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Cabergolin hexal 1 mg tabletten



Gebrauchsinformation Cabergolin hexal 1 mg tabletten

Gebrauchsinformation: Information fur Patienten

Cabergolin HEXAL® 2 mg Tabletten Wirkstoff: Cabergolin

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfaltig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthalt wichtige Informationen.

-    Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht mochten Sie diese spater nochmals lesen.

-    Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

-    Dieses Arzneimittel wurde Ihnen personlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.S iehe Abschnitt 4.

-    Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fur Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.


Was in dieser Packungsbeilage steht

1.    Was ist Cabergolin HEXAL® 2 mg und wofur wird es angewendet?

2.    Was sollten Sie vor der Einnahme von Cabergolin HEXAL® 2 mg beachten?

3.    Wie ist Cabergolin HEXAL® 2 mg einzunehmen?

4.    Welche Nebenwirkungen sind moglich?

5.    Wie ist Cabergolin HEXAL ® 2 mg aufzubewahren?

6.    Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Cabergolin HEXAL® 2 mg und wofur wird es angewendet?

Cabergolin HEXAL® 2 mg gehort zur Arzneimittelgruppe der so genannten Dopaminagonisten. Cabergolin HEXAL® 2 mg wirkt in ahnlicher Weise wie die im Nervensystem vorhandene chemische Substanz Dopamin. Bei Patienten mit Parkinson-Krankheit liegt ein Mangel an dieser wichtigen chemischen Substanz vor.

Cabergolin HEXAL® 2 mg wird als Therapie der zweiten Wahl zur Behandlung der Parkinson-Krankheit eingesetzt

•    als Monotherapie (ohne Levodopa/Decarboxylasehemmer) oder

•    als Zusatztherapie zu Levodopa zusammen mit einem Decarboxylasehemmer

wenn eine Therapie mit einem Nicht-Ergot-Dopaminagonisten nicht oder nicht ausreichend wirksam ist oder nicht vertragen wird.

Die Therapie muss durch einen Spezialisten eingeleitet werden. Der Nutzen einer Langzeitbehandlung muss regelmaBig uberpruft und dabei das Risiko fibrotischer Reaktionen und Herzklappenveranderungen berucksichtigt werden (siehe Abschnitt 2. „Was mussen Sie vor der Einnahme von Cabergolin HEXAL® 2 mg beachten?“).

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Cabergolin HEXAL® 2 mg beachten?

Cabergolin HEXAL® 2 mg darf nicht eingenommen werden,

-    wenn Sie allergisch gegen Cabergolin, andere Ergotalkaloide (z. B. Bromocriptin) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

-    wenn Sie uber langere Zeit hinweg mit Cabergolin HEXAL® 2 mg behandelt werden und fibrotische Reaktionen (Narbengewebe) vorhanden waren oder sind, die Ihr Herz betrafen bzw. betreffen.

-    wenn bei Ihnen jemals fibrotische Reaktionen (Narbengewebe) vorhanden waren oder sind, die Ihr Herz, Ihre Lunge oder Ihren Bauchraum betrafen bzw. betreffen.

Bevor Sie Cabergolin HEXAL® 2 mg erhalten, wird Ihr Arzt bei Ihnen Untersuchungen zur Beurteilung des Zustands Ihres Herzens veranlassen. Ihr Arzt wird weiterhin Ihren medizinischen Zustand uberwachen, wahrend Sie Cabergolin HEXAL® 2 mg einnehmen.

Warnhinweise und VorsichtsmaBnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Cabergolin HEXAL 2 mg einnehmen.

Wenn bei Ihnen eines der folgenden Gesundheitsprobleme vorliegt, mussen Sie vor der Einnahme von Cabergolin HEXAL® 2 mg Ihren Arzt informieren, da das Arzneimittel fur Sie moglicherweise nicht geeignet ist:

-    Herz-Kreislauf-Erkrankungen

-    Magengeschwure oder Blutungen im Magen-Darm-Trakt (dies kann zu Teerstuhlen oder Erbrechen von Blut fuhren)

-    Beeintrachtigung der Nierenfunktion

-    Beeintrachtigung der Leberfunktion

-    bestehende (oder fruher durchgemachte) Psychose oder vorliegendes Risiko einer postpartalen Psychose (nach einer Entbindung)

-    Raynaud-Syndrom (Finger und Zehen werden bei Kalte blaulich-weiB, ohne Puls, kalt, gefuhllos und taub)

-    niedriger Blutdruck (der zu Schwindel fuhren kann - dies passiert in der Regel beim Aufstehen)

-    schwerwiegende Beschwerden im Brustkorb (z. B. Schmerzen im Brustkorb beim Atmen, Flussigkeit in der Lunge, Entzundungen oder Infektionen der Lunge)

eine Vorgeschichte an schweren psychischen Erkrankungen, insbesondere psychotische Erkrankungen

Falls Sie Cabergolin HEXAL® 2 mg uber langere Zeit erhalten, pruft Ihr Arzt vor Beginn der Behandlung, ob Ihr Herz, Ihre Lunge und Ihre Nieren in gutem Zustand sind. Er/Sie erstellt auBerdem vor Beginn der Behandlung und in regelmaBigen Abstanden wahrend der Behandlung ein Echokardiogramm (Durchfuhrung einer Ultraschalluntersuchung am Herzen). Sollten fibrotische Reaktionen auftreten, muss die Behandlung abgebrochen werden.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie oder Ihre Familie bzw. Betreuer bemerken, dass Sie einen Drang oder ein Verlangen entwickeln, sich in einer fur Sie ungewohnlichen Weise zu verhalten, und Sie dem Impuls, dem Trieb oder der Versuchung nicht widerstehen konnen, bestimmte Dinge zu tun, die Ihnen selbst oder anderen schaden konnen. Dies nennt man Impulskontrollstorungen und dazu gehoren Verhaltensweisen wie zum Beispiel Spielsucht, ubermaBiges Essen oder Geldausgeben, ein abnorm starker Sexualtrieb oder eine Zunahme sexueller Gedanken oder Gefuhle. Ihr Arzt muss moglicherweise Ihre Behandlung uberprufen.

Einnahme von Cabergolin HEXAL® 2 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kurzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Bei der gleichzeitigen Einnahme einiger Arzneimittel und Cabergolin® HEXAL 2 mg kann es zu Wechselwirkungen kommen. Diese Arzneimittel werden angewendet

•    zur Senkung des Blutdrucks

•    zur Behandlung von psychischen Erkrankungen wie z. B. Schizophrenie oder Psychosen (z. B. Phenothiazine, Butyrophenone, Thioxanthene)

•    gegen Erbrechen (z. B. Metoclopramid)

•    zur Behandlung von Infektionen (z. B. Erythromycin).

