iMedikament.de

Durapental 600mg Retardtabletten

Document: 30.06.2008   Fachinformation (deutsch) change


Fachinformation



1. BEZEICHNUNG DER ARZNEIMITTEL

durapental 400 mg Retardtabletten

durapental 600 mg Retardtabletten


Wirkstoff: Pentoxifyllin



2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG


durapental 400 mg Retardtabletten :

1 Retardtablette enthält 400 mg Pentoxifyllin.

Sonstige Bestandteile: Glucose, Sucrose.


durapental 600 mg Retardtabletten:

1 Retardtablette enthält 600 mg Pentoxifyllin


Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.



3. DARREICHUNGSFORM

Retardtablette


durapental 400 mg sind weiße, runde Retardtabletten.


durapental 600 mg sind weiße, oblonge Retardtabletten mit beidseitiger Markierungsrille.



4. KLINISCHE ANGABEN


4.1 Anwendungsgebiete

Verlängerung der Gehstrecke bei Patienten mit chronischer peripherer arterieller Verschlusskrankheit im Stadium IIb nach Fontaine (Claudicatio intermittens), wenn andere Therapiemaßnahmen wie z. B. ein Gehtraining, gefäßlumeneröffnende und/oder rekonstruktive Verfahren nicht durchzuführen bzw. nicht angezeigt sind.


4.2 Dosierung, Art und Dauer der Anwendung

durapental 400 mg Retardtabletten:

Soweit nicht anders verordnet, wird 3-mal täglich je 1 Retardtablette durapental 400 mg Retardtabletten (entsprechend 1200 mg Pentoxifyllin pro Tag) eingenommen.


durapental 600 mg Retardtabletten:

Soweit nicht anders verordnet, wird 2-mal täglich je 1 Retardtablette durapental 600 mg Retardtabletten (entsprechend 1200 mg Pentoxifyllin pro Tag) eingenommen.


Für Patienten mit niedrigen oder schwankenden Blutdruckwerten können besondere Dosierungsanweisungen erforderlich sein.

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatininclearance unter 30 ml/min.) ist eine Dosisanpassung in Abhängigkeit von der individuellen Verträglichkeit vorzunehmen.

Bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen ist eine Verringerung der Dosierung erforderlich, die vom Arzt entsprechend dem Schweregrad der Erkrankung und der Verträglichkeit individuell festzulegen ist.


Art und Dauer der Anwendung

Die Retardtabletten werden unzerkaut nach dem Essen mit reichlich Flüssigkeit eingenommen. Die Dauer der Anwendung ist dem individuellen Krankheitsbild anzupassen und wird vom Arzt festgelegt.


Hinweis:

Bei beschleunigter Magen-Darm-Passage (Abführmittel, Diarrhö, operative Verkürzung des Darms) kann es in vereinzelten Fällen zur Ausscheidung von Tablettenresten kommen. Falls die vorzeitige Ausscheidung nur hin und wieder auftritt, ist dem Vorgang keine Bedeutung beizumessen.


4.3 Gegenanzeigen

durapental 400 mg oder durapental 600 mg Retardtabletten dürfen nicht eingenommen werden bei:

- Überempfindlichkeit (Allergie) gegen den Wirkstoff Pentoxifyllin, andere Methylxanthine oder einen der sonstigen Bestandteile von durapental 400 mg oder durapental 600 mg

- akutem Herzinfarkt

- intrazerebraler Blutung oder anderen klinisch relevanten Blutungen

- Ulcera im Magen und/oder Darmbereich

- hämorrhagischer Diathese

- Netzhautblutungen.


Treten Netzhautblutungen während der Behandlung mit Pentoxifyllin auf, ist das Arzneimittel sofort abzusetzen.


4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen, arterieller Hypotension, Koronarsklerose, nach Herzinfarkt oder postoperativ nach chirurgischen Eingriffen.


Bei Patienten mit systemischem Lupus erythematodes (SLE) sowie Mischkollagenosen (mixed connective tissue disease) sollte Pentoxifyllin nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden.


