iMedikament.de

Voltaren Dolo 12,5 Mg

Novartis Consumer Health GmbH, 81366 München

Module 1.3.1 zur Änderungsanzeige vom 12.12.2007

Voltaren Dolo 12,5 mg (früher Optalidon Zahnschmerz mit Diclofenac), Filmtabletten
Zul.-Nr. 51218.00.00 / ENR: 2151218



Gebrauchsinformation: Information für den Anwender

Voltaren Dolo 12,5 mg Filmtabletten

Wirkstoff: Diclofenac-Kalium

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.

Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss Voltaren Dolo 12,5 mg jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:

Was ist Voltaren Dolo 12,5 mg und wofür wird es angewendet?

Was müssen Sie vor der Einnahme von Voltaren Dolo 12,5 mg beachten?

Wie ist Voltaren Dolo 12,5 mg einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Voltaren Dolo 12,5 mg aufzubewahren?

Weitere Informationen



1. Was ist Voltaren Dolo 12,5 mg und wofür wird es angewendet?

Voltaren Dolo 12,5 mg ist ein schmerzstillendes und entzündungshemmendes Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten nichtsteroidalen Antiphlogistika / Analgetika (Ent­zündungs- und Schmerzhemmer).





Anwendungsgebiete

Voltaren Dolo 12,5 mg wird angewendet bei

leichten bis mäßig starken Schmerzen,

- Fieber.

Hinweis:Voltaren Dolo 12,5 mg soll längere Zeit oder in höheren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes oder Zahnarztes angewendet werden.

2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Voltaren Dolo 12,5 mg beachten?

Voltaren Dolo 12,5 mg darf nicht eingenommen werden

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber dem Wirkstoff Diclofenac, einem der sonstigen Bestandteile (siehe Abschnitt 6) von Voltaren Dolo 12,5 mg oder gegen andere Schmerz-, Entzündungs- und Rheumamittel sind;

- bei ungeklärten Blutbildungs- und Blutgerinnungsstörungen;

- bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüren (peptischen Ulzera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutungen);

- bei Magen-Darm-Blutung oder –Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nichtsteroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR);

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Voltaren Dolo 12,5 mg ist erforderlich

Falls einer dieser Punkte für Sie zutrifft, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Voltaren Dolo 12,5 mg einnehmen.


Worauf müssen Sie noch achten?

Schnell freisetzende orale Darreichungsformen von Diclofenac wie Voltaren Dolo 12,5 mg kön­nen eine erhöhte Magenunverträglichkeit aufweisen, eine besonders sorgfältige Überwachung ist daher erforderlich.


Eine gleichzeitige Einnahme von Voltaren Dolo 12,5 mg mit anderen NSAR, einschließlich so genannten COX-2-Hemmern (Cyclooxigenase-2-Hemmern), sollte vermieden werden.


Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. anaphylaktischer Schock) werden sehr selten beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme/Verabreichung von Voltaren Dolo 12,5 mg muss die Therapie abgebrochen werden. Der Symptomatik entsprechende, medizinisch erforderliche Maßnahmen müssen durch fachkundige Personen eingeleitet werden.

Unter NSAR-Therapie wurde sehr selten über schwerwiegende Hautreaktionen mit Rötung und Blasenbildung, einige mit tödlichem Ausgang, berichtet (exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnsen-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom; s. Abschnitt 4). Das höchste Risiko für derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen, da diese Reaktionen in der Mehrzahl der Fälle im ersten Behandlungsmonat auftraten. Beim ersten Anzeichen von Hautausschlägen, Schleimhautläsionen oder sonstigen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion sollte Voltaren Dolo 12,5 mg abgesetzt und umgehend der Arzt konsultiert werden.


Wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung oder zur Senkung des Blutzuckers einnehmen, sollten vom Arzt vorsichtshalber der Ge­rinnungsstatus bzw. die Blutzuckerwerte kontrolliert werden.


Voltaren Dolo 12,5 mg kann vorübergehend die Blutplättchen-Aggregation hemmen. Wenn Sie an Blutgerinnungsstörungen leiden, sollte daher der Gerinnungsstatus vom Arzt sorg­fältig überwacht wer­den.


Bei gleichzeitiger Gabe von Voltaren Dolo 12,5 mg und Lithiumpräparaten (Mittel zur Be­hand­lung geistig-seelischer Störungen) oder bestimmten Mitteln zur Entwäs­serung (kaliumsparende Diuretika) ist eine Kontrolle der Lithium- und Ka­liumkonzen­trationen im Blut nötig (siehe "Wechselwirkungen mit anderen Arzneimit­teln").


Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Durchbrüche (Perforationen):

Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Perforationen, auch mit tödlichem Ausgang, wurden unter allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.

Das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschwüren und Durchbrüchen ist höher mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch (siehe Abschnitt 2 „Voltaren Dolo 12,5 mg darf nicht eingenommen werden“), und bei älteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen.

Für diese Patienten sowie für Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig-dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko für Magen-Darm-Erkrankungen erhöhen können, benötigen, sollte eine Kombinationstherapie mit Magenschleimhaut-schützenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpen-hemmer) in Betracht gezogen werden.

Wenn Sie, insbesondere in höherem Alter, eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt, aufweisen, sollten Sie jegliche ungewöhnliche Symptome im Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen) insbesondere am Anfang der Therapie melden. Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, z. B. orale Kortikosteroide, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Behandlung von depressiven Verstimmungen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS (siehe Abschnitt 2 „Bei Einnahme von Voltaren Dolo 12,5 mg mit anderen Arzneimitteln“).

Wenn es bei Ihnen unter Voltaren Dolo 12,5 mg zu Magen-Darm-Blutungen oder Geschwüren kommt, ist die Behandlung abzusetzen.

NSAR sollten bei Patienten mit einer gastrointestinalen Erkrankung in der Vorgeschichte (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann.


Arzneimittel wie Voltaren Dolo 12,5 mg sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt“) oder Schlaganfälle verbunden. Jedwedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer (bei leichten bis mäßig starken Schmerzen: 4 Tage bzw. bei Fieber: 3 Tage).


Wenn Sie Herzprobleme oder einen vorangegangenen Schlaganfall haben oder denken, dass Sie ein Risiko für diese Erkrankungen aufweisen könnten (z. B. wenn Sie hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder Raucher sind), sollten Sie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.


Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.


Bei längerem hoch dosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme von Voltaren Dolo 12,5 mg häufig unter Kopfschmerzen leiden.


Bei Fieber nach Reisen, insbesondere den Tropen, sollte aus grundsätzlichen medizinischen Erwägungen ein Arzt aufgesucht werden.

Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, für die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird.

Ältere Patienten:

Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, insbesondere Blutungen und Durchbrüche im Magen- und Darmbereich, die unter Umständen lebensbedrohlich sein können. Daher ist bei älteren Patienten eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.

Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren dürfen Voltaren Dolo 12,5 mg nicht einnehmen, da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.



Bei Einnahme von Voltaren Dolo 12,5 mg mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Voltaren Dolo 12,5 mg beeinflusst werden.


Erhöht bzw. verstärkt werden:



Bei Einnahme von Voltaren Dolo 12,5 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Die Einnahme von Voltaren Dolo 12,5 mg zu den Mahlzeiten verringert die Aufnahme von Di­clofenac. Es wird deshalb empfohlen, die Filmtabletten nicht zu oder un­mittelbar nach dem Essen einzunehmen.

Während der Anwendung von Voltaren Dolo 12,5 mgsollten Sie möglichst keinen Alkohol trin­ken.



Schwangerschaft und Stillzeit

Über die Sicherheit einer Anwendung in der Schwangerschaft liegen keine aus­reichenden Erfahrungen vor.

Wird während der Anwendung von Voltaren Dolo 12,5 mg eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen.

Sie dürfen Voltaren Dolo 12,5 mg im ersten und zweiten Schangerschaftsdritttel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden.

Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf Voltaren Dolo 12,5 mg wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht angewendet wer­den.


Diclofenac geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Nach der Einnahme von Voltaren Dolo 12,5 mg sollte das Stillen für ca. 4 Stunden unterbrochen und die bis dahin ge­bildete Milch verworfen werden.



Fruchtbarkeit:
Voltaren Dolo 12,5 mg gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAR), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Normalerweise treten innerhalb der empfohlenen niedrigen Dosierung und der kurzen Behandlungsdauer keine Auswirkungen auf die Fähigkeit zum Führen eines Fahrzeuges oder Bedienen einer Maschine auf.

Wie auch bei anderen Schmerzmitteln, können in seltenen Fällen Sehstörungen, Benommenheit, Schwindel oder Schläfrigkeit auftreten. Sollten Sie von diesen Nebenwirkungen betroffen sein, sollten Sie vom Führen eines Kraftfahrzeuges oder Bedienen von Maschinen absehen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt umgehend.



Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Voltaren Dolo 12,5 mg

Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Voltaren Dolo 12,5 mg daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.





3. Wie ist Voltaren Dolo 12,5 mg einzunehmen?

Nehmen Sie Voltaren Dolo 12,5 mg immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Generell sollte die niedrigste wirksame Dosis, die zur Linderung der Symptome erforderlich ist, über den kürzest möglichen Zeitraum angewendet werden.



Erstdosis

Weitere Einzeldosis:

Im Abstand von 4 – 6 Stun­den einzunehmen

Tagesgesamtdosis:

2 Filmtabletten

(entsprechend 25 mg Diclofenac-Kalium)

1 – 2 Filmtabletten

(entsprechend 12,5 mg bis 25 mg Diclofenac-Kalium)

Bis 6 Filmtabletten

(entsprechend 75 mg Diclofenac-Kalium)



Wenn Sie die maximale Einzeldosis eingenommen haben, warten Sie mindestens 4 Stunden bis zur nächsten Einnahme.


Voltaren Dolo 12,5 mg soll nur kurzfristig angewendet werden.

Ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt beträgt die Anwendungsdauer bei leichten bis mäßig starken Schmerzen 4 Tage, bei Fieber 3 Tage.


Die Filmtabletten sollen unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden. Um die bestmögliche Wirksamkeit zu erzielen, sollten die Filmtablet­ten nicht zum oder unmittelbar nach dem Essen eingenommen werden.



Wenn Sie eine größere Menge Voltaren Dolo 12,5 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Deutliche Überdosierungen von Diclofenac wurden nur in Einzelfällen be­richtet. Als Symptome einer Überdosierung sind Störungen des Zentral-Nerven-Systems (Schwindel, Kopfschmerzen, übermässige Steigerung der At­mung (Hyper­ven­tilation), Bewusstseinstrübung, bei Kindern auch Krämpfe), des Magen-Darm-Trakts (Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Blutungen) sowie Funk­tions­störungen der Leber und Nie­ren möglich.

Ein spezifisches Gegenmittel (Antidot) existiert nicht. Für die Behandlung dieser Symptome fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie die Einnahme von Voltaren Dolo 12,5 mg vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Sollten Sie unsicher sein, was zu tun ist, so sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker.



4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann Voltaren Dolo 12,5 mg Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die Aufzählung folgender unerwünschter Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Diclofenac, auch solche unter hochdosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten.

Bei den folgenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen muss berücksichtigt werden, dass sie überwiegend dosisabhängig und bei jedem Menschen anders sind. Insbesondere das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen (Geschwüre, Schleimhautdefekte, Magenschleimhautent­zündun­gen) ist ab­hängig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer.

Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulzera), Perforationen (Durchbrüche) oder Blutungen, manchmal tödlich, können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten (siehe Abschnitt 2 „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Voltaren Dolo 12,5 mg ist erforderlich“). Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, ulcerative Stomatitis, Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn (siehe Abschnitt 2 „Besondere Vorsicht bei Einnahme von Voltaren Dolo 12,5 mg ist erforderlich“) sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger häufig wurde Magenschleimhautentzündung beobachtet. Ödeme, Bluthochdruck und Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet.
Arzneimittel wie Voltaren Dolo 12,5 mg sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt“) oder Schlaganfälle verbunden.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten

Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten

Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten

Selten: weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten

Sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten, oder unbekannt


Körpersystem


Nebenwirkungen

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr selten

Störungen der Blutbildung (Thrombozytopenie, Leukopenie, Anämie, einschließlich hämolytische und aplastische Anämie, Agranulozytose)

Erkrankung des Immunsystems

Selten

Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktische und anaphylaktoide Reaktionen, einschließlich Hypotonie und Schock)

Sehr selten

Gewebeschwellung (angioneurotisches Ödem, einschließlich Gesichtsödem)

Psychiatrische Störungen

Sehr selten

Orientierungslosigkeit, Depression, Schlaflosigkeit, Albträume, Reizbarkeit, Wahrnehmungsstörung (psychotische Erkrankung)