Einnahme von Cabergolin HEXAL® 2 mg zusammen mit Nahrungsmitteln, Getranken und Alkohol

Cabergolin HEXAL® 2 mg soll vorzugsweise zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen werden. Vermeiden Sie wahrend der Einnahme von Cabergolin® HEXAL 2 mg Alkohol.

Schwangerschaft, Stillzeit und Gebarfahigkeit Schwangerschaft

Die Erfahrungen mit der Anwendung von Cabergolin wahrend der Schwangerschaft sind begrenzt. Bevor Sie mit der Behandlung beginnen, sollten Sie daher Ihren Arzt zu Rate ziehen, wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen. Falls Sie wahrend der Behandlung mit Cabergolin HEXAL® 2 mg schwanger werden, wenden sich so schnell wie moglich an Ihren Arzt; er wird mit Ihnen die weitere Vorgehensweise besprechen.

Empfangnisverhutende MaBnahmen sollten noch uber mindestens einen Monat nach Absetzen von Cabergolin HEXAL® 2 mg weitergefuhrt werden.

Gebarfahigkeit

Cabergolin HEXAL® 2 mg kann eine Unfruchtbarkeit wiederherstellen, und eine Schwangerschaft kann eintreten, bevor sich der Menstruationzyklus normalisiert hat. Sie sollten, falls erforderlich, eine effektive Empfangnisverhutung anwenden. Die empfangnisverhutenden MaBnahmen mussen noch uber mindestens einen Monat nach Absetzen von Cabergolin HEXAL® 2 mg weitergefuhrt werden. Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Cabergolin in die Muttermilch ubertritt. Da Cabergolin moglicherweise die Milchbildung hemmt, so dass Sie nicht genug Milch fur Ihr Baby haben, durfen sollten Sie nicht stillen, wenn Sie Cabergolin HEXAL® 2 mg einnehmen.

Verkehrstuchtigkeit und Fahigkeit zum Bedienen von Maschinen

Cabergolin HEXAL® 2 mg kann bei einigen Personen das Reaktionsvermogen ungunstig beeinflussen. Dies sollte in Situationen berucksichtigt werden, die eine hohe Aufmerksamkeit erfordern, etwa beim Fuhren eines Fahrzeugs oder dem Ausuben von Prazisionsarbeiten.

Cabergolin HEXAL® 2 mg kann Schlafrigkeit (starke Benommenheit) und plotzliche Schlafattacken verursachen. Hiervon betroffene Personen sollten daher auf das Fuhren eines Fahrzeugs und auf Aktivitaten verzichten, bei denen eine verminderte Aufmerksamkeit die Gefahr schwerer Schaden mit sich bringen konnte (z. B. Bedienen von Maschinen), bis derartige wiederkehrende Episoden und die Schlafrigkeit abgeklungen sind. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie hiervon betroffen sein sollten.

Cabergolin HEXAL® 2 mg enthalt Lactose

Bitte nehmen Sie Cabergolin HEXAL ® 2 mg daher erst nach Rucksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Unvertraglichkeit gegenuber bestimmten Zuckern leiden.

3. Wie ist Cabergolin HEXAL® 2 mg einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Art der Anwendung

Die Tabletten sollten zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen werden, um bestimmte Nebenwirkungen wie Ubelkeit, Erbrechen und Magenschmerzen zu vermindern.

Erwachsene und altere Patienten

Die Dosis wird von Ihrem Arzt festgelegt und Ihrem individuellen Bedarf angepasst. Die ubliche Anfangsdosis betragt 0,5-1 mg Cabergolin taglich. Die Dosis wird dann nach Anweisung des Arztes langsam angehoben, bis eine geeignete Erhaltungsdosis erreicht wurde.

Die ubliche Erhaltungsdosis liegt bei 2-3 mg Cabergolin (1-1'A Tabletten Cabergolin HEXAL® 2 mg) taglich.

Die maximale Dosis betragt 3 mg Cabergolin pro Tag.

Cabergolin HEXAL® 2 mg Tabletten sind mit einer Bruchkerbe versehen und konnen in zwei gleiche Dosen geteilt werden.

Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstorung

Die Anwendung bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstorung sollte mit Vorsicht erfolgen. Kinder und Jugendliche

Cabergolin HEXAL® 2 wird bei Patienten unter 16 Jahren nicht empfohlen.

Wenn Sie eine groBere Menge Cabergolin HEXAL® 2 mg eingenommen haben als Sie sollten

Sie durfen nicht zu viele Tabletten einnehmen. Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben oder vermuten, dass ein Kind Tabletten geschluckt hat, wenden Sie sich an die Notaufnahme des nachstgelegenen Krankenhauses oder konsultieren Sie einen Arzt. Symptome einer Uberdosierung konnen Ubelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall, Blutdruckabfall aufgrund einer Anderung der Korperposition in eine aufrechtere Position, Magenschmerzen, Verhaltensanderungen, Verwirrtheit oder Sinnestauschungen (Sehen von Dingen, die nicht da sind) umfassen. Zeigen Sie dem Arzt diese Packungsbeilage und alle noch vorhandene Tabletten vor.

Wenn Sie die Einnahme von Cabergolin HEXAL® 2 mg vergessen haben Wenn Sie die Einnahme zum richtigen Zeitpunkt versaumt haben, holen Sie die Einnahme nach, sobald Sie sich daran erinnern. Falls der nachste Einnahmezeitpunkt unmittelbar bevorsteht, lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen die nachste Dosis wie gewohnt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Cabergolin HEXAL® 2 mg abbrechen

Wenn Sie die Einnahme von Cabergolin abbrechen, konnen sich die Symptome Ihrer Erkrankung verschlechtern; Sie sollten dies mit Ihrem Arzt besprechen, bevor Sie die Behandlung absetzen. Es dauert viele Tage bis Cabergolin aus dem Blutstrom entfernt ist; die Wirkung von Cabergolin HEXAL® 2 mg kann uber einen Zeitraum von 2 Wochen nachlassen und zu einer Verschlechterung der Symptome der Parkinson-Krankheit fuhren.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind moglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mussen.