Bei gleichzeitiger Anwendung von Pentoxifyllin mit oralen Antikoagulanzien sind aufgrund des Blutungsrisikos eine sorgfältige Überwachung und eine häufige Kontrolle der Gerinnungswerte (INR) erforderlich.


Wegen der Gefahr des Auftretens aplastischer Anämien während Pentoxifyllin-Therapie sollten regelmäßige Blutbildkontrollen erfolgen.


Bei eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatininclearance unter 30 ml/min) oder bei schweren Leberfunktionsstörungen kann es zur verzögerten Ausscheidung von Pentoxifyllin kommen. Eine entsprechende Überwachung ist erforderlich.


Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatininclearance unter 30 ml/min) ist eine Dosisanpassung auf 50–70 % der Normdosis in Abhängigkeit von der individuellen Verträglichkeit vorzunehmen, z. B. durch Einnahme von 2-mal täglich 400 mg Pentoxifyllin anstelle von 3-mal täglich 400 mg Pentoxifyllin.


Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen:

Bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen ist eine Verringerung der Dosierung erforderlich, die vom Arzt entsprechend dem Schweregrad der Erkrankung und der Verträglichkeit individuell festzulegen ist.


Bei gleichzeitiger Anwendung von durapental mit oralen Antikoagulantien ist aufgrund des Blutungsrisikos eine sorgfältige Überwachung und eine häufige Kontrolle der Gerinnungswerte (INR) erforderlich.


durapental 400 mg Retardtabletten:

Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollten durapental 400 mg Retardtabletten nicht einnehmen.


4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Folgende Wechselwirkungen dieses Arzneimittels müssen beachtet werden:


Blutdrucksenkende Arzneimittel (Antihypertonika):

Pentoxifyllin kann die Wirkung blutdrucksenkender Arzneimittel verstärken, eine verstärkte Blutdrucksenkung ist möglich.


Antikoagulanzien:

Pentoxifyllin kann die Wirkung von Antikoagulanzien verstärken. Bei Patienten mit erhöhter Blutungsbereitschaft aufgrund von z. B. gleichzeitiger Gabe von gerinnungshemmenden Arzneimitteln ist eine besonders sorgfältige Überwachung (z. B. regelmäßige Kontrolle der INR) erforderlich, da eventuell auftretende Blutungen verstärkt werden können.


Orale Antidiabetika, Insulin:

Verstärkte Senkung des Blutzuckers ist möglich, so dass hypoglykämische Reaktionen auftreten können. Die Blutzuckereinstellung sollte in individuell festzulegenden Abständen kontrolliert werden.


Theophyllin:

Erhöhte Blutspiegel von Theophyllin sind möglich, so dass bei der Behandlung von Atemwegserkrankungen Nebenwirkungen von Theophyllin verstärkt in Erscheinung treten können.


Cimetidin:

Erhöhung der Pentoxifyllin-Plasmaspiegel und Wirkungsverstärkung von Pentoxifyllin sind möglich.


4.6 Schwangerschaft und Stillzeit

Pentoxifyllin soll während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, da keine ausreichenden Erfahrungen mit schwangeren Frauen vorliegen (siehe auch Abschnitt 5.3).


Während der Stillzeit geht Pentoxifyllin in die Muttermilch über, allerdings erhält der Säugling nur äußerst geringe Mengen an Substanz, so dass bei begründeter Anwendung in der Stillzeit Wirkungen beim Säugling nicht zu erwarten sind.


4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Es sind keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen bekannt.


4.8 Nebenwirkungen

Unter der Therapie mit durapental 400 mg Retardtabletten oder durapental 600 mg Retardtabletten können die nachfolgend genannten Nebenwirkungen auftreten.


Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: ≥ 1/10

Häufig: 1/100 bis < 1/10

Gelegentlich: 1/1.000 bis < 1/100

Selten: 1/10.000 bis < 1/1.000

Sehr selten: < 1/10.000

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.

Psyche

Gelegentlich: Schwindel, Tremor, Kopfschmerzen, Fieber, Unruhe, Schlafstörungen.

