iMedikament.de

Magnerot Trunk



Gebrauchsinformation


Liebe Patientin, lieber Patient!

Bitte lesen Sie diese Gebrauchsinformation aufmerksam, weil sie wichtige Informationen darüber enthält, was Sie bei der Anwendung dieses Arzneimittels beachten sollen. Wenden Sie sich bei Fragen bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.


Magnerot® Trunk


Zusammensetzung

10 ml Lösung zum Einnehmenenthalten:

Arzneilich wirksame Bestandteile:

300 mg Magnesium-DL-aspartat

1435 mg Magnesiumhydrogencitrat 5 H20

(entsprechend 134,8 mg Gesamt-Magnesium)

sonstige Bestandteile:

10 mg [Ethyl-4-hydroxybenzoat, Methyl-4-hydroxybenzoat, Propyl-4-hydroxybenzoat] 1:2:7 ([Parabene E214, E216 und E218])

Zitronenaroma, Citronensäure-Monohydrat, Natriumcyclamat, Saccharin-Natrium 2 H20, Salzsäure 25 %, Gereinigtes Wasser


Darreichungsform und Inhalt

Lösung zum Einnehmen.


Originalpackungen: 10 (N1), 20 (N2) und 50 (N3) Trinkfläschchen zu 10 ml

Klinikpackungen: 100 Trinkfläschchen zu 10 ml


Mineralstoffpräparat


Pharmazeutischer Unternehmer

Wörwag Pharma GmbH & Co. KG

Calwer Straße 7

71034 Böblingen

Telefon: 07031-6204 - 0

Fax: 07031-6204 - 31


Hersteller

Fa. Synthera

Dr. Friedrichs GmbH & Co. KG

Dammstraße 7

59821 Arnsberg 2


Anwendungsgebiete

Nachgewiesener Magnesiummangel, wenn er die Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuro­muskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist.


Gegenanzeigen

Wann dürfen Sie Magnerot®Trunk nicht einnehmen?

Magnerot®Trunk darf nicht eingenommen/ angewendet werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Magnesium-DL-aspartat, Magnesiumhydrogencitrat 5 H20, [Ethyl-4-hydroxybenzoat, Methyl-4-hydroxybenzoat, Propyl-4-hydroxybenzoat] ([Parabene E214, E216 und E218]) oder einem der sonstigen Bestandteile sind.

Bei Nierenfunktionsstörungen sollte eine hochdosierte Daueranwendung vermieden werden.


Wann dürfen Sie Magnerot® Trunk erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen?

Im folgenden wird beschrieben, wann Sie Magnerot® Trunk nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht einnehmen dürfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Anga­ben bei Ihnen früher einmal zutrafen.

Gegebenenfalls muß der Arzt prüfen, ob sich aus dem Elektrolytstatus eine Gegenanzeige ergibt.


Was müssen Sie in Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Gegen die Anwendung von Magnesiumverbindungen in der Schwangerschaft und Stillzeit bestehen keine Bedenken.


Was ist bei Kindern und älteren Menschen zu berücksichtigen?

Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.


Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise

Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden?

[Ethyl-4-hydroxybenzoat, Methyl-4-hydroxybenzoat, Propyl-4-hydroxybenzoat] ([Parabene E214, E216 und E218]) kann Überempfindlichkeitsreaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen.

Auf Magnesiummangelzustände zurückgeführte Krankheiten können auch andere Ursachen haben. Falls die Einnahme keine Wirkung zeigt, sollten Sie bei ernsten Beschwerden Ihren Arzt aufsuchen.


Was müssen Sie im Straßenverkehr sowie bei der Arbeit mit Maschinen und bei Arbeiten ohne siche-ren Halt beachten?

Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.


Wechselwirkungen

Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von Magnerot® Trunk?

Bei gleichzeitiger Gabe von eisenhaltigen Präparaten, Tetracyklinen oder Natriumfluorid kommt es zu einer Verminderung der Resorption der oben genannten Substanzen.


Welche anderen Arzneimittel werden von Magnerot® Trunk beeinflußt?

Abführmittel können in ihrer Wirkung verstärkt werden.


Beachten Sie bitte, daß diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können


Welche Genußmittel, Speisen und Getränke sollten Sie meiden?

Alkohol fördert die Ausscheidung von Magnesium und hemmt die Aufnahme (Resorption) in den Körper und sollte daher bei einer Therapie mit Magnerot®Trunk gemieden werden.


Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung

Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Magnerot® Trunk nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Einnahmevorschriften, da Magnerot® Trunk sonst nicht richtig wirken kann!


Wieviel und wie oft sollten Sie Magnerot® Trunk einnehmen?