Informieren Sie unverzuglich Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken. Diese Symptome konnen schwerwiegend sein:

•    Herzklappenveranderungen und andere kardiale Erkrankungen, z. B. Herzbeutelentzundung (Perikarditis) oder Erguss von Flussigkeit im Herzbeutel (Perikarderguss).).

Folgende Beschwerden konnen fruhe Anzeichen dafur sein: Atembeschwerden,

Kurzatmigkeit, Brust- oder Ruckenschmerzen und geschwollene Beine.. Hierbei handelt es sich um eine sehr haufige Nebenwirkung (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

•    Entwicklung eines groBflachigen Ausschlags, Atemnot mit oder ohne Keuchen, Gefuhl der Ohnmacht, unerklarliche Schwellung des Korpers oder der Zunge oder andere Symptome, die scheinbar plotzlich nach Einnahme dieses Arzneimittels auftreten und Sie unwohl fuhlen lassen. Diese Symptome konnten Anzeichen fur eine Uberempfindlichkeitsreaktion sein. Hierbei handelt es sich um eine gelegentliche Nebenwirkung (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen).

Es konnte sein, dass Sie folgende Nebenwirkungen bemerken:

Die Unfahigkeit, dem Impuls, dem Trieb oder der Versuchung zu widerstehen, bestimmte Dinge zu tun, die Ihnen selbst oder anderen schaden konnen; dazu gehoren:

•    Spielsucht ohne Rucksicht auf ernste personliche oder familiare Konsequenzen

•    Verandertes oder vermehrtes sexuelles Interesse und Verhalten, das Sie oder andere stark beunruhigt, z.B. ein verstarkter Sexualtrieb

•    unkontrolliertes maBloses Einkaufen oder Geldausgeben

•    Essattacken (Verzehr groBer Nahrungsmittelmengen innerhalb kurzer Zeit) oder zwanghaftes Essen (Verzehr groBerer Nahrungsmengen als normal und uber das Sattigungsgefuhl hinaus).

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine dieser Verhaltensweisen bei Ihnen auftritt; er wird mit Ihnen MaBnahmen zur Verhinderung oder Behebung der Symptome besprechen.

Sehr haufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Ubelkeit, Wasseransammlungen in den Beinen (periphere Odeme)

Haufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Erbrechen, Verdauungsstorungen, Verstopfung, Entzundung der Magenschleimhaut (Gastritis), , Schmerzen im Brustraum (Angina pectoris), Sinnestauschungen, Verwirrtheit, Schlafstorungen, Benommenheit, Schwindel, Kopfschmerzen, gesteigertes sexuelles Verlangen, Kurzatmigkeit, Kraftosigkeit/Mangel an Energie und MotivationBewegungsstorungen (Dyskinesien), Blutdruckabfall durch Anderung der Korperposition in eine aufrechte Position, niedriger Blutdruck nach Langzeitbehandlung, Verringerung von bestimmten Blutwerten (Verringerung des Hamoglobinwerts, des Hamatokrits und/oder der roten Blutzellen), anormaler Leberfunktionstest

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Rotung, Schwellung und Schmerzen in den Armen und Beinen (Erythromelalgie), Bewegungsstorungen (Hyperkinesie), Wasseransammlungen im Brust-/Lungenfellraum (Pleuraerguss), Bindegewebsvermehrung der Lunge (Lungenfibrose), Ausschlag, Mudigkeit, Halluzinationen, psychotische Storungen, anormale Leberfunktion, Gewebeschwellung durch Wasseransammlungen (Odeme)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen)

Bindegewebsvermehrung (Fibrose)

Nicht bekannt (Haufigkeit auf Grundlage der verfugbaren Daten nicht abschatzbar): Aggression, Aggressivitat, plotzliches Einschlafen, Ohnmachtsanfall, Haarausfall, Krampfe in den Beinen, GefaBkrampfe in Fingern und Zehen, Atemstorung, Atemschwache (respiratorische Insuffizienz), erhohte Blutwerte eines bestimmten Enzyms, die sogenannte Kreatininphosphokinase, unwillkurliches Zittern, Sehstorungen, Brustfellentzundung (Pleuritis), Brustschmerz

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker Dies gilt auch fur Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie konnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut fur Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, konnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen uber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfugung gestellt werden.

5. Wie ist Cabergolin HEXAL® 2 mg aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fur Kinder unzuganglich auf.

Sie durfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Etikett nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht uber 30 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schutzen.

Die Trocknungskapsel bzw. der Beutel mit Silicagel darf nicht aus der Flasche entfernt werden.

Entsorgen Sie das Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen Was Cabergolin HEXAL® 2 mg enthalt

Der Wirkstoff ist Cabergolin.

1 Tablette enthalt 2 mg Cabergolin.

Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose, Leucin, Magnesiumstearat (Ph.Eur.).

Wie Cabergolin HEXAL® 2 mg aussieht und Inhalt der Packung

Cabergolin HEXAL® 2 mg Tabletten sind weiBe, oblonge, bikonvexe Tabletten mit Bruchkerben auf beiden Seiten. Eine Seite enthalt links und rechts der Kerbe die Pragung „CBG“ und „2“.

Cabergolin HEXAL® 2 mg ist in Packungen mit 20, 100 (5x20) und 200 (2x100) Tabletten erhaltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

Hexal AG IndustriestraBe 25 83607 Holzkirchen Telefon: (08024) 908-0 Telefax: (08024) 908-1290 E-Mail: service@hexal.com

Hersteller*

TEVA Czech Industries s.r.o.

Ostravaská 29, č.p. 305 74770 Opava-Komárov Tschechische Republik

oder

Salutas Pharma GmbH, ein Unternehmen der Hexal AG Otto-von-Guericke-Allee 1 39179 Barleben

oder

LEK Pharmaceuticals d.d.

Verovškova 57,

1526 Ljubljana Slovenia

oder

LEK S. A. ul. Podlipie 16 95-010 Stryków Poland

*In der gedruckten Version wird nur der tatsachlich fur die entsprechende Charge freigebende Hersteller angegeben.

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europaischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Schweden: Cabergoline HEXAL 2 mg Tablet Deutschland: Cabergolin HEXAL® 2 mg Tabletten

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt uberarbeitet im April 2015.

Cabergolin HEXAL 1 mg Tabletten

Fachinformation Cabergolin hexal 1 mg tabletten

Fachinformation

1. BEZEICHNUNG DER ARZNEIMITTEL

Cabergolin HEXAL 1 mg Tabletten Cabergolin HEXAL 2 mg Tabletten

2.    QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Cabergolin HEXAL 1 mg

Jede Tablette enthalt 1 mg Cabergolin.