Sehr selten: Schwitzen, Parästhesien, Konvulsionen.

Symptomatik einer aseptischen Meningitis, prädisponiert scheinen hierfür Patienten mit Autoimmunerkrankungen (SLE, mixed connective tissue disease) zu sein. Nach Absetzen von Pentoxifyllin war die Symptomatik bei allen beobachteten Fällen reversibel.


Herz-Kreislauf-System

Gelegentlich: Herzrhythmusstörungen (wie z. B. Tachykardien).

Selten: Blutdrucksenkung, Angina Pectoris, Dyspnoe, periphere Ödeme / Angioödeme.

Sehr selten: Blutdruckerhöhung.


Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Häufig: Magen-Darm-Beschwerden wie z. B. Übelkeit, Erbrechen, Völlegefühl, Magendruck, Durchfall.

Selten: Magen- und Darmblutungen.


Leber und Galle

Sehr selten: Gallestauung (intrahepatische Cholestase) sowie ein Anstieg von Leberenzymen (Transaminasen, alkalische Phosphatase).


Haut und Unterhautzellgewebe, allergische Reaktionen

Häufig: Flush.

Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen mit Juckreiz, Hautrötung, Urtikaria.

Selten: Haut- und Schleimhautblutungen.

Sehr selten: Schwere, innerhalb von Minuten nach Gabe von Pentoxifyllin auftretende Überempfindlichkeitsreaktionen (angioneurotisches Ödem, Verkrampfung der Bronchialmuskulatur, anaphylaktischer Schock). Epidermale Nekrolyse sowie Stevens-Johnson-Syndrom.

Bei ersten Anzeichen für eine Überempfindlichkeitsreaktion ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und der Arzt zu benachrichtigen.


Augenerkrankungen

Gelegentlich: Sehstörungen, Konjunktivitis.

Sehr selten: Netzhautblutungen, Netzhautablösungen.

Treten Netzhautblutungen während der Behandlung mit Pentoxifyllin auf, ist das Arzneimittel sofort abzusetzen.


Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Selten: Blutungen im Urogenitalbereich.

Sehr selten: intrakranielle Blutungen, Thrombozytopenie mit thrombozytopenischer Purpura und unter Umständen fataler aplastischer Anämie (verminderte oder fehlende Produktion sämtlicher Blutzellen, Panzytopenie). Deshalb sollten regelmäßige Blutbildkontrollen erfolgen.


4.9 Überdosierung

Symptome einer Überdosierung:

Schwindel, Brechreiz, Blutdruckabfall, Tachykardie, Flush, Bewusstlosigkeit, Fieber, Agitation, Areflexie, tonisch-klonische Krämpfe, kaffeesatzartiges Erbrechen sowie Arrhythmien.


Therapiemaßnahmen:

Falls die Überdosierung noch nicht lange zurückliegt, kann eine Magenspülung vorgenommen oder die weitere Resorption des Wirkstoffs durch die Anwendung von Aktivkohle verzögert werden.


Ein spezifisches Antidot ist nicht bekannt, so dass die Therapie symptomatisch erfolgt. Zur Vermeidung von Komplikationen kann eine intensivmedizinische Überwachung erforderlich sein.


Sofortmaßnahmen bei schweren Überempfindlichkeitsreaktionen (Schock):

Bei ersten Anzeichen (z. B. kutane Reaktionen wie Urtikaria, Flush, Unruhe, Kopfschmerzen, Schweißausbruch, Übelkeit) einen venösen Zugang schaffen. Neben den gebräuchlichen Notfallmaßnahmen wie Kopf-Oberkörper-Tieflage, Freihalten der Atemwege und Applikation von Sauerstoff sind medikamentöse Sofortmaßnahmen wie die intravenöse Volumensubstitution, Epinephrin (Adrenalin) i.v., Glukokortikoide (z. B. 250–1000 mg Methylprednisolon i.v.) sowie Histaminrezeptorantagonisten indiziert.


