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Biperiden Tad 2mg

Document: 19.01.2006   Fachinformation (deutsch) change

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Fachinformation



1. Bezeichnung des Arzneimittels

Biperiden TAD 2 mg


Wirkstoff: Biperidenhydrochlorid/Biperidenlactat


2. Verschreibungsstatus/Apothekenpflicht

Verschreibungspflichtig


3. Zusammensetzung des Arzneimittels

3.1 Stoff- oder Indikationsgruppe

Anticholinergikum, Antiparkinsonmittel


3.2 Arzneilich wirksamer Bestandteil:

1 Tablette enthält 2 mg Biperidenhydrochlorid, entsprechend 1,8 mg Biperiden.


Sonstige Bestandteile:

Maisstärke, Calciumhydrogenphosphat, Mikrokristalline Cellulose, Poly (1-vinyl-2-pyrroloidon), Lactose Monohydrat, Talkum, Magnesiumstearat (Ph. Eur.)


4. Anwendungsgebiete

- Parkinson-Syndrome, insbesondere Rigor und Tremor

- durch Neuroleptika und ähnlich wirkende Arznei­mittel bedingte extrapyramidale Symptome wie Frühdyskinesien, Akathisie, Parkinsonoid


5. Gegenanzeigen

Biperiden TAD 2 mg darf nicht eingenommen/angewendet werden bei:

- bestehender Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff (oder einem der anderen enthaltenen Bestandteile)

- unbehandeltem Engwinkelglaukom

- mechanischen Stenosen im Magen-Darm-Kanal

- Megakolon

- Ileus.


Biperiden TAD 2 mg darf nur unter besonderer Vorsicht angewendet werden bei:

- Prostataadenom mit Restharnbildung

- Harnverhaltung

- Myasthenia gravis

- Erkrankungen, die zu bedrohlichen Tachykardien führen können

- Schwangerschaft (s. Hinweise unten).


Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit:
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Biperiden TAD 2 mg sollte während der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abschätzung angewendet werden, weil keine Erfahrungen mit der Anwendung in der Schwangerschaft vorliegen.

Anticholinergika können die Laktation hemmen. Biperiden TAD 2 mg geht in die Muttermilch über, gleiche Konzen­trationen wie im mütterlichen Plasma können erreicht werden. Daher sollte Biperiden TAD 2 mg in der Stillzeit nicht angewendet werden.


Vorsichtsmaßnahmen bei bestimmten Patientengruppen:
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Bei älteren Patienten, insbesondere solchen mit hirnorganischer Symptomatik, ist eine vorsichtige Dosierung erforderlich.


Die Erfahrungen mit Biperiden bei Kindern sind begrenzt (vgl. Nr. 14 Sonstige Hinweise).


Weitere Angaben unter sonstige Hinweise (14.) beachten.


6. Nebenwirkungen

Nebenwirkungen treten besonders zu Beginn der Be­handlung und bei zu rascher Dosissteigerung auf.


Als zentralnervöseNebenwirkungen treten auf:
Müdigkeit, Schwindelgefühl und Benommenheit; vornehmlich bei höheren Dosen Unruhe, Angst, Erregung, Euphorie, Verwirrtheit, gelegentlich Gedächtnisstörungen sowie selten delirante Syndrome, Halluzinationen, Nervosität, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit.

Vereinzelt wurden durch Biperiden TAD 2 mg ausgelöste Dyski­nesien, Ataxie, Muskelzuckungen und Sprechstörungen beobachtet


Eine zentral erregende Wirkung ist häufig bei Patienten mit Hirnleistungsstörungen und kann zu einer Dosisverminderung zwingen.


PeriphereNebenwirkungen sind:

Mundtrockenheit, selten mit Parotitis, Akkomoda­tionsstörungen, Mydriasis (mit erhöhter Licht­empfindlichkeit), Verminderung der Schweiß­absonderung, Obstipation, Magenbeschwerden, Übelkeit und Tachykardie, sehr selten auch Bradykardie.


Vereinzelt kann Biperiden insbesondere bei Patienten mit Prostatahypertrophiezu Miktionsbeschwerden, seltener zu Harnverhaltung führen.