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Lactose 75,3 mg

Cabergolin HEXAL 2 mg

Jede Tablette enthalt 2 mg Cabergolin.

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Lactose 150,6 mg Vollstandige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

3.    DARREICHUNGSFORM

Tablette

Die Tabletten konnen in gleiche Dosen geteilt werden.

Cabergolin HEXAL 1 mg

Wei&e, ovale, bikonvexe Tabletten. Jede Tablette weist auf beiden Seiten eine Bruchkerbe auf. Eine Seite enthalt links und rechts der Kerbe die Pragung „CBG" und „1".

Cabergolin HEXAL 2 mg

Wei&e, oblonge, bikonvexe Tabletten mit Bruchkerben auf beiden Seiten. Eine Seite enthalt links und rechts der Kerbe die Pragung „CBG" und „2".

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1    Anwendungsgebiete

Behandlung des Morbus Parkinson

Falls die Behandlung mit einem Dopaminagonisten in Betracht gezogen wird, ist Cabergolin als Therapie der 2. Wahl angezeigt zur Behandlung des Morbus Parkinson

•    als Monotherapie oder

•    als Zusatztherapie zu Levodopa zusammen mit einem Decarboxylasehemmer, wenn eine Therapie mit einem Nicht-Ergotamin-Dopaminagonisten nicht oder nicht ausreichend wirksam ist oder nicht vertragen wird.

Die Therapie muss durch einen Spezialisten initiiert werden. Der Nutzen einer Langzeitbehandlung muss regelma&ig uberpruft und dabei das Risiko fibrotischer Reaktionen und Herzklappenveranderungen (Valvulopathie) berucksichtigt werden (siehe Abschnitte 4.3, 4.4 und 4.8).

4.2    Dosierung und Art der Anwendung

Cabergolin ist zum Einnehmen bestimmt.

Um das Risiko gastrointestinaler Nebenwirkungen zu verringern, wird bei allen Anwendungsgebieten empfohlen, Cabergolin zusammen mit einer Mahlzeit einzunehmen.

Die maximale Dosis betragt 3 mg Cabergolin/Tag.

Erwachsene und altere Patienten

Wie bei Dopaminagonisten zu erwarten, scheint das Ansprechen auf die Dosis sowohl hinsichtlich der Wirksamkeit als auch der Nebenwirkungen mit der individuellen Empfindlichkeit zusammenzuhangen.

Die Einstellung auf die optimale Dosis sollte durch initiale langsame Dosistitration beginnend mit 0,5 mg Cabergolin (De-novo-Patienten) bzw. 1 mg Cabergolin (Patienten unter Levodopa) taglich erfolgen. Die Dosis von parallel appliziertem Levodopa kann allmahlich verringert werden, wahrend die Cabergolin-Dosis erhoht wird, bis ein optimales Gleichgewicht erreicht wurde. Angesichts der langen Halbwertszeit von Cabergolin sollte eine Steigerung der taglichen Dosis um 0,5-1 mg Cabergolin in wochentlichen (erste Wochen) oder zweiwochentlichen Abstanden bis zum Erreichen der optimalen Dosis erfolgen.

Die empfohlene therapeutische Dosierung liegt bei 2-3 mg Cabergolin/Tag als adjuvante Therapie zu Levodopa/Carbidopa.

Cabergolin sollte als tagliche Einzeldosis eingenommen werden.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Cabergolin wurden bei Kindern und Jugendlichen nicht untersucht, da Parkinson-Krankheit in dieser Population nicht auftritt.

Anwendung bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstorungen

Fur Patienten mit schweren Leberfunktionsstorungen oder terminalem Nierenversagen siehe

Abschnitt 4.4.

4.3    Gegenanzeigen

•    Uberempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, anderen Ergotalkaloiden oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile

•    fibrotische Veranderungen an Lunge, Herzbeutel und im Retroperitonealraum in der Vorgeschichte

•    bei Langzeitbehandlung: echokardiographischer Nachweis einer Herzklappenerkrankung vor der Behandlung (siehe Abschnitt 4.4 „Fibrose und Herzklappenveranderungen sowie mogliche klinische Begleiterscheinungen")

4.4    Besondere Warnhinweise und VorsichtsmaBnahmen fur die Anwendung

Allgemein

Wie auch bei anderen Ergotalkaloiden sollte Cabergolin bei Patienten mit schweren kardiovaskularen Erkrankungen, Hypotonie, Raynaud-Syndrom, peptischen Ulzera oder gastrointestinalen Blutungen mit Vorsicht angewendet werden. Die Auswirkungen von Alkohol auf die Gesamtvertraglichkeit von Cabergolin sind derzeit nicht bekannt.

Bei Patienten mit schweren psychischen Erkrankungen, insbesondere psychotischen Storungen in der Anamnese,sowie bei Patientinnen, bei denen das Risiko einer postpartalen Psychose besteht, sollte die Anwendung von Cabergolin mit Vorsicht erfolgen.

Leberinsuffizienz

Bei Patienten mit stark eingeschrankter Leberfunktion sollte die Anwendung niedrigerer Dosierungen erwogen werden. Bei Patienten mit stark eingeschrankter Leberfunktion (Child-Pugh-Klasse C), die eine Einmaldosis von 1 mg erhielten, wurde im Vergleich zu gesunden Probanden und Patienten mit weniger stark ausgepragter Leberinsuffizienz, ein Anstieg der AUC beobachtet.

Orthostatische Hypotonie

Bei der Behandlung mit Cabergolin kann es insbesondere wahrend der ersten Tage der Behandlung zu einer orthostatischen Hypotonie kommen. Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Gabe von Cabergolin mit anderen Arzneimitteln, die eine blutdrucksenkende Wirkung haben.

Fibrose und Herzklappenveranderungen sowie mogliche klinische Begleiterscheinungen Fibrotische und serose entzundliche Erkrankungen wie Pleuritis, Pleuraerguss,

Pleurafibrose, Lungenfibrose, Perikarditis, Perikarderguss, Herzklappenveranderungen an einer oder mehreren Herzklappen (Aorten-, Mitral-, Trikuspidalklappe) bzw. eine retroperitoneale Fibrose sind nach langerer Anwendung von Ergotamin-Derivaten mit agonistischer Wirkung am Serotonin 5HT2B-Rezeptor, wie Cabergolin, aufgetreten. In einigen dieser Falle besserten sich die Symptome oder der Auspragungsgrad der Herzklappenveranderung nach Beendigung der Cabergolin-Behandlung.