Soweit nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene den Inhalt eines Fläschchens (10 ml) pro Tag, entsprechend 134,8 mg Magnesium ein. Nach ärztlicher Verordnung können Erwachsene bis zu 3 Fläschchen pro Tag,entsprechend 404,4 mg Magnesium und Jugendliche ab 12 Jahren bis zu 2 Fläsch­chen pro Tag, entsprechend 269,6 mg Magnesium einnehmen.


Wie lange sollten Sie Magnerot® Trunk einnehmen?

Die Einnahme kann ohne zeitliche Beschränkung erfolgen, jedoch sollte hierzu ein Arzt befragt werden. Müdigkeitserscheinungen bei hochdosierter, längerdauernder Einnahme von Magnesium können Zeichen dafür sein, daß bereits ein überhöhter Serum-Magnesiumspiegel erreicht ist.

Vorsicht bei Nierenfunktionsstörungen.


Anwendungsfehler und Überdosierung

Was ist zu tun, wenn Magnerot® Trunk in zu großen Mengen eingenommen wurde (beabsichtigte oder versehentliche Überdosierung)?

Bei Einnahme von Magnesium sind bei normaler Nierenfunktion keine Vergiftungserscheinungen zu erwarten. Es können allerdings Durchfälle auftreten, die sich durch Reduzierung der Dosis oder Absetzen des Präparates wieder beheben lassen.


Was müssen Sie beachten, wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden?

Um einen Behandlungserfolg zu erreichen, sollte Magnerot® Trunkmöglichst regelmäßig eingenommen werden. Wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden möchten, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.


Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Magnerot® Trunk auftreten?

Bei hoher Dosierung kann es unter der Magnesiumbehandlung zu weichen Stühlen kommen, die jedoch unbe­denklich sind. Sollten Durchfälle autreten, reduziert man die Tagesdosis oder setzt das Präparat vorübergehend ab.

Bei eingeschränkter Nierenfunktion kann eine längerfristige, hochdosierte Einnahme zu neurologischen Störungen wie Muskelschwäche, Reflexausfällen, Müdigkeit oder Blutdruckabfall führen.

[Ethyl-4-hydroxybenzoat, Methyl-4-hydroxybenzoat, Propyl-4-hydroxybenzoat] ([Parabene E214, E216 und E218]) kann Überempfindlichkeitsreaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen.


Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.


Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?

Sollten Durchfälle auftreten, reduziert man die Tagesdosis oder setzt das Präparat vorübergehend ab.

Während der Einnahme von Magnerot® Trunkauftretende Müdigkeitserscheinungen können ein Hinweis auf erhöhte Magnesiumkonzentrationen im Blut sein. In diesem Fall sollten Sie Ihren Arzt über die Einnahme von Magnerot® Trunk informieren, damit gegebenenfalls der Magnesiumgehalt des Blutes kontrolliert werden kann.


Hinweise und Angaben zur Haltbarkeit des Arzneimittels

Das Verfalldatum des Arzneimittels ist auf der äußeren Umhüllung und dem Behältnisaufgedruckt. Verwenden Sie das Arzneimittel nicht mehr nach diesem Datum!


Wie müssen Sie Magnerot® Trunk aufbewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel bitte sorgfältig und für Kinder unzugänglich auf.


Stand der Information

November 2004


Zur Information unserer Patienten:


Ihr Therapeut hat Ihnen wegen eines Mangels an Magnesium Magnerot® Trunk verordnet.

Magnesium spielt im menschlichen Körper eine zentrale Rolle. Es ist unentbehrlich für lebensnotwen-dige Vorgänge, wie den Abbau und die Umwandlung (Stoffwechsel) von Kohlenhydraten, Proteinen, Fetten und Nukleinsäuren, sowie für alle energetischen Prozesse.


Wie kann es zu einem Magnesiummangel kommen?

Magnesiummangel kann durch eine unzureichende Aufnahme, durch Fehlernährung (zu viel Fett und Eiweiß, zu wenig magnesiumreiche Nahrungsmittel -auch bedingt durch magnesiumarme Böden) und unausgewogene Fastenkuren verursacht werden.

Oft gründen Mangelerscheinungen auch in einer vermehrten Magnesiumausscheidung, z.B. durch Alko-holkonsum, Abführmittel (Laxantien), Darmerkrankungen, oder bestimmte Medikamente.

Ein erhöhter Magnesiumbedarf besteht in der Schwangerschaft und Stillzeit.

So kann sich ein Magnesiummangel in Muskelkrämpfen (besonders nächtliche Wadenkrämpfe) zeigen.

4