Sonstige:

Weiterhin treten Überempfindlichkeitsreaktionen sowie vereinzelt allergische Hautausschläge auf. Gelegentlich kann es zu Miktionsstörungen kommen, insbesondere bei Patienten mit Prostataadenom (Dosisreduktion), seltener zu Harnverhaltung (Antidot: Carbachol).


Das Auftreten eines Engwinkelglaukoms ist möglich (Augeninnendruck kontrollieren).


Besonderer Hinweis:
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Missbrauch und Abhängigkeitsentwicklung von Biperiden sind wegen der gelegentlich beobachteten stimmungs­aufhellenden und euphorisierenden Wirkung vereinzelt berichtet worden.


Weitere Hinweise siehe Pkt. 14 (Sonstige Hinweise).


7. Wechselwirkungen mit anderen Mitteln

Die Kombination mit anderen anticholinerg wirksamen Arzneimitteln, z. B. Psychopharmaka, Antihista­minika, Antiparkinsonmitteln und Spasmolytika, kann zu einer Verstärkung der zentralen und peripheren Neben­wirkungen führen.


Bei gleichzeitiger Einnahme von Chinidin kann es zur Verstärkung der anticholinergen Herz-Kreislauf-Wirkungen (insbesondere AV-Überleitung) kommen.


Levodopa und gleichzeitige Gabe von Biperiden TAD 2 mg können Dyskinesien verstärken.


Durch Neuroleptika ausgelöste tardive Dyskinesien können durch Biperiden TAD 2 mg verstärkt werden.
Gelegentlich sind Parkinson-Symptome bei bestehenden Spätdyskinesien so gravierend, daß eine anti­cholinerge Therapie notwendig bleibt.


Eine Zunahme des Alkoholeffektes unter Biperiden TAD 2 mg kann auftreten (Alkohol meiden).


Die Wirkung von Metoclopramid und wirkungsähnlichen Verbindungen auf den Magen-Darm-Trakt wird durch Anticholinergika wie Biperiden TAD 2 mg antagonisiert.


Anticholinergika können die zentralnervösen Neben­wirkungen von Pethidin verstärken.


8. Warnhinweise

Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten Biperiden TAD 2 mg nicht einnehmen.


9. Wichtigste Inkompatibilitäten

Keine bekannt.


10. Dosierung mit Einzel- und Tagesgaben

Dieses Arzneimittel muß individuell dosiert werden.


Die Behandlung sollte mit der niedrigsten Dosis beginnen und dann bis zu der für den Patienten günstigsten Dosis gesteigert werden.


Dosierungsempfehlung:
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Erwachsene:

Initial beim Parkinsonsyndromeinmal 1 Tablette (2 mg Biperidenhydrochlorid/Tag) pro Tag. Die Dosis kann täglich um 2 mg erhöht werden. Als Erhaltungs­dosis werden 3 - 4mal täglich 1 - 2 Tabletten (entsprechend 6 - 16 mg/Tag) verabreicht. Die maximale Tagesgesamtdosis beträgt 16 mg Biperiden­hydrochlorid (entsprechend 8 Tabletten/Tag)


Zur Behandlung medikamentös bedingter extrapyra­midaler Symptomewerden begleitend zum Neuro­leptikum 1 - 4mal täglich 1 - 2 Tabletten (ent­sprechend 2 - 16 mg Biperidenhydrochlorid/Tag), je nach Stärke der Symptome, verabreicht.


Kinder:(von 3 bis 15 Jahren)

Zur Behandlung medikamentös bedingter extrapyra­midaler Symptomeerhalten Kinder begleitend zum Neuroleptikum 1 - 3 mal täglich 1 Tablette (entsprechend 2 - 6 mg Biperidenhydrochlorid/Tag).


Hinweis:
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Für Fälle, bei denen ein rascher Wirkungseintritt erforderlich ist, steht eine Injektionslösung zur Verfügung.


11. Art und Dauer der Anwendung

Die Tabletten sind teilbar und sind mit ausreichend Flüssigkeit vorzugsweise während oder nach einer Mahlzeit einzunehmen.