Die Blutkorperchensenkungsgeschwindigkeit (BSG) war in Verbindung mit einem Pleuraerguss/einer Fibrose pathologisch erhoht. Eine Rontgenaufnahme des Thorax empfiehlt sich bei Patienten mit einem ungeklarten Anstieg der BSG auf pathologische Werte. Die Bestimmung der Serumkreatininwerte kann zur Diagnose von fibrotischen Erkrankungen hilfreich sein. Es wurde berichtet, dass sich Merkmale und Symptome eines Pleuraergusses/einer Lungenfibrose oder Herzklappenveranderung nach Beendigung der Behandlung mit Cabergolin besserten (siehe Abschnitt 4.3).

Herzklappenveranderungen traten im Zusammenhang mit kumulierten Dosen auf, daher sollten Patienten mit der niedrigsten wirksamen Dosis behandelt werden. Bei jeder Kontrolle sollte das Nutzen-/Schaden-Verhaltnis der Cabergolin-Behandlung fur den Patienten neu bewertet werden, um uber eine Fortsetzung der Behandlung mit Cabergolin zu entscheiden.

Vor Einleitung einer Langzeitbehandlung

Vor Beginn der Behandlung muss bei allen Patienten eine kardiovaskulare Untersuchung, einschlie&lich Echokardiogramm, vorgenommen werden, um das mogliche Vorliegen einer asymptomatischen Herzklappenerkrankung abzuklaren. Vor Behandlungsbeginn ist auch eine Bestimmung der BSG oder anderer Entzundungsmarker, eine Rontgenaufnahme des Thorax bzw. eine Prufung der Lungenfunktion sowie der Nierenfunktion angebracht.

Es ist nicht bekannt, ob eine Cabergolin-Behandlung bei Patienten mit Herzklappenregurgitation die zugrunde liegende Erkrankung verschlechtern kann. Wenn eine fibrotische Herzklappenveranderung festgestellt wird, darf der Patient nicht mit Cabergolin behandelt werden (siehe Abschnitt 4.3).

Wahrend einer Langzeitbehandlung

Da fibrotische Erkrankungen schleichend beginnen konnen, mussen in regelma&igen Abstanden Kontrolluntersuchungen auf Zeichen einer fortschreitenden Fibrose durchgefuhrt werden.

Wahrend der Behandlung ist insbesondere auf folgende Zeichen und Symptome zu achten:

•    pleuropulmonale Erkrankungen wie Dyspnoe, Kurzatmigkeit, persistierender Husten und Brustschmerz

•    Niereninsuffizienz oder urethrale/abdominelle Gefa&verengung, eventuell mit Schmerzen in der Lendengegend und Odemen der unteren Extremitaten, sowie jede Art abdomineller Raumforderung oder Druckempfindlichkeit als Hinweis auf eine retroperitoneale Fibrose

•    Herzinsuffizienz; eine Herzklappenfibrose und Perikardfibrose manifestieren sich oft als Herzinsuffizienz. Eine Herzklappenfibrose (und konstriktive Perikarditis) muss deshalb beim Auftreten entsprechender Symptome ausgeschlossen werden.

Ein klinisch diagnostisches Monitoring hinsichtlich der Entwicklung einer fibrotischen Erkrankung ist dementsprechend unbedingt notwendig. Die erste Echokardiografie nach Behandlungsbeginn muss innerhalb von 3-6 Monaten durchgefuhrt werden. Danach muss die Haufigkeit weiterer Echokardiografien unter Berucksichtigung geeigneter individueller klinischer Befunde, vor allem der oben genannten Zeichen und Symptome, festgelegt werden, mindestens jedoch alle 6-12 Monate.

Wenn durch eine Echokardiografie eine neu diagnostizierte oder zunehmende Regurgitation, Einschrankung der Klappenbeweglichkeit oder Klappensegelverdickung oder eine fibrotische Herzklappenerkrankung festgestellt wird, muss die Behandlung mit Cabergolin abgebrochen werden (siehe Abschnitt 4.3).

Die Notwendigkeit weiterer klinischer Untersuchungen (z. B. korperliche Untersuchung, einschlie&lich sorgfaltiger Herzauskultation, Rontgenaufnahme, Computertomografie) muss von Fall zu Fall entschieden werden.

Weitere Untersuchungen, wie Bestimmung der BSG und der Serumkreatinin-Werte, sollten vorgenommen werden, wenn sie zur Bestatigung der Diagnose einer fibrotischen Erkrankung erforderlich sind.

Hypotonie

Nach Anwendung von Cabergolin kann es innerhalb von 6 Stunden zu symptomatischer Hypotonie kommen: Wenn Cabergolin gemeinsam mit Arzneimitteln angewendet wird, die bekannterma&en den Blutdruck senken, ist daher besondere Vorsicht geboten. Aufgrund der Eliminationshalbwertszeit konnen die hypotonen Wirkungen nach Beendigung der Therapie uber einige Tage fortbestehen. Eine Uberwachung der Behandlung mit regelma&igen Kontrollen des Blutdrucks wird in den ersten 3-4 Tagen nach Behandlungsbeginn empfohlen.

Somnolenz/plotzliches Einschlafen

Cabergolin wurde bei Parkinson-Patienten mit Somnolenz und plotzlichen Schlafattacken in Zusammenhang gebracht. Es wurde uber plotzliche Schlafattacken wahrend Alltagsaktivitaten berichtet, in manchen Fallen ohne dass sich der Patient hieruber bewusst war und ohne vorherige Warnzeichen. Daher mussen die Patienten entsprechend informiert und angehalten werden, wahrend der Behandlung mit Cabergolin beim Steuern eines Fahrzeugs oder dem Bedienen von Maschinen vorsichtig zu sein. Patienten, bei denen bereits Somnolenz und/oder plotzliche Schlafattacken aufgetreten sind, durfen wahrend der Behandlung mit Cabergolin weder ein Fahrzeug steuern noch Maschinen bedienen (siehe Abschnitt 4.7). Daruber hinaus kann eine Dosisminderung oder ein Absetzen der Behandlung in Erwagung gezogen werden.