Je nach Schwere der klinischen Symptomatik können künstliche Beatmung und bei Kreislaufstillstand Reanimation entsprechend den üblichen Empfehlungen erforderlich sein.



5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN


5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Methylxanthin-Derivat mit durchblutungsfördernden Eigenschaften; Hämorheologikum.


ATC-Code: C04AD03


Pentoxifyllin verbessert die Fließeigenschaften des Blutes durch die Senkung der erhöhten Blutviskosität und hat weitere pharmakologische Eigenschaften, die erklärt werden durch:

- Erhöhung der gestörten Erythrozytenverformbarkeit durch Hemmung der Phosphodiesterase mit konsekutivem Anstieg von intrazellulärem cAMP und ATP sowie Hemmung der Erythrozyten-
aggregation

- Hemmung der Thrombozytenaggregation

- Senkung des pathologisch erhöhten Plasma-Fibrinogenspiegels

- Hemmung der Leukozytenaktivierung und der Adhesivität von Leukozyten am Gefäß-Endothel.


Studien zur Untersuchung des Effektes von Pentoxifyllin auf die kardio-/ cerebrovaskuläre Morbidität und/oder Mortalität liegen nicht vor.


5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Nach oraler Applikation wird das freigesetzte Pentoxifyllin rasch und nahezu vollständig resorbiert. Die Substanz unterliegt einem ausgeprägten First-pass Effekt, so dass die systemische Verfügbarkeit nur bei 20 – 30 % liegt.

Pentoxifyllin wird in der Leber nahezu vollständig metabolisiert. Der aktive Hauptmetabolit 1-(5-Hydroxyhexyl)-3,7-dimethylxanthin (Metabolit I) ist im Plasma in zweifach höherer Konzentration als die Muttersubstanz messbar und steht mit dieser in einem reversiblen biochemischen Gleichgewicht. Pentoxifyllin unterliegt einer biphasischen Elimination; die initiale Halbwertszeit der Muttersubstanz beträgt 0,4 – 0,8 h, die der Metaboliten 1,0 – 1,6 h. Die terminale Plasmahalbwertszeit von Pentoxifyllin wird mit ca. 1,6 Stunden angegeben.

Die Ausscheidung erfolgt zum größten Teil renal, nur 4 % werden fäkal eliminiert. Unverändertes Pentoxifyllin wird nur in Spuren ausgeschieden.

Bei stark eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion ist die Eliminationshalbwertszeit verlängert und die absolute Bioverfügbarkeit erhöht (siehe auch Abschnitte 4.2 und 4.4).



5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit

Dosen von 80 mg/kg Körpergewicht p.o. zeigten beim Menschen die im Abschnitt 4.9 aufgeführten Anzeichen der Überdosierung (siehe auch dort).


In chronischen Toxizitätsuntersuchungen ließen sich nach Verfütterung von Pentoxifyllin über 1 Jahr bei Ratten bis täglich 1000 mg/kg KG und bei Hunden bis täglich 100 mg/kg KG keine substanzbedingten toxischen Organschäden erkennen. Bei Dosierungen über 1 Jahr von täglich 320 mg/kg KG oder darüber wurden an einzelnen Hunden Inkoordination, Kreislaufversagen, Hämorrhagien, Lungenödem oder Riesenzellen in den Testes festgestellt.


In Mutagenitätsuntersuchungen mit Pentoxifyllin ergaben sich keine relevanten Hinweise auf eine mutagene Wirkung. Langzeituntersuchungen auf ein tumorerzeugendes Potenzial an Mäusen und Ratten verliefen negativ.


Reproduktionstoxikologische Untersuchungen wurden an Ratten, Mäusen, Kaninchen und Hunden durchgeführt. Es ergaben sich keine Anhaltspunkte auf teratogene Schäden, Embryotoxizität und Beeinflussung der Fertilität. In sehr hohen Dosen wurde eine erhöhte Resorptionsrate beobachtet.


Pentoxifyllin und seine Metaboliten gehen in die Muttermilch über.