Erkrankung des Nervensystems

Häufig

Kopfschmerzen, Erregung, Müdigkeit, Schwindel

Selten

Benommenheit

Sehr selten

Empfindungsstörungen, Gedächtnisstörungen, Krämpfe, Angstgefühle, Zittern, Hirnhautentzündung (aseptische Meningitis), Geschmacksstörungen, Schlaganfall (Apoplexie)

Erkrankungen der Sinnesorgane


Häufig

Schwindel

Sehr selten

Sehstörung, verschwommenes Sehen, Doppeltsehen, Ohrgeräusche (Tinnitus), Hörstörungen

Herzerkrankungen

Sehr selten

Herzklopfen, Brustschmerz, Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt

Erkrankungen der Blutgefäße

Sehr selten

Bluthochdruck, Entzündungen von Blutgefäßen (Vaskulitis)

Erkrankungen der Atemwege

Selten

Asthma (einschließlich Atemnot)

Sehr selten

Lungenentzündung (Pneumonie)

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts

Häufig

Übelkeit, Erbrechen, Durchfall (Diarrhoe), Beschwerden im Oberbauch (Dyspepsie), Bauchschmerz, Blähungen, Appetitlosigkeit (Anorexie)

Selten

Magenentzündung (Gastritis), Magen-Darm-Blutung, Erbrechen von Blut (Hämatemesis), blutiger Durchfall (hämorrhagische Diarrhoe), Teerstuhl, Magen-Darm-Geschwür (mit oder ohne Blutung oder Durchbruch)

Sehr selten

Darmentzündung (Colitis, einschließlich hämorrhagische Colitis und Exazerbation einer Colitis ulcerosa oder eines Morbus Crohn), Verstopfung, Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis), Zungenentzündung (Glossitis), Erkrankung der Speiseröhre (Ösophaguserkrankung), membranartige Darmverengungen (intestinale Strikturen), Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)

Erkrankungen der Leber und Galle

Häufig

Enzymerhöhung (Transaminasenerhöhung)

Selten

Leberentzündung (Hepatitis), Gelbsucht, Leberfunktionsstörung

Sehr selten

Plötzliche Leberentzündung (fulminante Hepatitis)

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Häufig

Entzündliche Hautveränderung (Exanthem)

Selten

Nesselsucht (Urtikaria)

Sehr selten

Ekzem, entzündliche Hautrötung (Erythem), schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z. B. Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom, Dermatitis exfoliativa), Haarausfall, Lichtüberempfindlichkeit (Photosensibilitätsreaktion), Hautblutung (Purpura), allergische Hautblutung (allergische Purpura), Juckreiz

Erkrankungen der Niere und des Harntrakts

Sehr selten

Akutes Nierenversagen, Verfärbung des Urin (Hämaturie), Ausscheiden von Proteinen im Harn (Proteinurie), Nierenschädigungen (nephrotisches Syndrom, interstitielle Nephritis, Papillennekrose)

Allgemeine Störungen und Störungen am Verabreichungsort

Selten

Flüssigkeitseinlagerungen (Ödem)

Sehr selten

Verschlechterung infektions­bedingter Entzündungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis)




5. Wie ist Voltaren Dolo 12,5 mg aufzubewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Packung angegebenen Verfalls­datum nicht mehr verwenden.



Aufbewahrungsbedingungen :

Nicht über 25 ºC lagern.



6. WEITERE Informationen

Was Voltaren Dolo 12,5 mg enthält

Der Wirkstoff ist Diclofenac-Kalium 12,5 mg pro Filmtablette.



Die sonstigen Bestandteile sind:

Maisstärke; Lactose-Monohydrat; Carboxymethylstärke-Natrium; mirkokristalline Cellulose; hochdisperses Siliciumdioxid; Povidon; Hypromellose; Titandioxid; Magnesiumstearat; Magrogol 400; Maltodextrin; Polysorbat 80.



Wie Voltaren Dolo 12,5 mg aussieht und Inhalt der Packung:

Weiße Filmtablette.

Packungen zu 10 Filmtabletten/N1; 20 Filmtabletten/N2 und 30 Filmtabletten/N2.



Pharmazeutischer Unternehmer

Novartis Consumer Health GmbH

81366 München

Zielstattstraße 40, 81379 München

Telefon (089) 78 77-0

Telefax (089) 78 77-444





Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im April 2007[bzw. aktuelles Druckdatum]


P 111 483 / A 53-1


/home/sh/public_html/mediportal/data/dimdi/download/eeb9fc02aa49d7a3ac82899a4cde77b3.rtf Seite 1 von 14