Impulskontrollstorungen

Die Patienten sollten regelma&ig hinsichtlich der Entwicklung von Impulskontrollstorungen uberwacht werden. Patienten und Betreuer sollten darauf aufmerksam gemacht werden, dass bei Patienten, die mit Dopaminagonisten, einschlie&lich Cabergolin, behandelt werden, Verhaltensauffalligkeiten im Sinne von Impulskontrollstorungen auftreten konnen, einschlie&lich pathologischer Spielsucht, Libidosteigerung, Hypersexualitat, zwanghaftes Geldausgeben oder Einkaufen, Essattacken und Esszwang. Wenn sich solche Symptome entwickeln, sollte eine Dosisreduktion bzw. eine ausschleichende Behandlung in Erwagung gezogen werden.

Niereninsuffizienz

Bei mittelschwerer bis schwerer Nierenerkrankung wurden insgesamt keine Unterschiede hinsichtlich der Pharmakokinetik von Cabergolin beobachtet. Die Pharmakokinetik von Cabergolin wurde bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz oder Patienten unter Hamodialyse nicht beurteilt; bei solchen Patienten sollte die Behandlung vorsichtig erfolgen.

Sonstiges

Diese Arzneimittel enthalten Lactose. Patienten mit der seltenen hereditaren Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten diese Arzneimittel nicht einnehmen.

4.5    Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Die gleichzeitige Anwendung von nicht dopaminagonistischen Anti-Parkinson-Mitteln (z. B. Selegilin, Amantadin, Biperiden oder Trihexyphenidyl) war in den klinischen Studien bei Patienten, die Cabergolin erhielten, erlaubt. In den Studien, in denen pharmakokinetische Wechselwirkungen zwischen Cabergolin und L-Dopa oder Selegilin untersucht wurden, wurden keine Interaktionen beobachtet.

Zu den moglichen Wechselwirkungen zwischen Cabergolin und anderen Ergotalkaloiden stehen keine Informationen zur Verfugung. Von einer langfristigen Behandlung mit Cabergolin in Kombination mit solchen Arzneimitteln wird daher abgeraten.

VorsichtsmaRnahmen

An Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln, die den Blutdruck senken, sollte gedacht werden.

Auf Grundlage der verfugbaren Informationen zum Metabolismus von Cabergolin lassen sich pharmakokinetische Interaktionen mit anderen Arzneimitteln nicht vorhersagen.Da die therapeutische Wirkung von Cabergolin durch die direkte Stimulation der Dopaminrezeptoren vermittelt wird, sollten Arzneimittel mit dopaminantagonistischer Wirkung (wie Phenothiazine, Butyrophenone, Thioxanthene, Metoclopramid) nicht gleichzeitig angewendet werden, da diese die therapeutische Wirkung von Cabergolin reduzieren konnen.

Analog zu anderen Ergotalkaloidderivaten sollte Cabergolin nicht zusammen mit Makrolidantibiotika (z. B. Erythromycin) gegeben werden, da diese die systemische Bioverfugbarkeit erhohen konnen.

4.6    Fertilitat, Schwangerschaft und Stillzeit

Es gibt keine angemessenen und kontrollierten Studien zur Anwendung von Cabergolin bei schwangeren Frauen. In Tierstudien wurde kein teratogener Effekt festgestellt, jedoch wurden eine reduzierte Fertilitat und Embryotoxizitat in Verbindung mit der pharmakodynamischen Aktivitat von Cabergolin beobachtet (siehe Abschnitt 5.3).

Schwangerschaft

Aus einer Beobachtungssstudie uber 12 Jahre zum Ausgang von Schwangerschaften nach einer Cabergolin-Therapie liegen Informationen uber 256 Schwangerschaften vor. Bei 17 dieser Schwangerschaften (6,6 %) kam es zu schweren angeborenen Missbildungen oder einer Fehlgeburt. Uber 23 von insgesamt 258 Kindern, welche 27 schwere oder leichte neonatale Anomalien aufwiesen, liegen Daten vor. Muskuloskelettale Fehlbildungen waren die haufigsten neonatalen Anomalien (10) gefolgt von kardiopulmonalen Fehlbildungen (5). Zu perinatalen Storungen oder der Langzeitentwicklung von Kindern nach einer Cabergolin-Exposition in utero liegen keine Daten vor. Auf der Grundlage aktueller Literatur liegt die Pravalenz von schweren angeborenen Missbildungen in der Allgemeinbevolkerung bei 6,9 % oder hoher und sie schwankt zwischen unterschiedlichen Populationen. Da es keine Kontrollgruppe gab, ist es nicht moglich, genau zu sagen, ob ein erhohtes Risiko besteht.

Wahrend der Behandlung mit Cabergolin wird eine effektive Kontrazeption empfohlen. Cabergolin darf wahrend der Schwangerschaft nur bei klarer Indikationsstellung und nur im Anschluss an eine eingehende Bewertung des Nutzen-Risiko-Verhaltnisses angewendet werden.

Aufgrund der langen Halbwertszeit des Arzneimittels und der begrenzten Erfahrungen zur in utero-Exposition sollten Frauen, die eine Schwangerschaft planen, die Einnahme von Cabergolin einen Monat vor der geplanten Empfangnis abbrechen. Falls eine Schwangerschaft wahrend der Therapie einritt, muss die Behandlung unterbrochen werden, sobald die Schwangerschaft bestatigt ist, um die fetale Exposition gegenuber dem Arzneimittel zu begrenzen.

Als VorsichtsmaBnahme sollten Frauen, die schwanger werden, auf Anzeichen einer HypophysenvergróBerung hin uberwacht werden, da sich vorbestehende Hypophysentumoren wahrend der Schwangerschaft vergróBern kónnen.

Fertilitat

Cabergolin bewirkt bei Frauen mit hyperprolaktinamischem Hypogonadismus eine Wiederherstellung der Ovulation und Fruchtbarkeit. Da vor Wiedereinsetzen der Menstruation eine Schwangerschaft eintreten kann, wird wahrend der amenorrhoischen Phase die Durchfuhrung von Schwangerschaftstests empfohlen sowie nach Wiederkehr der Menstruation jedes Mal dann, wenn die Monatsblutung um mehr als 3 Tage uberfallig ist. Frauen ohne Kinderwunsch sind anzuweisen, wahrend der Behandlung sowie mindestens 4 Wochen nach Absetzen von Cabergolin eine wirksame nichthormonale Empfangnisverhutung zu praktizieren.