6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN


6.1 Liste der sonstigen Bestandteile


durapental 400 mg Retardtabletten:

Hypromellose; Methacrylsäure-Methylmethacrylat-Copolymer (1:1) (Ph.Eur.) (MW: ca. 135000), Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ B) (MW: ca. 150000), Magnesiumstearat; Sucrose; Talkum; Calciumcarbonat; arabisches Gummi; Glucose; Povidon K 30; Macrogol 6000; Titandioxid (E171).


durapental 600 mg Retardtabletten:

Hypromellose, Talkum, Magnesiumstearat.


6.2 Inkompatibilitäten

Bisher keine bekannt.


6.3 Dauer der Haltbarkeit

Die Dauer der Haltbarkeit beträgt 3 Jahre.


Diese Arzneimittel sollen nach Ablauf des Verfallsdatums nicht mehr angewendet werden!


6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Keine besondern Lagerungshinweise.


6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

Alu-PVC-PVDC-Blisterpackungen


durapental 400 mg Retardtabletten

50 Retardtabletten (N2)

100 Retardtabletten (N3)


durapental 600 mg Retardtabletten

50 Retardtabletten (N2)

100 Retardtabletten (N3)


6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Keine besonderen Anforderungen.



7. INHABER DER ZULASSUNG

Mylan dura GmbH

Postfach 10 06 35

64293 Darmstadt


Telefon: (06151) 95 12-0

Telefax: (06151) 95 12-471

Email: info@mylan-dura.de

www.mylan-dura.de

24-St.-Telefondient für Notfälle:

06131-19240 (Giftnotrufzentrale Mainz)


8. ZULASSUNGSNUMMERN

durapental 400 mg Retardtabletten

6052.00.00


durapental 600 mg Retardtabletten

9753.00.00



9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG / VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG

durapental 400 mg Retardtabletten

20.02.1985 / 14.02.2002


durapental 600 mg Retardtabletten

20.12.1989 / 08.09.2004


10. STAND DER INFORMATION

Juni 2008


11. VERKaufsabgrenzung

Verschreibungspflichtig






Zusätzliche Angaben der Firma Mylan dura GmbH zur

Bioverfügbarkeit von durapental Retardtabletten


Bioverfügbarkeit

durapental 400 mg Retardtabletten

Eine im Jahr 1988 durchgeführte Bioverfügbarkeitsuntersuchung an 16 Probanden ergab im Vergleich zum Referenzpräparat:




durapental 400 mg

Retardtabletten

Referenzpräparat

maximale Plasmakonzentration
(Cmax) in ng/ml:


44,4 26,7


42,7 18,3

Zeitpunkt der maximalen Plasmakonzentration
(tmax) in h:


2,66 2,21


3,31 2,57

Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve
(AUC0-24) in ng/ml x h:


281,8 181,0


294,0 135,5

Angabe der Werte als Mittelwert und Standardabweichung

siehe Abbildung 1


durapental 600 mg Retardtabletten

Eine im Jahr 1990 durchgeführte Bioverfügbarkeitsuntersuchung an 24 Probanden ergab im Vergleich zum Referenzpräparat (im steady state):




durapental 600 mg

Retardtabletten

Referenzpräparat 600 mg

maximale Plasmakonzentration
(Cmax) in ng/ml:


155,1 84,7


146,6 72,4

Zeitpunkt der maximalen Plasmakonzentration
(tmax) in h:


1,54 1,27


2,4 1,6

Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve
(AUC0-12) in ng/ml x h:


639,3 384,8


653,7 306,74


Angabe der Werte als Mittelwert und Standardabweichung

siehe Abbildung 2



Abbildung 1:

Mittlere Plasmaspiegelverläufe im Vergleich zu einem Referenzpräparat in einem Konzentrations- Zeit-Diagramm:

Abbildung 2:

Mittlere Plasmaspiegelverläufe im Vergleich zu einem Referenzpräparat in einem Konzentrations- Zeit-Diagramm:

bed14db4aafbfb2f4da3b13db85d1dd0.rtf Seite 15 von 16