Unerwünschte Wirkungen auf den Magen-Darm-Trakt lassen sich durch die Einnahme unmittelbar nach den Mahlzeiten vermindern.


Die Dauer der Anwendung richtet sich nach Art und Verlauf der Erkrankung und kann von einer kurz­fristigen Gabe z. B. bei medikamentös bedingten extrapyramidalen Symptomen (insbesondere bei Kindern) bis zur Dauermedikation (z. B. beim Parkinson-Syndrom) reichen.


Das Absetzen einer Behandlung mit diesem Arznei­mittel sollte schrittweise erfolgen.


12. Notfallmaßnahmen, Symptome und Gegenmittel

a) Symptome einer Überdosierung
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Das Vergiftungsbild gleicht im Prinzip dem einer Atropinvergiftung mit peripheren anticholinergen Symptomen (weite, träge Pupillen; Trockenheit der Schleimhäute; Gesichtsrötung; Herzfrequenzan­stieg; Darm- und Blasenatonie; erhöhte Tempera­turen, besonders bei Kindern) und zentralnervösen Störungen (wie Erregung, Delir, Verwirrtheit, Bewußtseinstrübung und/oder Halluzinationen). Bei massiven Vergiftungen besteht das Risiko eines Kreislaufversagens und einer zentralen Atem­lähmung.


b) Therapiemaßnahmen bei Überdosierung
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Als Antidote empfehlen sich Acetylcholin­esterasehemmer, besonders das liquorgängige Physostigmin, das auch die zentral ausgelöste Symptomatik beeinflußt (bzw. Physostigmin­salicylat bei positivem Physostigmintest).
Bei Bedarf sind, den Symptomen entsprechend, Unterstützung der Herz-Kreislauf- und Atem­funktion (Sauerstoff-Beatmung), Wärmeabfuhr bei Fieber und das Anlegen eines Blasenkatheters vorzunehmen.



13. Pharmakologische und toxikologische Eigenschaften, Pharmakokinetik, Bioverfügbarkeit, soweit diese An­gaben für die therapeutische Verwendung erforderlich sind


13.1 Pharmakologische Eigenschaften

Biperiden ist ein vorwiegend zentral wirkendes Anti­cholinergikum. Es besitzt eine periphere Wirkung, die im Vergleich zu Atropin gering ist. Biperiden bindet kompetitiv an periphere und zentrale Muskarin-Rezeptoren (vornehmlich M1).


Tierexperimentell beeinflußt Biperiden parkinson­ähnliche Zustände (Tremor, Rigor), die durch zentral wirksame Cholinergika hervorgerufen werden.


13.2 Toxikologische Eigenschaften

a) Akute Toxizität
S. Ziff. 12. Notfallmaßnahmen, Symptome und Gegenmittel.


b) Chronische Toxizität
Untersuchungen zur chronischen Toxizität an Ratten und Hunden ergaben keine Hinweise auf Organtoxizität.


c) Mutagenes und tumorerzeugendes Potential
In-vivo und In-vitro-Untersuchungen mit Biperiden ergaben keine Anhaltspunkte für eine mutagene oder klastogene Wirkung.
Langzeituntersuchungen am Tier auf ein tumor­erzeugendes Potential von Biperiden liegen nicht vor.

d) Reproduktionstoxizität
Biperiden TAD 2 mg ist unzureichend auf reproduktions­toxikologische Eigenschaften am Tier geprüft worden.
Es liegen keine Untersuchungen über Effekte auf die Fertilität, die Fetal- und Postnatal­entwicklung vor. Embryotoxizitätsstudien haben keine Hinweise auf ein teratogenes Potential oder andere embryotoxische Eigenschaften im thera­peutischen Dosisbereich ergeben.
Es liegen keine Erfahrungen beim Menschen über die Sicherheit einer Anwendung während der Schwangerschaft und der Stillzeit vor.