Stillzeit

Bei Ratten werden Cabergolin und/oder seine Metaboliten in die Milch ausgeschieden. Beim Menschen liegen keine Informationen zum Ubergang in die Muttermilch vor. Aufgrund seiner Eigenschaften als Dopaminagonist wird jedoch vermutet, dass die Milchbildung durch Cabergolin gehemmt oder unterdruckt wird. Frauen sollten dazu angehalten werden, wahrend der Therapie mit Cabergolin nicht zu stillen.

4.7    Auswirkungen auf die Verkehrstuchtigkeit und die Fahigkeit zum Bedienen von Maschinen

Cabergolin vermindert den Blutdruck, was bei bestimmten Patienten zu einer Verminderung des Reaktionsvermógens fuhren kann. Dies sollte in Situationen, die eine hohe Aufmerksamkeit erfordern, etwa beim Fuhren eines Fahrzeugs oder beim Bedienen von Maschinen, berucksichtigt werden.

Patienten, die mit Cabergolin behandelt werden und mit Somnolenz und/oder plótzlichen Schlafattacken vorstellig werden, mussen angewiesen werden, auf das Fuhren eines Fahrzeugs und andere Aktivitaten (z. B. Bedienen von Maschinen), bei denen sie sich oder andere infolge ihrer verminderten Aufmerksamkeit schwer oder lebensbedrohlich verletzen kónnten, so lange zu verzichten, bis derartige Episoden und die Somnolenz abgeklungen sind (siehe Abschnitt 4.4 „Somnolenz/plótzliches Einschlafen").

4.8    Nebenwirkungen

Die folgenden Nebenwirkungen wurden wahrend der Behandlung mit Cabergolin in den angegebenen Haufigkeiten beobachtet und berichtet:

Sehr haufig (> 1/10)

Haufig (> 1/100 bis < 1/10)

Gelegentlich (> 1/1.000 bis < 1/100)

Selten (> 1/10.000 bis < 1/1.000)

Sehr selten (< 1/10.000)

Nicht bekannt (Haufigkeit auf Grundlage der verfugbaren Daten nicht abschatzbar).

MedDRA Systemorganklasse


Haufigkeit


Nebenwirkungen


Erkrankungen des Immunsystems

Gelegentlich

Uberempfindlichkeit

Psychiatrische Erkrankungen

Haufig

Halluzinationen, Schlafstorungen, Libidosteigerung, Verwirrtheit

Gelegentlich

Wahnvorstellungen, psychotische Storungen

Nicht bekannt

Aggression, Hypersexualitat, Pathologische Spielsucht

Erkrankungen des Nervensystems

Haufig

Kopfschmerzen, Somnolenz, Benommenheit/Schwindel, Dyskinesien

Gelegentlich

Hyperkinesien

Nicht bekannt

plotzliches Einschlafen, Synkope, Tremor

Augenerkrankungen

Nicht bekannt

Sehstorungen

Herzerkrankungen

Sehr haufig

Herzklappenveranderungen (einschlieBlich Regurgitationen) und damit verbundene Erkrankungen (Perikarditis, Perikarderguss)

Haufig*

Angina pectoris

Gefafterkrankungen

Haufig

Cabergolin wirkt bei Langzeitbehandlung im Allgemeinen blutdrucksenkend; orthostatische Hypotonie

Gelegentlich

Erythromelalgie

Nicht bekannt

Vasospasmen in Fingern und Zehen

Erkrankungen der Atemwege,

Haufig

Dyspnoe

des Brustraums und

Gelegentlich

Pleuraerguss, Lungenfibrose

Mediastinums

Sehr selten

Fibrose (einschlieBlich Pleurafibrose)

Nicht bekannt

Atemstorung, respiratorische Insuffizienz, Pleuritis, Brustschmerz

Erkrankungen des

Sehr haufig

Ubelkeit

Gastrointestinaltrakts

Haufig

Verstopfung, Dyspepsie, Gastritis, Erbrechen

Leber- und Gallenerkrankungen

Gelegentlich

anormale Leberfunktion

Erkrankungen der Haut und

Gelegentlich

Ausschlag

des Unterhautzellgewebes

Nicht bekannt

Alopezie

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Nicht bekannt

Krampfe in den Beinen

Allgemeine Erkrankungen

Sehr haufig

periphere Odeme

und Beschwerden am

Haufig

Asthenie

Verabreichungsort

Gelegentlich

Odeme, Erschopfung

Untersuchungen

Haufig

anormaler Leberfunktionstest, Verringerung des Hamoglobinwerts, des Hamatokrits und/oder der Erythrozytenzahl um mehr als 15 % gegenuber dem Ausgangswert

Nicht bekannt

erhohte Kreatinphosphokinase-Werte

* Als Zusatztherapie zu Levodopa

Impulskontrollstorungen

Pathologische Spielsucht, Libidosteigerung, Hypersexualitat, zwanghaftes Geldausgeben oder Einkaufen, Essattacken und Esszwang konnen bei Patienten auftreten, die mit Dopaminagonisten, einschlieBlich Cabergolin, behandelt werden (siehe Abschnitt 4.4).

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grower Wichtigkeit. Sie ermoglicht eine kontinuierliche Uberwachung des Nutzen-Risiko-Verháltnisses des Arzneimittels. Angehorige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem

Bundesinstitut fur Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzuzeigen.

4.9 Uberdosierung

Die Symptome einer Uberdosierung sind wahrscheinlich die einer Uberstimulation der Dopaminrezeptoren z. B. Ubelkeit, Erbrechen, Magenbeschwerden, orthostatische Hypotonie, Blutdruckabfall, Verwirrtheit/Psychose oder Halluzinationen.

Falls notwendig sollten allgemein unterstutzende MaBnahmen zur Entfernung von nicht resorbiertem Wirkstoff und zur Aufrechterhaltung des Blutdrucks ergriffen werden. Daruber hinaus kann die Gabe von Dopaminantagonisten angebracht sein.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1    Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Dopaminagonist ATC-Code: N04B C06

Cabergolin ist ein synthetisches Ergotalkaloid und ein Ergolinderivat mit lang anhaltenden agonistischen Wirkungen am Dopaminrezeptor und prolaktinhemmenden Eigenschaften. Ein zentraler dopaminerger Effekt uber die D2-Rezeptor-Stimulation erfordert hohere Dosen als die Verminderung der Prolaktinkonzentrationen im Serum.

