Herzrhythmus­störungen, Übelkeit, Erbrechen, psychischen Symptomen, Bewusstseinsstörungen) und chronischen (vermehrter Harndrang, verstärktes Durstgefühl, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Nierensteinbildung, Nierenverkalkung, Verkalkung in Geweben außerhalb des Knochens) Folgen auftreten.

In Einzelfällen sind tödliche Verläufe beschrieben worden. (Siehe auch Kap. 4.4 „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die
Anwendung“ sowie Kap. 4.9 „Überdosierung“)


Sojaöl kann sehr selten allergische Reaktionen hervorrufen.



4.9 Überdosierung


Symptome

Ergocalciferol (Vitamin D2) und Colecalciferol (Vitamin D3) besitzen nur eine relativ geringe therapeutische Breite. Bei Erwachsenen mit normaler Funktion der Nebenschilddrüsen liegt die Schwelle für Vitamin-D-Intoxikationen
zwischen 40.000 und 100.000 I.E. pro Tag über 1 bis 2 Monate. Säuglinge und Kleinkinder können schon auf weitaus geringere Konzentrationen empfindlich reagieren. Deshalb wird vor der Zufuhr von Vitamin D ohne ärztliche Kontrolle gewarnt.


Bei Überdosierung kommt es neben einem Anstieg von Phosphor im Serum und Harn zum Hypercalcämiesyndrom, später auch hierdurch zur Calciumablagerung in den Geweben und vor allem in der Niere (Nephrolithiasis, Nephrocalcinose) und den Gefäßen.

Die Symptome einer Intoxikation sind wenig charakteristisch und äußern sich in Übelkeit, Erbrechen, anfangs oft Durchfälle, später Obs­tipation, Anorexie, Mattigkeit, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen, Muskelschwäche sowie hartnäckige Schläfrigkeit, Azotämie, Polydipsie und Polyurie, präterminal Exsikkose. Typische biochemische Befunde sind Hypercalcämie, Hypercalciurie sowie erhöhte Serumwerte für 25-Hydroxycalciferol.


Therapiemaßnahmen bei Überdosierung

Bei Überdosierung sind Maßnahmen zur Behandlung der oft lang dauernden und unter Umständen bedrohlichen Hypercalcämie erforderlich.


Als erste Maßnahme ist das Vitamin D-Präparat abzusetzen; eine Normalisierung der Hypercalcämie infolge einer Vitamin D-Intoxikation dauert mehrere Wochen.


Abgestuft nach dem Ausmaß der Hypercal­cämie, können calciumarme bzw. calciumfreie Ernährung, reichliche Flüssigkeitszufuhr,
forcierte Diurese mittels Furosemid sowie die Gabe von Glucocorticoiden und Calcitonin eingesetzt werden.


Bei ausreichender Nierenfunktion wirken Infusionen mit isotonischer NaCl-Lösung (3 - 6 l in 24 Std.) mit Zusatz von Furosemid sowie u. U. auch 15 mg/kg KG/Std. Natriumedetat unter fortlaufender Calcium- und EKG-Kontrolle recht zuverlässig calciumsenkend. Bei Oligo-Anurie ist dagegen eine Hämodialysetherapie (Calciumfreies Dialysat) indiziert.


Ein spezielles Antidot existiert nicht.


Es empfiehlt sich, Patienten unter Dauertherapie mit höheren Vitamin D-Dosen auf die
Symptome einer möglichen Überdosierung (Übelkeit, Erbrechen, anfangs oft Durchfälle, später Obstipation, Anorexie, Mattigkeit, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen, Muskel­schwäche, Schläfrigkeit, Azotämie, Polydipsie und Polyurie) hinzuweisen.



5. Pharmakologische Eigenschaften


5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften


ATC-Code: A12AX01


Calciumcarbonat und Colecalciferol


Calcium

Calciumionen haben entscheidende Bedeutung bei der Aktivierung biologischer Systeme. Die Reizschwelle erregbarer Membranen hängt von der extrazellulären Ca++-Konzentration ab. Calciumionen sind außerdem beteiligt an der Regulation der Permeabilität von Zellmembranen. Ein Mangel an Ca++-Ionen im Plasma erhöht, ein Überschuss dagegen vermindert die neuromuskuläre Erregbarkeit.

Orale Calciumzufuhr fördert die Reminerali­sation des Skeletts bei Calciummangel.


Vitamin D

Colecalciferol (Vitamin D3) wird unter Einwirkung von UV-Strahlen in der Haut gebildet und in zwei Hydroxylisierungsschritten zunächst in der Leber (Position 25) und dann im Nierengewebe (Position 1) in seine biologisch aktive Form 1,25-Dihydroxy-Colecalciferol überführt. 1,25-Dihydroxycolecalciferol ist zusammen mit Parathormon und Calcitonin wesentlich an der Regulation des Calcium- und Phosphat-Haushalts beteiligt. Bei einem Mangel an Vitamin D bleibt die Verkalkung des Skeletts aus (Rachitis), oder es kommt zur Knochenentkalkung (Osteomalzie).


Nach Produktion, physiologischer Regulation und Wirkungsmechanismus ist das so genannte Vitamin D3 als Vorstufe eines Steroidhormons anzusehen. Neben der physiologischen Produktion in der Haut kann Colecalciferol mit der Nahrung oder als Pharmakon zugeführt werden. Da auf letzterem Wege die physiolo­gische Produkthemmung der kutanen Vitamin-D-Synthese umgangen wird, sind Überdosierungen und Intoxikationen möglich. Ergocalciferol (Vitamin D2) wird in Pflanzen gebildet. Von Menschen wird es wie Colecalciferol metabolisch aktiviert. Es übt qualitativ und quantitativ die gleichen Wirkungen aus.