13.3 Pharmakokinetik

a) Tabletten
Nach oraler Gabe von 4 mg Biperidenhydrochlorid an 6 Probanden (20 - 33 Jahre) erfolgte die Resorptionnach einer lag-time von 27 min. schnell, die maxi­male Plasmakonzentrationvon 5,1 ng/ml wurde nach 1,5 h erreicht (Mittelwerte).
Anderen Studien zufolge betrug die maximale Plasmakonzentration 1,01 - 6,53 bzw. 3,2 - 5,0 ng/ml, die nach 0,5 - 2 h gemessen wurden.

In einer vergleichenden Studie erhielten 10 junge, gesunde Probanden (24 ± 4,7 Jahre) und 8 ältere Parkinson-Patienten (77,4 ± 4,8 Jahre) einmal oral 4 mg Biperiden sowie 7 Tage später 2 mg Biperiden 2mal täglich über 6 Tage. Der Biperiden-Gehalt des Plasmas wurde am 1. und 15. Tag bestimmt. Die maxi­male Plasmakonzentration der jungen Probanden betrug am 1. Tag 4,3 ± 2,6 ng/ml (nach 0,9 h) und am 15. Tag 2,5 ± 1,4 ng/ml (nach 0,8 h). Dabei ist zu berücksichtigen, daß am 15. Tag noch vor der Blutentnahme 2 mg Biperiden gegeben wurden. Die maximalen Plasma­konzentrationen von 7,2 ± 4,4 bzw. 4,2 ± 2,2 ng/ ml der älteren Patienten wurden nach 1,6 ± 0,7 h bzw. 1,6 ± 0,3 h gemessen.


b) Retardtabletten
Das Ausmaß der Bioverfügbarkeit der retardierten und der schnell freisetzenden Darreichungsform ist bei gleicher Dosierung äquivalent, wobei der Wirkeintritt bei der retardierten Form wegen der pharmakokinetisch zu erkennenden verzögerten Wirkstofffreisetzung verzögert ist.

Das pharmakokinetische Profil von 4 mg Biperiden­hydrochlorid als Retardtablette mit verzögerter Wirkstofffreisetzung wurde nach Einmalgabe (n= 23 Probanden), im steady state (n= 24 Probanden) und nach wiederholter Einnahme mit und ohne Nahrung (n= 24 Probanden) untersucht.

Nach Einmalgabe erreichen die Plasmakonzen­trationen nach tmax= 8,8 Stunden p.a. einen Cmax-Wert von 1,49 ng/ml, 24 Stunden nach Gabe beob­achtet man einen Konzentrationswert von 0,62 ng/ ml.

Nach wiederholten Gaben mit 1 Retardtablette (Dosis zu 4 mg Biperidenhydrochlorid) erhält man im Dosisintervall am 7. Tag einen Prä­appli­kationswert von 0,32 ng/ml. Die Cmax-Konzen­tration von 1,28 ng/ml wird nach 6,5 Stunden p.a. im Dosisintervall erreicht.

Die Einnahme der Retardtabletten im steady state mit Nahrung führte im Vergleich zur nüchternen Einnahme (erste Mahlzeit 5 h p.a.) zu Unter­schieden in den Plasmaspiegeln (Cmax3,2 vs 2,6 ng/ml), bei der tmax(6,2 vs. 6,7 h) und bei der AUC (AUC im 24-Stunden-Intervall, 63,4 vs 68,6 ng x h/ml).


c) Für beide Darreichungsformen
Biperiden wurde bei Frauen zu 94 %, bei Männern zu 93 % an Plasmaproteinegebunden.

Das scheinbare Verteilungsvolumenwurde mit 24 ± 4,1 l/kg angegeben.

Der Hauptmetabolit des Biperiden entsteht durch Hydroxylierung am Bicycoheptinring (60 %), daneben findet z. T. zusätzlich eine Hydroxy­lierung am Piperidinring (40 %) statt. Biperiden wird nahezu vollständig metabolisiert. Die zahlreichen Meta­bolite (als Hydroxylierungs­produkte und der Konjugate) werden etwa je zur Hälfte über Harn und Faeces ausgeschieden. Unverändertes Biperiden wurde im Urin nicht nachgewiesen.