Kontrollierte klinische Studien haben ergeben, dass Cabergolin nach der Titration in einer durchschnittlichen Dosis von 4 mg/Tag wirksam ist (bis zu 5-6 mg Cabergolin/Tag in verschiedenen Studien). Cabergolin vermindert bei Patienten mit Parkinson-Krankheit unter Behandlung mit Levodopa/Carbidopa die táglichen Fluktuationen der motorischen Funktion. Bei frisch diagnostizierten Patienten hat sich gezeigt, dass Cabergolin als Monotherapie im Vergleich zu Levodopa/Carbidopa etwas weniger háufig eine klinische Verbesserung herbeifuhrt.

Bezuglich der endokrinen Wirkungen von Cabergolin, die nicht mit dem antiprolaktinámischen Effekt von Cabergolin in Zusammenhang stehen, bestátigen die vorliegenden Daten aus Untersuchungen am Menschen die experimentellen Befunde aus Tierversuchen. Diese lassen erkennen, dass die Testsubstanz uber eine sehr selektive Aktivitát ohne Wirkung auf die basale Sekretion anderer Hypophysenhormone oder Kortisol verfugt.

Die pharmakodynamischen Wirkungen von Cabergolin, die nicht mit der therapeutischen Wirkung in Zusammenhang stehen, betreffen lediglich den Blutdruck. Die maximale blutdrucksenkende Wirkung von Cabergolin als Einzeldosis tritt gewohnlich wáhrend der ersten 6 Stunden nach Einnahme des Wirkstoffes auf und hat sich sowohl hinsichtlich der hochsten Blutdruckabnahme als auch der Háufigkeit als dosisabhángig erwiesen.

5.2    Pharmakokinetische Eigenschaften

Resorption

Nach oraler Anwendung wird Cabergolin rasch aus dem Gastrointestinaltrakt resorbiert, die Spitzenkonzentration im Plasma wird innerhalb von 0,5-4 Stunden erreicht.

Nahrungsmittel scheinen keinen Einfluss auf die Resorption und die Verfugbarkeit von Cabergolin zu besitzen.

Verteilung

/n-vitro-Untersuchungen haben gezeigt, dass Cabergolin bei Konzentrationen von 0,1-10 ng/ml zu 41-42 % an Plasmaproteine gebunden ist.

Biotransformation

Der wichtigste im Urin identifizierte Metabolit ist 6-Allyl-8p-carboxy-Ergolin, der 4-6 % der Dosis ausmacht. Im Urin wurden 3 weitere Metaboliten nachgewiesen, deren Anteil insgesamt bei weniger als 3 % der Dosis liegt. Es wurde gezeigt, dass die Metaboliten hinsichtlich der Hemmung der Prolaktinsekretion in vitro wesentlich weniger wirksam sind als Cabergolin.

Elimination

Die Eliminationshalbwertszeit von Cabergolin ist lang (63-68 Stunden bei gesunden Freiwilligen und 79-115 Stunden bei hyperprolaktinamischen Patienten).

Ausgehend von der Eliminationshalbwertszeit durften nach 4 Wochen Steady-State-Bedingungen erreicht werden. Dies wurde durch die nach Applikation einer Einzeldosis (37 ± 8 pg/ml) sowie durch die nach einem 4-wochigen Mehrfach-Dosierungsregime (101 ± 43 pg/ml) erreichten mittleren Spitzenspiegel im Plasma fur eine Dosis von 0,5 mg Cabergolin bestatigt.

10 Tage nach der Anwendung werden ungefahr 18 % der Dosis im Urin und 72 % der Dosis in den Fazes wieder gefunden. Bei 2-3 % der im Urin wieder gefunden Dosis handelt es sich um unverandertes Cabergolin.

Linearitat/Nicht-Linearitat

Das pharmakokinetische Profil verhalt sich bis zu einer Dosis von 7 mg taglich linear.

5.3 Praklinische Daten zur Sicherheit

Bei fast allen Befunden, die sich in einer Reihe von praklinischen Sicherheitsstudien ergeben haben, handelt es sich um Folgeerscheinungen des zentralen dopaminergen Effekts von Cabergolin oder der lang anhaltenden Hemmung von Prolaktin bei Spezies (Nagern), die gegenuber dem Menschen eine unterschiedliche spezifische hormonelle Physiologie aufweisen.

Studien zur praklinischen Sicherheit mit Cabergolin deuten darauf hin, dass die Substanz bei Nagern und Affen eine gro&e therapeutische Breite aufweist und kein teratogenes, mutagenes oder kanzerogenes Potential besitzt.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1    Liste der sonstigen Bestandteile

•    Lactose

•    Leucin

•    Magnesiumstearat (Ph.Eur.)

6.2    Inkompatibilitaten

Nicht zutreffend.

6.3    Dauer der Haltbarkeit

2 Jahre

6.4    Besondere VorsichtsmaBnahmen fur die Aufbewahrung

Nicht uber 30 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schutzen.

Die Trocknungskapsel bzw. der Beutel mit Silicagel darf nicht aus der Flasche entfernt werden.

6.5    Art und Inhalt des Behaltnisses

Braune Glasflaschen (Typ III), die eine Trocknungskapsel bzw. einen Beutel mit Silicagel enthalten. Die braune Glasflasche ist mit einer induktionsversiegelten kindergesicherten Aluminiummembran sowie einem kindergesicherten HDPE- oder PP-Deckel versehen. Umkarton.

PackungsgróBen Cabergolin HEXAL 1 mg

40 (2x20) , 100 (5x20) und 200 (2x100) Tabletten

Cabergolin HEXAL 2 mg

20 , 100 (5x20) und 200 (2x100) Tabletten

Es werden móglicherweise nicht alle PackungsgróBen in Verkehr gebracht.

6.6    Besondere VorsichtsmaBnahmen fur die Beseitigung

Keine besonderen Anforderungen.

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechen den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

7.    INHABER DER ZULASSUNGEN

Hexal AG IndustriestraBe 25 83607 Holzkirchen Telefon: (08024) 908-0 Telefax: (08024) 908-1290 E-Mail: medwiss@hexal.com

8.    ZULASSUNGSNUMMERN

Cabergolin HEXAL 1 mg

65488.00. 00

Cabergolin HEXAL 2 mg

65489.00. 00

9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNGEN/VERLÁNGERUNG DER ZULASSUNGEN

14.12.2006 / 24.08.2009

10. STAND DER INFORMATION

April 2015

11.VERKAUFSABGRENZUNG

Verschreibungspflichtig

Cabergolin HEXAL 1 mg Tabletten