5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften


Calcium

Die Resorption von Calcium unterliegt einer hormonalen Regelung. Die Resorptionsquote nimmt mit zunehmender Dosis und zunehmendem Alter ab und bei hypocalcämischen Zuständen zu. Bei einer Zufuhr von 500 mg Calciumcitrat werden etwa 30 - 40 % resorbiert. Die Gabe höherer Dosen führt nur zu einer geringen Steigerung der resorbierten Menge. Die normale tägliche Calciumzufuhr mit der Nahrung beträgt ca. 1000 mg.


Abhängig vom Calciumserumspiegel wird Calcium über die Niere ausgeschieden. Bei Nierengesunden werden 98 % des filtrierten Calciums tubulär rückresorbiert.


Vitamin D

In alimentären Dosen wird Vitamin D aus der Nahrung gemeinsam mit den Nahrungslipiden und Gallensäuren fast vollständig im Darm resorbiert. Höhere Dosen werden mit einer Resorptionsquote von etwa 2/3 aufgenommen. In der Haut wird das Vitamin D unter Einwirkung von UV-Licht aus 7-Dehydrocholesterol synthetisiert. Das Vitamin D gelangt mit Hilfe eines spezifischen Transportproteins in die Leber, wo es durch eine mikrosomale Hydroxylase zum 25-Hydroxy-colecalciferol metabolisiert wird. Die Ausscheidung von Vitamin D und seinen Metaboliten erfolgt biliär/fäkal.


Vitamin D wird im Fettgewebe gespeichert und hat daher eine lange biologische Halbwertszeit. Nach hohen Vitamin D-Dosen können die
25-Hydroxy-Vitamin-D-Konzentrationen im Serum über Monate erhöht sein. Durch Überdosierung hervorgerufene Hypercalcämien können über Wochen anhalten (siehe Punkt 4.9 Überdosierung).



5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit


Außer den bereits an anderer Stelle der Fachinformation (SPC) gemachten Angaben liegen keine weiteren sicherheitsrelevanten Informationen vor.



5.4 Sonstige Hinweise


Besonders reich an Vitamin D sind Fischleberöl und Fisch, geringe Mengen finden sich in Fleisch, Eigelb, Milch, Milchprodukten und Avocado.


Der Bedarf für Erwachsene liegt bei 5 μg, ent­sprechend 200 I.E., pro Tag. Gesunde Erwach­sene können ihren Bedarf bei ausreichender Sonnenexposition durch Eigensynthese decken. Die Zufuhr durch Lebensmittel ist nur von untergeordneter Bedeutung, kann jedoch unter kritischen Bedingungen (Klima, Lebensweise) wichtig sein.


Mangelerscheinungen können u. a. bei unreifen Frühgeborenen, mehr als sechs Monate aus­schließlich gestillten Säuglingen ohne calcium­haltige Beikost und streng vegetarisch ernähr­ten Kindern auftreten. Ursache für einen selten vorkommenden Vitamin D-Mangel bei Erwach­senen können ungenügende alimentäre Zufuhr, ungenügende UV-Exposition, Malabsorption und Maldigestion, Leberzirrhose sowie Nieren­insuffizienz sein.



6. Pharmazeutische Angaben


6.1 Liste der sonstigen Bestandteile


α-Tocopherol, hydriertes Sojaöl, Gelatine, Sucrose, Maisstärke, Citronensäure, Natriumhydrogencarbonat, Lactose-Monohydrat, Povidon, Saccharin-Natrium, Natriumcyclamat, Macrogol, Orangensaft-Aroma, Dimeticon, Hochdisperses Siliciumdioxid, Methylcellulose.


Hinweis für Diabetiker

1 Brausetablette enthält 3,7 g Sucrose, ent­sprechend 0,31 BE.



6.2 Inkompatibilitäten


Nicht zutreffend.



6.3 Dauer der Haltbarkeit


Die Dauer der Haltbarkeit von D3 Calcium BT 880/1000 beträgt 3 Jahre.


Das Arzneimittel sollte nach Ablauf des Ver­fallsdatums nicht mehr angewendet werden.



6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung


In der Originalverpackung lagern.


Die Originalverpackung fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.



6.5 Art und Inhalt des Behältnisses


Kunststoffröhrchen aus Polypropylen mit
Stopfen aus Polyethylen mit Trockenmittel.


Originalpackung mit 20 Brausetabletten (N1)

Originalpackung mit 40 Brausetabletten (N2)

Originalpackung mit 100 Brausetabletten (N3)



6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung


Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfall­material ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu entsorgen.



7. Inhaber der Zulassung


ac-Pharma AG

Weg im Esterholz 6

D - 82064 Strasslach

Tel.: 089/66 64 960

Fax: 089/61 93 46

e-mail: info@ac-Pharma.de



8. Zulassungsnummer


Zul.-Nr.:



9. Datum der Erteilung der Zulassung / Verlängerung der Zulassung





10. Stand der Information


Januar 2006


11. Verkaufsabgrenzung


Apothekenpflichtig


























1.3.1.1 Fachinformation (Stand: Januar 2006)