Die terminale Plasmaeliminationshalbwertszeitwurde nach einmaliger oraler Gabe von 4 mg Biperidenhydro­chlorid mit Werten zwischen 11 und 21,3 h bei jüngeren Probanden sowie zwischen 23,8 und 36,6 h bei älteren Patienten bestimmt. Im Steady-State(2 x 2 mg Biperidenhydrochlorid an 6 Tagen) ergaben sich Halbwertszeiten zwischen 15,7 und 33,3 h bei jüngeren Probanden sowie zwischen 26,3 und 40,7 h bei älteren Patienten.
Die Plasmaclearancebetrug 11,6 ± 0,8 ml/min/kg KG.

Pharmakokinetische Daten für Patienten mit einge­schränkter Leber- und Nierenfunktionsind nicht bekannt.

Angaben über Plazenta-Passageliegen nicht vor.

Biperiden geht in die Muttermilchüber, gleiche Konzentrationen wie im mütterlichen Plasma können in der Muttermilch erreicht werden. Da Art und Umfang der Metabolisierung beim Neugeborenen nicht bekannt sind und pharmakologisch-toxi­kologische Wirkungen nicht ausgeschlossen werden können, sollte im Regel­fall abgestillt werden. (Angaben unter 13.2 d) zur Reproduktionstoxizität beachten).


14. Sonstige Hinweise

Außer beim Auftreten vitaler Komplikationen ist abruptes Absetzen wegen der Gefahr überschießender Gegenregulationen zu vermeiden.


Ältere Patienten, speziell solche mit hirn­organischen Veränderungen vaskulärer oder degene­rativer Art, können häufig schon gegenüber thera­peutischen Dosen des Wirkstoffes eine erhöhte Emp­findlichkeit aufweisen.

Zentralwirksame Anticholinergika wie Biperiden können zu einer erhöhten zerebralen Anfallsbereit­schaftführen. Bei Patienten mit erhöhter Krampf­bereitschaft ist Biperiden TAD 2 mg vorsichtig zu dosieren (vgl. Nebenwirkungen).


Beim Auftreten von Harnverhalten sollte der Patient jeweils vor der Anwendung/Injektion von Biperiden die Blase entleeren.


Der Augeninnendruck sollte regelmäßig kontrolliert werden (vgl. Nebenwirkung).


Tritt eine ausgeprägte Mundtrockenheit auf, läßt sich diese durch häufiges Trinken kleiner Flüssig­keitsmengen oder durch Kauen von zuckerfreiem Kaugummi bessern.


Die Erfahrungen mit Biperiden bei Kindernsind begrenzt und erstrecken sich in erster Linie auf die zeitlich befristete Anwendung bei medikamentös ausgelösten Dystonien (z. B. durch Neuroleptika oder Metoclopramid und analoge Verbindungen), die als Nebenwirkungen oder Intoxikationssymptome auftreten können.


Hinweis für Verkehrsteilnehmer und zum

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Reaktionsvermögen:
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Dieses Arzneimittel kann aufgrund der zentralnervösen und peripheren Nebenwirkungen wie z. B. Müdigkeit, Schwindel und Benommenheit auch bei bestimmungs­gemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit ver­ändern, daß die Fähigkeit - unabhängig von der durch das zu behandelnde Grundleiden gegebenen Einschränkung - zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen weiter beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei gleichzeitiger Anwendung mit anderen zentral wirksamen Arzneimitteln, Anticholinergika und insbesondere im Zusammenwirken mit Alkohol.


15. Dauer der Haltbarkeit

Die Dauer der Haltbarkeit beträgt 2 Jahre.


Dieses Arzneimittel soll nach Ablauf des Verfall­datums nicht mehr angewendet werden.


16. Besondere Lager- und Aufbewahrungshinweise

keine


17. Darreichungsformen und Packungsgrößen

OP mit 30, 60 oder 100 Tabletten


18. Stand der Information

November 2005


19. Name oder Firma und Anschrift des pharmazeutischen Unternehmers

TAD Pharma GmbH

Heinz-Lohmann-Straße 5

D-27472 Cuxhaven


Tel.: (04721) 606-0

Fax: (04721) 606-333

E-Mail: info@tad.de

Internet: www.tad.de

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